Huhu ihr Lieben,
ich hinke ja schon wieder so was von hinterher, aber trotzdem wollte ich euch noch meine wunderschöne November Pink Box zeigen, in der ich ganz tolle Sachen vorgefunden habe :-)
Die Zeitschrift "Up to date" war jetzt nicht so meines, da war mir schon wieder zu beauty und modelastig :-) aber der Rest war ganz toll. Und im Vergleich zur Glossybox finde ich die Pink Box wirklich alltagstauglich. Das war im Prinzip auch der Grund wieso ich gewechselt habe. Ich musste mich halt doch Fragen ob mir Mini Luxusproben lieber sind oder tolle Beautyartikel, die ich auch im Alltag verwenden kann. Und der Alltag hat gesiegt. Grade über den Make-Up Entferner habe ich mich sehr gefreut, da meiner nun fast leer ist *toll*
Schaumfestiger habe ich zwar noch eine Flasche in Benutzung und eine in Reserve, aber den braucht man ja auch immer :-)
Dabei gab es dann auch noch diese wundervollen Tetesept Ölbäder bzw. Sinnenperlen, die ich furchtbar gerne benutzen würde, aber meine Badewanne ist noch nicht angeschlossen. Ich weiß nicht, ob ich dass Thema hier schon mal hatte, aber ich glaube seit fast zwei Jahren steht eine wundervolle, riesengroße Eckbadewanne in meinem Bad, die darauf wartet von meinem Freund angeschlossen zu werden *Männer*
Ich glaube ja immernoch, dass er Angst hat, dass ich dann zu oft mit einem Buch ins Bad verschwinde und die Wasserkosten zu hoch werden :-)
Ja, ihr seht richtig eine Lush Massagebutter und die riecht so toll nach Buttermilch *yammi* Da kann man fast schon reinbeißen und auf der Haut fühlt sie sich wirklich gut an :-)
Das kleine Döschen ist dann noch Concealer, aber auch noch nicht ausprobiert, da ich im Moment noch was anderes verwende :-)
Alles in allem eine wirklich schöne Box, die mir gut gefallen hat :-)
Ich bin gespannt, was uns im Dezember erwartet!
Mittwoch, 5. Dezember 2012
Dienstag, 4. Dezember 2012
Leserückblick November 2012
Hallo ihr Lieben,
das Jahr ist nun fast schon wieder vorbei - die Zeit rast nur so dahin und nun steht doch schon wieder der Leserückblick ins Haus. Ich bin gespannt, was ich diesen Monat so geschafft habe :-)
Also auf geht`s:
Gelesen wurde:
1. Hanni Bayers - Ein Jahr in San Francisco, 190 Seiten, ♥♥♥♥
2. Julia Kröhn - Lara und das Vermächtnis der Hebamme, 253 Seiten, ♥♥♥♥♥
3. Jan Hellstern - Kinder des Bösen, 332 Seiten, ♥♥♥♥♥
4. Thomas-Josef Wehlim - Kapitulationen, 151 Seiten, ♥♥♥♥
5. Wiebke Lorenz - Alles muss versteckt sein, 352 Seiten, ♥♥♥♥♥
6. Eowyn Ivey - Das Schneemädchen, 464 Seiten, ♥♥♥♥♥
7. Elke Hussel - Stadium vierzehn, 80 Seiten, ♥♥♥
8. Jando - Sternenreiter, 131 Seiten, ♥♥♥♥
9. Thilo Corzilius - Der Herr der Laternen, 147 Seiten, ♥♥♥♥♥
10. Jose Panigua - Der Kolibri, der seinen Schnabel verlor, 48 Seiten, ♥♥♥♥♥
11. Christiane Geldmacher - Love@Miriam, 219 Seiten, ♥♥♥♥
12. Birgit Ebbert - Ego-Trip: Computerrallye durch das Leben, 127 Seiten, ♥♥♥♥♥
13. Lena Gorelik- Lieber Mischa, 185 Seiten, ♥♥♥♥
14. Ulrich Bien – Trainiere.Dein.Gedächtnis, 193 Seiten, ♥♥♥♥♥
das Jahr ist nun fast schon wieder vorbei - die Zeit rast nur so dahin und nun steht doch schon wieder der Leserückblick ins Haus. Ich bin gespannt, was ich diesen Monat so geschafft habe :-)
Also auf geht`s:
Gelesen wurde:
1. Hanni Bayers - Ein Jahr in San Francisco, 190 Seiten, ♥♥♥♥
