Hallo ihr Lieben,
so und nun kommt auch noch mein verspäteter Januarrückblick, in dem ich wirklich ein paar ganz tolle Bücher lesen durfte :-)
Ich habe mir auch überlegt, dass ich den Leserückblick, jetzt schon immer während des laufenden Monats schreibe und dann zwischendurch immer wieder aktualisiere. Mal schauen, wie es dann so läuft.
Gelesen wurde:
1. Paolo Roversi - Die linke Hand des Teufels, 314 Seiten, ♥♥♥
2. Jutta Wilke - Wie ein Flügelschlag, 282 Seiten, ♥♥♥♥♥
3. Mia James - Ravenwood (1) Die Schule der Nacht, 605 Seiten, ♥♥♥♥♥
4. Veronika Bicker - Optimum (1) Blutige Rosen, 352 Seiten, ♥♥♥♥♥
5. A. Christine Schyboll - Jenseits der Dunkelwelt, 300 Seiten, ♥♥
6. C.S. Steinberg - Savinama: Der Wächter, 387 Seiten, ♥♥♥♥
7. Astrid Vehstedt - Sonutarium Labyrinth, 480 Seiten, ♥♥♥♥
8. Catherine Robertson - Das nicht ganz perfekte Leben der Mrs. Lawrence, 480 Seiten, ♥♥♥♥
9. Nicoel Joens - Maria sucht Josef, 351 Seiten, ♥♥♥♥
10. Rainer Wekwerth - Das Labyrinth erwacht, 408 Seiten, ♥♥♥♥♥
11. Natascha Honegger - Amulettmagier, 410 Seiten, ♥♥♥♥
12. Louise Deacon - Biss zum ersten Kuss, 384 Seiten, ♥♥♥
13. C.J. Daugherty - Night School (2) Der den Zweifel sät, 464 Seiten, ♥♥♥♥♥
Am 19.02. bekommt ihr meine Rezension zu lesen! Seid gespannt!
14. Thomas Pramendorfer - Night Märchen: Hänsel & Gretel, 18 Seiten, ♥♥
15. Robin Gates - Dilum, 447 Seiten, ♥♥♥♥
16. Thomas Pramendorfer - Night Märchen: Schneewittchen, 18 Seiten, ♥♥
17. Michael Zeidler - Abenteuer mit Archimedes, Pythagoras & Co, 304 Seiten, ♥♥♥♥
18. Ulrike Sterblich - Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt, 256 Seiten, ♥♥♥♥
19. Mila Roth - Freifahrtschein: Fall 3 für Markus Neumann und Janna Berg, 154 Seiten, ♥♥♥♥♥
20. S. J. Kincaid - INSIGNIA (1) Die Weltenspieler, 512 Seiten, ♥♥♥♥
So, und nun wird einfach fröhlich addiert - oh mein Gott, das behalte ich nun auch direkt für mich *lach* Denn zu toppen wird dieser Schnitt dieser Jahr wohl nicht mehr sein *lach* 6.926 Seiten - hammerhart.
Natürlich hatte ich Highlights im Januar und diesmal direkt vier Stück :-) Natürlich den zweiten Band von "Night School" wieder so genial und spannend und absolut kurzweilig *seufz*. Dann auch "Blutige Rosen" von Veronika Bicker, da muss man Gott sei Dank ja nicht so lange auf den Folgeroman warten, da er ja schon im März erscheinen soll. Ein weiteres Highlight war "Ravenwood" auch hier liegt schon der zweite Band bereit, der nach Karneval in einer Leserunde gelesen wird ♥ Und mein letztes Highlight ist "Das Labyrinth erwacht", absolut spannend, beängstigend und angsteinflößend - also unbedingt lesen ♥
Was waren denn im Monat Januar eure Highlights?
Mittwoch, 13. Februar 2013
Dienstag, 12. Februar 2013
Rezension: Veronika Bicker - Optimum (1) Blutige Rosen
Veronika Bicker - Optimum (1) Blutige Rosen
Spannender Internats-Thriller
Inhalt:
"Eliza war wie erstarrt. Sie wollte nicht hinsehen, aber gleichzeitig gelang es ihr nicht, den Blick abzuwenden. Janina. Kais Janina...Was tut sie denn da nur? Noch nie hatte sie Janina so wütend gesehen. Um genau zu sein, auch sonst niemanden. Janinas Augen funkelten, und es fehlte gerade noch, dass sie Schaum vorm Mund hatte wie ein tollwütiger Hund."
(S. 33)
Ricas Mutter nimmt eine Stelle als Lehrerin an der Daniel-Nathans-Akademie an und so heißt es auch für Rica: Schule wechseln. Doch vom ersten Tag an, hat sie das Gefühl, als würde nicht alles an dieser Schule mit rechten Dingen zugehen. Die Schüler benehmen sich merkwürdig und dann taucht plörzlich eine Leiche auf...
Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich am Anfang des Buches noch verhalten optimistisch war. Wieso? nachdem ich den ersten "Night School" Band gelesen hatte, hatte ich Angst, dass jetzt einfach wieder viele Autoren auf dieser Welle mitreiten wollen und "Optimum" ein billiger Abklatsch wäre. Aber - weit gefehlt! Schnell habe ich bemerkt, dass mich das Buch mit seiner Geschichte fesseln konnte, die sich schnell in eine ganz andere Richtung entwickelt als zum Thema Eliteschüler.
Aber nun zum Schreibstil. Veronika Bicker hat eine sehr angenehme Art mit den Worten zu spielen und man versinkt schon nach wenigen Seiten in der wirklich spannenden Geschichte um Rica und die geheimnisvolle Daniel-Nathans-Akademie. Man kann sich nicht mehr losreißen und will am liebsten alle Geheimnisse ergründen, aber so einfach macht es uns die Autorin natürlich nicht. Wir werden zwar mit ein paar Antworten und Hinweisen gefüttert, aber mehr werden wir wohl erst im zweiten Band erfahren.
Das Buch wird übrigens aus zwei Perspektiven erzählt. Den großteil der Geschichte erfahren wir aus Ricas Sicht, einen kleineren jedoch zusätzlich aus Elizas. Perspektivenwechswel gefallen mir in Büchern generell sehr gut, hier finde ich es aber noch besser und angebrachter, da Eliza, als langjährige Schülerin der Daniel-
Nathans-Akademie einige Dinge ganz anders sieht und wahr nimmt.
Sie schafft es eine unheimliche und Gefahr signalisierende Atmosphäre aufzubauen, die in der Schule und auf dem Gelände herrscht. Zum Einen schafft sie dies natürlich mit Hilfe der Charaktere und ihren eigentümlichen Verhaltensweisen und Auffälligkeiten, zum Anderen aber auch mit der Geheimniskrämerei der Schüler und des Lehrpersonals. Wieso sind gewisse Bedingungen an Stipendien geknüpft, unter anderem Gespräche mit der Schulpsychologin Frau Jansen? Wieso gibt es einen auffällig großen Bruch in den Abschlussklassen? Und wieso werden die Schüler, die tot aufgefunden werden als Selbstmörder dargestellt?
Rica, die eine mutige und charakterstarke Persönlichkeit ist, will sich nicht mit bloßen Phrasen zufrieden geben und beginnt gemeinsam mir ihrer Freundin Eliza der Sache auf den Grund zu gehen. Die beiden stoßen auf Hinweise, die auf eine ganz große Sachen deuten und bringen sich damit in Gefahr und dennoch gehe ich davon aus, dass die beiden im zweiten Band fleißig weiterstöbern werden.
Hier möchte ich auch noch zu etwas zu der optischen Aufmachung des Buches sagen, denn es ist wirklich ein absoluter Hingucker. Am Seitenschnitt finden wir die gleichen Rosenranken wie auf dem Cover wieder und zu Beginn eine jeden Kapitels sind diese auch eingefügt. Eigentlich sehr schlicht, aber durch die Wiederholungen wirklich ein sehr schönes Erkennungszeichen.
"Optimum (1) Blutige Rosen" ist ein spannender und absolut unterhaltsamer Jugendthriller, der sich nicht hinter anderen Büchern verstecken muss! Gespannt warte ich nun auf die Fortsetzung "Optimum (2) Kalte Spuren", die im März erschienen soll.
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Für die Bereitstellung und die schöne Leserunde bedanke ich mich ganz herzlich bei Veronika Bicker und dem INK Verlag!
Produktinformation:
Veronika Bicker - Optimum (1) Blutige Rosen, 2012 bei Egmont INK erschienen
348 Seiten, 14,99 €
Spannender Internats-Thriller
Inhalt:
"Eliza war wie erstarrt. Sie wollte nicht hinsehen, aber gleichzeitig gelang es ihr nicht, den Blick abzuwenden. Janina. Kais Janina...Was tut sie denn da nur? Noch nie hatte sie Janina so wütend gesehen. Um genau zu sein, auch sonst niemanden. Janinas Augen funkelten, und es fehlte gerade noch, dass sie Schaum vorm Mund hatte wie ein tollwütiger Hund."
(S. 33)
Ricas Mutter nimmt eine Stelle als Lehrerin an der Daniel-Nathans-Akademie an und so heißt es auch für Rica: Schule wechseln. Doch vom ersten Tag an, hat sie das Gefühl, als würde nicht alles an dieser Schule mit rechten Dingen zugehen. Die Schüler benehmen sich merkwürdig und dann taucht plörzlich eine Leiche auf...
Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich am Anfang des Buches noch verhalten optimistisch war. Wieso? nachdem ich den ersten "Night School" Band gelesen hatte, hatte ich Angst, dass jetzt einfach wieder viele Autoren auf dieser Welle mitreiten wollen und "Optimum" ein billiger Abklatsch wäre. Aber - weit gefehlt! Schnell habe ich bemerkt, dass mich das Buch mit seiner Geschichte fesseln konnte, die sich schnell in eine ganz andere Richtung entwickelt als zum Thema Eliteschüler.
