Hallo meine Lieben,
ihr konntet ja entscheiden, welche Rezensionen ihr als nächstes von mir lesen wollt :-) Und das Ergebnis der Umfrage sieht folgendermaßen aus:
1. Jay Asher - Tote Mädchen lügen nicht (ich habe es gar nicht anders erwartet, und kann euch auch schon sagen, dass ich schon mitten im Buch stecke :-) )
2. Aileen P. Roberts - Deana und der Feenprinz - Highlandsommer
3. David Leviathan - Das Wörterbuch der Liebenden
4. Friedl-Schöne, Schöne, Pohl - Der magischer Buchladen zieht um / Ewa Novak - Sie sucht Sie und Claudia Schreiber - Süß wie Schattenmorellen
Irgendwo dazwischen wird dann noch meine Rezension zu Stefan Seitz - Das Unkrautland (02) Das Geheimnis der schwarzen Hütte und Elisabeth George - Whisper Island (01) Sturmwarnung auftauchen, und Leserunden-Bücher werden auch noch auftauchen, nicht dass ihr denke, dass ich die Abstimmung nicht wahrnehme :-)
Ich habe mir auch überlegt, dass ich in meine Sidebar eine Liste mit den ausstehenden Rezensionen übernehmen werde, so wisst ihr in etwas was auf euch zukommt - und ob es sich lohnt vorbeizuschauen :-)
Meine Challenge-Seite werde ich die Tage wohl noch einmal überarbeiten, genauso wie den SuB - und ich überlege schon, ob ich nicht auch besser nochmal ein Bücherfasten einlegen sollte - mal schauen.
Aber jetzt fangen wir einmal mit den Neuzugängen an:
Elisabeth George - Whisper Island (01) Sturmwarnung (RE)
Becca King kann die Gedanken anderer Menschen hören. Sie umgeben Sie wie ein ständiges Flüstern, dem sie nicht entrinnen kann. Ihr Stiefvater Jeff nutzte Beccas Fähigkeiten skrupellos aus - und ermordete dann seinen Geschäftspartner. Jetzt ist er hinter Becca her. Auf einer geheimnisvollen, abgeschiedenen Insel soll sie sich bei einer Freundin ihrer Mutter verstecken. Bei ihrer Ankunft erfährt Becca, dass die Freundin gestorben ist. Verzweifelt versucht sie, ihre Mutter anzurufen. Ohne Erfolg - das Handy ist tot...
Bis jetzt sind die Rezensionen ja sehr durchwachsen, da ich aber ihre Linley-Krimis so mag, habe ich große Hoffnung in dieses Buch und hoffe, dass es mir sehr gut gefällt - das Cover finde ich schon mal buchtastisch!
Chris M. Wagner - Social Network - Die Bibliothek des Schicksals (RE)
Rosemarie von Wards wird bewusstlos aufgefunden. Trotz notärztlicher Behandlung verstirbt sie noch im Krankenhaus. Ist es Zufall, dass sich die lebensnotwendige Infusion lockerte? Daniel Lang, ihr Verlobter, möchte das Erlebte hinter sich lassen und beginnt einen Job beim Münchener Unternehmen FaTec. Da holen ihn die Ereignisse ein. Er wird in einen Unfall verwickelt, der Taxifahrer wird erschossen, und niemand glaubt Daniel, als er von dem mysteriösen Priester mit dem schwarzen Kollarkragen spricht - bis auf seine scheinbar geistesgestörte Nachbarin Grace Owen aus dem dritten Stock. Was Daniel nicht weiß: Zu diesem Zeitpunkt befindet er sich bereits in den Klauen der Hüter des Schicksals.
Schon hinein geschnuppert und ich glaube es wird spannend :-)
Frederic Lenormand - Die venezianische Agentin (Leserunde)
Venedig zur Zeit Casanovas. Der Dogenpalast gilt als der sicherste Ort der Stadt. Doch dann passiert genau dort, inmitten einer Versammlung des Großen Rats, ein skandalöses Verbrechen. Zan Palizzioli, ein edler Patrizier, hat ein Messer in der Brust. Und keiner hat etwas gesehen! Leonora Pucci, die Agentin des Dogen, soll diskret ermitteln und gerät auf die Spur eines unglaublichen Geheimnisses. Ein merkwürdiges Gedicht weist ihr den Weg...
Rudolf Lill - Die Macht der Päpste (RE)
In einem spannenden Gang durch die wechselvolle Geschichte des Papsttums beleuchtet Rudolf Lill die Abgründe päpstlichen Machtstrebens genauso wie die Sternstunden der katholischen Kirche. Dabei wird deutlich: Die gegenwärtige Macht der Päpste ist vor allem das Ergebnis geschichtlicher und politischer Entwicklungen. Vor diesem Hintergrund geht das BUch den Fragen nach, warum nach dem Aufbruch des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962 - 1965) eine neue Welle der Restauration päpstlicher Macht in Gang gekommen ist und um welchen Preis dabei kirchliche Einheit eingefordert wird. Beispiele aus der langen Geschichte der Kirche zeigen, dass Einheit in Kernfragen bei gleichzeitiger Vielfalt gelebten Glaubens möglich ist.
Veronika Aretz - Verflixte Hühnersuppe & Verflixtes Wolfsgeheul (RE)
Nadine ist ein ganz normales zwölfjähriges Mädchen...
Also gut - ihr Leben ist alles anderes als normal: Sie ist die Hüterin des Trigonischen Friedenskristalles der Sieben-Welten und sie wurde vor 37 Jahren auf die Erde geschickt, um den kostbaren Stein vor den feinden ihrer Welt zu beschützen. Und hier sitzt sie nun fest, immer noch zwölf Jahre alt - und schon wieder kommt sie in eine neue Schule! Dort gerät sie auch gleich an eine Clique, die die Schüler terrorisiert. Ihr Banknachbar Yannik scheint sie komplett abzulehnen und dann taucht zu allem Überfluss auch noch ihr Englischlehrer auf, den sie von früher kennt und vor dem sie schon einmal ihr Geheimnis verbergen musste. Nach all dieser Aufregung wird ihr eines klar: Sie will endlich wieder nach Hause! Also setzt sie den Kristall ein, um ihren Eltern zu zeigen, wo sie zu finden ist. Doch damit lockt sie vor allem die gefährliche Schwarze Seite an...
Die letzten beiden Bücher habe ich von den Kibulos zum rezensieren bekommen, denn ja - ich bin nun auch ein Kibulo *freu*! Aber ich glaube, dass ich morgen wohl noch einen Neuzugang Post starten werde, denn ich habe mir auch einige Schätzchen in der letzten Zeit gekauft, die natürlich auch nicht vergessen werden dürfen!
Samstag, 19. November 2011
Interview mit Mia Avelon - Autorin von "Banalverkehr"
ich dachte es wird mal wieder Zeit für ein Interview mit einer noch jungen Autorin. Nachdem ich so begeistert von Mias Debütroman "Banalverkehr" bin, habe ich bei ihr nachgehört und sie hat freundlicherweise zu einem kleinen Interview zugestimmt.
Liebe Mia vielen Dank, dass du etwas von deiner Zeit opferst um meine und die Neugier meiner Leser zu stillen.
"Banalverkehr" ist dein Debüt:Wie lange hast du daran gearbeitet?
„Banalverkehr“ hat sich im Grunde von allein geschrieben. Nicht, weil es meine Autobiografie wäre (ist es nämlich nicht), aber Puppe als Charakter war irgendwie so treibend, dass ihre Geschichten quasi ganz von selbst liefen. An der ersten Version, die mich allerdings nicht zufrieden gestellt hat, habe ich vier Monate geschrieben. Danach habe ich alles noch mal überarbeitet und dafür knapp zwei Monate gebraucht. Ein schnelles Buch also, in jeglicher Hinsicht.
Tatsächlich hätte ich nicht gedacht, wie einfach. Vielleicht war es so eine Art persönliches Märchen, aber ich hatte ungelogen innerhalb von zwei Wochen einen fabelhaften Literaturagenten, der mich innerhalb der nächsten vier Wochen dem ebenso fabelhaften Heyne-Verlag aufgezwungen hat. Keine Ahnung, wie er das geschafft hat. Wahrscheinlich mit Alkohol…
Bei der Lovelybooks Leserunde wolltest du als Bewerberfrage wissen, was wir unter „Banalverkehr“ verstehen. Was bedeutet der Titel für dich?
Der Titel war irgendwann einfach da und erschien mir passend. Mein Ziel war es ja, einen Roman zu schreiben, der alles relativiert. Es gibt Gutes, Schlechtes, aber letztlich werden wir alles überleben, und ein Stückchen heiles Herz lässt sich aus jeder Situation herausretten. Das Leben ist also ziemlich banal, wenn man es nüchtern betrachtet. Zum Zweiten ist der Titel natürlich auch explizit eine Metapher für Puppes altes Leben, in dem nichts von Bedeutung ist und es kein lebenswertes Ziel gibt.