2. Julia Kröhn - Lara und das Vermächtnis der Hebamme, 253 Seiten, ♥♥♥♥♥
3. Jan Hellstern - Kinder des Bösen, 332 Seiten, ♥♥♥♥♥
4. Thomas-Josef Wehlim - Kapitulationen, 151 Seiten, ♥♥♥♥
5. Wiebke Lorenz - Alles muss versteckt sein, 352 Seiten, ♥♥♥♥♥
6. Eowyn Ivey - Das Schneemädchen, 464 Seiten, ♥♥♥♥♥
7. Elke Hussel - Stadium vierzehn, 80 Seiten, ♥♥♥
8. Jando - Sternenreiter, 131 Seiten, ♥♥♥♥
9. Thilo Corzilius - Der Herr der Laternen, 147 Seiten, ♥♥♥♥♥
10. Jose Panigua - Der Kolibri, der seinen Schnabel verlor, 48 Seiten, ♥♥♥♥♥
11. Christiane Geldmacher - Love@Miriam, 219 Seiten, ♥♥♥♥
12. Birgit Ebbert - Ego-Trip: Computerrallye durch das Leben, 127 Seiten, ♥♥♥♥♥
13. Lena Gorelik- Lieber Mischa, 185 Seiten, ♥♥♥♥
14. Ulrich Bien – Trainiere.Dein.Gedächtnis, 193 Seiten, ♥♥♥♥♥
15. Nicole Aigner – Die Cinderella
Strategie: Die 7 Schlüssel zum Liebesglück, 223 Seiten, ♥♥♥♥♥
16. Nina Deissler – Flirt Talk, 205 Seiten, ♥♥♥♥
17. Sam Childers - Machine gun preacher, 225 Seiten, ♥♥♥♥♥
18. Boris Pfeiffer - Diebe in der Nacht, 127 Seiten, ♥♥♥♥♥
19. Stephanie Madea - Lyon, 253 Seiten, ♥♥♥♥♥
20. Lisa T. Bergren - Waterfall I, 335 Seiten, ♥♥♥♥
21. Joanne Dahme - Creepers: Der Fluch der Hexe, 268 Seiten, ♥♥♥♥
22. Julia Crouch - Hautnah, 480 Seiten, ♥♥♥
Ich bin grade selbst total geflasht und weiß nicht, wie ich das gemacht habe :-) Aber ich bin zufrieden.
Und jetzt schaue ich mir dann mal die Zahlen an. Das wären dann diesen Monat 4.988 Seiten - hammer *grins* Somit komme ich bis jetzt auf 40.026 gelesene Seiten in 2012!
Bei den Monatshighlights wird es etwas schwer, bzw. ich habe drei ganz ganz tolle Bücher gelesen, die ich eich auch gerne ans Herz legen möchte und das wäre zum einen Thilo Corzilus "Herr der Laternen", dann Stephanie Madeas "Lyon" und auch Sam Childers "Machine gun preacher" - drei ganz unterschiedliche Bücher, aber alle sehr nachhaltig!
Wie war euer Lesemonat denn so und gibt es ein Buch, dass ich dieses Jahr unbedingt noch lesen muss?
Montag, 3. Dezember 2012
Rezension: Ulrich Bien - Trainiere.Dein.Gedächtnis
Ulrich Bien – Trainiere dein
Gedächtnis
Ein Gedächtnis wie ein Elefant
Meinung:
„Trainiere.Dein.Gedächtnis.“ von
Ulrich Bien ist ein kleines praktisches Buch, dass uns helfen soll,
und Zahlen, Namen oder ähnliches einfacher zu merken.
Denn Ulrich Bien stellt klar, dass die
Merkfähigkeit nichts mit der Intelligenz eines Menschen zu tun hat.
Nein, es ist wie bei so vielen anderen Dingen auch – die Technik
machts.
Also heißt es jetzt umdenken und offen
sein für Biens Vorschläge.
Und seien wir mal ehrlich, wir haben
das bestimmt alle nötig in irgendeinem Teilgebiet. Ich für meinen
Teil, habe Probleme mir viele Zahlen, z.B. Telefonnummern zu merken,
außer ich wähle sie sehr sehr oft, andere Menschen haben Probleme
sich Namen oder andere Dinge zu merken.
Und hier möchte ich ein Beispiel von
Bien anbringen, dass an und für sich auch total logisch ist.
Wenn man Probleme hat sich die Namen
verschiedener Persönlichkeiten zu merken, soll man sich eingehend
das Gesicht anschauen. Ist die Person ein Brillenträger? Welche
Haarfarbe hat sie? Hat sie ein Muttermal oder Leberflecken? Eine
große Nase, kleine Nase? So gibt es ganz viele Dinge, die man sich
merken kann und dann mit einem Namen in Verbindung bringen.
