Freitag, 13. April 2018

Gruselkabinett Folge 134 - Willy Seidel - Das älteste Ding der Welt

Gruselkabinett Folge 134 - Willy Seidel - Das älteste Ding der Welt

Atmosphärisch, aber nicht ganz meine Geschichte


Klappentext:
Dem achtzehnjährigen Harald von Calmus, einziger Sohn des bejahrten Reichsfreiherrn von Calmus-Dunkelstedt, ist es durch eine kleine Finte wieder einmal gelungen, seinem Hauslehrer in die freie Natur zu entkommen. Im nahen Pfaffenwäldchen hat er an jenem Nachmittag mehrere unheimliche Erlebnisse, die imstande sind, sein noch junges Leben aus den Angeln zu heben ...

Meinung:
 Ich habe schon einige Hörspiele der Reihe "Gruselkabinett" gehört und mir gefällt das Konzept an und für sich sehr gut. Natürlich kann nicht immer alles gefallen.

"Das älteste Dinge der Welt" von Willy Seidel ist eine Geschichte, die mich ein wenig zwiegespalten zurücklässt. Grade die Einleitung und der erste Teil der Geschichte hat mich sehr interessiert und die Umsetzung war auch toll. Sehr atmosphärisch und stimmungsvoll.
Die Einleitung und die Einführung der Charaktere war sehr gelungen. Harald von Calmus in seiner jugendlichen Naivität gefällt mir sehr gut, ebenso wie sein Sprecher. Auch die Beschreibung des Pfaffenwäldchens und der Blutopfer ist sehr sehr gut.

Der Fortgang der Geschichte ist spannend bis zu dem Punkt, an dem der Junge auf den merkwürdigen Chinesen trifft und er sich auf die Arbeit mit ihm einlässt. Ab diesem Punkt fällt es mir oftmals schwer der Geschichte und dem Fortgang zu folgen. Aber das ist nun einmal die Geschichte an und für sich. Ähnlichkeiten zu Lovecraft kann ich nicht nachvollziehen. Auch wenn Seidel es schafft eine atmosphärische Stimmung aufzubauen.

Vielleicht ist mir das Ende auch einfach zu angedreht, jedoch stehen den Autoren in der Phantastik ja bekanntlich alle Türen offen. Ich persönlich bevorzuge wirkliche schaurige Geschichten mit klassischen Themen und Gänsehauteffekt.

Die Tonproduktion, musikalische Untermalung und die Leistung der Sprecher möchte ich hier jedoch noch als wirklich gut hervorheben. Ich finde, dass man hier merkt, dass den Sprechern ihre Arbeit Spaß macht und sie dahinter stehen. Ängste, Unwissenheit, Verwunderung  - alle Gefühle werden gut an den Hörer kommuniziert.

"Das älteste Ding der Welt" ist gut umgesetzt und die erste Hälfte der Geschichte kann mich auch von sich überzeugen und begeistern - jedoch baut die Geschichte in der zweiten Hälfte für mich sehr ab!

Wertung:
♥ ♥ ♥,5

Produktinformation:
Gruselkabinett Folge 134 - Willy Seidel - Das älteste Ding der Welt, im März 2018 bei Titania Medien erschienen
1 CD, Gesamtlaufzeit über 88 Minuten, 7,64 €

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