Aber nun zum Schreibstil. Veronika Bicker hat eine sehr angenehme Art mit den Worten zu spielen und man versinkt schon nach wenigen Seiten in der wirklich spannenden Geschichte um Rica und die geheimnisvolle Daniel-Nathans-Akademie. Man kann sich nicht mehr losreißen und will am liebsten alle Geheimnisse ergründen, aber so einfach macht es uns die Autorin natürlich nicht. Wir werden zwar mit ein paar Antworten und Hinweisen gefüttert, aber mehr werden wir wohl erst im zweiten Band erfahren.
Das Buch wird übrigens aus zwei Perspektiven erzählt. Den großteil der Geschichte erfahren wir aus Ricas Sicht, einen kleineren jedoch zusätzlich aus Elizas. Perspektivenwechswel gefallen mir in Büchern generell sehr gut, hier finde ich es aber noch besser und angebrachter, da Eliza, als langjährige Schülerin der Daniel-
Nathans-Akademie einige Dinge ganz anders sieht und wahr nimmt.
Sie schafft es eine unheimliche und Gefahr signalisierende Atmosphäre aufzubauen, die in der Schule und auf dem Gelände herrscht. Zum Einen schafft sie dies natürlich mit Hilfe der Charaktere und ihren eigentümlichen Verhaltensweisen und Auffälligkeiten, zum Anderen aber auch mit der Geheimniskrämerei der Schüler und des Lehrpersonals. Wieso sind gewisse Bedingungen an Stipendien geknüpft, unter anderem Gespräche mit der Schulpsychologin Frau Jansen? Wieso gibt es einen auffällig großen Bruch in den Abschlussklassen? Und wieso werden die Schüler, die tot aufgefunden werden als Selbstmörder dargestellt?
Rica, die eine mutige und charakterstarke Persönlichkeit ist, will sich nicht mit bloßen Phrasen zufrieden geben und beginnt gemeinsam mir ihrer Freundin Eliza der Sache auf den Grund zu gehen. Die beiden stoßen auf Hinweise, die auf eine ganz große Sachen deuten und bringen sich damit in Gefahr und dennoch gehe ich davon aus, dass die beiden im zweiten Band fleißig weiterstöbern werden.
Hier möchte ich auch noch zu etwas zu der optischen Aufmachung des Buches sagen, denn es ist wirklich ein absoluter Hingucker. Am Seitenschnitt finden wir die gleichen Rosenranken wie auf dem Cover wieder und zu Beginn eine jeden Kapitels sind diese auch eingefügt. Eigentlich sehr schlicht, aber durch die Wiederholungen wirklich ein sehr schönes Erkennungszeichen.
"Optimum (1) Blutige Rosen" ist ein spannender und absolut unterhaltsamer Jugendthriller, der sich nicht hinter anderen Büchern verstecken muss! Gespannt warte ich nun auf die Fortsetzung "Optimum (2) Kalte Spuren", die im März erschienen soll.
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Für die Bereitstellung und die schöne Leserunde bedanke ich mich ganz herzlich bei Veronika Bicker und dem INK Verlag!
Produktinformation:
Veronika Bicker - Optimum (1) Blutige Rosen, 2012 bei Egmont INK erschienen
348 Seiten, 14,99 €
Montag, 11. Februar 2013
Rezension: A.B. Saddlewick - Monster Mia und das große Fürchten
A.B. Saddlewick - Monster Mia und das grosse Fürchten
Mia ist einfach monströs....
Inhalt:
Mia fühlt sich auf ihrer Schule nicht wirklich wohl. Alles ist so sauber aufgeräumt und schön an der Lilienthal-Schule und alle regen sich darüber auf, wenn sie ihre Ratte Quentin mit in die Schule bringt. Als ihre kleine Schwester Marie ihr einen Streich spielt und Quentin aus seiner Schachtel entkommen lässt, wird Mia in die Finsterwald-Schule verlegt...
Meinung:
A.B. Saddlewick hat sich mit Mia Münster eine unglaublich liebenswürdige kleine Protagonistin für eine neu Kinderbuchreihe ausgedacht. Auf Anhieb habe ich das kleine Mädchen, dessen Lieblingsfarbe auf jeden Fall nicht rosa ist, in mein Herz geschlossen und hatte auch viel Spaß mit ihr in ihrem ersten Abenteuer und der ersten Woche an der Finsterwald-Schule.
Der Schreibstil des Autoren ist der Zielgruppe angepasst und wirklich sehr kindgerecht. Er beschreibt die Handlungen und all die tollen Charaktere auf die Mia trifft sehr bunt und detailliert, so dass sich jedes Kind all die unheimlich monströsen Schüler und auch den Lehrer der Finsterwald-Schule vorstellen kann.