Natürlich hat Herr Bien auch noch für
viele andere Sparten spannende Tricks und Anwendungshilfen um unser
Gedächtnis auf Vordermann zu bringen. Wenn ihr nun neugierig
geworden seid und euch über die Funktionsweise unseres Gehirnes mehr
wissen wollt, außerdem lern- und wissbegierig seid, dann ist
„Trainiere.Dein.Gedächtnis:“ mit Sicherheit ein interessantes
Buch für euch.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass
es zu zweit sehr viel Spaß macht sein Gedächtnis zu trainieren.
Fakten, Hilfestellungen Tricks und
viele Übungen findet ihr in „Trainiere.Dein.Gedächtnis.“
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Für die Bereitstellung bedanke ich
mich ganz herzlich bei Humboldt!
Produktinformation:
Ulrich Bien –
Trainiere.Dein.Gedächtnis, 2011 bei Humboldt erschienen
193 Seiten, 16,95 €
Sonntag, 2. Dezember 2012
Neue Buchschätze ♥
Hallo ihr Lieben,
ich wollte euch doch auch noch mal zeigen, was in der letzten Zeit so an Büchern bei mir eingezogen ist :-)
Bücher tauschen ist so eine schöne Sache :-) Kennt ihr eines der Bücher oder stehen auch welche auf eurem Wunschzettel?
ich wollte euch doch auch noch mal zeigen, was in der letzten Zeit so an Büchern bei mir eingezogen ist :-)
Bücher tauschen ist so eine schöne Sache :-) Kennt ihr eines der Bücher oder stehen auch welche auf eurem Wunschzettel?
Samstag, 1. Dezember 2012
Lovelybooks Halloween-Wichteln
Hallo ihr Lieben,
bald ist es ja schon wieder so weit, dass die Weihnachtswichtelpäckchen verschickt werden sollen, aber ich wollte euch dennoch gerne zeigen, was ich beim Halloweenh-Wichteln bekommen habe :-)
Ich muss sagen, dass ich mittlerweile schon ein kleiner Wichtelsuchti geworden bin, aber es macht halt so viel Spaß zu schenken und natürlich auch geschenke zu bekommen :-)
Und jetzt noch die große Überraschung, dieses wundervolle und liebevoll zusammengestellte Wichtelpäckchen habe ich von einem WICHTELPAPA bekommen - jetzt wurde ich eines besseren belehrt, ich dachte Männer sind da gar nicht so kreativ :-) Dankeschön lieber Wichtelpapa ♥
bald ist es ja schon wieder so weit, dass die Weihnachtswichtelpäckchen verschickt werden sollen, aber ich wollte euch dennoch gerne zeigen, was ich beim Halloweenh-Wichteln bekommen habe :-)
Ich muss sagen, dass ich mittlerweile schon ein kleiner Wichtelsuchti geworden bin, aber es macht halt so viel Spaß zu schenken und natürlich auch geschenke zu bekommen :-)
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| Ganz viele tolle Leseproben, Leckerchen für Blacky, Creepers (vom Wunschzettel und passend zu Halloween) |
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| Das Gespenst mit den Bonbons ist natürlich auch zucker :-) Die orangenen Spinnentischläufer waren auch mit im Päcki |
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| Die Schokiaugen sind auch total lecker mit Milchcremefüllung, ich habe sogar noch welche davon :-) |
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| Das im Döschen ist ein ganz tolles Lushduschgel - und der Brief ist so goldig! |
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| Geliefert wurde alles in dem Kürbis-Schuhkarton :-) |
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| Lieblingsbleistifte - Ich nehme an ein Giveawy vom Fischerverlag! Aber auch so toll :-) |
Freitag, 30. November 2012
Rezension: Lena Gorelik - Lieber Mischa
Lena Gorelik - Lieber Mischa, der du fast Schlomo Adolf Grinblum geheissen hättest, es tut mir so leid, dass ich dir das nicht ersparen konnte: Du bist ein Jude
Humorvoller Blick auf die jüdische Kultur oder auch
Ein Erklärungsversuch für das eigene Kind
Inhalt:
"Der Hund kam vor Dir und ungeplant. So wie es ungeplante Kinder gibt, gibt es ungeplante Hunde. Ich wollte schon immer einen Hund. Ich finde, Hunde sind treue, wunderbare, süße Wesen, zum Dahinschmelzen. Ich wollte so sehr einen eigenen Hund, dass ich an jedem fremden Hund stehen blieb und ihm Hallo sagte, was Dein Vater als peinlich empfand, die Hundebesitzer als sonderbar und die Hunde ignorierten."
