Freitag, 6. Februar 2015

Rezension: Benjamin Schaschek & Hannes Koch – Sailing Conductors

Benjamin Schaschek & Hannes Koch – Sailing Conductors

Zwei Leichtmatrosen auf der weltweiten Suche nach Musik



Unerwartet spannend, authentisch und humorvoll



Warum wollte ich das Buch lesen?

Manchmal bekommen auch ganz normale Leseratten das Fernweh und dagegen hilft bestimmt ein Buch, in dem man über eine weite Reise mit einem Segelschiff lesen kann. Außerdem hat mich die Kombination aus Musik und Segeln interessiert.



Als ich das Buch das erste Mal in die Hand genommen habe, dachte ich, dass dauert wahrscheinlich sehr lange bis du das Buch ausgelesen hast, denn es ist ja immerhin irgendwie auch ein Sachbuch – auch wenn eher in der Form eines Erlebnisberichtes oder eines Reisetagebuches, und damit tu ich mich immer etwas schwerer. Doch dann kam alles anders...



Kaum hatte ich das Buch aufgeschlagen und mir die Reiseroute der beiden Tontechniker angeschaut und schon hatte ich los gelesen. Die ersten Seiten über das Kennen lernen, die Ausbildung der beiden und Bens Idee von Australien nach Hause zu segeln und Hannes Euphorie, dass Projekt gemeinsam zu starten.

Die einzelnen Kapitel sind so kurzweilig, authentisch und spannend, dass ich direkt viel mehr gelesen habe, als ich vorhatte und schon waren die ersten 50 Seiten gelesen, dann die nächsten....



Was das Buch dann noch lebendiger macht, sind die Fotos von den zwei Seebären und ihrer Marianne. Sie haben es geschafft Stimmungen und Momente einzufangen, die anderen Menschen Freude machen.



Die Tagebucheinträge von Ben und Hannes sind sehr unterhaltsam, man kann ein wenig nachvollziehen, was sie spüren, vermissen oder wovor sie Angst haben. Sehr amüsant sind auch kleine Anekdoten über das perfekte Frühstücksei, Piraten, die sich gedacht haben, da gibt es doch sowieso nichts zu holen oder auch gewisse Krankheiten.



„Sailing conductors“ ist ein Buch, dass ich Sachbuchmuffeln und Leseratten mit Fernweh ans Herz legen möchte. Es ist ein Buch, das unterhält und gleichsam spannend ist – ein Buch, bei dem man denkt, was sind die beiden Jungs mutig, mehr oder weniger unbedarft auf eine so lange Reise über die weiten Ozeane zu gehen.


Was man auch nicht vergessenen darf, ist die tolle CD, die man bei dem Buch dazu erhält. Sie enthält eine Auswahl von verschiedenen Liedern die Ben und Hannes auf ihrer Reise mit den Einheimischen aufgenommen haben. Es ist also nicht nur eine Lese- sondern auch ein Hörgenuss.



Des weiteren gibt es noch für die modernen Menschen unter uns, ich gehöre noch nicht dazu, die Möglichkeit verschiedene Videos anzusehen, die QR-Codes befinden sich im Buch und können einfach gescannt werden.



Ein wirklich wundervolles Buch – Hut ab!



Mittwoch, 4. Februar 2015

Dies und das - Alltag eines Mopses

Hallo zusammen,

so jetzt habe ich schon ein paar Rezensionen gepostet und geplant. Allerdings gibt es im Moment leider kein Bild des Buches oder von sonst irgendetwas, aber das wird sich hoffentlich im Laufe der Woche ändern. Ich weiß einfach nicht, was ich falsch mache, aber bei mir verwackeln die Bilder allesamt, während die bei meinem Mann immer schön klar sind - aber das wird er mir nachher bestimmt zeigen oder es richten, hoffe ich :-)

Ansonsten lese ich im Moment "Endgame" und bin auch schon fast fertig damit. Leider weiß ich aber noch gar nicht, was ich davon halten soll, denn schwer begeistert hat es mich auf den ersten 500 Seiten nicht. Wie ging es euch - konntet ihr euch von "Endgame" begeistern lassen? Obwohl ich auch "Panem" noch nicht gelesen habe, dachte ich doch, dass es gewiss ähnlich ist. Mal schauen, vielleicht schiebe ich es bald mal zwischen. Denn viel mehr als lesen kann ich gar nicht mehr - und das ist absolut furchtbar....