Und die sind wirklich monströs, denn Mia teilt sich ab sofort das Klassenzimmer mit einem Halbvampir, einer Hexe, einem Werwolf, einem Zombie und noch einigen anderen schauerlichen Gestalten. Auch ansonsten ist die Finsterwald-Schule ganz anders. Sie ist dunkel, nur von Kerzen erhellt, keine hat Angst vor Mias Ratte Quentin und der Schulhof ist ein Friedhof - mit all dem kann Mia sich auch gut anfreunden. Nur nicht mit dem Essen. Aber hättet ihr Hunger auf Schleimsuppe? Oder frittierte Fingernägerl? Ih!!!
Wenn ihr nun wissen wollt, wie Mia ihre erste Woche auf der Finsterwald-Schule übersteht und ob sie überhaupt dort bleiben kann und wie Marie auf ihre gut gelaunte große Schwester reagiert müsst ihr unbedingt "Monster Mia und das grosse Fürchten" lesen!
"Monster Mia und das große Fürchten" ein bezauberndes und humorvolles Kinderbuch, dass wieder mal aufzeigt, wie normal es ist verschieden zu sein! Ich liebe unsere monströse Mia!
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Produktinformation:
A.B. Saddlewick - Monster Mia und das grossr Fürchten, erscheint im Februar 2013 im Kerle Verlag (Herder)
144 Seiten, 7,99 €
"Monster Mia und das schaurig-schöne Sportfest" erschient übrigens auch schon am 12.02.2013!
Mia ist einfach monströs....
Inhalt:
Mia fühlt sich auf ihrer Schule nicht wirklich wohl. Alles ist so sauber aufgeräumt und schön an der Lilienthal-Schule und alle regen sich darüber auf, wenn sie ihre Ratte Quentin mit in die Schule bringt. Als ihre kleine Schwester Marie ihr einen Streich spielt und Quentin aus seiner Schachtel entkommen lässt, wird Mia in die Finsterwald-Schule verlegt...
Meinung:
A.B. Saddlewick hat sich mit Mia Münster eine unglaublich liebenswürdige kleine Protagonistin für eine neu Kinderbuchreihe ausgedacht. Auf Anhieb habe ich das kleine Mädchen, dessen Lieblingsfarbe auf jeden Fall nicht rosa ist, in mein Herz geschlossen und hatte auch viel Spaß mit ihr in ihrem ersten Abenteuer und der ersten Woche an der Finsterwald-Schule.
Der Schreibstil des Autoren ist der Zielgruppe angepasst und wirklich sehr kindgerecht. Er beschreibt die Handlungen und all die tollen Charaktere auf die Mia trifft sehr bunt und detailliert, so dass sich jedes Kind all die unheimlich monströsen Schüler und auch den Lehrer der Finsterwald-Schule vorstellen kann.
Und die sind wirklich monströs, denn Mia teilt sich ab sofort das Klassenzimmer mit einem Halbvampir, einer Hexe, einem Werwolf, einem Zombie und noch einigen anderen schauerlichen Gestalten. Auch ansonsten ist die Finsterwald-Schule ganz anders. Sie ist dunkel, nur von Kerzen erhellt, keine hat Angst vor Mias Ratte Quentin und der Schulhof ist ein Friedhof - mit all dem kann Mia sich auch gut anfreunden. Nur nicht mit dem Essen. Aber hättet ihr Hunger auf Schleimsuppe? Oder frittierte Fingernägerl? Ih!!!
Wenn ihr nun wissen wollt, wie Mia ihre erste Woche auf der Finsterwald-Schule übersteht und ob sie überhaupt dort bleiben kann und wie Marie auf ihre gut gelaunte große Schwester reagiert müsst ihr unbedingt "Monster Mia und das grosse Fürchten" lesen!
"Monster Mia und das große Fürchten" ein bezauberndes und humorvolles Kinderbuch, dass wieder mal aufzeigt, wie normal es ist verschieden zu sein! Ich liebe unsere monströse Mia!
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Produktinformation:
A.B. Saddlewick - Monster Mia und das grossr Fürchten, erscheint im Februar 2013 im Kerle Verlag (Herder)
144 Seiten, 7,99 €
"Monster Mia und das schaurig-schöne Sportfest" erschient übrigens auch schon am 12.02.2013!
Sonntag, 10. Februar 2013
Leserückblick Dezember 2012
Hallo ihr Lieben,
ich weiß, ich weiß - wir haben schon Mitte Februar 2013, dennoch muss ich meine Dezemberstatistik noch aufführen um auch meine Jahresstatistik fertig stellen zu können.