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| Copyright Mia Avelon |
Klar. Ich bin ziemlich Puppe, zumindest, wenn es um ihre Sicht auf die Welt geht. Ich muss genauso ständig meine Mitmenschen und meine Umwelt sezieren und verrenne mich gerne im Absurden, anstatt mich objektiv auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren. Im Gegensatz zu ihr bin ich allerdings überhaupt nicht manipulativ, ich versuche, mich mit Situationen, die ich nicht ändern kann, abzufinden, weil ich denke, dass manche Dinge im Leben passieren müssen, damit man lernen kann.
Wie sieht in deinen Augen eine "gesunde" Freundschaft aus?
Da muss ich gleich mal ein paar Klischees auspacken: Freundschaft, genau wie Liebe, hat mit gegenseitiger Akzeptanz zu tun. Alle Beteiligten müssen wachsen und sich entwickeln können. Wenn der andere damit ein Problem hat, dann ist es keine Freundschaft.
Hast du schon weitere Projekte geplant, oder vielleicht schon ein fertiges Manuskript in deiner Schublade liegen?
Zurzeit schreibe ich an meinem zweiten Roman, der nächstes Jahr veröffentlicht wird. Darin geht es um den Anfang und das Ende einer großen Liebe, eine sehr kitschige Thematik sehr unkitschig umgesetzt. Und mit „Banalverkehr“ wird auch noch etwas ganz Tolles passieren, aber das darf ich an dieser Stelle leider noch nicht verraten.
Wie haben Freunde und Familie auf "Banalverkehr" reagiert?
Ich muss immer wieder betonen, dass „Banalverkehr“ nicht meine Autobiografie ist, ansonsten hätte ich wahrscheinlich keine Freunde mehr J Nein, im Ernst, ich bekomme sehr viel positives Feedback und freue mich besonders, wenn ich höre: Das bist du, das ist deine Sprache, das ist, als würde man dich live erleben. Ein schöneres Kompliment gibt es wahrscheinlich nicht. Und geschämt hat sich zum Glück auch niemand…
Hast du neben deiner Berufung, Geschichten zu schreiben, auch noch einen Job, der dafür sorgt, das Geld in die Haushaltskasse kommt?
Nach wie vor arbeite ich als freiberufliche Fernsehjournalistin und realisiere Dokusoaps. Allerdings nicht mehr so exzessiv wie vor „Banalverkehr“, weil ich doch versuche, so viel Zeit wie möglich ins Schreiben zu investieren.
Liest du selbst gerne? Was ist dein Lieblingsbuch?
Ich lese sehr gerne, aber inzwischen leider viel zu wenig, weil ich jede freie Minute mit Schreiben verbringe. Ein besonderes Lieblingsbuch gibt es gar nicht, das ändert sich irgendwie ständig. Meine aktuellen Favoriten sind auf jeden Fall „Das Buch Dahlia“ von Elisa Albert, „Raum“ von Emma Donoghue, sämtliche Sachen von Dimitri Verhulst - und natürlich von Rokko Schamoni, meinem persönlichen Gott, von dem ich gerne ein imaginäres Kind hätte…
Liebe Mia, ich danke dir ganz herzlich für diese Interview und deine Antworten. Ich bin wirklich sehr gespannt, was noch mit "Banalverkehr" passieren wird und natürlich auch auf deinen neuen Roman.
Ihr werdet gemerkt haben, dass hier noch ein Autorenfoto fehlt - richtig. Aber schaut euch einfach mal, dass Video an, da könnt ihr euch Mia solange schon einmal anschauen und wenn ihr nun neugierig auf "Banalverkehr" seid, kommt ihr hier zu meiner Rezension
Liebe Mia, ich danke dir ganz herzlich für diese Interview und deine Antworten. Ich bin wirklich sehr gespannt, was noch mit "Banalverkehr" passieren wird und natürlich auch auf deinen neuen Roman.
Ihr werdet gemerkt haben, dass hier noch ein Autorenfoto fehlt - richtig. Aber schaut euch einfach mal, dass Video an, da könnt ihr euch Mia solange schon einmal anschauen und wenn ihr nun neugierig auf "Banalverkehr" seid, kommt ihr hier zu meiner Rezension
Rezension: Sir Arthur Conan Doyle - Der Parasit
Sir Arthur Conan Doyle - Der Parasit
Die Macht der Hypnose
Klappentext:
Professor Gilroy glaubt als Naturwissenschaftler nur an Fakten. Sein Weltbild gerät ins Wanken, als er der Hypnotiseurin Miss Penclosa begegnet, die seine Verlobte und ihn zu Versuchspersonen macht. Ein gewagtes Experiment nimmt seinen Lauf, in dem nicht nur die Existenz des Übersinnlichen bewiesen werden soll...
Inhalt:
Professor Gilroy ist ein bodenständiger Wissenschaftler, der sich nur von Fakten überzeugen lässt. Jedenfalls bis zu dem Moment an dem er Miss Penclosa kennenlernt und sie mit ihm an einem Versuch mit seiner Verlobten Agatha aufzeigt, dass Hypnose wirklich funktioniert. Er lässt sich auf Experimente mit der Hypnotiseurin ein, doch schon bald läuft alles aus dem Ruder...
Meinung:
Das Hörbuch "Der Parasit" von Arthur Conan Doyle war mir bisher unbekannt. Ich kannte nur die Abenteuer des Meisterdetektivs Sherlock Holmes - und liebe sie. "Der Parasit" ist etwas ganz anderes aus Conan Doyles Feder - anders aber gut.
Man spürt auch in dieser Geschichte das Geschick Conan Doyles spannende Geschichten zu erfinden und mit Leben zu füllen. Diese Geschichte befasst sich hauptsächlich mit dem Thema Hypnose und der Beeinflussung des freien Willens - eine spannende Handlung trifft auf gut ausgearbeitete, präsente und ausdrucksstarke Charaktere. Eine wirklich gelungene Story, deren Ende ihr nun selbst herausfinden müsst...
"Der Parasit" wird von Johannes Steck gelesen, dessen Stimme vielen aus der ARD-Serie In aller Freundschaft bekannt sein wird. Er liest betont, bringt die Bandbreite der Erlebnisse und Gefühle der Protagonisten gekonnt wieder - und erfüllt den Parasit mit Bewegung und Vitalität. Tolle umgesetzt!
Alle Freunde der spannenden Abenteuer von Sherlock Holmes und Dr. Watson sollten sich auch einmal an diesem eher unbekannteren Werk versuchen - aber auch Anhänger von mystischen, übersinnlichen Geschichten werden hier ihre Freude haben.
Wertung:
Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Audiobuch!!!
Produktinformation:
Sir Arthur Conan Doyle - Der Parasit, gelesen von Johannes Steck, 2005 erschienen im Audiobuch Verlag
1 CD, 86 Minuten, 5,00 €
Zum Autor:
Sir Arthur Conan Doyle (1859 - 1930) war von Beruf Arzt, begann zu schreiben und schuf mit Sherlock Holmes die wohl populärste Detektivgestalt überhaupt.
Zum Sprecher:
Johannes Steck besuchte nach seiner Ausbildung zum Theatermaler die Schauspielschule Krauss in Wien. Er ist aus der ARD-Serie In aller Freundschaft Millionen von Zuschauern bekannt.
Die Macht der Hypnose
Klappentext:
Professor Gilroy glaubt als Naturwissenschaftler nur an Fakten. Sein Weltbild gerät ins Wanken, als er der Hypnotiseurin Miss Penclosa begegnet, die seine Verlobte und ihn zu Versuchspersonen macht. Ein gewagtes Experiment nimmt seinen Lauf, in dem nicht nur die Existenz des Übersinnlichen bewiesen werden soll...
Inhalt:
Professor Gilroy ist ein bodenständiger Wissenschaftler, der sich nur von Fakten überzeugen lässt. Jedenfalls bis zu dem Moment an dem er Miss Penclosa kennenlernt und sie mit ihm an einem Versuch mit seiner Verlobten Agatha aufzeigt, dass Hypnose wirklich funktioniert. Er lässt sich auf Experimente mit der Hypnotiseurin ein, doch schon bald läuft alles aus dem Ruder...
Meinung:
Das Hörbuch "Der Parasit" von Arthur Conan Doyle war mir bisher unbekannt. Ich kannte nur die Abenteuer des Meisterdetektivs Sherlock Holmes - und liebe sie. "Der Parasit" ist etwas ganz anderes aus Conan Doyles Feder - anders aber gut.
Man spürt auch in dieser Geschichte das Geschick Conan Doyles spannende Geschichten zu erfinden und mit Leben zu füllen. Diese Geschichte befasst sich hauptsächlich mit dem Thema Hypnose und der Beeinflussung des freien Willens - eine spannende Handlung trifft auf gut ausgearbeitete, präsente und ausdrucksstarke Charaktere. Eine wirklich gelungene Story, deren Ende ihr nun selbst herausfinden müsst...
"Der Parasit" wird von Johannes Steck gelesen, dessen Stimme vielen aus der ARD-Serie In aller Freundschaft bekannt sein wird. Er liest betont, bringt die Bandbreite der Erlebnisse und Gefühle der Protagonisten gekonnt wieder - und erfüllt den Parasit mit Bewegung und Vitalität. Tolle umgesetzt!
