Donnerstag, 26. Februar 2015

Rezension: B. Bruder - Cross worlds (1) Die Gefahr des gelben Auges

B. Bruder - Cross worlds (1) Die Gefahr des gelben Auges

Fantastisches Abenteuer in Mirfanija

Warum wollte ich das Buch lesen? Da es sich bei „Cross Worlds (1) Die Gefahr des gelben Auges“ wieder um ein Kinderbuch aus dem Kerle Verlag handelt, habe ich mich natürlich sehr gefreut, als ich die Chance bekommen habe, es vorabzulesen.

Inhalt:
Jonas träumt in der Schule vor sich hin und erblickt eine faszinierende Lagunenstadt. Doch dort bleibt es nicht lange friedlich, plötzlich blitzt es und Wellen türmen sich auf. Außerdem scheint dort ein Junge in Gefahr zu sein, er will ihn warnen – und wird wach. Doch Jonas ahnt nicht, wie schnell er den Jungen aus Laguna, Martis, wiedersehen wird....

Meinung:
B. Bruders Schreibstil und seine Geschichte sind definitiv der Zielgruppe angepasst. Vom Inhalt und den Charakteren her, würde ich zwar schon sagen, dass es sich eher um einen Jungenbuch handelt, aber es gibt bestimmt auch kleine Mädchen, die sich für „Cross worlds“ erwärmen werden.

Als erstes fällt einem aber das spannende Cover auf, was schon eine wichtige Szene des Buches aufgreift, ohne zu viel zu verraten. Die kleinen Leser bekommen auf den ersten Blick gezeigt, dass es hier spannend und fantastisch zugeht und sie lernen schon einmal die Hauptcharaktere kennen. Wenn man das Buch dann aufschlägt sieht man als erstes eine Karte von Mirfanija samt seiner sechs Reiche: Vorres, Sangehi, Laguna, Nuvola, Jingland und Donmoor.

Unterstützt wird Bruders Geschichte immer wieder mit schönen schwarz-weiß Zeichnungen, von Zapf, die es den Kindern noch einfacher machen, sich in die fremden Welten zu träumen. Am aller schönsten finde ich seine Zeichnungen von Drechse, der kleinen Wasserdrachen-Echse.

Das Buch ist wirklich kindgerecht und es geht um einen klassischen Kampf Gut gegen Böse – die vielen Bilder, die große Schrift und die relativ kurzen Kapitel gestalten des Lesefluss, auch für die Kleinen, sehr angenehm.

Ich bin gespannt, wie viel Bände die Reihe am Ende umfassen wird. Ich könnte mir aber schon gut vorstellen, dass sich jedes Abenteuer der beiden um eines der Reiche handeln wird, dass die beiden vor dem bösen Wiedersacher Lasslo retten müssen.

Ein spannendes Fantasyabenteuer für kleine Entdecker!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Montag, 23. Februar 2015

Rezension: Felix Denk & Silke Denk – Eltern, die auf Schaukeln starren

Felix Denk & Silke Denk – Eltern, die auf Schaukeln starren
Von Bio-Mamas, iphone-Papis und anderen Spielplatz-Profis

Eine humorvolle Charakterstudie


Warum wollte ich das Buch lesen?
Da ich in naher Zeit ja auch meinen ersten Nachwuchs bekommen werde, kann ich mich mit solchen Büchern im Moment ganz gut auseinander setzen, zumal wir in unserem Heimatort auch einen ganz wundervollen und sehr neuen Mehrgenerationenpark haben, samt ganz viele Schaukeln, Matschpumpe und Outdoorfitnessgeräten. Wer weiß, welche Art von Eltern ich dort treffen werde? Und wozu ich selbst gehören werde?

Inhalt:
Wir erleben eine Woche auf einem Spielplatz irgendwo in Deutschland und lernen dabei sämtliche Arten von Müttern und Vätern kennen, ebenso einen Opa und auch eine Nanny. Natürlich geht es auch um die Kinder, wenn hier auch zweitrangig haben die Kleinen in ihrer analen Phase mich sehr oft zum lachen gebracht.

Meinung:
„Eltern, die auf Schaukeln starren“ ist ein interessantes und absolut kurzweiliges und humorvolles Buch, dass mich wirklich gut unterhalten konnte. Der Schreibstil des Autorenehepaares Denk hat mir sehr gut gefallen und die Einteilung in die sieben Wochentage, und dann untergeordnet in die verschiedenen Uhrzeiten sind für mich und mein Leseverhalten sehr förderlich.