Asche auf mein Haupt :-)
Gelesen wurde im Dezember 2012:
1. Das neue Waldkochbuch, 128 Seiten, ♥♥♥♥
2. Petra Oelker - Ein Garten mit Elbblick, 480 Seiten, ♥♥♥
3. Gerd Scherm - Drachen, Diebe und Dämonen, 160 Seiten, ♥♥♥♥
4. Sabrina Qunaj - Teufelsherz, 368 Seiten, ♥♥♥♥♥
5. Melanie Dobson - Das Haus auf Crescent Hill, 331 Seiten, ♥♥♥♥♥
6. Dana Philipps - Aber bitte mit Sake, 256 Seiten, ♥♥♥♥♥
7. Doris Parrado - Von der Schlampe zum Millionär, 262 Seiten, ♥♥
8. Thilo Scheurer - Schwarzer Neckar, 272 Seiten, ♥♥♥♥
9. Kendare Blake - Anna im blutroten Kleid, 384 Seiten, ♥♥♥♥♥
10. Kirsten Slottke - Mord und andere Leckereien, 60 Seiten, ♥♥♥♥
11. Manuela Martini - Wenn es dunkel wird, 384 Seiten, ♥♥♥♥♥
12. Simone Ehrhardt - Das wundersame Weihnachtsgeschenk, 112 Seiten, ♥♥♥♥
13. Miriam Pharo - Sektion 3 Hanseapolis Präludium, 320 Seiten, ♥♥♥♥
14. Daniel Höra - Braune Erde, 208 Seiten, ♥♥♥♥♥
15. C.J.Daugherty - Night School (1) Du darfst keinem trauen, 464 Seiten, ♥♥♥♥♥
16. Katrin Lankers - Träume süß im Hexenwald, 224 Seiten, ♥♥♥♥♥
Gehört wurde:
Leuw von Katzenstein - Ruchlose Rivalen, 5 Cds, ♥♥♥♥
Die Zahlen sind sehr durchschnittlich. Aber der Dezember ist ja auch ein Monat in dem man so einiges zu tun und vorzubereiten hat, außerdem waren wir auch noch ein Wochenende in Hamburg, wo ich nun nicht allzuviel geschafft habe!
Dennoch gab es das ein oder andere Highlight natürlich im Dezember und ganz vorne ist da C.J Daugherty mit dem ersten Night School Band dabei. Ein wirklich unglaubliches Buch, dass man unbedingt gelesen haben sollte! Aber auch Kendare Blake "Anna im blutroten Kleid" war wirklich toll, und ich freue mich jetzt schon wie bekloppt auf den zweiten Band ♥
In Zahlen heißt es nun genau, dass ich im Dezember 4.413 Seiten gelesen habe. Mein Novemberstand waren 40.026 gelesene Seiten - somit habe ich einen Jahreendstand von 44.435 gelesenen Seiten. Und ich finde, dass kann sich doch sehen lassen :-)
Meinen kleinen kompletten Jahresrückblick findet ihr übrigens in der Sidebar :-)
ich weiß, ich weiß - wir haben schon Mitte Februar 2013, dennoch muss ich meine Dezemberstatistik noch aufführen um auch meine Jahresstatistik fertig stellen zu können.
Asche auf mein Haupt :-)
Gelesen wurde im Dezember 2012:
1. Das neue Waldkochbuch, 128 Seiten, ♥♥♥♥
2. Petra Oelker - Ein Garten mit Elbblick, 480 Seiten, ♥♥♥
3. Gerd Scherm - Drachen, Diebe und Dämonen, 160 Seiten, ♥♥♥♥
4. Sabrina Qunaj - Teufelsherz, 368 Seiten, ♥♥♥♥♥
5. Melanie Dobson - Das Haus auf Crescent Hill, 331 Seiten, ♥♥♥♥♥
6. Dana Philipps - Aber bitte mit Sake, 256 Seiten, ♥♥♥♥♥
7. Doris Parrado - Von der Schlampe zum Millionär, 262 Seiten, ♥♥
8. Thilo Scheurer - Schwarzer Neckar, 272 Seiten, ♥♥♥♥
9. Kendare Blake - Anna im blutroten Kleid, 384 Seiten, ♥♥♥♥♥
10. Kirsten Slottke - Mord und andere Leckereien, 60 Seiten, ♥♥♥♥
11. Manuela Martini - Wenn es dunkel wird, 384 Seiten, ♥♥♥♥♥
12. Simone Ehrhardt - Das wundersame Weihnachtsgeschenk, 112 Seiten, ♥♥♥♥
13. Miriam Pharo - Sektion 3 Hanseapolis Präludium, 320 Seiten, ♥♥♥♥
14. Daniel Höra - Braune Erde, 208 Seiten, ♥♥♥♥♥
15. C.J.Daugherty - Night School (1) Du darfst keinem trauen, 464 Seiten, ♥♥♥♥♥
16. Katrin Lankers - Träume süß im Hexenwald, 224 Seiten, ♥♥♥♥♥
Gehört wurde:
Leuw von Katzenstein - Ruchlose Rivalen, 5 Cds, ♥♥♥♥
Die Zahlen sind sehr durchschnittlich. Aber der Dezember ist ja auch ein Monat in dem man so einiges zu tun und vorzubereiten hat, außerdem waren wir auch noch ein Wochenende in Hamburg, wo ich nun nicht allzuviel geschafft habe!