Ich habe das Gefühl, dass ich mich fast gar nicht mehr bewegen kann. Ich schleppe mich morgens aus dem Bett, auf die Couch - zwischendurch mal auf den Stuhl und das war es schon. Ich bin absolut glücklich, wenn ich es schaffe zu spülen, ein wenig Wäsche zu machen und zu kochen - und das wird ja nun noch ein paar Wochen so gehen. Hoffe ich zumindest. Ich möchte meinen Mäusen ja den bestmöglichen Start ins Leben schenken. Ich will auch eigentlich nicht jammern, aber ich bin jetzt in der 31. Woche, habe einen riesengroßen Bauch und Baby 1 wiegt geschätzte 1.700 Gramm und Baby 2 1.800 Gramm - das ist insgesamt/ ungefähr so viel, wie die Mama eines Einlings zu tragen hat. vielleicht fühle ich mich auch nicht wie ein Mops, sondern wie eine Seekuh....

Immerhin ist das Kinderzimmer nun fast fertig, die Bettchen muss der Papa noch aufbauen, den Heizstrahler anbringen und das war es dann fast schon. Ach nein, die Gardinen muss Papa auch aufhängen, Mama kann sie nur noch waschen. Wenn das Zimmer fertig ist und ich wieder mit dem Fotoapparat umgehen kann, mache ich mal ein paar Bilder. Ein gut eingerichtetes Bücherregal haben die Mäuse schon :-)

Bis bald - und dann bestimmt auch mit Fotos!

Rezension: Janet Clark – Finstermoos (1) Aller Frevel Anfang

Janet Clark – Finstermoos (1) Aller Frevel Anfang

Der Auftakt zu Janet Clarks neuer Thriller-Reihe für Jugendliche


Warum wollte ich das Buch lesen?
Bisher habe ich noch kein Buch von Janet Clark gelesen, aber die Werbung, die für „Finstermoos“ gemacht wurde hat mich neugierig gemacht und somit durfte das Buch bei mir einziehen. Was mich besonders angesprochen hat, war der Vergleich mit Krystyna Kuhns „Tal-Reihe“, von der ich – Asche auf mein Haupt – erst die erste Season beendet habe. Und das ist, dass muss man so sagen, einfach eine Hausnummer im Genre Jugendthriller/ Mystery.

Inhalt:
Luzie und Basti wohnen in Finstermoos und sie lieben sich – jedoch darf es niemand wissen, denn ihre Väter sind seit Jahren verfeindet. Doch dies soll nicht ihr einziges Problem bleiben, denn Valentin findet auf der Baustelle seines Vaters eine Babyleiche und die Finstermooser haben es nicht so gerne wenn fremde Leute in ihren Angelegenheiten herumschnüffeln. So wird es dann auch noch für die vierte im Bunde Mascha, die Tochter der Journalistin Maren Lindemann, gefährlich.

Meinung:
Wie am Anfang schon gesagt, ist „Finstermoos (1) Aller Frevel Anfang“ mein erstes Buch von Janet Clark – und sie konnte mich von sich überzeugen. Ihr Schreibstil ist angenehm und man
findet schnell in ihre Geschichte um das Dörfchen Finstermoos hinein. Und natürlich bin ich auch sehr neugierig, wie es hier weitergehen wird, denn das Buch endet natürlich....

Optisch wird es sich auf jeden Fall auch sehr gut im Bücherregal machen. Das Cover sieht toll aus und man findet diesen Ort auch im Buch wieder, ebenfalls wie das Innenleben des Klappbroschur einen Ort zeigt, der noch wichtig sein wird. Auch der Buchrücken ist in Form eines Zeitungsartikels sehr schön gestaltet.

Die Charaktere im Buch gefallen mir sehr gut – auch wenn man natürlich nicht alle einzuschätzen weiß, dennoch macht ja auch diese Tatsache das lesen erst so richtig interessant. Hat man Recht oder kommt doch noch alles anders? Die Einheimischen Finstermooser mit denen man mehr zu tun hat, wirken teilweise wirklich sehr seltsam auf den Leser. Egal, ob es sich um den Hoteleigentümer, Bastis Vater Franz, den Eventmanager, Luzies Vater, den Förster, oder aber auch die Familie Mosbichl handelt. Man hat das Gefühl, dass jeder versucht etwas vor den anderen zu verbergen.
Die große Frage ist nur, was hat es mit der aufgefundenen Babyleiche und Mascha und ihrer Mutter zu tun? Denn die beiden werden wahrlich nicht freundschaftlich in Finstermoos aufgenommen....