Es macht einfach Spaß die verschiedenen Elternteile und ihre Eigenarten kennenzulernen, die verschiedenen Macken zu bewundern und sich gleichzeitig über dieses teilweise Unverhalten zu wundern. Aber was soll ich sagen, vielleicht werde ich in ein paar Wochen auch wie eine Helikoptermum um meine Zwillinge kreisen...

Auch wenn die Eltern hier die Hauptpersonen sind, haben die Kinder natürlich immer noch eine große Rolle inne, sei es die in die ihre Eltern sie stecken oder es zumindest versuchen oder aber die, die sie selbst einnehmen. Wie oben schon angedeutet sind in diesem Buch ganz viele Kinder in ihrer analen Phase, aber das kennen wir alle bestimmt und daher wirkt es so authentisch, wenn die Kleinen schimpfen und sich Luft machen.

Wer kurzweilige und wirklich amüsante Unterhaltung sucht, macht mit „Eltern, die auf Schaukeln starren“ garantiert keinen Fehler und es ist ebenso ein schönes Geschenk für junge Eltern, deren erste Spielplatzsaison bald anbricht!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Sonntag, 22. Februar 2015

Schon wieder Sonntag

...und eine weitere Woche ist vorbei :-) Und das ist doch immer wieder ein Grund glücklich zu sein - zumindest in der jetzigen Verfassung - endlich bin ich in der 34. SSW und ich muss sagen, dass ich wirklich die Tage zähle, bis die Mäuse geholt werden - obwohl ich auf der anderen Seite auch einfach total Angst vorm Krankenhaus und vorm Kaiserschnitt habe - und einfach unwahrscheinlich neidisch bin, dass mein Mann als erstes mit unseren Kindern kuscheln kann, während ich einsam im OP liege und genäht werde. Aber da kann ich mir ja noch die nächsten vier Wochen Gedanken drüber machen...
Diese Woche war ich mit meiner Schwägerin im Krankenhaus zur Diabetes Sprechstunde und da man von den Mäusen nicht mehr allzuviel sieht, wurde noch ein CTG geschrieben. Meine Schwägerin meint, dass mein Sohn auf meinen Mann kommt. wenn der keine Lust mehr hat, dann ist er einfach weg - ja wo sie recht hat :-) Es ist so unfassbar, dass ich nur noch übernächste Woche zur Diabetes Sprechstunde muss und dann zwei Wochen später schon zur Geburtsplanung. Und ich hoffe natürlich, dass die Mäuse so lange noch im Bauch bleiben, bei zweien kann man das ja immer schlecht sagen. Auch wenn es langsam wirklich unerträglich wird - da ist soviel Bauch und ich weiß nicht, wo die beiden noch hinwachsen wollen und was ich dann noch machen soll, ich kann mich ja sowieso schonkaum noch bewegen - aber so geht es allen Zwillingsmamas aber ungefähr der SSW glaube ich... Beide wiegen übrigens geschätzt so ca. 2,3 Kilo. Mittlerweile sind es keine Krümel mehr, sondern kleine Krümelmonster.
Und ich bin froh, dass ich wieder auf den Beinen bin, mehr oder weniger - denn natürlich, wenn Deutschland unter einer Grippewelle leidet, kann die schwangere Sabrina nicht verschont werden - warum auch. Und so ist mir seit Mitte der Woche die Nase fast weggelaufen und mein Kopf war auch eher Matsch. Aufgrund der doofen Erkältung ist für mich auch der letzte Abend bei der Geburtsvorbereitung ausgefallen.
Buchtechnisch lief natürlich durch den Matschekopf auch nicht so viel, aber ich habe immerhin fast den zweiten Reckless band fertig und werde dann bald mit dem dritten beginnen können. ach den ersten habe ich auch noch mal gelesen - ich wollte mir alles noch einmal vor Augen führen. Ansonsten durften jetzt wieder mal ein paar Bücher gehen. Letzte Woche habe ich schon ein paar Kisten verkauft und nun habe ich schon wieder einiges aussortiert - aber man braucht ja auch immer wieder Platz für neues...
So, ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche - und hoffentlich kommt der Frühling bald :-)

Samstag, 21. Februar 2015

Rezension: K.T .Milner – Ritter Reloaded. Die Tafelrunde kehrt zurück.

K.T .Milner – Ritter Reloaded. Die Tafelrunde kehrt zurück.