Alle Freunde der spannenden Abenteuer von Sherlock Holmes und Dr. Watson sollten sich auch einmal an diesem eher unbekannteren Werk versuchen - aber auch Anhänger von mystischen, übersinnlichen Geschichten werden hier ihre Freude haben.
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥
Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Audiobuch!!!
Produktinformation:
Sir Arthur Conan Doyle - Der Parasit, gelesen von Johannes Steck, 2005 erschienen im Audiobuch Verlag
1 CD, 86 Minuten, 5,00 €
Zum Autor:
Sir Arthur Conan Doyle (1859 - 1930) war von Beruf Arzt, begann zu schreiben und schuf mit Sherlock Holmes die wohl populärste Detektivgestalt überhaupt.
Zum Sprecher:
Johannes Steck besuchte nach seiner Ausbildung zum Theatermaler die Schauspielschule Krauss in Wien. Er ist aus der ARD-Serie In aller Freundschaft Millionen von Zuschauern bekannt.
Dienstag, 15. November 2011
Rezension: Hanne Kühlcke - Alinga, die kleine Sonnenfee
Hanne Kühlcke - Alinga die Sonnenfee
Eine sonnige Geschichte über die Freundschaft
Klappentext:
An einem wunderschönen Sommertag tanzten die Sonnestrahlen vergnügt durch die Luft, über die Wiesen und Wälder, Flüsse und Seen. Ein friedlicher Tag so schien es. Jedes Lebewesen auf der Sonnenseite der Erde erfreute sich über die wärmenden Sonnenstrahlen. So auch auf einer kleinen Wiese mit vielen blühenden Blumen, nahe am Ufer eines plätschernden Baches. Für viele war es die Wildblumenwiese, aber für die Bewohner war es die Gänseblümchenwiese.
Du kennst sie nicht? Ja, sie ist auch nicht leicht zu finden. Sie liegt in dem Land der Fantasie und Erzählungen, ganz wundersam versteckt, dicht an einem Waldstück.
Aber komm doch ganz einfach mit und begleite Alinga, die kleine Sonnenfee und ihre Freunde auf ihren vielen Abenteuern.
Inhalt:
"Aus dem wunderschönen warmen und hellen Sonnenstrahl war eine zauberhafte und wunderschöne Sonnenfee geworden. Ein sonnengelb schimmerndes Kleid, mit den Farben des Regenbogens durchzogen, umhüllte ihren zarten, schmalen Körper."
Ein kleiner Sonnenstrahl ist nicht zeitig mit seinen Freunden nach Hause gegangen, ihm wird kalt und er ist müde. Da legt der Mond einen Zauber über den Sonnenstrahl und verwandelt ihn in die kleine Sonnenelfe. Gemeinsam mit Chero, dem Grashüpfer, erlebt sie viele Abenteuer und findet neue Freunde.
Meinung:
Hanne Kühlckes Schreibstil ist kurzweilig und angenehm zu lesen - und genauso bunt wie ihre Geschichte von der kleinen Sonnenfee Alinga.
Alinga, die kleine Sonnenfee, erlebt mit ihrem Freund Chero, dem lustigen Grashüpfer, viele Abenteuer und da sie stets freundlich und hilfsbereit ist, findet sie viele Freunde , wie z.B. Oongoo, den Ohrenbaum, und die lustigen zappeligen Zahlenzwerge, deren Zahlen durcheinander gekommen sind. Aber Alinga hilft auch allen andern, den durstigen Blumen und Möhren.
Ebenso herzig wie die Geschichte von Alinga sind die Illustrationen von Astrid Gavini, die auch das Cover gestaltet hat. In ihren Bildern sieht man, dass mit Liebe zum Detail gearbeitet wurde. Farbenfroh wie ein regenbogen, laden uns die Bilder dazu ein die Geschichte von Alinga, der kleinen Sonnenfee, zu entdecken.
Eine warmherzige Geschichte, über die Freundschaft, voller Magie lässt sie uns unsere Umgebung und die Natur mit anderen Augen wahrnehmen.
Liebevoll, farbenfroh - einfach nur schön!
Wertung:
Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Hanne!!!!
Produktinformation:
Hanne Kühlcke - Alinga, die kleine Sonnenfee, erschienen 2010 im Persimplex Verlag,
45 Seiten, 13,.60 €
Eine sonnige Geschichte über die Freundschaft
Klappentext:
An einem wunderschönen Sommertag tanzten die Sonnestrahlen vergnügt durch die Luft, über die Wiesen und Wälder, Flüsse und Seen. Ein friedlicher Tag so schien es. Jedes Lebewesen auf der Sonnenseite der Erde erfreute sich über die wärmenden Sonnenstrahlen. So auch auf einer kleinen Wiese mit vielen blühenden Blumen, nahe am Ufer eines plätschernden Baches. Für viele war es die Wildblumenwiese, aber für die Bewohner war es die Gänseblümchenwiese.
Du kennst sie nicht? Ja, sie ist auch nicht leicht zu finden. Sie liegt in dem Land der Fantasie und Erzählungen, ganz wundersam versteckt, dicht an einem Waldstück.
Aber komm doch ganz einfach mit und begleite Alinga, die kleine Sonnenfee und ihre Freunde auf ihren vielen Abenteuern.
Inhalt:
"Aus dem wunderschönen warmen und hellen Sonnenstrahl war eine zauberhafte und wunderschöne Sonnenfee geworden. Ein sonnengelb schimmerndes Kleid, mit den Farben des Regenbogens durchzogen, umhüllte ihren zarten, schmalen Körper."
Ein kleiner Sonnenstrahl ist nicht zeitig mit seinen Freunden nach Hause gegangen, ihm wird kalt und er ist müde. Da legt der Mond einen Zauber über den Sonnenstrahl und verwandelt ihn in die kleine Sonnenelfe. Gemeinsam mit Chero, dem Grashüpfer, erlebt sie viele Abenteuer und findet neue Freunde.
Meinung:
Hanne Kühlckes Schreibstil ist kurzweilig und angenehm zu lesen - und genauso bunt wie ihre Geschichte von der kleinen Sonnenfee Alinga.
Alinga, die kleine Sonnenfee, erlebt mit ihrem Freund Chero, dem lustigen Grashüpfer, viele Abenteuer und da sie stets freundlich und hilfsbereit ist, findet sie viele Freunde , wie z.B. Oongoo, den Ohrenbaum, und die lustigen zappeligen Zahlenzwerge, deren Zahlen durcheinander gekommen sind. Aber Alinga hilft auch allen andern, den durstigen Blumen und Möhren.
Ebenso herzig wie die Geschichte von Alinga sind die Illustrationen von Astrid Gavini, die auch das Cover gestaltet hat. In ihren Bildern sieht man, dass mit Liebe zum Detail gearbeitet wurde. Farbenfroh wie ein regenbogen, laden uns die Bilder dazu ein die Geschichte von Alinga, der kleinen Sonnenfee, zu entdecken.
Eine warmherzige Geschichte, über die Freundschaft, voller Magie lässt sie uns unsere Umgebung und die Natur mit anderen Augen wahrnehmen.
Liebevoll, farbenfroh - einfach nur schön!
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥
Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Hanne!!!!
Produktinformation:
Hanne Kühlcke - Alinga, die kleine Sonnenfee, erschienen 2010 im Persimplex Verlag,
45 Seiten, 13,.60 €
Montag, 14. November 2011
Rezension: Steven Knight - Das Vermächtnis des Will Wolfkin
Steven Knight - Das Vermächtnis des Will Wolfkin
Ein phantastisches Hörbuch angesiedelt im Ehrengast Land (Frankfurter Buchmesse) 2011: Island
Klappentext:
Abgeschieden von den Menschen führt das Volk der Fel seit Jahrtausenden unter Islands Eis sein friedliches Leben - bis ein Streit um die Nachfolge des Königs Will Wolfkin ausbricht. Ein Geheimbund findet heraus, dass zwei Kinder die legitimen Erben des Königs sind: Ein Londoner Junge, der seit seiner Geburt vollständig gelähmt ist und ein Mädchen aus dem Sudan, das an Malaria erkrankt ist. In einer Vollmondnacht werden die beiden nach Island gebracht - und bewältigen dort Herausforderungen, die sie nie für möglich gehalten hätten...
Inhalt:
Habt ihr schon einmal von den Fel gehört? Nein? Die Fel sind ein Volk, dass unter dem Eis Islands lebt und sie sind Gestaltwandler.Sie lebten in Frieden bis die Trauerzeit um ihren König Will Wolfkin vorbei war, doch nun stellt sich die Frage nach seinem Nachfolger - und es hat sich herausgestellt, dass zwei Kinder von ihm abstammen, halb Fel, halb Mensch....
Meinung:
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich noch nie etwas von Steven Knight gehört habe - folglich und wahrscheinlich auch nachvollziehbar war dieses Hörbuch ein reiner Coverkauf.