Eines ist klar, in „Finstermoos“ warten viele unheimliche und merkwürdige Situationen auf den Leser und unsere Protagonisten – denn der erste band ist für mich mehr eine Einführung, die neugierig darauf machen soll, was noch alles passiert. Man bekommt zwar auch schon hier und dort ein kleines Puzzelteilchen zugeworfen, aber viel damit anfangen kann man wirklich nicht.

Da das Ende aus einem bösen Cliffhanger besteht, wie sollte es auch anders sein – werde ich nun ungeduldig auf den zweiten Band warten, der im März 2015 erscheinen soll.

„Finstermoos (1) Aller Frevel Anfang“ kommt für mich nicht an den ersten Band der Tal-Reihe heran, aber dennoch scheint Janet Clarks neue Jugendbuchreihe sehr spannend und mysteriös zu werden. Definitiv eine Leseempfehlung!

Dienstag, 3. Februar 2015

Rainbow Rowell – Eleanor & Park

Rainbow Rowell – Eleanor & Park



Eine warmherzige und sehr authentische Liebesgeschichte


Warum wollte ich das Buch lesen? Als ich die Inhaltsangabe von „Eleanor & Park“ gelesen habe, wusste ich, dass ist ein Buch, dass ich definitiv lesen muss. Es versprach einfach eine schöne, wenn auch etwas außergewöhnliche Liebesstory zu werden. Das sehr schlichte Cover hat mir auch sehr gut gefallen.

Inhalt:

Nach einem Jahr zieht Eleanor wieder zu ihrer Mutter, ihren Geschwistern und ihrem Stiefvater Richie. Nicht nur, dass sie mit dem verhassten Stiefvater zusammenleben muss, nein, sie muss nun auch noch die Schule wechseln und wieder ganz von vorne anfangen. Wie gut, dass sie im Bus den Platz neben Park nehmen muss – wer weiß, was sonst passiert wäre....



Meinung:

„Eleanor & Park“ ist mein erstes komplett gelesenes Buch von Rainbow Rowell. „Liebe auf den zweiten Klick“ habe ich begonnen, weiß jedoch nicht, warum ich es nicht fertig gelesen – aber ich werde demnächst einen neuen Versuch starten. Ihr Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich bin förmlich durch das Buch hindurch gerast – nach zwei Tagen war ich fertig mit der Geschichte und zugleich glücklich und auch sehr traurig, dass unser gemeinsamer Weg hier schon zu Ende war.



Die Aufmachung/ Optik des Buches schmückt sich mit Zurückhaltung und ich finde, es passt auch einfach sehr gut zum Inhalt der Geschichte bzw. den Charakteren. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, sind die kurzen Kapitel aus den wechselnden Perspektiven von Eleanor und Park.



Ich habe schon länger keine reine Liebesgeschichte mehr gelesen, aber was ist da schöner als eine Geschichte über die erste große Liebe? Und genau das bekommen wir hier. Zwei sehr unsichere Jugendliche, die wissen, dass sie einander mögen, aber nicht wissen, wie sie aufeinander zugehen sollen. Aber Park findet auch dafür die Lösung, seine Comics.



Eleanor und Park kommen aus Familien, wie sie verschiedener nicht sein könnten. Park kommt aus einer eher heilen Welt, in der jeder für den anderen da ist und man einander zuhört. Eleanor lebt in einem Zimmer mit ihren vier Geschwistern und muss immer Angst haben, dass ihr Stiefvater ihre Mutter verprügelt oder sich die Kinder besoffen vornimmt. Eleanor hat fast nichts – außer Park, und dieser ist ihr liebstes Geheimnis.



Ein bisschen Wehmut, ein bisschen Tragik – und soviel für das kleine Leserherz. „Eleanor & Park“ ist ein Buch, dass einen tief im Inneren berühren muss, das einen unterhält und zu Tränen rührt, das letzte Jugendbuch, was mir so gut gefallen hat war „Adorkable“ - ebenfalls eine wunderschöne Liebesgeschichte!