Spannendes Ritterabenteuer für Kinder und Jugendliche in der Moderne


Warum wollte ich das Buch lesen?
Ich bin natürlich ein Fan von Kinder- und Jugendbüchern, wie man immer wieder sieht. Ganz besonders gut gefallen mir immer die Bücher aus dem Kerle Verlag und deshalb habe ich mich auf dieses spannende Abenteuer ganz besonders gefreut.


Inhalt:
Michaels Leben verändert sich an dem Tag, an dem seine Mutter Hector heiratet. Nicht nur, dass er immer noch nicht über den Verlust seines Vaters hinweg gekommen ist, nein nun bekommt er auch noch einen Stiefbruder, den er nicht leiden kann und lernt Merlin kennen. Merlin, der große Zauberer aus der Artus-Sage, sieht aus wie ein Bettler und erzählt Michael, dass er gegen Mordred kämpfen muss. Was für ein verrückter Tag....

Meinung:
K.T. Milners moderne Tafelrunde-Geschichte „Ritter reloaded“ gefällt mir sehr gut. Man findet ohne Probleme in den Schreibstil und das Buch hinein und auch mit den Charakteren kommt man schnell klar und weiß, wen man wo einzuordnen hat.

Auch optisch gefällt mir das Buch sehr gut. Das Cover von „Ritter reloaded“ gefällt mir sehr gut und nach ein paar Kapiteln weiß man auch ganz klar, wer da auf dem Cover abgebildet ist. Die Höhle in der die Kinder sich befinden wirkt mystisch und ein wenig unheimlich. Alles in allem sehr stimmig und schön. Was mir auch sehr gut gefällt ist die Tatsache, dass jedes Kapitel mit einem passenden schwarz-weiß Bildchen eingeleitet wird (Wappen, Schild etc...).

Wie oben schon angesprochen bin ich sehr gut mit dem Schreibstil klar gekommen. Natürlich ist er der Zielgruppe angepasst und von daher für uns Erwachsene, sowieso leicht verständlich und gut zu lesen. Was ebenfalls den Lesefluss fördert sind die kurzen Kapitel, die aber fast alle sehr spannend enden, so dass man unbedingt immer noch ein paar Seiten lesen muss.

Was den Inhalt und die Bezüge zur Arthus-Saga angehen, muss ich eingestehen, dass ich da wahrlich keine Fachfrau bin und die typischen Klassiker noch nicht gelesen habe, dennoch bin ich mir sicher, dass ich sagen kann, dass es alles in einem etwas weiteren Rahmen erzählt wird. Aber das muss ja nicht schlecht sein. Ganz im Gegenteil denke ich, dass in diesem Buch mit ganz viel Phantasie gearbeitet wird – und aus diesen Gründen müssen unsere modernen Tafelritter auch ganz viele spannende Abenteuer bestehen und gegen viele phantastische und unheimliche Wesen kämpfen!

„Ritter reloaded“ möchte ich allen kleinen Abenteurern ans Herz legen und es ist bestimmt auch ein tolles Buch für kleine Lesemuffel. Eine abenteuerliche Geschichte voller Phantasie und Moral – ganz toll!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Donnerstag, 19. Februar 2015

Rezension: Gabriele Keiser -Gartenschläfer

Gabriele Keiser -Gartenschläfer

Der zweite Krimi um die Kommissarin Franca Mazzari


Warum wollte ich das Buch lesen? Das Buch habe ich im Laufe des Lesemarathons gelesen und es aus meinem SuB-Stapel gezogen. Hierüber habe ich mich besonders gefreut, denn nun habe ich die ersten drei Krimis um die Andernacher Kommissarin Franca Mazzari gelesen. Und zu dem Buch „Gartenschläfer“ habe ich auch an einer literarischen Stadtführung durch Andernach, natürlich mit der Autorin, teilgenommen. Also ein Buch an dem Erinnerungen haften!

Meinung:
Nach „Apollofalter“ und „Engelskraut“ liegt mir mit „Gartenschläfer“ der zweite Band ( für mich der dritte Krimi) um Franca Mazzari und ihre Kollegen vor – und ich muss sagen, dass Frau Keiser mich bisher mit jedem ihrer Krimis gut unterhalten und vor allen Dingen auch immer wieder überraschen konnte.

