Donnerstag, 26. April 2018

M.C. Beaton - Agatha Raisin (10) - und der tote Gutsherr

M.C. Beaton - Agatha Raisin (10) - und der tote Gutsherr

Für mich das erste Aufeinander-Treffen mit Agatha Raisin


Klappentext:
Um ein für alle Mal über den vermaledeiten James Lacey hinwegzukommen, zieht Agatha Raisin nach Norfolk. Hier, im Osten Englands, sind die Leute ziemlich seltsam: Sie glauben sogar an Elfen. Was für ein Blödsinn!, findet Agatha. Dennoch möchte sie einen guten Eindruck im Dorf machen und behauptet, einen Kriminalroman zu schreiben, der Tod auf dem Landgut heißt. Das hat ungeahnte Folgen, als auf dem nahe gelegenen Landgut tatsächlich ein Mord geschieht und Agatha unter Tatverdacht gerät. Kann sie ihren Kopf aus der Schlinge ziehen? Und was hat es mit den angeblichen Elfen auf sich?

Meinung:
Lange schon wollte ich einen Kriminalroman lesen, in dem M.C. Beatons Hobbydetektivin Agatha Raisin ermittelt - und nun ist es soweit.  Zumal es für mich eine doppelte Premiere ist, da dies mein erster Krimi aus dem Bereich Cosy-Crime ist. Weitere werden bestimmt folgen.

Das schöne hier ist, obwohl ich bei Band 10 angefangen habe, habe ich nicht das Gefühl, dass ich etwas verpasst habe (außer ein paar interessanten Fällen). Es wird von ihrer Herkunft berichtet, von ihrer eigenen PR-Agentur und dem Wunsch sich ein Cottage in Cotswolds zu kaufen, ebenfalls wird von der geplatzten Hochzeit mit James Lacey erzählt.

Was mir ebenfalls gut gefällt ist, dass es kein dicker Schinken ist, sondern mit etwas mehr als 230 Seiten kurz und knapp gehalten ist, und das obwohl man das Gefühl hat, dass soviel auf den paar Seiten passiert. Was aber wohl daran liegt, dass dies auch irgendwo so ist, denn auf der zwischenmenschlichen Ebene  passiert einiges. Viele Gespräche werden geführt, viele Vermutungen getroffen, vieles wird wiederlegt und auch der ein oder andere Fehler wird gemacht.

Die Charaktere sind schon etwas stereotyp. Agatha Raisin, die alternde Agatha Raisin in ihren Bemühungen immer adrett und gepflegt zu sein und ihre Ängste, dass sie keinen Mann mehr abbekommt. Charles, der ihr zur Hilfe kommt und irgendwie der typische Frauenheld ist. Und die Dorfbewohner von Fryfam sind sowieso eine Sache für sich....

Wer ländliches Idyll, Charaktere mit Wiedererkennungswert mag und kurze und knackige Storys, sollte sich einmal die Fälle von Agatha Raisin ansehen - ich werde bestimmt noch weitere Bücher von M.C. Beaton lesen.

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Produktinformation:
M.C. Beaton - Agatha Raisin (10) - und der tote Gutsherr, im März 2018 bei Bastei Lübbe erschienen
237 Seiten, 9,90 €

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