Dennoch gab es das ein oder andere Highlight natürlich im Dezember und ganz vorne ist da C.J Daugherty mit dem ersten Night School Band dabei. Ein wirklich unglaubliches Buch, dass man unbedingt gelesen haben sollte! Aber auch Kendare Blake "Anna im blutroten Kleid" war wirklich toll, und ich freue mich jetzt schon wie bekloppt auf den zweiten Band ♥
In Zahlen heißt es nun genau, dass ich im Dezember 4.413 Seiten gelesen habe. Mein Novemberstand waren 40.026 gelesene Seiten - somit habe ich einen Jahreendstand von 44.435 gelesenen Seiten. Und ich finde, dass kann sich doch sehen lassen :-)
Meinen kleinen kompletten Jahresrückblick findet ihr übrigens in der Sidebar :-)
Rezension: Max Bronski - Der Tod bin ich
Max Bronski - Der Tod bin ich
Interessanter Spionage-Roman
Inhalt:
Der Verwalter von Schloss Ottenrain, Richard Eulmann wird tot in seinem japanischen Garten aufgefunden. Hingerichtet. Richard hat seinen Schützling Tino Senoner alles vermacht. Der wichtigste Bestandteil des Erbes ist aber ein altes Notizbuch - nun ist es an Tino herauszufinden, was es damit auf sich hat...
Meinung:
Wenn man mit Max Bronskis Thriller "Der Tod bin ich" erst mal warm geworden ist, kann man der Handlung und dem Verlauf ganz gut folgen, doch leider hat es bei mir etwas gedauert, bis ich wirklich in diesem Buch drin war.
Max Bronskis Schreibstil ist an und für sich sehr angenehm zu lesen, schwierig wird es für den Laien nur, wenn man an die physikalischen oder musikwissenschaftlichen Stellen kommt. Da Herr Bronski gerne auch mal mit verschachtelten Sätzen arbeitet, kam es vor, dass ich den ein oder anderen Satz wirklich intensiv öfter lesen musste. Und wenn ich jetzt sagen würde, dass ich alles verstanden habe, würde ich lügen. Ich kann mir hier wirklich vorstellen, dass einige Stellen für Physiker wirklich einfacher nachzuvollziehen sind.
Ansonsten muss ich aber sagen, dass er es doch versteht sehr bildlich zu schreiben und man sich als Leser die Situationen, als auch die Charaktere vor Augen führen kann..
Inhaltlich würde ich sagen ist "Der Tod bin ich" auch schon etwas schwerer Kost, aber ich denke, dass liegt einfach auch an dem sehr großen Zeitrahmen, den die Geschichte umgibt.
Der Roman ist in vier Teile aufgeteilt: 1. Teil 2006, 2. Teil 1957/1958, Teil 3 1965 und Teil 4 spielt wieder 2006. Das Buch erzählt im Prinzip Richard Eulmanns Geschichte über einen Zeitraum von 49 Jahren - das ist immerhin ein halbes Jahrhundert und auch ein ziemlich geschichtsträchtiges. So erfährt man von der Festsetzung von Eulmanns Vater im Osten und seiner Flucht in den Westen, sowie seinem weiteren Leben dort. In diesem Zeitraum liegt das "Space Race" sowie der Kalte Krieg und Richard gerät ungewollt zwischen die Fronten der verschiedenen Mächte, die ihn und sein Wissen für sich beanspruchen wollen - und das kann ja nun mal nicht gut ausgehen.
Seine wissenschaftlichen Arbeiten und das Interesse der verschiedenen Geheimdienste haben das gleiche Ziel: Die Weltenformel. Aber Eulmann ist klug und codiert sie mit einem selbst erdachten Code bzw. er setzt diese in Musik um...
Ich persönlich muss sagen, dass es für mich eher ein Spionage oder Agenten-Roman ist als ein Thriller, denn dafür ist es mir zu ruhig in der Stimmung, zu unblutig. Ein Thriller muss dafür sorgen, dass sich mir die Nackenhaare aufstellen und das hat "Der Tod bin ich" leider nicht geschafft.
Mir persönlich sind am Ende auch zu viele Fragen offen geblieben und was mich auch irritiert hat, was dass Tino plötzlich Dinge wusste bzw, als gegeben an nahm und man als Leser einfach nicht wusste, woher er diese Informationen hatte.
"Der Tod bin ich" ist ein gut zu lesender und unterhaltsamer Spionage-Roman, der einen für ein paar Stunden gefangen nehmen kann. Handwerklich gut umgesetzt konnte mich das Buch jedoch unter dem Gesichtspunkt eines Thrillers nicht komplett von sich überzeugen! Ich gebe hier drei gute und wohlverdiente Sterne!
