Donnerstag, 31. Januar 2013

Rezension: Catherine Robertson - Das nicht ganz perfekte Leben der Mrs. Lawrence

Catherine Robertson - Das nicht ganz perfekte Leben der Mrs. Lawrence

Schönes Buch zum entspannen

Inhalt:
Mo lebt glücklich und zufrieden mit ihrem Mann Chad und den zwei Kindern in Charlotte, bis Chad ihr plötzlich eröffnet, dass sie aus beruflichen Gründen nach San Francisco ziehen müssen. Auch wenn Mo nicht glücklich darüber ist, stellt sie sich als toughe Frau der Herausforderung....

Meinung:
Catherine Robertsons "Das nicht ganz perfekte Leben der Mrs. Lawrence" durfte ich in einer Leserunde lesen und sowohl der wirklich unterhaltsame Titel als auch das einfach wunderschöne Cover haben mich richtig neugierig auf diesen Frauenroman gemacht.

Der Schreibstil von Catherine Robertson ist sehr angenehm und leicht zu lesen und mit ihren humorvollen Einfällen und Umsetzungen schafft sie es den Leser ziemlich direkt an das Buch zu binden, denn wir wollen doch alle gerne mal beim lesen abschalten und lachen können - und genau dafür ist dieses Buch gemacht.

Natürlich ist auch in Mo`s Leben nicht alles eitel Sonnenschein, aber Probleme und Problemchen gibt es nun einmal überall und deshalb auch in dieser schönen Geschichte: Eheprobleme, Probleme mit den Kindern und auch Streitereien unter Freunden - aber es ist ja auch immer wieder schön zu lesen, wie diese aus dem Weg geräumt werden können.

Ganz liebenswert und wie aus dem echten Leben kommen auch ihre Charaktere rüber - mit Ecken und Kanten und einfach so wunderbar unperfekt. Mo und ihre neuen Freundinnen Aishe und Connie haben es nicht immer einfach und dennoch versuchen sie aus ihrem Leben das Beste zu machen - mit allen Höhen und Tiefen!

"Das nicht ganz perfekte Leben der Mrs. Lawrence" lege ich allen Freunden von unterhaltsamer und humorvoller Frauenliteratur ans Herz!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereiststellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Catherine Roobertson, dem Heyne Verlag und wie immer für die Möglichkeit zu dieser Leserunde auch bei Lovelybooks!

Produktinformation:
Catherine Robertson - Das nicht ganz perfekte Leben der Mrs. Lawrence, Übersetzung von Marie Rahn, erschienen 2012 im heyne Verlag
480 Seiten, 8,99 €

Mittwoch, 30. Januar 2013

Rezension: C.S. Steinberg - Savinama: Der Wächter

C.S. Steinberg - Savinama
Der Wächter

Komplexe High-Fantasy Geschichte....

Inhalt:
Vier Elemente halten die Welt in Einklang, vier Elemente haben einen Wächter und dann gibt es noch Savinama, den fünften Wächter. Sein Erschienen bedeutet Tod und Wiederauferstehung. Eine alte Welt geht zugrunde und eine neue Welt entsteht. Doch als Savinama der Priesterin Ineana begegnet vergisst er seine Aufgaben und verliebt sich in sie...

Meinung:
C.S. Steinberg hat mit "Savinama - Der Wächter" ein besonderes und sehr eigenes Buch geschrieben. "Savinama" ist ein Buch, dass man nicht so grade nebenher lesen kann oder sollte, denn man muss sich darauf einlassen, mit Kopf und Herz dabei sein und vielleicht den ein oder anderen Satz auch zweimal lesen. Viele Dinge haben mehr Bedeutung als man ihnen auf den ersten Blick ansieht, man spinnt Gedankengänge und findet eine Menge verschiedener Interpretationsmöglichkeiten, die alle auf ihre Art richtig sind.
Also ihr seht es ist kein Buch für zwischendurch, aber wenn man sich darauf einlässt kann man ein ganz wundervolles und nachdenklich stimmendes Abenteuer erleben.

Der Schreibstil ist vielleicht noch nicht überall ganz sauber und manchmal etwas holprig und dennoch lässt es sich sehr schön lesen - teilweise sehr detailliert läuft es wie ein Film vor dem inneren Auge ab, quasi ein High-Fantasy Abenteuer in High Definition!