(S. 40)
Lena schreibt ein Buch für ihren Sohn Mischa, ein Buch, dass ihm das "jüdisch sein" erleichtern soll, obwohl es mittlerweile eigentlich nicht mehr wichtig sein sollte, in einer Welt, in der wir alle Menschen sind. Dennoch spielt mit Klischees und erzählt vom Umgang mit ihnen....
Meinung:
Ein Buch, das erst einmal Aufmerksamkeit mit seinem langen Titel auf sich zieht: Lieber Mischa, der du fast Schlomo Adolf grinbmlum geheissen hättest, es tut mir so leid, dass ich dir das nicht ersparen konnte: Du bist ein Jude. Man fragt sich, was sich hinter dieser Geschichte wohl verstecken mag. Aber niemand rechnet wohl mit so einem ehrlichen und persönlichen Erfahrungsbericht bzw vielen kleinen persönlichen Geschichten, Ansichten und Erlebnissen, die Lena Gorelik hier mit uns teilt.
Lena Goreliks Schreibstil ist wunderschön, mal locker leicht, mal ironisch und mit einem Augenzwinkern versehen, mal ernst und mal sehr sachlich - aber immer auch mit dem Blick einer Mutter.
Manchmal wirkt das Buch wie ein Erinnerungsbuch für Mischa bzw. ein Erzählband für ihn, denn teilweise liegen die Ereignisse, doch schon so weit zurück, dass es noch keinen Mischa gab. Dieses Gefühl bekommt man durch die Kommentare zum Text, die ich übrigens für eine ganz tolle Idee halte, die ich so noch nie in einem Buch gesehen habe. Man muss für sich zwar den richtigen Weg finden, die in den Lesefluss einzubauen, aber ich finde es wie schon gesagt einfach herrlich.
Lena schneidet viele Thema in ihrem Buch an, wie es war als Jüdin in Russland aufzuwachsen, wie es sich in Deutschland lebt, Geschichten über ihre jüdischen Verwandten, die Bedeutung des Ausspruchs "Mazel tov", die Geschichte von Blacky, dem Rabbinerhund der Familie, dem Umgang mit Vorurteilen und all den verschiedenen Arten des jüdischen Glaubens. Ich konnte viel an neuem Wissen mitnehmen und habe mich allzeit gut unterhalten gefühlt!
Wer Lust auf eine feinfühlige, dennoch humorvolle Lektüre hat, sollte sich unbedingt mal "Lieber Mischa" von Lena Gorelik näher ansehen - ein wirklich ganz besonderes Buch!
Humorvoll, interessant, liebenswert und manchmal auch ein wenig skurril - definitiv eine Leseempfehlung!
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥
Für die Bereitstellung bedanke ich mich beim List Verlag und für die nette Begleitung der Leserunde bei Lenba Gorelik - und für die tollen Gewinnmöglichkeiten wie immer auch ein Dank an Lovelybooks!
Produktinformation:
Lena Gorelik- Lieber Mischa, 2012 im List Taschenbuchverlag erschienen,
185 Seiten, 8,99 €
Humorvoller Blick auf die jüdische Kultur oder auch
Ein Erklärungsversuch für das eigene Kind
Inhalt:
"Der Hund kam vor Dir und ungeplant. So wie es ungeplante Kinder gibt, gibt es ungeplante Hunde. Ich wollte schon immer einen Hund. Ich finde, Hunde sind treue, wunderbare, süße Wesen, zum Dahinschmelzen. Ich wollte so sehr einen eigenen Hund, dass ich an jedem fremden Hund stehen blieb und ihm Hallo sagte, was Dein Vater als peinlich empfand, die Hundebesitzer als sonderbar und die Hunde ignorierten."
(S. 40)
Lena schreibt ein Buch für ihren Sohn Mischa, ein Buch, dass ihm das "jüdisch sein" erleichtern soll, obwohl es mittlerweile eigentlich nicht mehr wichtig sein sollte, in einer Welt, in der wir alle Menschen sind. Dennoch spielt mit Klischees und erzählt vom Umgang mit ihnen....