Wer eindrucksvolle und ganz besondere Charaktere mag und sich einfach mal wieder verzaubern lassen will, sollte sich auf jeden Fall Rainbow Rowells neues Jugendbuch „Eleanor & Park“ besorgen und sich damit ein paar schöne Stunden bereiten.

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥


Sonntag, 25. Januar 2015

Vielleicht ein Neustart ;-) ?

Hallo ihr Lieben,

lange lange ist es her. Im August 2013 bin ich mit meinem letzten Post online gegangen. Natürlich habe ich nicht aufgehört zu lesen und eigentlich auch nicht zu rezensieren - nur zu bloggen. Was doch eigentlich Schade ist. Aber es gibt doch immer wieder Sachen, die einem dazwischen kommen: eine Aufstockung der Stelle, damit verbunden natürlich weniger Zeit für alles andere oder auch einfach mal Phasen, in denen man einfach keine Lust hat und nur lesen will.

Wie gesagt die Liebe zu Büchern ist nach wie vor vorhanden und es gibt ja auch immer wieder tolle Geschichten, die den Markt bereichern - aber auch leider viele Bücher, die nur mittelmäßig sind. Ich habe das Gefühl, dass sogar ich mit den Jahren kritischer geworden bin. Vieles kommt einem schon bekannt vor, oder aber man hat es wirklich schon ähnlich und besser gelesen - aber schlauer sind wir erst hinterher.

Ich werde versuchen mir nicht allzu viel vorzunehmen und vielleicht 2 Posts die Woche zu schreiben. Ich möchte mich nicht selbst unter Druck setzen, zumal bald eine anstrengende Zeit voller neuer Erfahrungen auf mich zukommen wird. Denn bald werden aus zwei Menschen vier - und ich denke, dass mir meine zwei Herzmäuse einiges an Arbeit bescherren werden - und an glücklichen Stunden. Alles ist nicht mehr ganz so einfach, der Bauch in der 30 SSW. mit Zwillingen ist riesig, aufstehen wird zu einem fast unlösbarem Problem und dennoch möchte man alles noch so lange mitmachen, wie es geht, damit die Zwerge einen optimalen Start ins Leben haben. Was bin ich froh, wenn ich die zwei in meinem Armen halten kann (dann bedanke ich mich erstmal für 4 Monate Erbrechen und Übelkeit und Schwangerschaftsdiabetes und das damit verbundene Spritzen von Insulin :-) Nein, für euch mache ich alles mit und bin schon jetzt geflasht von all der Liebe, die ich schon jetzt empfinde). Wünscht uns für die letzten Wochen noch Glück und das alles gut geht.

Um noch einmal zu den Büchern zurückzukommen, möchte ich euch mal sagen, was ich als letztes gelesen habe bzw. im Moment lese, oder was in der Warteschleife steckt: Janet Clark - Finstermoos (für gut befunden), von vorablesen lese ich im Moment "Sailing Conductors" (ich hätte nicht gedacht, dass das Buch so toll ist) und in der Warteschleife stehen von Stephen King "Mr. Mercedes" und von Rainbow Rowell "Eleanor & Park" - das verspricht doch interessant zu werden :-)

Also auf einen guten Neustart!

Donnerstag, 8. August 2013

Ein kleiner Besucher...vor unserem Haus

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es noch mal ein paar Bilder von einem kleinen Igelchen, dass uns letztens besucht hat :-)







Mittwoch, 7. August 2013

Rezension: Carolin Römer - Greed Castle

Carolin Römer - Greed Castle 

Ein bodenständiger Krimi vor einen wundervollen Landschaft

Inhalt:
Fin O`Malley, ehemaliger Polizist, findet vor dem Herrenhaus „Greed Castle“ eine Leiche. Fin möchte den Mord sehr gerne an die Polizei abgeben, doch die Dorfbewohner sehen das leider anders. Billy McGann nimmt sich der Sache an und schneller als Fin schauen kann ist er der Tatverdächtige Nr. 1. Kann er seine Unschuld beweisen?

Meinung:
Carolin Römer hat mit „Greed Castle“ einen bodenständigen Krimi geschrieben, der vor der wunderbaren Kulisse Irlands spielt. Mit detaillierten und farbenfrohen Beschreibungen entsteht vor den Augen des Lesers die irische Landschaft, samt kleiner Dörfer und dem leicht unheimlich wirkenden Herrenhaus „Greed Castle“. Auch in die Geschichte findet man, Dank eines gut lesbaren Schreibstils, sehr gut hinein.