"Savinama - Der Wächter" ist ein Begleitbuch zu C.S. Steinbergs Trilogie "Magie der Schatten", dass heißt aber auch gleichzeitig das einige Sachen nur angedeutet werden bzw. im Kontext wahrscheinlich besser zu verstehen ist, wie zum Beispiel die politische Situation in dieser Welt.

Die Protagonisten sind wirklich sehr interessant und auch sehr schön ausgearbeitet, man kann ihre Eigenarten und Stärken herauslesen und das gefällt mir sehr gut - auch wenn ich anfangs Probleme hatte mir die Namen zu merken, aber sie sind ja auch eher außergewöhnlich.

Ein Buch, dass alleine gut dasteht, wahrscheinlich aber noch etwas besser in Kombination mit der "Magie der Schatten" und ebenso ein Buch, dass einen ans nachdenken bringt, nicht nur über das Buch und seine Protagonisten, sondern auch oftmals über das eigene Leben, Entscheidungen und wie eines zum anderen führt!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei C.S. Steinberg - vielen Dank auch für die schöne Leserunde bei Lovelybooks!

Produktinformation:
C.S. Steinberg - Savinama: Der Wächter, 2012 im mainebook Verlag erschienen
387 Seiten, momentan nur als Kindle Version für 8,99 €

Dienstag, 29. Januar 2013

Rezension: Astrid Vehstedt - Sonutarium Labyrinth

Astrid Vehstedt - Sonutarium Labyrinth

Ein spannender Krimi mit einer schwierigen Thematik

Inhalt:
Alfons Blanc, ein einfacher Straßenarbeiter, muss nun ein schweres Los tragen. Als er sich erleichtern muss findet er zwei Kinderleichen auf. Aufgrund seiner einfachen Art bekommt er von den Ermittlern schnell den Stempel des gesuchten Mörders aufgedrückt. Die Kölner Kommissare Kowalski und Gawriloff bekommen den Fall zugeteilt und fördern so einigen Dreck ans Tageslicht....

Meinung:
Astrid Vehstedt hat hier wirklich ein sehr gelungenes Debüt aufs Papier gebracht, dass mich begeistern konnte und auf noch viel viel mehr hoffen lässt!

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und leicht zu lesen, schon nach ein paar Seiten verliert man sich als Leserin in diesem wirklich haarsträubendem Krimi. Auch wenn ich anfangs mal wieder ein paar Namensprobleme hatte. Ok, Kowalski kann man sich noch gut merken aber mit Herrn Gawriloff hatte ich zu Anfang schon meine Problemchen.

Die Charaktere hat Astrid Vehstedt sehr gut gezeichnet und ausgearbeitet, sie haben definitiv Wiedererkennungswert und man hat beide Kommissare mit ihren Eigenheiten, doch sehr schnell ins Leserherz geschlossen und mit ihnen ermittelt, gefiebert, gefürchtet und gebangt. 
Schwierige und manchmal sogar aussichtlose Situationen gilt es zu meistern um die Mörder der beiden Mädchen zu finden und schlimmeres zu vermeiden. Bei ihrer Arbeit tun sich jedoch Abgründe auf, und man wird immer tiefer in diesen Fall hineingezogen - und manchmal tut es weh.
Kinderprostitution, Menschenhandel und Drogenmissbrauch sind ein paar Wörter, die einiges zum Inhalt sagen und damit schon klarmachen, dass es für die eigene Gefühlswelt auch mal schwer werden kann. 
Dennoch sind es leider Themen, die immer wieder die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und nicht tot geschwiegen werden dürfen!
Ich kann mir gut vorstellen, dass es die Autorin auch beim schreiben manchmal geschmerzt hat. 

Der Spannungsaufbau ist total gelungen, stetig steigt die Spannung, desto tiefer die Ermittler in den Fall eintauchen und immer mehr herausfinden, wie weit oder tief dieses Verbrechen doch geht, bis zum großen Showdown! Ich ziehe hier wirklich mal wieder meinen imaginären Hut für so ein tolles Buch!

"Sonutarium Labyrinth" ist ein wirklich spannender Krimi, der mich absolut begeistern konnte und ich hoffe auf weitere Fälle mit Kowalski und Gawriloff! Und hoffentlich bald!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereiststellung bedanke ich mich ganz herzlich beim fhl Verlag und Astrid Vehstedt, auch ein Dank wie immer an Lovelybooks!