Gestaltwandler sind ja nun wahrlich keine Neuheit auf dem Büchermarkt, dennoch ist die Ausarbeitung dieser Geschichte so grandios und auch berührend, dass sie es wert ist bekannter zu werden
Die zwei Hauptprotagonisten dieser märchenhaften Geschichte sind Toby, ein Waisenjunge, der gelähmt ist und im Rollstuhl sitzt und Emma, ein Mädchen, dass im Sudan aufgewachsen ist, die Leiden des Krieges miterleben musste und an Malaria erkrankt ist. Es steht um beide nicht besonders gut, bis ja, bis Egil auftaucht. Egil, ein Fel, sucht sie auf, heilt sie und bringt sie nach Island, wo sie die Nachfolge Will Wolfkins antreten sollen. Dort erwarten sie gefährliche Abenteuer, geraten sie in politische Intrigen und sollen dem Volk der Fel zu einer neuen Demokratie verhelfen...
Gelesen wird das Hörbuch von Simon Jäger. Er leistet gute Arbeit, intoniert die verschiedenen Charaktere gekonnt und zieht uns in den Bann dieser magischen Geschichte, die sich unter dem Eis Islands abspielt. Sein Tempo ist angenehm, so dass man ihm ohne Probleme folgen kann. Simon Jäger gibt uns die Möglichkeit die Lebendigkeit und Vielfalt dieses Märchens zu erleben.
Farbenfrohe Charaktere und eine spannende und märchenhafte Handlung voll Magie laden uns ein mitzukommen - unter das Eis. Ein wirklich gelungenes Hörbuch!
Wertung:
Produktinformation:
Steven Knight - Das Vermächtnis des Will Wolfkin, gelesen von Simon Jäger, 2011 erschienen bei Lübbe Audio, 4 CD`s, 312 Minuten, 16,99 €
Zum Autor:
Steven Knight war bisher vor allem als Drehbuchautor tätig. Er schrieb u.a. für Die Chroniken von Narnia und Shutter Island und hat zusammen mit David Cronenberg Tödliches Versprechen gedreht. Darüber hinaus gehört er zu den Miterfindern der Fernseh-Show Who wants to be a Millionaire, dem britischen Vorbild für Wer wird Millionär?. Derzeit arbeitet Steven Knight am Drehbuch zu Das verlorene Symbol von Dan Brown. Das Vermächtnis des Will Wolfkin ist sein erstes Jugendbuch - und begeistert seine jungen Leser und Hörer!
Zum Sprecher:
Simon Jäger, 1972 in Berlin geboren, ist neben seiner Tätigkeit als Synchronsprecher auch Autor und Regisseur. bekannt ist er u.a. als deutsche Synchronstimme von Matt Damon, Heath Ledger, Josh Hartnett und River Phoenix. Mit seiner Interpretation erweckt er das Volk der Fel zum Leben.
Ein phantastisches Hörbuch angesiedelt im Ehrengast Land (Frankfurter Buchmesse) 2011: Island
Klappentext:
Abgeschieden von den Menschen führt das Volk der Fel seit Jahrtausenden unter Islands Eis sein friedliches Leben - bis ein Streit um die Nachfolge des Königs Will Wolfkin ausbricht. Ein Geheimbund findet heraus, dass zwei Kinder die legitimen Erben des Königs sind: Ein Londoner Junge, der seit seiner Geburt vollständig gelähmt ist und ein Mädchen aus dem Sudan, das an Malaria erkrankt ist. In einer Vollmondnacht werden die beiden nach Island gebracht - und bewältigen dort Herausforderungen, die sie nie für möglich gehalten hätten...
Inhalt:
Habt ihr schon einmal von den Fel gehört? Nein? Die Fel sind ein Volk, dass unter dem Eis Islands lebt und sie sind Gestaltwandler.Sie lebten in Frieden bis die Trauerzeit um ihren König Will Wolfkin vorbei war, doch nun stellt sich die Frage nach seinem Nachfolger - und es hat sich herausgestellt, dass zwei Kinder von ihm abstammen, halb Fel, halb Mensch....
Meinung:
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich noch nie etwas von Steven Knight gehört habe - folglich und wahrscheinlich auch nachvollziehbar war dieses Hörbuch ein reiner Coverkauf.
Gestaltwandler sind ja nun wahrlich keine Neuheit auf dem Büchermarkt, dennoch ist die Ausarbeitung dieser Geschichte so grandios und auch berührend, dass sie es wert ist bekannter zu werden
Die zwei Hauptprotagonisten dieser märchenhaften Geschichte sind Toby, ein Waisenjunge, der gelähmt ist und im Rollstuhl sitzt und Emma, ein Mädchen, dass im Sudan aufgewachsen ist, die Leiden des Krieges miterleben musste und an Malaria erkrankt ist. Es steht um beide nicht besonders gut, bis ja, bis Egil auftaucht. Egil, ein Fel, sucht sie auf, heilt sie und bringt sie nach Island, wo sie die Nachfolge Will Wolfkins antreten sollen. Dort erwarten sie gefährliche Abenteuer, geraten sie in politische Intrigen und sollen dem Volk der Fel zu einer neuen Demokratie verhelfen...
Gelesen wird das Hörbuch von Simon Jäger. Er leistet gute Arbeit, intoniert die verschiedenen Charaktere gekonnt und zieht uns in den Bann dieser magischen Geschichte, die sich unter dem Eis Islands abspielt. Sein Tempo ist angenehm, so dass man ihm ohne Probleme folgen kann. Simon Jäger gibt uns die Möglichkeit die Lebendigkeit und Vielfalt dieses Märchens zu erleben.
Farbenfrohe Charaktere und eine spannende und märchenhafte Handlung voll Magie laden uns ein mitzukommen - unter das Eis. Ein wirklich gelungenes Hörbuch!
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥
Produktinformation:
Steven Knight - Das Vermächtnis des Will Wolfkin, gelesen von Simon Jäger, 2011 erschienen bei Lübbe Audio, 4 CD`s, 312 Minuten, 16,99 €
Zum Autor:
Steven Knight war bisher vor allem als Drehbuchautor tätig. Er schrieb u.a. für Die Chroniken von Narnia und Shutter Island und hat zusammen mit David Cronenberg Tödliches Versprechen gedreht. Darüber hinaus gehört er zu den Miterfindern der Fernseh-Show Who wants to be a Millionaire, dem britischen Vorbild für Wer wird Millionär?. Derzeit arbeitet Steven Knight am Drehbuch zu Das verlorene Symbol von Dan Brown. Das Vermächtnis des Will Wolfkin ist sein erstes Jugendbuch - und begeistert seine jungen Leser und Hörer!
Zum Sprecher:
Simon Jäger, 1972 in Berlin geboren, ist neben seiner Tätigkeit als Synchronsprecher auch Autor und Regisseur. bekannt ist er u.a. als deutsche Synchronstimme von Matt Damon, Heath Ledger, Josh Hartnett und River Phoenix. Mit seiner Interpretation erweckt er das Volk der Fel zum Leben.
Sonntag, 13. November 2011
Rezension: Boris Pfeiffer - Die Akademie der Abenteuer (01) Die Knochen der Götter
Boris Pfeiffer - Die Akademie der Abenteuer (01) Die Knochen der Götter
Abenteuer im alten Ägypten
Klappentext:
Das sollte ein Eliteinternat sein? Rufus traut seinen Augen nicht. Doch als er die Eingangshalle der Akademie betritt, beginnt für ihn ein aufregendes Abenteuer!
Das altehrwürdige Gebäude ist gefüllt mit den rätselhafttesten Fundstücken aus der Vergangenheit. Was hat es mit diesen "Artefakten" auf sich? Und warum soll ausgerechnet er ihre Geschichte zum Leben erwecken?
Rufus, Fili und No sind dem Geheimnis auf der Spur - denn bald durchströmen längst vergessene Szenen aus der Zeit der Pharaonen die Akademie...
Inhalt:
Rufus lebt alleine mit seiner Mutter, diese hat vor lauter Arbeit fast keine Zeit für ihn. So kommt es ,dass er dir meiste Zeit im Museum ist, wo er die Ausstellungsstücke betrachtet und zeichnet. Eines Tages erhält Rufus Mutter Post von einem Eliteinternat. In diesem Brief wird Rufus ein Stipendium angeboten. Bald schon ist Rufus ein Schüler dieser Einrichtung und die Abenteuer können beginnen...
Meinung:
Boris Pfeiffer hat mit "Die Akademie der Abenteuer (01) Die Knochen der Götter" einen unglaublich spannenden, lehrreichen und phantasievollen Auftakt seiner neuen Kinderbuchreihe hingelegt.
Pfeiffers Schreibstil ist jung, bunt, frech und vor allen Dingen sehr bildhaft und detailliert - aber genauso muss es bei diesem Buch sein. Ihr fragt euch warum - nun dann lest weiter, ich will es euch erklären.
Das Eliteinternat wurde von den Brüdern Micheluzzi gegründet - sie beschäftigten sich mit der Erforschung alter Artefakte und ihrer Geschichte - aber nicht im herkömmlichen Sinne. Alle Bewohner des Internats, egal ob Lehrkräfte oder Lehrlinge, haben die Gabe "Fluten" auszulösen. Fluten sind eine Art Bilder, die von den Artefakten ausgelöst werden - man muss ihnen folgen und sie verstehe4n um herauszufinden, was es mit dem Bruchstück eines Gegenstandes auf sich hat. Verläuft die Flut positiv materialisiert sich der Gegenstand an deren Ende.