An vielen Kleinigkeiten, und manchmal auch schon Klischees wird der Handlungsort noch hervorgehoben, was ich an und für sich auch nicht schlecht finde. Irland ist ja nun einmal Irland. Und auch mit den Protagonisten bin ich sehr gut zurecht gekommen. Fin hat mit seiner etwas trotteligen Art und dem Talent in Fettnäpfchen zu treten meine volle Sympathie, während das bei dem ein oder anderen nicht so war.

Gemangelt hat es mir einzig allein ein wenig an Spannung. Ich erwarte bei einem Krimi ja keine atemstockenden Thrill- und Spannungselemente, aber ein bisschen mehr hätte mit schon gut gefallen.

Dennoch ist „Gred Castle“ ein sehr solider und bodenständiger Krimi mit einem sympathischen Ermittler und die Geschichte vermag es, den Leser zu unterhalten!

Wertung:
♥ ♥ ♥

Für die Bereiststellung und die Leserunde bedanke ich mich ganz herzlich bei Carolin Römer, dem Conte Verlag und Lovelybooks!

Produktinformation:
Carolin Römer - Greed Castle, im März 2013 im Conte Verlag erschienen
287 Seiten, 13,90 €

Dienstag, 6. August 2013

Rezension: Petra M. Klikovits - Inselsturm

Petra M. Klikovits - Inselsturm

Rosa reist nach Ibizza....

Inhalt:
Rosa Talbot träumte schon in „Vollmondstrand“ von selbigem. Und dieses Mal macht sie ihren Wunsch wahr. Sie lässt ihr Leben hinter sich zurück und fliegt nach Ibizza, an ihren geliebten Vollmondstrand. Ohne Marti, ihre Freundinnen und ihre Katzen versucht sie Abstand zum Alltag zu gewinnen und ihren Traum wahr werden zu lassen. Ob es ihr gelingt?

Meinung:
Schon letztes Jahr hatte ich Glück bei der Leserunde zu „Vollmondstrand“ dabei sein zu dürfen. Und auch dieses Mal nimmt uns Petra M. Klikovits auf eine große Reise mit. Rosas Reise zu sich selbst, aber vielleicht auch ein wenig eine reise eines jeden Lesers zu sich selbst.

Petras Schreibstil ist nach wie vor sehr gut zu lesen und sobald man das Buch aufschlägt, denkt man nicht mehr daran, wie lange es schon her ist, dass man „Vollmondstrand“ gelesen hat. Nein. Man ist einfach wieder da, bei Rosa. Man kann sich an sie, ihre Gedanken und Wünsche erinnern. Und auch an ihre Ängste vor dem Alltag, der über sie und ihr Leben hineinbricht. Und ich finde, so muss es sein, wenn man die Fortsetzung eines Buches liest. Wiedererkennungswert ist hier auf jeden Fall gegeben.

Doch auch auf Ibizza merkt Rosa schnell, dass es kompliziert wird. Das Geld wird knapp, sie zweifelt an Entscheidungen und (ver)zweifelt auch an einem Mann. Sehr sympathisch finde ich hier wieder, dass man sich als Frau in viele Situationen hineinversetzten kann, auch wenn man sie in dieser Form noch nicht erlebt hat. Rosa hat einfach Probleme, wie wir Frauen auch und muss Entscheidungen treffen.

Und es macht immer wieder Spaß, den Weg mit ihr gemeinsam zu gehen. Und wer weiß, vielleicht erfüllt sich im nächsten Band auch schon einer ihrer größten Träume....

Wenn ihr einen anspruchsvollen, nachdenklich stimmenden und sehr authentischen „Frauenroman“ lesen wollt, dann liegt ihr sowohl mit „Vollmondstrand“, als auch mit „Inselsturm“ absolut richtig!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung und die schöne Leserunde bedanke ich mich ganz herzlich bei Petra, dem Gmeiner Verlag und Lovelybooks!

Produktinformation:
Petra M. Klikovits - Inselsturm, im Februar 2013 im Gmeiner Verlag erschienen
254 Seiten, 9,99 €