Meinung:
Ein Buch, das erst einmal Aufmerksamkeit mit seinem langen Titel auf sich zieht: Lieber Mischa, der du fast Schlomo Adolf grinbmlum geheissen hättest, es tut mir so leid, dass ich dir das nicht ersparen konnte: Du bist ein Jude. Man fragt sich, was sich hinter dieser Geschichte wohl verstecken mag. Aber niemand rechnet wohl mit so einem ehrlichen und persönlichen Erfahrungsbericht bzw vielen kleinen persönlichen Geschichten, Ansichten und Erlebnissen, die Lena Gorelik hier mit uns teilt.
Lena Goreliks Schreibstil ist wunderschön, mal locker leicht, mal ironisch und mit einem Augenzwinkern versehen, mal ernst und mal sehr sachlich - aber immer auch mit dem Blick einer Mutter.
Manchmal wirkt das Buch wie ein Erinnerungsbuch für Mischa bzw. ein Erzählband für ihn, denn teilweise liegen die Ereignisse, doch schon so weit zurück, dass es noch keinen Mischa gab. Dieses Gefühl bekommt man durch die Kommentare zum Text, die ich übrigens für eine ganz tolle Idee halte, die ich so noch nie in einem Buch gesehen habe. Man muss für sich zwar den richtigen Weg finden, die in den Lesefluss einzubauen, aber ich finde es wie schon gesagt einfach herrlich.
Lena schneidet viele Thema in ihrem Buch an, wie es war als Jüdin in Russland aufzuwachsen, wie es sich in Deutschland lebt, Geschichten über ihre jüdischen Verwandten, die Bedeutung des Ausspruchs "Mazel tov", die Geschichte von Blacky, dem Rabbinerhund der Familie, dem Umgang mit Vorurteilen und all den verschiedenen Arten des jüdischen Glaubens. Ich konnte viel an neuem Wissen mitnehmen und habe mich allzeit gut unterhalten gefühlt!
Wer Lust auf eine feinfühlige, dennoch humorvolle Lektüre hat, sollte sich unbedingt mal "Lieber Mischa" von Lena Gorelik näher ansehen - ein wirklich ganz besonderes Buch!
Humorvoll, interessant, liebenswert und manchmal auch ein wenig skurril - definitiv eine Leseempfehlung!
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥
Für die Bereitstellung bedanke ich mich beim List Verlag und für die nette Begleitung der Leserunde bei Lenba Gorelik - und für die tollen Gewinnmöglichkeiten wie immer auch ein Dank an Lovelybooks!
Produktinformation:
Lena Gorelik- Lieber Mischa, 2012 im List Taschenbuchverlag erschienen,
185 Seiten, 8,99 €
Donnerstag, 29. November 2012
Rezension: Birgit Ebbert - Ego-Trip: Computerrallye durch das Leben
Birgit Ebbert - Ego-Trip
Computerrallye durch das Leben
Eine spannende Reise durch Mikes Vergangenheit
Inhalt:
"Mit einer lauten Hintergrundmusik startete das Programm "Ego-Trip". Das Startbild zeigte einen Spiegel, auf dem eine Tür und eine Maske zu sehen war. Unter dem Spiegel war ein Feld für den Namen des Spielers vorgesehen.
Mike tippte seinen Namen in das Feld. Ohne nachzudenken hat er "Mike" geschrieben und die Eingabe betätigt."
(S. 19)
Mike, 14 Jahre alt, hat ein Mädchen geschlagen und nun muss er seine Strafe absitzen - drei Wochen im Jugendarrest. Doch er bleibt in der Zeit nicht alleine er hat eine engagierte Sozialarbeiterin und einen aufmerksamen Lehrer im Arrest. Außerdem bekommt er stundenweise einen PC in seine Zelle und durchlebt mit seinem Avatar Ekim seine Vergangenheit noch einmal neu.
Meinung:
Birgit Ebbert hat einen angenehmen und leicht zu lesenden Schreibstil, ganz der Zielgruppe angepasst. Sie schreibt und beschreibt Mikes Situation und seine Gefühle sehr bildlich. Sie versteht es den Leser an ihre Geschichte zu fesseln und Spannung aufzubauen.
Als Leser betrachtet man Mike erst einmal und ist gespannt auf die Geschichte, die hinter seiner Inhaftierung liegt. Man schaut sich sein verhalten an, seine Äußerungen, weil man zu Beginn ja nicht sehr viel über seine Geschichte weiß, außer, dass er ein Mädchen geschlagen hat - und bei der Strafe wird es mehr als eine Ohrfeige gewesen sein.
Stück für Stück lernen wir nun Mike kennen, er kommt immer mehr aus sich heraus. Auch wenn er sich zu Beginn noch sehr für seine Gefühle und Ängste schämt und versucht den "dicken Macker" raushängen zu lassen.