Wertung:
♥ ♥ ♥
Produktinformation:
Max Bronski - Der Tod bin ich, 2012 im Kunstmann Verlag erschienen
400 Seiten, 16,95 €
Interessanter Spionage-Roman
Inhalt:
Der Verwalter von Schloss Ottenrain, Richard Eulmann wird tot in seinem japanischen Garten aufgefunden. Hingerichtet. Richard hat seinen Schützling Tino Senoner alles vermacht. Der wichtigste Bestandteil des Erbes ist aber ein altes Notizbuch - nun ist es an Tino herauszufinden, was es damit auf sich hat...
Meinung:
Wenn man mit Max Bronskis Thriller "Der Tod bin ich" erst mal warm geworden ist, kann man der Handlung und dem Verlauf ganz gut folgen, doch leider hat es bei mir etwas gedauert, bis ich wirklich in diesem Buch drin war.
Max Bronskis Schreibstil ist an und für sich sehr angenehm zu lesen, schwierig wird es für den Laien nur, wenn man an die physikalischen oder musikwissenschaftlichen Stellen kommt. Da Herr Bronski gerne auch mal mit verschachtelten Sätzen arbeitet, kam es vor, dass ich den ein oder anderen Satz wirklich intensiv öfter lesen musste. Und wenn ich jetzt sagen würde, dass ich alles verstanden habe, würde ich lügen. Ich kann mir hier wirklich vorstellen, dass einige Stellen für Physiker wirklich einfacher nachzuvollziehen sind.
Ansonsten muss ich aber sagen, dass er es doch versteht sehr bildlich zu schreiben und man sich als Leser die Situationen, als auch die Charaktere vor Augen führen kann..
Inhaltlich würde ich sagen ist "Der Tod bin ich" auch schon etwas schwerer Kost, aber ich denke, dass liegt einfach auch an dem sehr großen Zeitrahmen, den die Geschichte umgibt.
Der Roman ist in vier Teile aufgeteilt: 1. Teil 2006, 2. Teil 1957/1958, Teil 3 1965 und Teil 4 spielt wieder 2006. Das Buch erzählt im Prinzip Richard Eulmanns Geschichte über einen Zeitraum von 49 Jahren - das ist immerhin ein halbes Jahrhundert und auch ein ziemlich geschichtsträchtiges. So erfährt man von der Festsetzung von Eulmanns Vater im Osten und seiner Flucht in den Westen, sowie seinem weiteren Leben dort. In diesem Zeitraum liegt das "Space Race" sowie der Kalte Krieg und Richard gerät ungewollt zwischen die Fronten der verschiedenen Mächte, die ihn und sein Wissen für sich beanspruchen wollen - und das kann ja nun mal nicht gut ausgehen.
Seine wissenschaftlichen Arbeiten und das Interesse der verschiedenen Geheimdienste haben das gleiche Ziel: Die Weltenformel. Aber Eulmann ist klug und codiert sie mit einem selbst erdachten Code bzw. er setzt diese in Musik um...
Ich persönlich muss sagen, dass es für mich eher ein Spionage oder Agenten-Roman ist als ein Thriller, denn dafür ist es mir zu ruhig in der Stimmung, zu unblutig. Ein Thriller muss dafür sorgen, dass sich mir die Nackenhaare aufstellen und das hat "Der Tod bin ich" leider nicht geschafft.
Mir persönlich sind am Ende auch zu viele Fragen offen geblieben und was mich auch irritiert hat, was dass Tino plötzlich Dinge wusste bzw, als gegeben an nahm und man als Leser einfach nicht wusste, woher er diese Informationen hatte.
"Der Tod bin ich" ist ein gut zu lesender und unterhaltsamer Spionage-Roman, der einen für ein paar Stunden gefangen nehmen kann. Handwerklich gut umgesetzt konnte mich das Buch jedoch unter dem Gesichtspunkt eines Thrillers nicht komplett von sich überzeugen! Ich gebe hier drei gute und wohlverdiente Sterne!
Wertung:
♥ ♥ ♥
Produktinformation:
Max Bronski - Der Tod bin ich, 2012 im Kunstmann Verlag erschienen
400 Seiten, 16,95 €
Samstag, 9. Februar 2013
Rezension: Jörg Benne - Der Wisperwald
Jörg Benne - Der Wisperwald
Ein fantastisches Kinderbuch, das zu begeistern weiß
Inhalt:
Die Geschwister Vincent und Julian sollen eine Woche zu ihrer Oma, die in der Nähe von Düsseldorf wohnt, fahren, damit die Eltern auch einmal Zeit für sich haben.
Vincent freut sich sehr auf seine Oma, nur Julian, der ältere Bruder, würde lieber zuhause bleiben und zocken. Aber so geht es nicht...
Natürlich müssen auch die Kaninchen Rita und Bommel mit, doch schon am ersten Tag büchsen diese in den nah gelegenen Wisperwald aus. Und die Kinder merken, dass in Omas Geschichten doch die Wahrheit zu finden ist und, dass sich dieser Wald den Namen redlich verdient hat....
Meinung:
Jörg Benne konnte mich mit seinem ersten Fantasy angehauchten Kinderbuch definitiv von sich überzeugen und ich bin gespannt, was uns noch von diesem einfallsreichen Autoren erwarten wird.