Und gerade aus diesem Grund ist es wichtig, dass Boris Pfeiffer so detailliert und bildhaft beschreibt, was um Rufus und seine neuen Freunde passiert - er lässt Geschichte lebendig werden und uns in vergangene Zeiten blicken.
Ich konnte mir alles ganz bildlich vor Augen führen, die Charaktere, die Akademie, aber auch die Bilder der Flut, die Werkstatt des Goldschmieds, die Wüste - einfach alles. An dieser Stelle wirklich ein großes Lob an den Autor.
Es geht aber nicht nur darum Geschichte zu erleben, obwohl junge Entdecker gewiss viel Spaß mit diesem Buch haben werden. Nein, es geht auch um Freundschaft, Zusammenhalt und Teamwork, denn nur gemeinsam ist man stark und kann etwas bewegen. Jeder Mensch hat seine eigenen Stärken und nimmt Begebenheiten anders war - und so braucht man auch viele verschiedene Sichtweisen um die Flut mit Erfolg zu Ende zuführen. Aber am besten lasst ihr euch selbst in die Vergangenheit versetzen und entdeckt Stück für Stück die Geheimnisse der Akademie und die Abenteuer, die hinter ihren Mauern auf euch warten.
Genauso liebevoll wie die Geschichte an sich wirkt das ganze Buch, mit seinem äußerst stimmigen Cover, und was mich besonders erfreut hat, einem Lesebändchen.
Ich hatte die Möglichkeit ganz stilecht in dieses Buch abzutauchen. Während ich dieses Buch las, saß ich im Orchestergraben und lauschte den Klängen von AIDA, der Geschichte der nubischen Prinzessin Aida und des ägyptischen Heerführers Radames - passender geht es wohl kaum!
Ein Buch, das gelesen werden will - voller liebenswerter Charaktere, einer spannenden Grundidee und der Vergangenheit, die uns leise zuflüstert um nicht in Vergessenheit zu geraten. Toll!
Wertung:
Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Meyers Kinder- und Jugendbücher!!!!!
Produktinformation:
Boris Pfeiffer - Die Akademie der Abenteuer (01) Die Knochen der Götter, 2010 erschienen bei Meyers Kinder- und Jugendbücher
284 Seiten, 14,95 €
Zum Autor:
Boris Pfeiffer, geboren 1964, ist Autor von Kinder- und Jugendbüchern und Theaterstücken. Er studierte Drehbuch an der Film- und Fernsehakademie in Berlin, arbeitete als Theaterregisseur und schrieb in der Folge mehrere Kinder- und Jugendstücke, wie z.B. "Ich knall euch ab" (zusammen mit Felix Huby), das 2004 den 1. Preis und den Publikumspreis des Kinder- und Jugendtheatertreffens Nordrhein-Westfalen gewann. Seine Stücke greifen auf mutmachende Art soziale Realität in Deutschland auf. Für Kinder schreibt Boris Pfeiffer Detektivromane (er ist einer der Autoren der Kultreihe "Die drei ???") sowie spannende und fantastische Abenteuergeschichten, wie "Das Wilde Pack", in denen die Welt, in der wir leben, erfrischend auf den Kopf gestellt wird. Darüber hinaus erfasste er auch realistische Jugendromane, wie "Baby im Bauch?" oder "One Night Stand", und Kurzgeschichten.
Mit der Romanreihe "Die Akademie der Abenteuer" schlägt der Autor ein neues Kapitel auf, in dem heutige jugendliche Heldinnen und Helden es auf höchst merkwürdige und ungewohnte Weise mit den tückischen und gefährlichen Abenteuern der Weltgeschichte zu tun bekommen.
Hier kommt ihr zur Seite von Boris Pfeiffer und hier zur Internetseite der Akademie der Abenteuer
Weitere Abenteuer, die schon erschienen sind:
Die Akademie der Abenteuer (02) Die Stunde des Raben
Die Akademie der Abenteuer (03) Das Schiff aus Stein
Abenteuer im alten Ägypten
Klappentext:
Das sollte ein Eliteinternat sein? Rufus traut seinen Augen nicht. Doch als er die Eingangshalle der Akademie betritt, beginnt für ihn ein aufregendes Abenteuer!
Das altehrwürdige Gebäude ist gefüllt mit den rätselhafttesten Fundstücken aus der Vergangenheit. Was hat es mit diesen "Artefakten" auf sich? Und warum soll ausgerechnet er ihre Geschichte zum Leben erwecken?
Rufus, Fili und No sind dem Geheimnis auf der Spur - denn bald durchströmen längst vergessene Szenen aus der Zeit der Pharaonen die Akademie...
Inhalt:
Rufus lebt alleine mit seiner Mutter, diese hat vor lauter Arbeit fast keine Zeit für ihn. So kommt es ,dass er dir meiste Zeit im Museum ist, wo er die Ausstellungsstücke betrachtet und zeichnet. Eines Tages erhält Rufus Mutter Post von einem Eliteinternat. In diesem Brief wird Rufus ein Stipendium angeboten. Bald schon ist Rufus ein Schüler dieser Einrichtung und die Abenteuer können beginnen...
Meinung:
Boris Pfeiffer hat mit "Die Akademie der Abenteuer (01) Die Knochen der Götter" einen unglaublich spannenden, lehrreichen und phantasievollen Auftakt seiner neuen Kinderbuchreihe hingelegt.
Pfeiffers Schreibstil ist jung, bunt, frech und vor allen Dingen sehr bildhaft und detailliert - aber genauso muss es bei diesem Buch sein. Ihr fragt euch warum - nun dann lest weiter, ich will es euch erklären.
Das Eliteinternat wurde von den Brüdern Micheluzzi gegründet - sie beschäftigten sich mit der Erforschung alter Artefakte und ihrer Geschichte - aber nicht im herkömmlichen Sinne. Alle Bewohner des Internats, egal ob Lehrkräfte oder Lehrlinge, haben die Gabe "Fluten" auszulösen. Fluten sind eine Art Bilder, die von den Artefakten ausgelöst werden - man muss ihnen folgen und sie verstehe4n um herauszufinden, was es mit dem Bruchstück eines Gegenstandes auf sich hat. Verläuft die Flut positiv materialisiert sich der Gegenstand an deren Ende.
Und gerade aus diesem Grund ist es wichtig, dass Boris Pfeiffer so detailliert und bildhaft beschreibt, was um Rufus und seine neuen Freunde passiert - er lässt Geschichte lebendig werden und uns in vergangene Zeiten blicken.
"Wieder reagierte der Junge nicht. Vor ihm flog der Vogel ein Stück weg und der Junge lief ihm nach. Direkt auf eine bemalte Wand zu. Was war das für eine Wand? Rufus hatte sie zuvor nicht bemerkt. Er erkannte Pflanzen, Tiere und Menschen. Besonders hell leuchtete eine Blüte."Rufus und seine zwei neuen Freunde, Fili und No, ebenfalls Frischlinge an der Akademie erleben gemeinsam ihre erste Flut - er verschlägt sie ins alte Ägypten - und somit auch uns, die Leser.
Ich konnte mir alles ganz bildlich vor Augen führen, die Charaktere, die Akademie, aber auch die Bilder der Flut, die Werkstatt des Goldschmieds, die Wüste - einfach alles. An dieser Stelle wirklich ein großes Lob an den Autor.
Es geht aber nicht nur darum Geschichte zu erleben, obwohl junge Entdecker gewiss viel Spaß mit diesem Buch haben werden. Nein, es geht auch um Freundschaft, Zusammenhalt und Teamwork, denn nur gemeinsam ist man stark und kann etwas bewegen. Jeder Mensch hat seine eigenen Stärken und nimmt Begebenheiten anders war - und so braucht man auch viele verschiedene Sichtweisen um die Flut mit Erfolg zu Ende zuführen. Aber am besten lasst ihr euch selbst in die Vergangenheit versetzen und entdeckt Stück für Stück die Geheimnisse der Akademie und die Abenteuer, die hinter ihren Mauern auf euch warten.
Genauso liebevoll wie die Geschichte an sich wirkt das ganze Buch, mit seinem äußerst stimmigen Cover, und was mich besonders erfreut hat, einem Lesebändchen.
Ich hatte die Möglichkeit ganz stilecht in dieses Buch abzutauchen. Während ich dieses Buch las, saß ich im Orchestergraben und lauschte den Klängen von AIDA, der Geschichte der nubischen Prinzessin Aida und des ägyptischen Heerführers Radames - passender geht es wohl kaum!
Ein Buch, das gelesen werden will - voller liebenswerter Charaktere, einer spannenden Grundidee und der Vergangenheit, die uns leise zuflüstert um nicht in Vergessenheit zu geraten. Toll!
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Meyers Kinder- und Jugendbücher!!!!!