Produktinformation:
Astrid Vehstedt - Sonutarium Labyrinth, 2012 im fhl-Verlag erschienen
474 Seiten, 14,00 €

Wenn ihr wissen wollt was genau Sonutarium überhaupt bedeutet, klickt hier!




Montag, 28. Januar 2013

Rezension: Nicole Joens - Maria sucht Josef

Nicole Joens - Maria sucht Josef
Eine weihnachtliche Liebesgeschichte

Weihnachts-Wundergeschichte 

Inhalt:
Miriam hat nach dem Unfalltod ihrer Schwester das Sorgerecht für ihre beiden Kinder bekommen und nun ist sie selbst auch noch hochschwanger und hat keinen Pfennig mehr in der Tasche. Glücklicherweise nimmt sie der Taxifahrer Joe trotzdem mit und damit beginnt für alle eine spannende und wunderliche Reise....

Meinung:
"Maria sucht Josef" ist mein erstes Buch von Nicole Joens und es hat mir sehr gut gefallen. Aber als erstes möchte ich sagen, dass das Cover für mich nicht zur Thematik passt, damit sich Leser, die eine eher seichte Geschichte suchen, sich hier nicht "vergreifen", denn "Maria sucht Josef" mag einiges sein, aber es ist kein seichtes Buch für zwischendurch.

Nicole Joens Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen. Sie beschreibt die Situation in der sich Miriam mit ihren "Kindern" befindet sehr detailliert und schönt nicht - aber was sollte man auch an solch einer Situation schön reden können. Zwei Kinder, eines ungeboren im Leib und keinen Plan davon wie es weitergehen soll. jetzt fragt ihr euch bestimmt wieso, es dann eine "weihnachtliche Liebesgeschichte" oder aber eine "Weihnachts-Wundergeschichte" sein soll.
Und da ist die Antwort wieder etwas einfacher, zwischenmenschliche Beziehungen und vor allen Dingen das Schicksal sorgen hier für ein Wunder und zeigen auf, dass Geld zwar wichtig ist, es aber noch viel viel wichtigere Dinge gibt, die man zum Leben braucht.

Aber machen wir und nichts vor, trotz allem ist der Großteil dieser Geschichte schon sehr traurig und stimmt den Leser nachdenklich. Miriram, die natürlich auch mit dem Tod ihrer Schwester und deren Mann zu kämpfen hat, hat plötzlich auch noch so viel Verantwortung zu tragen für die Kinder, sich und das Ungeborene. Und sie scheint nicht immer fähig dies so anzunehmen und so zu handeln, sie driftet in Traumwelten ab und die Kinder müssen viel mehr Verantwortung übernehmen, als gut ist und schon viel zu früh erwachsen werden. Eine Geschichte, wie sie sich ähnlich vielleicht in vielen deutschen Haushalten abspielen könnte und dennoch gibt diese Geschichte uns Hoffnung und zeigt, dass sich alles verändern kann und dass jeder Mensch auch mal einen Glücksgriff hat!

"Maria sucht Josef" ist eine nachdenklich stimmende Weihnachtslektüre, die mich fast komplett von sich überzeugt hat. Das einzige was mir nicht so gut gefallen hat, war das Ende und dafür gibt es auch einen Stern bzw. Herz Abzug - dennoch möchte ich euch dieses Buch für die Vorweihnachtszeit gerne ans Herz legen!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Nicole Joens und dem Piper Verlag! Außerdem für die tollen Möglichkeiten auch ein Dank an Lovelybooks!

Produktinformation:
Nicoel Joens - Maria sucht Josef, 2010 bei Piper erschienen
352 Seiten, 8,95 €

Sonntag, 27. Januar 2013

Rezension: Robin Gates - Dilmun

Robin Gates - Dilmun 
Jäges des Ewigen Lebens

Existiert das Paradies wirklich?