Ihr Schreibstil lässt sich wirklich sehr gut lesen und ihre Ideen finde ich auch immer sehr gut ausgearbeitet, es gibt immer wieder Wendungen, mit denen man als Leser nicht rechnet und sich gerne überraschen lässt. Zum anderen sind es für mich schon fast ein Heimat bzw. Regionalkrimi, da ich einige Jahre in der Nähe von Neuwied und somit auch Andernach gelebt habe.

Und wie es so oft bei Reihen ist, hat man das Gefühl auf alte Bekannte zu stoßen. Man kennt die Familienhintergründe und Probleme und so wirkt Franca noch menschlicher auf den Leser – ich kann für meinen Teil nur sagen, dass ich mich schon freue, wenn ich mich dem aktuellsten Krimi von Frau Kaiser widmen werde - „Vulkanpark“.

Wenn ihr gerne Regionalkrimis lest und euch auf eine neue Reihe einlassen wollt, dann kann ich euch die Bücher von Frau Keiser nur ans Herz legen – ich habe immer das Gefühl, dass sie zu wenig ans Licht gelangen und zu wenig Beachtung bekommen.

Dienstag, 17. Februar 2015

Rezension: Wolfgang & Heike Hohlbein – Die wilden Schwäne

Wolfgang & Heike Hohlbein – Die wilden Schwäne

Eines meiner Lieblingsmärchen erstrahlt in einem neuen Kleid

Warum wollte ich das Buch lesen? Ich liebe Märchen und als ich dann gesehen habe, dass das Ehepaar Hohlbein uns „Die wilden Schwäne“ in einem neuen Kleid präsentiert haben, habe ich es mir direkt gekauft. Ich liebe die Geschichte von Elisa und ihren Brüdern und habe mich einfach nur darauf gefreut, diese nun auf ein paar Seiten mehr zu lesen.

Meinung:
Ich mag die Geschichten die uns Herr und Frau Hohlbein samt Tochter liefern – sie sind nicht alle immer top, aber ich finde es bemerkenswert, dass man so viele Ideen und so viel Phantasie hat und ich finde dass Wolfgang Hohlbein zu den wichtigsten deutschen Fantasyautoren gehört - mit seinen Büchern habe ich auch die Liebe zu den Büchern entdeckt und freue mich deshalb auch immer wieder über schöne neue Bücher oder auch, wenn man ein älteres noch einmal zur Hand nimmt und liest.

Hier weiß man natürlich was einen ungefähr erwartet, aber wie gesagt hier gibt es ja auch einige Seiten mehr, die das Autorenehepaar zum ausschmücken hat und so haben wir Leser auch viel mehr Zeit, die Geschichte zu genießen. Am liebsten ist mir natürlich Elisa, die für ihre Familie so viel erleidet – und ihr uneingeschränkt reines Herz. Sie ist die einzige, die sieht, dass die neue Frau ihres Vaters keine schöne, junge Königin ist, sondern eine böse Hexe ohne jegliches Mitgefühl und mit einem Hofstaat voller Untiere.

Ich finde, dass dies tatsächlich eines der Bücher ist, wo man nicht viel schreiben muss, denn den Inhalt kennen fast alle – und ich denke, dass alle Leser, die sich die Neufassung gekauft haben auch schon das alte Märchen liebten. Ein wirklich schöne Idee, die mir ein paar schöne Stunden an Lesezeit beschert haben!

Sonntag, 15. Februar 2015

Und wieder ist eine Woche rum...

Hallo ihr Lieben,

wieder habe ich mich durch eine Woche geschleppt und bin froh, dass diese nun rum ist. Es wird halt nicht einfacher. Und Gott sei Dank muss ich auch keine 55 Tage mehr durchhalten, wie oben der Zähler anzeigt, sondern nur noch 34 - ein Monat sollte zu schaffen sein. Bei Schwangerschaftsdiabetes und Zwillingen wäre mein Arzt froh, wenn wir die 37. Woche vollendet haben und dann werden Prinz und Prinzessin geholt. Und das ist irgendwie noch absolut unvorstellbar für mich. Das ich dann, die kleinen Wesen, die mich im Moment um den Schlaf bringen und mit ihren kleinen Füßchen und Händchen malträtieren, dann in den Arm nehmen kann und in ihre kleinen Gesichtchen schauen kann. Unvorstellbar :-) und das allerschönste Geschenk, dass mir mein Mann in 11 Jahren Beziehung gemacht hat. Auch wenn er im Moment etwas rücksichtsvoller mit mir umgehen könnte - ich bin nämlich sehrleicht auf die Palme zu bringen...