Seine Sozialarbeiterin, Steffi Jakobs, kümmert sich aufmerksam um ihn, sie gibt ihm die Möglichkeit mit jemanden über seine Probleme und sein Leben zu reden, aber sie lässt ihm auch seine ruhe, wenn er nicht mehr kann. Der Haftlehrer ist auch sehr engagiert und geht auf Mikes Wünsche ein, so lernt dieser bei ihm zum Beispiel das Gitarre spielen, im Gegenzug ist er was den Unterrichtsstoff angeht sehr fleißig.
Er soll für Steffi aufschreiben, wieso er die Strafe bekommen hat, hat aber zu Beginn auch nicht wirklich die Lust sich Gedanken über seinen Fehler zu machen. Als Anreiz zu schreiben bekommt Mike nun einen PC stundenweise zur Verfügung. Aber wie Jungen so sind, denkt er nicht daran zu schreiben sondern sucht auf dem Rechner nach Spielen. dabei findet er das Programm "Ego-Trip". Mike schafft sich den Avatar Ekim und tritt mit ihm zusammen eine Reise durch sein bisheriges Leben und seine Vergangenheit an. Eine Reise, die Fragen aufwirft, Mike aber auch Lösungsansätze für seine Probleme präsentiert.
Und desto mehr er sich mit dem Programm beschäftigt umso offener wird er zu Steffi und seinem Lehrer. Erzählt von seinen Ängsten, seinen Plänen für die Zukunft und seinen alkoholabhängigen Eltern...
"Ego-Trip" ist ein spannendes und aufwühlendes Buch, dass zeigt wie eine ganze Familie an ihrem Schicksal und dem Alkohol zerbrechen kann. Das Buch bricht eine Lanze dafür sich mit dem Thema Alkohol offen zu beschäftigen und nicht tot zu schweigen!
Begebt euch auf eine Computerrallye durch Mikes Leben - lesenswert!
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Edition Zweihorn!
Produktinformation:
Birgit Ebbert - Ego-Trip: Computerrallye durch das Leben, 2012 bei Edition Zweihorn erschienen
127 Seiten, 6,95 €
Computerrallye durch das Leben
Eine spannende Reise durch Mikes Vergangenheit
Inhalt:
"Mit einer lauten Hintergrundmusik startete das Programm "Ego-Trip". Das Startbild zeigte einen Spiegel, auf dem eine Tür und eine Maske zu sehen war. Unter dem Spiegel war ein Feld für den Namen des Spielers vorgesehen.
Mike tippte seinen Namen in das Feld. Ohne nachzudenken hat er "Mike" geschrieben und die Eingabe betätigt."
(S. 19)
Mike, 14 Jahre alt, hat ein Mädchen geschlagen und nun muss er seine Strafe absitzen - drei Wochen im Jugendarrest. Doch er bleibt in der Zeit nicht alleine er hat eine engagierte Sozialarbeiterin und einen aufmerksamen Lehrer im Arrest. Außerdem bekommt er stundenweise einen PC in seine Zelle und durchlebt mit seinem Avatar Ekim seine Vergangenheit noch einmal neu.
Meinung:
Birgit Ebbert hat einen angenehmen und leicht zu lesenden Schreibstil, ganz der Zielgruppe angepasst. Sie schreibt und beschreibt Mikes Situation und seine Gefühle sehr bildlich. Sie versteht es den Leser an ihre Geschichte zu fesseln und Spannung aufzubauen.
Als Leser betrachtet man Mike erst einmal und ist gespannt auf die Geschichte, die hinter seiner Inhaftierung liegt. Man schaut sich sein verhalten an, seine Äußerungen, weil man zu Beginn ja nicht sehr viel über seine Geschichte weiß, außer, dass er ein Mädchen geschlagen hat - und bei der Strafe wird es mehr als eine Ohrfeige gewesen sein.
Stück für Stück lernen wir nun Mike kennen, er kommt immer mehr aus sich heraus. Auch wenn er sich zu Beginn noch sehr für seine Gefühle und Ängste schämt und versucht den "dicken Macker" raushängen zu lassen.
Seine Sozialarbeiterin, Steffi Jakobs, kümmert sich aufmerksam um ihn, sie gibt ihm die Möglichkeit mit jemanden über seine Probleme und sein Leben zu reden, aber sie lässt ihm auch seine ruhe, wenn er nicht mehr kann. Der Haftlehrer ist auch sehr engagiert und geht auf Mikes Wünsche ein, so lernt dieser bei ihm zum Beispiel das Gitarre spielen, im Gegenzug ist er was den Unterrichtsstoff angeht sehr fleißig.