Inhalt:
Colin Rendall ist Professor für alte Geschichte an der Berliner Universität. Auf dem Heimweg sieht er wie eine seiner Studentinnen, Annika Talbach, an einer Demonstration teilnimmt und beinahe Polizeigewalt zu spüren bekommt. In letzter Minute zieht er sie weg und gemeinsam flüchten die beiden in die Galerie eines alten russischen Herrns. Nachdem die Gefahr vorüber ist schauen sie sich die Fotos an und Colin kauft ein Foto eines niederländischen Malers: Claude Morlot. Und dann nimmt das gefährliche Abenteuer seinen Lauf....

Meinung:
Robin Gates Schreibstil ist sehr einfach und angenehm zu lesen, sogar wenn es um theoretische Teile aus den Vorlesungen unseres Professors für alte Geschichte, Colin Rendall, geht. Schon nach wenigen Seiten wird man in die Geschichte um die Mythen und Sagen um das Paradies hineingezogen und man ahnt noch nicht, wie nahe man diesem hier kommt.
Spannungstechnisch hält er die Geschichte mehr oder weniger auf einem Level, für mich persönlich gibt es zum Beispiel nicht den typischen großen Showdown, sondern wie gesagt eine konsequent spannende Handlung.

Sein Ideenreichtum ist bemerkenswert, auch wenn ich nicht zu den Kennern von alter Geschichte gehöre und somit nicht genau sagen kann, was Fiktion und was Fakt ist. Dennoch malt er uns fast schon ein biblisches und spannendes Gemälde mit dem Thema Vertreibung aus dem Paradies, dem "Apfel" der Weisheit, der nicht immer ein Apfel sein muss und der Quelle des ewigen Lebens. Und das faszinierendste, was ich so noch nicht gelesen habe ist die Tatsache, dass sich ein großteil der Handlungen in Fotografien abspielt. Klingt fantastisch? Ist fantastisch!
Ebenso ein Thema ist hier der ewig andauernde Kampf von Gut gegen Böse - Devas gegen Ashuras - man muss dem Kind ja schließlich einen Namen geben!

Auch seine Charaktere hat er sehr schön gezeichnet, egal ob es sich um unsere Hauptprotas Colin und Annika handelt, Claude Morlot, den Hüter des Gartens oder auch die Mitarbeiter des Projektes Gilgamesch, die auf der Suche nach dem ewigen Leben sind!

Alles in allem ein wirklich spannendes Buch mit einer sehr interessanten und neuartigen Thematik, die alles ist, aber nicht ausgelutscht!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung und die schöne Leserunde bedanke ich mich ganz herzlich bei Robin Gates, dem Ueberreuter Verlag und für die Möglichkeit wie immer Lovelybooks!

Produktinformation:
Robin Gates - Dilmun, 2012 bei Ueberreuter erschienen
448 Seiten, 16, 95 €

Samstag, 26. Januar 2013

Rezension: Natascha Honegger - Die Amulettmagier

Natascha Honegger - Die Amulettmagier

Ein Buch für die kleine Schwester

Inhalt:
"Ein Amulettmagier muss zuverlässig sein, stark, selbstbewusst...", fuhr Vega eifrig fort und fuchtelte mit den Armen durch die Luft, ehe sie diese ruckartig sinken ließ und hektisch den Kopf schüttelte. "Aber doch kein ...Krimineller!"
Isa verdrehte die Augen. "Kriminell oder nicht. Ich war auch nur ein Waisenkind."
(S. 56)

Isalia, Jerino, Valeria und Alessandro sind keine normalen 13-Jährigen, sie sind Amulettmagier, dazu ausersehen die Schreckensherrschaft von Arkamoor Salsar zu brechen und für die Magie und ihre Freunde zu kämpfen.

Meinung:
"Die Amulettmagier" ist im wahrsten Sinne des Wortes ein fantastisches Debüt einer jungen Autorin. In einem High-Fantasy Abenteuer nimmt sie uns mit den Amulettmagiern auf eine Reise mit, die zu allerst ihrer Schwester gehörte. Ich finde, es ist wirklich ein außerordentliches Geschenk, was man einem anderen Menschen machen kann - ganz toll.

Aber nicht nur deshalb ist das Buch toll - Natascha hat einen sehr angenehmen Schreibstil, man kann sich die unterschiedlichen Ortschaften ganz genau vor Auge führen, obwohl es manchmal wirklich fantastische und auch unheimliche Orte sind - auch die Charaktere sind sehr schön gezeichnet und der Leser erkennt ganz klar ihre Eigenschaften, Stärken und Schwächen.