Aber dann denke ich mir auch immer, dass ist doch kein Wunder. Ich bin so unbeweglich und rund und kann mich z.B. nach nichts mehr bücken, habe aber das Gefühl, dass mir seitdem ich mich nicht mehr bücken kann einfach andauernd Dinge herunterfallen - die dann Schatz aufheben muss, der auch schon ne Krise bekommt. Die Nächte werden auch immer kürzer, man muss öfter aufs Klo und kann auch nicht direkt wieder einschlafen und wenn man dann bis 8.30 Uhr im Bett liegt und dann der Paketbote oder so klingelt, kann man das auch vergessen, weil man - ich in diesem Fall - einfach bestimmt mal 10 Minuten braucht, bis man sich aus dem Bett gewälzt hat. Und auch im Geburtsvorbereitungskurs kann ich mich nicht mehr schön auf die Matte legen - aus Angst, ich muss da liegen bleiben, weil ich nicht mehr hochkomme ...
Und von meinen Beinen und Füßen will ich gar nicht reden...

Ich bin so glücklich über meine Bauchzwerge und will auch gerne noch mehr - aber für den Moment bin ich auch glücklich, wenn der Bauch wieder mir ganz alleine ist :-)

Lesetechnisch war es die Woche glaube ich auch ganz gut - wenn ich mich recht entsinne sind es dann 4 Bücher geworden und ein paar habe ich angefangen. Passend dazu, dass am 20.02 der dritte Band von "Reckless" erscheint, habe ich heute noch einmal mit "Steinernes Fleisch" begonnen und mich direkt wieder in das Buch verliebt - ich bin so gespannt, wie es im 2. und 3. Band weitergeht :-) Freut ihr euch auch darauf?

Oder welches Buch erwartet ihr ganz ungeduldig? So, ich hoffe ich habe euch mit meinem Baby-Blabla nicht genervt und wünsche euch eine schöne neue Woche und falls ihr Karneval feiert, dann wünsch ich euch auch da viel Spaß!

Rezension: Mariken Jongman – 5 Dinge, die ich über meinen Vater weiß

Mariken Jongman – 5 Dinge, die ich über meinen Vater weiß

Ein etwas anderer Coming-of-age Roman


Warum ich das Buch lesen wollte? Da ich selbst seit Jahren keinen Kontakt mehr zu meinem Vater habe, behandelt das Buch ein Thema, dass mich natürlich interessiert, auch wenn die Situation hier noch ein wenig anders gelagert ist.

Inhalt:
Kiki kennt ihren leiblichen Vater nicht. Eigentlich weiß sie so gut wie gar nichts über ihn, denn ihre Mutter versucht sie immer wieder davon zu überzeugen, dass sie nicht mehr weiß, wie er aussieht, noch wie er heißt. Sie sagt ihr nur, dass er Bassist ist und sie in einer Besenkammer entstanden ist – Dinge, die eine Pubertierende bestimmt auch nicht unbedingt wissen will. Kiki macht sich nun auf die Suche nach der Vergangenheit und falls es alles nichts bringt, dann bastelt sie sich eben ihren eigenen Vater...

Meinung:
Der Schreibstil von Mariken Jongman gefällt mir sehr gut. Er ist leicht zu lesen, unterhaltsam und man fliegt förmlich durch das Buch hindurch. Die Suche von Kiki nach ihrem Vater wird sehr kurzweilig beschrieben und man möchte als Leser natürlich auch wissen, ob sie es schafft und alleine das hält einen bei der Stange. Außerdem die sehr humorvolle Idee sich einen eigenen Vater aus verschiedenen Bassisten zu basteln.

Dennoch wünsche ich mir an einigen Stellen mehr Tiefgründigkeit, denn die Suche nach dem Vater bzw. den eigenen Wurzeln ist ja auch eine sehr emotionale Sache, die einen wirklich nicht mehr loslässt. Wobei man hier wieder entschuldigend sagen muss, dass Kiki ja noch ihren Ziehpapa Wieger hat, der zwar auch nicht mehr mit ihrer Mutter zusammenlebt, aber dennoch immer für sei da ist.

„5 Dinge, die ich über meinen Vater weiß“ ist ein Buch, dass es versteht zu unterhalten und einem eine gemütliche und humorige Lesezeit beschert. Dennoch denke ich, dass es ein typisches Jugendbuch ist, und nicht wie so viele andere ein„All-Age-Roman.