Produktinformation:
Boris Pfeiffer - Die Akademie der Abenteuer (01) Die Knochen der Götter, 2010 erschienen bei Meyers Kinder- und Jugendbücher
284 Seiten, 14,95 €
Zum Autor:
Boris Pfeiffer, geboren 1964, ist Autor von Kinder- und Jugendbüchern und Theaterstücken. Er studierte Drehbuch an der Film- und Fernsehakademie in Berlin, arbeitete als Theaterregisseur und schrieb in der Folge mehrere Kinder- und Jugendstücke, wie z.B. "Ich knall euch ab" (zusammen mit Felix Huby), das 2004 den 1. Preis und den Publikumspreis des Kinder- und Jugendtheatertreffens Nordrhein-Westfalen gewann. Seine Stücke greifen auf mutmachende Art soziale Realität in Deutschland auf. Für Kinder schreibt Boris Pfeiffer Detektivromane (er ist einer der Autoren der Kultreihe "Die drei ???") sowie spannende und fantastische Abenteuergeschichten, wie "Das Wilde Pack", in denen die Welt, in der wir leben, erfrischend auf den Kopf gestellt wird. Darüber hinaus erfasste er auch realistische Jugendromane, wie "Baby im Bauch?" oder "One Night Stand", und Kurzgeschichten.
Mit der Romanreihe "Die Akademie der Abenteuer" schlägt der Autor ein neues Kapitel auf, in dem heutige jugendliche Heldinnen und Helden es auf höchst merkwürdige und ungewohnte Weise mit den tückischen und gefährlichen Abenteuern der Weltgeschichte zu tun bekommen.
Hier kommt ihr zur Seite von Boris Pfeiffer und hier zur Internetseite der Akademie der Abenteuer
Weitere Abenteuer, die schon erschienen sind:
Die Akademie der Abenteuer (02) Die Stunde des Raben
Die Akademie der Abenteuer (03) Das Schiff aus Stein
Samstag, 12. November 2011
Rezension: el tesoro de cuentos - Der Märchen-Schatz herausgegeben von Juliane Buschhhorn-Walter & Claudia von Holten
Herausgeber: Juliane Buschhorn-Walter & Claudia von Holten
el tesoro de cuentos - Der Märchen-Schatz
Sammlung von Märchen und Legenden aus Spanien und dem südamerikanischen Raum
Klappentext:
Was hat Platero, ein kleiner, grauer Esel, in Andalusien erlebt? Wie erfährt das Schmetterlingsmädchen Manchitas, was wahre Freundschaft ist? Und wie kam es, dass El Cid, der verbannte Ritter und bekannte Volksheld Spaniens, vor etwa 800 Jahren für seinen König das Land rettete? Wie erklären uns die patagonischen Ureinwohner den Jahreslauf?
Das zweisprachige Bilderbuch vereint 15 Märchen und Fabeln aus dem reichen Sagen- und Märchenschatz des hispano-amerikanischen Kulturraums. Neben drei eigenen fantasievollen Geschichten der Spielsprachschule Amiguitos beinhaltet die Sammlung sechs historische Geschichten aus Spanien. sowie sechs faszinierende Mythen aus Mexiko, Guatemala, Venezuela, Kolumbien, Chile und Argentinien, die über lange Zeit nur mündlich überliefert wurden.
Die Herausgeberinnen, Juliane Buschhorn-Walter und Claudia von Holten, haben die Geschichten bearbeitet und bieten neben den beiden Sprachversionen - spanisch und deutsch - zahlreiche erläuternde Hintergrundinformationen. Die rund 100 wunderschönen, farbigen Illustrationen der Argentinierin Tania Schwindt machen aus dem Buch schließlich einen wahren "tesoro de cuentos".
Meinung:
In dem Buch "el tesoro del cuentos - Der Märchen-Schatz" finden wir eine abwechslungsreiche Sammlung von 15 Märchen, Fabeln und Legenden aus dem spanischsprachigen Raum (Spanien und Südamerika).
Nachfolgend aufgeführte Märchen und Geschichten enthält diese papierne Schatzkiste:
Caperucito
La mariposa Manchitas - Der Schmetterling Manchitas
La gallinita roja y el grano de trigo - Das rote Huhn und das Weizenkorn
El pobre y los altramuces - Der Arme und die Lupinen
La cruz del diablo - Das Kreuz des Teufels
Los amantes de Teruel - Die Liebenden von Teruel
El Cid
Platero y yo - Platero und ich
Leyenda de las tres princesas - Legende von den drei Prinzessinnen
Los hombres de madera y los cuatro brujos - Die Holzmenschen und die vier Zauberer
Bachue
El invierno - Der Winter
El sao y el urubu - Die Kröte und das Urubu
El dueno de la luz - Der Herr des Lichts
Las Doncellas del Maiz - Das Maismädchen
Die Märchen und Geschichten sind alle zweisprachig abgedruckt. Erst gibt es einen spanischsprachigen Teil, darunter finden wir dann die deutsche Übersetzung. Am Ende jeder Geschichte finden wir dann noch einige Vokabeln und bekommen auch Hintergrundinfos zu historischen Personen oder z.B. Örtlichkeiten erklärt.
Die Geschichten sind sehr vielschichtig - die meisten Märchen und Geschichten haben lehrreiche Leitsätze als Moral, ähnlich wie bei Fabeln. So gibt es zum Beispiel die Geschichte "Das rote Huhn und das Weizenkorn" - in dem ein Huhn ein Weizenkorn findet und den langen Weg bis zum fertigen Brot aufzeigt. Viel Arbeit steckt in diesem langen Weg und keines der anderen Tiere will ihm helfen - aber als das Brot schließlich fertig ist, wollen alle etwas davon ab haben. Das Huhn teilt das Brot dann jedoch nur mit seinen Küken - Kinder können anhand dieser Geschichte lernen, dass man auch mal mit anfassen muss und nicht alles geschenkt bekommt.
Auch die Illustrationen von Tania Schwindt muss man ganz klar hervorheben, denn die Geschichten sind alle mit passenden und farbenprächtigen Bildern ausgeschmückt - die es den kleinsten unter uns einfacher machen die Inhalte zu erfassen, und unabhängig davon auch einfach Lust machen die Geschichten zu entdecken.
Das Buch ist meiner Meinung nach besonders gut geeignet für Kinder, die zweisprachig aufwachsen oder auch als Lernhilfe für den Spanischunterricht. Ich persönlich habe mit zwei Schuljahren Spanisch (die schon ein wenig zurückliegen) wirklich viel verstanden, war aber dennoch über die ein oder andere Vokabel sehr glücklich.
Lasst euch einfach mitnehmen auf eine Reise in ferne Länder, zu fremden Kulturen und in vergangene Zeiten, wie z.B. in meiner Lieblingsgeschichte "Die Liebenden von Teruel".
Produktinformation:
Juliane Buschhorn-Walter und Claudia van Holten - el tesoro de cuentos - Der Märchen-Schatz, erschienen im Silberfuchs Verlag, 107 Seiten, 15,- €
Passend zum Buch "el tesoro de cuentos - Der Märchen-Schatz" gibt es natürlich auch das Hörbuch.
Optisch ist das Hörbuch genauso schön gestaltet wie das Buch - es wirkt fast wirklich wie eine Schatztruhe. Inhaltlich gibt es in sofern einen Unterschied, dass das Hörbuch auf zwei Cd`s gesprochen wird. Auf der einen CD finden wir die Märchen auf spanisch, auf der anderen auf deutsch.
Hier muss ich sagen, dass es um einiges schwieriger ist, den Geschichten auf dem Hörbuch zu folgen, zum einen liegt es daran, dass auf dem Hörbuch keine Pausen nach kleineren Abschnitten eingefügt sind, zum anderen ist spanisch an sich ja schon eine Sprache, die sehr schnell gesprochen wird und da das Hörbuch von einem Muttersprachler gelesen wird, erlebt man das direkt hautnah. Auf der anderen Seite ist es auch wieder ein Vorteil, da man so die Aussprache und Betonung besser lernen und sich gegebenenfalls aneignen kann.
Die deutschsprachige Version wird von Peter Lohmeyer gelesen. Er hat eine angenehme Stimme und bringt den Märchenschatz sehr sympathisch rüber.
Tolles Hörbuch, passend zum Buch "el tesoro de cuentos - Der Märchen-Schatz", jedoch ist hier die spanischsprachige CD eher Fortgeschrittenen oder Muttersprachlern zu empfehlen!
Wertung (Hörbuch + Buch):
Produktinformation:
Juliane Buschhorn-Walter und Claudia van Holten - el tesoro de cuentos - Der Märchen-Schatz, gelesen von Jose Paniagua (spanisch) und Peter Lohmeyer (deutsch), erschienen 2009 im Silberfuchs Verlag, 2 CD`s, ca. 122 Minuten, 18,- €
el tesoro de cuentos - Der Märchen-Schatz
Sammlung von Märchen und Legenden aus Spanien und dem südamerikanischen Raum
Klappentext:
Was hat Platero, ein kleiner, grauer Esel, in Andalusien erlebt? Wie erfährt das Schmetterlingsmädchen Manchitas, was wahre Freundschaft ist? Und wie kam es, dass El Cid, der verbannte Ritter und bekannte Volksheld Spaniens, vor etwa 800 Jahren für seinen König das Land rettete? Wie erklären uns die patagonischen Ureinwohner den Jahreslauf?
