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| Copyright Nadja Klier |
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Interview mit Patricia Thielemann - Autorin von Spirit Yoga
Im Nachgang zu meiner Rezension von Patricia Thielemanns Buch "Spirit Yoga" habe ich die
Chance erhalten Frau Thielemann ein paar Fragen zu stellen - heute bekommt ihr unser kleines Interview zu lesen!
Viel Spaß dabei!
Liebe
Frau Thielemann,
ich
freue mich sehr, dass Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen um mir
ein paar Fragen zu beantworten.
Als
erstes möchte ich gerne wissen: was denken Sie, warum ist Yoga
heute so gefragt? Das habe ich sogar an der Besprechung zu „Spirit
Yoga" gemerkt, die in vier Tagen über 700 Mal aufgerufen
wurde. Kommen eher die Menschen zu Ihnen, für die es hipp ist, Yoga
zu machen oder Leute, die ihr Leben entschleunigen wollen und zu
sich selbst finden?
Zu
mir kommen vor allem Menschen, die mit beiden Beinen im Leben
stehen und die im Yoga einen starken Gegenpol zum Auf und Ab des
Alltags suchen. In einer sich scheinbar immer schneller drehenden
Welt werden das von Tag zu Tag mehr.
Ich
finde Ihre Arbeit und das, was Sie aufgebaut haben enorm. Ihre
Arbeit scheint mir sehr vielseitig zu sein, unter anderem habe ich
mir Ihren TEDx-Talk auf Youtube angesehen und
finde, dass Sie sehr authentisch sind. Haben Sie noch Lampenfieber
vor Vorträgen?
Wer
sich für etwas engagiert, der gibt immer auch ein Stück von sich
preis.
Kein
Wunder, dass da auch Aufregung im Spiel ist. Als ich jünger war,
hatte ich manchmal Angst, mein Gesicht zu verlieren und lief deshalb
häufig nur auf halber Kraft. Natürlich tut Scheitern weh, aber nur
wenn man das in Kauf nimmt, ist man auch in der Lage ganz aus seiner
Kraft heraus zu agieren.
Seitdem
ich das verstanden habe, kenne ich kein Zurück.
Was
ist für Sie der schönste Aspekt an Ihrer Arbeit?
Wenn
ich die Augen der Teilnehmer nach einer gelungenen Yogaklasse wieder
leuchten sehe und sie so aufatmen, als
würden sie am Meer stehen oder über die Berggipfel schauen.
Was
macht Sie persönlich glücklich?
Guter
Humor, echte Verbindungen, ein Spaziergang am Morgen,
Reisen
in ferne Länder und natürlich Yoga.
Ist
es einfach, „Spirit Yoga“ und Familie unter einen Hut zu
bekommen?
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| Copyright Nadja Klier |
Ein
mittelständisches Unternehmen mit über 200 Mitarbeitern zu führen
und zwei halbwüchsige Jungs großzuziehen ist natürlich ein
andauernder Balanceakt. Es ist aber genau dieses persönliche
Spannungsfeld, das mir hilft, Spirit Yoga den lebensnahen Bezug zu
verleihen.Ich
bleibe dadurch wach und frage mich immer wieder aufs Neue, ob das,
was ich tue auch wirklich trägt. Gerade
wenn es um das Thema Yoga geht, ist das wichtig. Ich
möchte mich nicht auf Wolke 7 beamen, sondern bestmöglich im hier
und jetzt ein gutes und sinnstiftendes Leben führen.
Haben
Sie noch neue Pläne und Ideen?
Ja,
ich habe noch einiges vor und ich bin mir klar darüber, was ich tun
muss, um meine Pläne zu realisieren. Ideen zu haben ist schön,
erfüllend ist, wenn auch die Umsetzung gelingt.
Und
nun, eine sehr wichtige abschließende Frage: Haben Sie selbst Zeit
zu lesen und was ist Ihr Lieblingsbuch?
Ich
lese verhältnismäßig viel. Es erweitert meinen Horizont und speist
auch meinen Yoga-Unterricht. Nicht umsonst habe ich in meinem Buch
das Gespräch mit Schriftstellern, Künstlern, Philosophen und
Geistlichen gesucht.Im
Moment liegen „Tyll“ von Daniel Kehlmann und „Zwischen Koran
und Kafka“ von Navid Kermani, „Zukunft wagen“ von Matthias
Horx, „Der unendliche Augenblick“ von Natalie Knapp, „Durch
Mauern gehen“ von Maria Abramovic und „Resonanz“ von Hartmut
Rosa auf meinem Schreibtisch.
Herzlichen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben meine Fragen zu beantworten und auch vielen Dank an die Vermittlung über Literaturtest!