Er soll für Steffi aufschreiben, wieso er die Strafe bekommen hat, hat aber zu Beginn auch nicht wirklich die Lust sich Gedanken über seinen Fehler zu machen. Als Anreiz zu schreiben bekommt Mike nun einen PC stundenweise zur Verfügung. Aber wie Jungen so sind, denkt er nicht daran zu schreiben sondern sucht auf dem Rechner nach Spielen. dabei findet er das Programm "Ego-Trip". Mike schafft sich den Avatar Ekim und tritt mit ihm zusammen eine Reise durch sein bisheriges Leben und seine Vergangenheit an. Eine Reise, die Fragen aufwirft, Mike aber auch Lösungsansätze für seine Probleme präsentiert.
Und desto mehr er sich mit dem Programm beschäftigt umso offener wird er zu Steffi und seinem Lehrer. Erzählt von seinen Ängsten, seinen Plänen für die Zukunft und seinen alkoholabhängigen Eltern...
"Ego-Trip" ist ein spannendes und aufwühlendes Buch, dass zeigt wie eine ganze Familie an ihrem Schicksal und dem Alkohol zerbrechen kann. Das Buch bricht eine Lanze dafür sich mit dem Thema Alkohol offen zu beschäftigen und nicht tot zu schweigen!
Begebt euch auf eine Computerrallye durch Mikes Leben - lesenswert!
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Edition Zweihorn!
Produktinformation:
Birgit Ebbert - Ego-Trip: Computerrallye durch das Leben, 2012 bei Edition Zweihorn erschienen
127 Seiten, 6,95 €
Mittwoch, 28. November 2012
Rezension: Christiane Geldmacher - Love@Miriam
Christiane Geldmacher - Love@Miriam
Ein moderner Facebook-Krimi
Inhalt:
"[28. Dezember]
Während ich also ermittle, entdecke ich auf Facebook lauter Spiele.
Harry hat die Glücksnuss aufgemacht und sein Glück ist:
Versuche nicht etwas zu entscheiden, wenn du unter Druck stehst, sondern suche dein Gleichgewicht.
Klugscheißer...mein Gleichgewicht ist vollkommen in Ordnung."
(S.13/14)
Harry liebt Miriram, aber Miriam liebt ihren neuen Freund Ben. Doch so leicht gibt Harry nicht auf und meldet sich bei Facebook an um an Miriams Leben teilhaben zu können und über alles Bescheid zu wissen. Leider sorgt sein Interesse an Miriams Leben und an ihr als Person nicht nur für Freunde...
Meinung:
Plötzlich lag da ein Päckchen in meiner Post, dass ich nicht wirklich zuordnen konnte. Na dann einfach mal aufmachen und nachschauen - und was habe ich mich gefreut ein neues Buch aus dem Bookspot Verlag!
Das Cover fand ich schon total genial, dann schnell die Inhaltsangabe durchgelesen - und dann gab es fast kein Halten mehr. Folie ab, Buch aufschlagen und loslesen....
Christiane Geldmachers Schreibstil ist ganz toll und sehr einfach zu lesen. Die einzelnen Kapitel bzw. Abschnitte sind nicht sehr lang und das fördert den Lesefluß dann noch zusätzlich. Aufgebaut ist das Buch in 13 Monate, von Dezember bis Dezember. Wir lesen abwechselnd Facebook Eintragungen oder Statusmeldungen, Berichte aus Harrys Alltag oder Mails - das ist wirklich eine ganz gelungene und neue Mischung (es ist halt kein reiner Mail-Roman).
Harry tut mir als Leserin eigentlich ziemlich leid und ich mag ihn, obwohl man ihn eigentlich für total unsympathisch halten müsste. Er schafft es nicht seine Exfreundin in Ruhe zu lassen, stalkt sie beinahe schon in Facebook und dennoch mag man ihn - Harry ist ein wahrer Antiheld!
Miriam selbst und die anderen Charaktere lernt man eher weniger gut kennen, dennoch verspüre ich eine leichte Antipathie gegen sie, weil sie Harry bloß stellt und ihm ihre Vergangenehit nicht verzeihen kann. Denn des Ende der Beziehung hat sich lange hingezogen und hängt mit einer familiären Tragödie zusammen, mit der Harry nicht gut umzugehen wusste.
Ach - und hatte ich schon erwähnt, dass es auch eine Leiche gibt?
Aber mehr möchte ich eigentlich gar nicht verraten und euch einfach dieses Buch ans Herz legen.