Das zweisprachige Bilderbuch vereint 15 Märchen und Fabeln aus dem reichen Sagen- und Märchenschatz des hispano-amerikanischen Kulturraums. Neben drei eigenen fantasievollen Geschichten der Spielsprachschule Amiguitos beinhaltet die Sammlung sechs historische Geschichten aus Spanien. sowie sechs faszinierende Mythen aus Mexiko, Guatemala, Venezuela, Kolumbien, Chile und Argentinien, die über lange Zeit nur mündlich überliefert wurden.
Die Herausgeberinnen, Juliane Buschhorn-Walter und Claudia von Holten, haben die Geschichten bearbeitet und bieten neben den beiden Sprachversionen - spanisch und deutsch - zahlreiche erläuternde Hintergrundinformationen. Die rund 100 wunderschönen, farbigen Illustrationen der Argentinierin Tania Schwindt machen aus dem Buch schließlich einen wahren "tesoro de cuentos".
Meinung:
In dem Buch "el tesoro del cuentos - Der Märchen-Schatz" finden wir eine abwechslungsreiche Sammlung von 15 Märchen, Fabeln und Legenden aus dem spanischsprachigen Raum (Spanien und Südamerika).
Nachfolgend aufgeführte Märchen und Geschichten enthält diese papierne Schatzkiste:
Caperucito
La mariposa Manchitas - Der Schmetterling Manchitas
La gallinita roja y el grano de trigo - Das rote Huhn und das Weizenkorn
El pobre y los altramuces - Der Arme und die Lupinen
La cruz del diablo - Das Kreuz des Teufels
Los amantes de Teruel - Die Liebenden von Teruel
El Cid
Platero y yo - Platero und ich
Leyenda de las tres princesas - Legende von den drei Prinzessinnen
Los hombres de madera y los cuatro brujos - Die Holzmenschen und die vier Zauberer
Bachue
El invierno - Der Winter
El sao y el urubu - Die Kröte und das Urubu
El dueno de la luz - Der Herr des Lichts
Las Doncellas del Maiz - Das Maismädchen
Die Märchen und Geschichten sind alle zweisprachig abgedruckt. Erst gibt es einen spanischsprachigen Teil, darunter finden wir dann die deutsche Übersetzung. Am Ende jeder Geschichte finden wir dann noch einige Vokabeln und bekommen auch Hintergrundinfos zu historischen Personen oder z.B. Örtlichkeiten erklärt.
Die Geschichten sind sehr vielschichtig - die meisten Märchen und Geschichten haben lehrreiche Leitsätze als Moral, ähnlich wie bei Fabeln. So gibt es zum Beispiel die Geschichte "Das rote Huhn und das Weizenkorn" - in dem ein Huhn ein Weizenkorn findet und den langen Weg bis zum fertigen Brot aufzeigt. Viel Arbeit steckt in diesem langen Weg und keines der anderen Tiere will ihm helfen - aber als das Brot schließlich fertig ist, wollen alle etwas davon ab haben. Das Huhn teilt das Brot dann jedoch nur mit seinen Küken - Kinder können anhand dieser Geschichte lernen, dass man auch mal mit anfassen muss und nicht alles geschenkt bekommt.
Auch die Illustrationen von Tania Schwindt muss man ganz klar hervorheben, denn die Geschichten sind alle mit passenden und farbenprächtigen Bildern ausgeschmückt - die es den kleinsten unter uns einfacher machen die Inhalte zu erfassen, und unabhängig davon auch einfach Lust machen die Geschichten zu entdecken.
Das Buch ist meiner Meinung nach besonders gut geeignet für Kinder, die zweisprachig aufwachsen oder auch als Lernhilfe für den Spanischunterricht. Ich persönlich habe mit zwei Schuljahren Spanisch (die schon ein wenig zurückliegen) wirklich viel verstanden, war aber dennoch über die ein oder andere Vokabel sehr glücklich.
Lasst euch einfach mitnehmen auf eine Reise in ferne Länder, zu fremden Kulturen und in vergangene Zeiten, wie z.B. in meiner Lieblingsgeschichte "Die Liebenden von Teruel".
"Der Vater wählte Fernando aus, weil der sehr viel Geld hatte. Diego, der arm war, versprach aber, er könne auch reich werden. Er müsse dafür jedoch drei Jahre und drei Tage als Soldat im Krieg kämpfen, um so viel Geld zu haben, dass der Vater dann lieber ihm Isabel zur Frau geben würde."Also lest euren Kindern doch anstatt der Märchen der Gebrüder Grimm oder Andersen auch mal exotischere Geschichten vor - dieses Buch eignet sich hervorragend dafür.
(aus "Los amantes de Teruel - Die Liebenden von Teruel")
Produktinformation:
Juliane Buschhorn-Walter und Claudia van Holten - el tesoro de cuentos - Der Märchen-Schatz, erschienen im Silberfuchs Verlag, 107 Seiten, 15,- €
Passend zum Buch "el tesoro de cuentos - Der Märchen-Schatz" gibt es natürlich auch das Hörbuch.
Optisch ist das Hörbuch genauso schön gestaltet wie das Buch - es wirkt fast wirklich wie eine Schatztruhe. Inhaltlich gibt es in sofern einen Unterschied, dass das Hörbuch auf zwei Cd`s gesprochen wird. Auf der einen CD finden wir die Märchen auf spanisch, auf der anderen auf deutsch.
Hier muss ich sagen, dass es um einiges schwieriger ist, den Geschichten auf dem Hörbuch zu folgen, zum einen liegt es daran, dass auf dem Hörbuch keine Pausen nach kleineren Abschnitten eingefügt sind, zum anderen ist spanisch an sich ja schon eine Sprache, die sehr schnell gesprochen wird und da das Hörbuch von einem Muttersprachler gelesen wird, erlebt man das direkt hautnah. Auf der anderen Seite ist es auch wieder ein Vorteil, da man so die Aussprache und Betonung besser lernen und sich gegebenenfalls aneignen kann.
Die deutschsprachige Version wird von Peter Lohmeyer gelesen. Er hat eine angenehme Stimme und bringt den Märchenschatz sehr sympathisch rüber.
Tolles Hörbuch, passend zum Buch "el tesoro de cuentos - Der Märchen-Schatz", jedoch ist hier die spanischsprachige CD eher Fortgeschrittenen oder Muttersprachlern zu empfehlen!
Wertung (Hörbuch + Buch):
♥ ♥ ♥ ♥
Produktinformation:
Juliane Buschhorn-Walter und Claudia van Holten - el tesoro de cuentos - Der Märchen-Schatz, gelesen von Jose Paniagua (spanisch) und Peter Lohmeyer (deutsch), erschienen 2009 im Silberfuchs Verlag, 2 CD`s, ca. 122 Minuten, 18,- €
Donnerstag, 10. November 2011
Rezension: Katherine Howe - Das Hexenbuch von Salem
Katherine Howe - Das Hexenbuch von Salem
Die weisen Frauen von Salem
Klappentext:
Connie Goodwin ist fasziniert von den Hexenverfolgungen im Neuengland des 17. Jahrhunderts. Auch ihre Doktorarbeit befasst sich mit dem Thema, und in den Kirchenregistern von Salem hofft sie, Originaldokumente aus jener Zeit zu finden. Bei ihren Recherchen lernt Connie den jungen Restaurator Sam kennen, der ihr prompt seine Hilfe anbietet. Doch den eigenartigsten Fund macht Connie im Haus ihrer verstorbenen Großmutter, das in der Nähe von Salem etwas abgelegen in einem kleinen Küstenstädtchen liegt: Hier entdeckt Connie ein vergilbtes Pergament, das sie auf die Spur eines alten Buches mit sonderbaren Formeln und Rezepten bringt. Als sich Connie näher mit dem Buch beschäftigt, kommt es plötzlich zu rätselhaften Ereignissen. Offenbar wohnt den alten Rezepten eine magische Kraft inne - und das bringt nicht nur Connie, sondern auch Sam in höchste Gefahr...
Inhalt:
"Sie legte den Schlüssel auf ihrem Schoß ab und hielt das Pergament unter die Lampe, wobei sie das knisternde, brüchige Papierstückchen einen Millimeter weit aufrollte. Es war braun und fleckig, gerade eben so lang wie ihr Daumen. Darauf standen in wässriger Tinte geschrieben, die bei dem flackernden Licht kaum lesbar war, die Worte Deliverance Dane".
Connie Goodwin wird von ihrer Mutter mit dem Verkauf des Hauses ihrer verstorbenen Großmutter beauftragt - als Connie das Haus das erste Mal betritt trifft sie fast der Schlag: es gibt kein Telefon, keinen Strom und auch sonst ist der Zustand eher schlecht. Jedoch gibt es vieles zu entdecken, unter anderem findet Connie einen alten Schlüssel - in ihm steckt ein Zettelchen mit einem Namen - in einer alten Bibel. Angetrieben von ihrer Neugierde deckt sie Vergangenheit ihrer Vorfahrinnen auf...
Meinung:
Katherine Howe hat etwas geschafft, was nicht vielen Autoren bei mir glückt: ich habe diese interessante Mischung aus Gegenwartsliteratur und historischem Roman verschlungen.
