A.C. Schyboll - Jenseits der Dunkelwelt
Philosophie trifft auf Krimi?
Inhalt:
„Sie hatte es vor zwei Jahren
einmal mit außerhäuslicher Arbeit versucht, mit dem Ergebnis, dass
Mikoschs Grundschule mehrmals die Woche anrief und Lucy ihre latente
Sprachwilligkeit wieder gänzlich einstellte. Kurz darauf versuchte
Nathan sich an seinem ersten LSD-Trip.“
(S. 17)
Karl ist
verheiratet und Familienvater von drei Kindern, nach eigener Aussage
sind diese alle hochbegabt – beruflich verbringt er seine Zeit als
Systemadministrator in einer Bank. Eigentlich geht es der Familie auch
gut, dennoch überlegt Karl, ein Ding zu drehen, er denkt an Bankraub,
dann an Entführung – auf jeden Fall, muss etwas passieren.
Meinung:
Leider
konnte das Buch meine Erwartungen nur in den aller gröbsten Ansätzen
erfüllen. Die Story klang wirklich ganz toll, spannend und einfach mal
anders, und vor allen Dingen der Aspekt der Philosophie hat mich
neugierig auf „Jenseits der Dunkelwelt“ gemacht.
Aber leider bin ich
schon am Anfang ans scheitern geraten, denn ich bin mit dem Schreibstil
von Frau Schyboll leider überhaupt nicht warm geworden.
Mir hat
auch die Kommunikation untereinander sehr gefehlt, denn in diesem Buch
findet man keine wirklichen Dialoge und Gespräche, und grade diese
machen Bücher und deren Inhalte für mich so lebendig und ansprechend.
Alles
erschien mir so zäh – Inhalt und Stil – und es war für mich ein durch
quälen. Dennoch habe ich mir gesagt: Sei tapfer, halt durch! Vielleicht
wird es noch besser!
Für mich hat das leider nicht gestimmt und ich
persönlich finde es auch immer traurig, wenn ein Buch mich nicht
begeistern kann, aber ich war halt nicht die richtige Leserin für
„Jenseits der Dunkelwelt“.
Mein nächstes Problem war Karl, er
wirkt in seinen Gedankengängen so lebens- und realitätsfern. Alleine,
wie er schon seine Familie lobhudelt zu Beginn des Buches ist absolut
nicht nachvollziehbar für mich. Die Kinder scheinen allesamt hochbegabt
zu sein, haben aber in der Realität einfach nur große Probleme oder
sogar einen schweren Knacks weg.
Abschließend kann ich nur
sagen, dass es in allem nicht so ganz mein Fall war, vom Inhalt habe ich
mir ein bisschen mehr versprochen und mit dem Stil bin ich auch
überhaupt nicht klar gekommen – aber ich denke, dass es für dieses Buch
auch die geeigneten Leser geben wird – nur leider gehöre ich nicht dazu!
Wertung:
♥ ♥
Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganze herzlich bei A.C. Schyboll und dem fhl Verlag!
Produktinformation:
A.C. Schyboll - Jenseits der Dunkelwelt, 2012 im fhl Verlag erschienen
289 Seiten, 12,95 €

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