Sehr gut gefällt mir neben der Optik des Buches natürlich das eingearbeitete Lesebändchen und zu Beginn des Buches finden wir eine Aufstellung der Hauptpersonen, so dass man immernoch mal nachschlagen kann, mit wem man es grade zu tun hat.
In den Zeiten von Wer kennt wen, Facebook, Google + und diversen anderen Social-Media-Plattformen ist "Love@Miriram" ein sehr unterhaltsamer Gegenwarts-Krimi, der nicht nur unterhält, sondern auch über die Gefahren der naiven Nutzung der Plattformen informiert!
Spannend, informativ, aufklärend und absolut unterhaltsam!
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥
Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich beim Bookspot Verlag!
Produktinformation:
Christiane Geldmacher - Love@Miriam, 2012 im Bookspot Verlag erschienen (Edition 211)
219 Seiten, 14,80 €
Ein moderner Facebook-Krimi
Inhalt:
"[28. Dezember]
Während ich also ermittle, entdecke ich auf Facebook lauter Spiele.
Harry hat die Glücksnuss aufgemacht und sein Glück ist:
Versuche nicht etwas zu entscheiden, wenn du unter Druck stehst, sondern suche dein Gleichgewicht.
Klugscheißer...mein Gleichgewicht ist vollkommen in Ordnung."
(S.13/14)
Harry liebt Miriram, aber Miriam liebt ihren neuen Freund Ben. Doch so leicht gibt Harry nicht auf und meldet sich bei Facebook an um an Miriams Leben teilhaben zu können und über alles Bescheid zu wissen. Leider sorgt sein Interesse an Miriams Leben und an ihr als Person nicht nur für Freunde...
Meinung:
Plötzlich lag da ein Päckchen in meiner Post, dass ich nicht wirklich zuordnen konnte. Na dann einfach mal aufmachen und nachschauen - und was habe ich mich gefreut ein neues Buch aus dem Bookspot Verlag!
Das Cover fand ich schon total genial, dann schnell die Inhaltsangabe durchgelesen - und dann gab es fast kein Halten mehr. Folie ab, Buch aufschlagen und loslesen....
Christiane Geldmachers Schreibstil ist ganz toll und sehr einfach zu lesen. Die einzelnen Kapitel bzw. Abschnitte sind nicht sehr lang und das fördert den Lesefluß dann noch zusätzlich. Aufgebaut ist das Buch in 13 Monate, von Dezember bis Dezember. Wir lesen abwechselnd Facebook Eintragungen oder Statusmeldungen, Berichte aus Harrys Alltag oder Mails - das ist wirklich eine ganz gelungene und neue Mischung (es ist halt kein reiner Mail-Roman).
Harry tut mir als Leserin eigentlich ziemlich leid und ich mag ihn, obwohl man ihn eigentlich für total unsympathisch halten müsste. Er schafft es nicht seine Exfreundin in Ruhe zu lassen, stalkt sie beinahe schon in Facebook und dennoch mag man ihn - Harry ist ein wahrer Antiheld!
Miriam selbst und die anderen Charaktere lernt man eher weniger gut kennen, dennoch verspüre ich eine leichte Antipathie gegen sie, weil sie Harry bloß stellt und ihm ihre Vergangenehit nicht verzeihen kann. Denn des Ende der Beziehung hat sich lange hingezogen und hängt mit einer familiären Tragödie zusammen, mit der Harry nicht gut umzugehen wusste.
Ach - und hatte ich schon erwähnt, dass es auch eine Leiche gibt?
Aber mehr möchte ich eigentlich gar nicht verraten und euch einfach dieses Buch ans Herz legen.
Sehr gut gefällt mir neben der Optik des Buches natürlich das eingearbeitete Lesebändchen und zu Beginn des Buches finden wir eine Aufstellung der Hauptpersonen, so dass man immernoch mal nachschlagen kann, mit wem man es grade zu tun hat.
In den Zeiten von Wer kennt wen, Facebook, Google + und diversen anderen Social-Media-Plattformen ist "Love@Miriram" ein sehr unterhaltsamer Gegenwarts-Krimi, der nicht nur unterhält, sondern auch über die Gefahren der naiven Nutzung der Plattformen informiert!
Spannend, informativ, aufklärend und absolut unterhaltsam!
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥
Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich beim Bookspot Verlag!
Produktinformation:
Christiane Geldmacher - Love@Miriam, 2012 im Bookspot Verlag erschienen (Edition 211)
219 Seiten, 14,80 €
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