Ich muss auch sagen, dass ich die Handlungen und das komplette Buch für ein Debüt wirklich toll finde, sehr einfallsreich und gut durchdacht und ich denke, dass es noch einige weitere Leser gibt, die genauso ihren Spaß an und vor allen Dingen mit den Amulettmagiern haben werden.

Mein persönlicher Liebling ist natürlich Isalia, eine tapfere und starke Persönlichkeit, die sich für ihre Lieben einsetzt und für das Gute kämpft, obwohl sie im Waisenhaus bestimmt keine allzu behütete Kindheit hatte. Sie verbreitet Wärme und ist sehr großherzig, auch Jerino ihr männlicher Gegenpart ist mir sehr ans Herz gewachsen. Valeria, die Feruermagierin, konnte mich auch ziemlich schnell in ihren Bann ziehen, einzig Alessandro hatte es sehr schwer, aber wenn ihr das Buch lest, werdet ihr das auch verstehen.

Liebt ihr auch Zeichnungen in Büchern? Ja? Dann müsst ihr euch diese hier anschauen, und auch hier hatte den Stift Natascha Honegger in der Hand, deren Leidenschaft nicht nur das Schreiben, sondern auch das Zeichnen ist. Mit einer detaillierten Strichführung spiegeln die Zeichnungen immer Inhalte aus den Kapiteln wieder - so was mag ich.
Auch sehr schön ist am Beginn des Buches die Karte von Aria und auf der folgenden Seite die Prophezeiung der Amulettmagier!

Optisch und inhaltlich ein wirklich tolles Buch, was ich allen Fantasyfreunden ans Herz legen möchte!
Spannend, abenteuerlich und magisch geht es in den "Amulettmagier" zu!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Natascha Honegger und dem Papierfresserchen Verlag, wie immer auch ein Dank an Lovelybooks!

Produktinformation:
Natascha Honegger - Die Amulettmagier, 2012 im Papierfresserchen Verlag erschienen
405 Seiten, 13,90 € 


Freitag, 25. Januar 2013

Rezension: Paolo Roversi - Die linke Hand des Teufels

Paolo Roversi - Die linke Hand des Teufels

Aufruhr in Capo di Ponte Emilia

Inhalt:
Der Mailänder Journalist Enrico Radeschi fährt in seinem Urlaub gerne in sein Heimatdorf Capo di Ponte Emilia. Aber das normale Leben und die Arbeit spielt sich in Mailand ab - was soll ein Journalist, denn auch in so einem kleinen Dorf, in dem fast nie etwas geschieht? das sollte man jedoch nicht zu laut sagen, denn kurz nach seiner Ankunft, wird eine abgehackte Hand per Post verschickt und Enricos Sensationslust und Neugierde geweckt....

Meinung:
 "Die linke Hand des Teufels" ist Paoli Roversis Debütkrimi und dafür ist es auch nicht schlecht. Der Schreibstil ist angenehm und sehr leicht zu lesen, dennoch zieht sich die Geschichte und die Ereignisse um das Dorf und die Mordfälle sehr in die Länge. Viele Leser haben die Handlungsintensität und den Spannungsaufbau mit einem heißen, langen und trägen italienischen Sommertag beschrieben - und dieses Gefühl teile ich leider.
Ein kleines Problem hatte ich auch mit den vielen verschiedenen italienischen Namen und den Personenbeschreibungen mit Berufsbezeichnungen, irgendwann bin ich aber auch damit besser klar gekommen.

Zwar beginnt die Polizei direkt zu ermitteln nachdem die erste amputierte Hand - und später die erste Leiche - aufgefunden wird. Dennoch wirkt es teilweise sehr langatmig, bevor alles richtig ins Rollen kommt. Erschwerend kommt hinzu, dass Enrico, der mit seinen Hackerfähigkeiten eine beliebte Unterstützung der Polizei ist, zwischendurch auch immer mal wieder nach Mailand abkommandiert wird.

Dennoch nimmt das Buch im letzten Drittel etwas an Fahrt und Spannung auf - und ich denke, dass es in seinem nächsten Roman noch besser klappen wird, denn bekanntlich ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Ein interessantes Krimidebüt, dass im Bezug auf Spannung und Handlungsdichte noch ausbaufähig ist, den geneigten Leser aber dennoch zu unterhalten weiß. Ich bin gespannt, was noch kommen wird!