Howes Schreibstil ist angenehm und einfach zu lesen, ihre Sprache ist sehr bildhaft und detailliert. Sie schafft es damit uns in der Gegenwart an ihren Roman zu fesseln und uns in die Zeit der Hexenverbrennungen zurück zu versetzen.
"Das Hexenbuch von Salem" besteht aus zwei Handlungssträngen: Zum einem dem, der in der Gegenwart spielt, und in dem uns Connies Leben, ihre Arbeit, ihr Umfeld und die Suche nach einem geheimnisvollen Buch erzählt wird. Zum andern spielt die Handlung in der Vergangenheit (1681 - 1692), in der wir das Leben und Leiden ihrer Vorfahrinnen, die als weise Frauen und Hebammen für ihren Unterhalt gesorgt haben, eröffnet bekommen.
Connie ist eine Person, die auf den Leser direkt sympathisch wirkt. Sie ist eine eher ruhige Person, sehr zielstrebig und fleißig. Sie lebt mit ihrer Freundin und ihrem Hund Arlo zusammen, bevor sie über den Sommer in das Haus ihrer verstorbenen Großmutter zieht. Ihre Mutter auf eine ganz andere Art liebevoll, wirkt auf den Leser als erstes sehr exzentrisch, eine New-Age Anhängerin, die sich mit den Auren anderer Leute beschäftigt. Ist es ein Zufall, dass sie immer wieder weiß, was ihre Tochter grade macht und denkt, oder gibt es da tatsächlich ein geheimnisvolles Familienerbe?
Auf keinen Fall dürfen wir ihren kleinen Hund Arlo vergessen, denn rückwirkend betrachtet hat auch er eine sehr wichtige Rolle in diesem Buch.
Neben der Geschichte um Connies, die auf der Suche nach der Vergangenheit ihrer Familie ist, gibt es natürlich auch eine zarte Liebesgeschichte, die unser Frauenherz erfreut. Aber eines sei gesagt, die Frauen ihrer Familie scheinen, was ihre Männer angeht nie sehr viel Glück zu haben. Es bleibt spannend...
Doch ein kleines Manko konnte ich auch in diesem Buch auftun. In diesem Buch geht es um den altbekannten Kampf zwischen guten und bösen Mächten, so weit ist das ja auch in Ordnung. Dennoch hatte ich nach der Hälfte des Buches schon einen Riecher dafür, wer der Bösewicht ist.
Trotz kleinem Kritikpunkt ist dieses Buch ein gelungener, einfühlsamer und spannender Roman einer Frau - über Frauen - und vor allen Dingen für Frauen, der die Gabe hat uns beim lesen zu verzaubern!
Wertung:
Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Academic World!
Produktinformation:
Katherine Howe - Das Hexenbuch von Salem, 2009 erschienen im Page&Turner Verlag
510 Seiten, 18,95 €
Zur Autorin:
Katherine Howe schreibt zurzeit an ihrer Doktorarbeit an der Universität von Boston. Sie hat sich eingehend mit dem Thema Hexen befasst. Ihre Familie stammt aus der Nähe von Salem, einer kleinen Stadt in Massachusetts, die traurige Berühmtheit durch die Hexenverfolgungen im späten 17. Jahrhundert erlangte. Zu den Vorfahren von Katherine Howe gehören Elizabeth Proctor, die der Hexerei angeklagt wurde, den Prozess aber überlebte, und Elizabeth Howe, die in Salem als Hexe gehängt wurde.
Die weisen Frauen von Salem
Klappentext:
Connie Goodwin ist fasziniert von den Hexenverfolgungen im Neuengland des 17. Jahrhunderts. Auch ihre Doktorarbeit befasst sich mit dem Thema, und in den Kirchenregistern von Salem hofft sie, Originaldokumente aus jener Zeit zu finden. Bei ihren Recherchen lernt Connie den jungen Restaurator Sam kennen, der ihr prompt seine Hilfe anbietet. Doch den eigenartigsten Fund macht Connie im Haus ihrer verstorbenen Großmutter, das in der Nähe von Salem etwas abgelegen in einem kleinen Küstenstädtchen liegt: Hier entdeckt Connie ein vergilbtes Pergament, das sie auf die Spur eines alten Buches mit sonderbaren Formeln und Rezepten bringt. Als sich Connie näher mit dem Buch beschäftigt, kommt es plötzlich zu rätselhaften Ereignissen. Offenbar wohnt den alten Rezepten eine magische Kraft inne - und das bringt nicht nur Connie, sondern auch Sam in höchste Gefahr...
Inhalt:
"Sie legte den Schlüssel auf ihrem Schoß ab und hielt das Pergament unter die Lampe, wobei sie das knisternde, brüchige Papierstückchen einen Millimeter weit aufrollte. Es war braun und fleckig, gerade eben so lang wie ihr Daumen. Darauf standen in wässriger Tinte geschrieben, die bei dem flackernden Licht kaum lesbar war, die Worte Deliverance Dane".
Connie Goodwin wird von ihrer Mutter mit dem Verkauf des Hauses ihrer verstorbenen Großmutter beauftragt - als Connie das Haus das erste Mal betritt trifft sie fast der Schlag: es gibt kein Telefon, keinen Strom und auch sonst ist der Zustand eher schlecht. Jedoch gibt es vieles zu entdecken, unter anderem findet Connie einen alten Schlüssel - in ihm steckt ein Zettelchen mit einem Namen - in einer alten Bibel. Angetrieben von ihrer Neugierde deckt sie Vergangenheit ihrer Vorfahrinnen auf...
Meinung:
Katherine Howe hat etwas geschafft, was nicht vielen Autoren bei mir glückt: ich habe diese interessante Mischung aus Gegenwartsliteratur und historischem Roman verschlungen.
Howes Schreibstil ist angenehm und einfach zu lesen, ihre Sprache ist sehr bildhaft und detailliert. Sie schafft es damit uns in der Gegenwart an ihren Roman zu fesseln und uns in die Zeit der Hexenverbrennungen zurück zu versetzen.
"Das Hexenbuch von Salem" besteht aus zwei Handlungssträngen: Zum einem dem, der in der Gegenwart spielt, und in dem uns Connies Leben, ihre Arbeit, ihr Umfeld und die Suche nach einem geheimnisvollen Buch erzählt wird. Zum andern spielt die Handlung in der Vergangenheit (1681 - 1692), in der wir das Leben und Leiden ihrer Vorfahrinnen, die als weise Frauen und Hebammen für ihren Unterhalt gesorgt haben, eröffnet bekommen.
Connie ist eine Person, die auf den Leser direkt sympathisch wirkt. Sie ist eine eher ruhige Person, sehr zielstrebig und fleißig. Sie lebt mit ihrer Freundin und ihrem Hund Arlo zusammen, bevor sie über den Sommer in das Haus ihrer verstorbenen Großmutter zieht. Ihre Mutter auf eine ganz andere Art liebevoll, wirkt auf den Leser als erstes sehr exzentrisch, eine New-Age Anhängerin, die sich mit den Auren anderer Leute beschäftigt. Ist es ein Zufall, dass sie immer wieder weiß, was ihre Tochter grade macht und denkt, oder gibt es da tatsächlich ein geheimnisvolles Familienerbe?
Auf keinen Fall dürfen wir ihren kleinen Hund Arlo vergessen, denn rückwirkend betrachtet hat auch er eine sehr wichtige Rolle in diesem Buch.
Neben der Geschichte um Connies, die auf der Suche nach der Vergangenheit ihrer Familie ist, gibt es natürlich auch eine zarte Liebesgeschichte, die unser Frauenherz erfreut. Aber eines sei gesagt, die Frauen ihrer Familie scheinen, was ihre Männer angeht nie sehr viel Glück zu haben. Es bleibt spannend...
Doch ein kleines Manko konnte ich auch in diesem Buch auftun. In diesem Buch geht es um den altbekannten Kampf zwischen guten und bösen Mächten, so weit ist das ja auch in Ordnung. Dennoch hatte ich nach der Hälfte des Buches schon einen Riecher dafür, wer der Bösewicht ist.
Trotz kleinem Kritikpunkt ist dieses Buch ein gelungener, einfühlsamer und spannender Roman einer Frau - über Frauen - und vor allen Dingen für Frauen, der die Gabe hat uns beim lesen zu verzaubern!
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥
Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Academic World!
Produktinformation:
Katherine Howe - Das Hexenbuch von Salem, 2009 erschienen im Page&Turner Verlag
510 Seiten, 18,95 €
Zur Autorin:
Katherine Howe schreibt zurzeit an ihrer Doktorarbeit an der Universität von Boston. Sie hat sich eingehend mit dem Thema Hexen befasst. Ihre Familie stammt aus der Nähe von Salem, einer kleinen Stadt in Massachusetts, die traurige Berühmtheit durch die Hexenverfolgungen im späten 17. Jahrhundert erlangte. Zu den Vorfahren von Katherine Howe gehören Elizabeth Proctor, die der Hexerei angeklagt wurde, den Prozess aber überlebte, und Elizabeth Howe, die in Salem als Hexe gehängt wurde.
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