Wertung:
♥ ♥ ♥

Produktinformation:
Paolo Roversi - Die linke Hand des Teufels, 2011 im List Verlag erschienen
320 Seiten, 8,95 €

Donnerstag, 24. Januar 2013

Rezension: Dagmar von Cramm - Das grüne nicht nur vegetarische Kochbuch

Dagmar von Cramm - Das grüne nicht nur vegetarische Kochbuch

Nachhaltiges grünes Kochen

Meinung:
Ich hatte das Glück "Das grüne nicht nur vegetarische Kochbuch" in einer Koch- und Leserunde auf Lovelybooks testen zu dürfen.
Zweifellos ist das Kochbuch ein besonders schön aufgebautes Kochbuch, dass neben den Rezepten wirklich viel Inhalt zu bieten hat.

Der Anfang wird gemacht, in dem sich die Autorin mit dem Thema "Grünes Kochen" auseinandersetzt. Was genau ist grünes Kochen? Wie können wir bewusster einkaufen und kochen?
Bei diesem Thema fällt den meisten wahrscheinlich erst einmal der Punkt Bioprodukte ein - wobei ich mich da auch sehr schwer tu, denn es ist nicht alles bio, wo es auch drauf steht. Für mich war unter diesem Aspekt ganz wichtig, dass man regionale Produkte bezieht und am allerbesten sogar aus eigenem Anbau.
Nun ist mir klar, dass weder alle Leser einen Garten haben oder noch besser eigenes Vieh. Aber selbst auf einem Balkon kann man sich Kräuter, Tomaten, Gurken, Paprika und Salat ziehen - und es schmeckt so viel besser.
Ich versuche mich ja selbst gerne als Hobbygärtnerin und muss sagen, dass eigene Tomaten viel süßer und aromatischer sind, und auch Gurken etc. einfach viel besser schmecken.
Für und werden über kurz oder lang wohl auch eigene Eier auf dem Plan stehen, denn schon ganz lange ist es und der Wunsch uns ein paar Hühner zu halten.

Aber nun zurück zum Buch. Frau von Cramm führt uns ein wenig in die Waren- und Lebensmittelkunde ein und beleuchtet die schonende Zubereitung von Gemüse, Salaten, Eiern, Getreide- und Kartoffelprodukten, Eiern und Fleisch - ich bin nicht immer ganz ihrer Meinung, aber ich denke auch das ist normal.

Nun möchte ich gerne etwas zum Rezeptteil sagen, der sehr schön nach den Jahreszeiten aufgebaut ist, denn klar ist, dass grünes kochen auch saisonales kochen ist.
Als Einführung zu den Kapiteln Frühling, Sommer, Herbst und Winter finden wir zuerst eine Sammlung von saisonal typischen Kräuter, Obst und Gemüse, was mir sehr gut gefallen hat.
Ich habe mich auch an ein paar Gerichten aus diesem Kochbuch versucht, so habe ich unter anderem ein wundervolles Nußbrot nachgebacken (lecker), Specklauchtaschen gekocht und das erste Mal in meinem Leben Rahmwirsing frisch gekocht.






Der Rahmwirsing ist bei meiner besseren Hälfte super angekommen und war diesen Winter bisher schon einige Male bei uns auf dem Tisch - und er wird auch einer fester Bestandteil unseres Speiseplans bleiben, da es wirklich super schnell geht und so gut schmeckt!
Auch die Speck-Lauch-Taschen waren sehr einfach nach zu kochen und haben sehr gut geschmeckt.
Was mich jedoch sehr verwundert hat, war dass es doch sehr fleischlastig zuging - ok, die Küche im Herbst und im Winter ist generell etwas deftiger und schwerer, aber ich hätte eigentlich mit mehr fleischlosen Rezepten gerechnet.

Alles in allem jedoch ein sehr schönes Kochbuch, mit vielen Tipps und Hinweisen und vielfältigen saisonalen Rezepten, die dazu einladen sich in die Küche zu stellen und ein wenig zu experimentieren!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich beim GU Verlag und Lovelybooks!

Produktinformation:
Dagmar von Cramm - Das grüne nicht nur vegetarische Kochbuch, 2012 im GU Verlag erschienen
288 Seiten, 29,99 €