Der Schreibstil des Autoren ist ganz klar der Zielgruppe angepasst. Sehr bildhaft und leicht zu lesen ist die Geschichte des "Wisperwaldes" wirklich kindgerecht erarbeitet. Auch die Inhalte sind sehr ansprechend. Ich meine wer hat als Kind nicht davon geträumt mit seinen Haustieren oder generell den Tieren reden zu können.
Auch die Abenteuer, die die Kinder mir ihrer Großmutter, einer Wisperhexe, erleben um den Wald zu retten sind einfach wundervoll und es macht Spaß sie zu lesen.
Ich persönlich finde ja auch den lehrenden Umweltaspekt sehr schön umgesetzt, denn schließlich geht es um den Lebensraum Wald der hier gerettet werden soll - denn in der Planung ist es den Wisperwald zu roden und dort ein Einkaufszentrum hinzustellen.
Ich finde auch die etwas größere Schrift sehr kindgerecht, vor allem wenn man das Buch am PC liest. Wobei ich mir "Der Wisperwald" auch sehr schön, kapitelweise, als Gute-Nacht-Geschichte vorstellen könnte.
Egal ob es nun selbst gelesen wird oder als Vorlesebuch herhält ist "Der Wisperwald" ein wirklich spannendes und fantastisches Abenteuer für alt und jung - und ich mache mir nun die ganze Zeit Gedanken darüber, was meine Kaninchen Elmar und Wilma mir wohl alles zu erzählen hätten.
Jörg Benne, ein Autor, der bisher eher im High Fantasybereich anzutreffen war hat es geschafft ein wirklich bezauberndes und atmosphärisches Kinderbuch zu schreiben, dass bestimmt viele kleine Leserherzen höher schlagen lässt!
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥
Für die Bereitstellung und die Leserunde bedanke ich mich ganz herzlich bei Jörg Benne, dem bookshouse Verlag und unserer lieben Katja!
Produktinformation:
Jörg Benne - Der Wisperwald, 2013 im bookshouse Verlag erschienen
208 Seiten, als Taschenbuch 9,99 €, als ebook 3,99 oder erhältlich als e-stick bei bookshouse
Ein fantastisches Kinderbuch, das zu begeistern weiß
Inhalt:
Die Geschwister Vincent und Julian sollen eine Woche zu ihrer Oma, die in der Nähe von Düsseldorf wohnt, fahren, damit die Eltern auch einmal Zeit für sich haben.
Vincent freut sich sehr auf seine Oma, nur Julian, der ältere Bruder, würde lieber zuhause bleiben und zocken. Aber so geht es nicht...
Natürlich müssen auch die Kaninchen Rita und Bommel mit, doch schon am ersten Tag büchsen diese in den nah gelegenen Wisperwald aus. Und die Kinder merken, dass in Omas Geschichten doch die Wahrheit zu finden ist und, dass sich dieser Wald den Namen redlich verdient hat....
Meinung:
Jörg Benne konnte mich mit seinem ersten Fantasy angehauchten Kinderbuch definitiv von sich überzeugen und ich bin gespannt, was uns noch von diesem einfallsreichen Autoren erwarten wird.
Der Schreibstil des Autoren ist ganz klar der Zielgruppe angepasst. Sehr bildhaft und leicht zu lesen ist die Geschichte des "Wisperwaldes" wirklich kindgerecht erarbeitet. Auch die Inhalte sind sehr ansprechend. Ich meine wer hat als Kind nicht davon geträumt mit seinen Haustieren oder generell den Tieren reden zu können.
Auch die Abenteuer, die die Kinder mir ihrer Großmutter, einer Wisperhexe, erleben um den Wald zu retten sind einfach wundervoll und es macht Spaß sie zu lesen.
Ich persönlich finde ja auch den lehrenden Umweltaspekt sehr schön umgesetzt, denn schließlich geht es um den Lebensraum Wald der hier gerettet werden soll - denn in der Planung ist es den Wisperwald zu roden und dort ein Einkaufszentrum hinzustellen.
Ich finde auch die etwas größere Schrift sehr kindgerecht, vor allem wenn man das Buch am PC liest. Wobei ich mir "Der Wisperwald" auch sehr schön, kapitelweise, als Gute-Nacht-Geschichte vorstellen könnte.
Egal ob es nun selbst gelesen wird oder als Vorlesebuch herhält ist "Der Wisperwald" ein wirklich spannendes und fantastisches Abenteuer für alt und jung - und ich mache mir nun die ganze Zeit Gedanken darüber, was meine Kaninchen Elmar und Wilma mir wohl alles zu erzählen hätten.
Jörg Benne, ein Autor, der bisher eher im High Fantasybereich anzutreffen war hat es geschafft ein wirklich bezauberndes und atmosphärisches Kinderbuch zu schreiben, dass bestimmt viele kleine Leserherzen höher schlagen lässt!
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥
Für die Bereitstellung und die Leserunde bedanke ich mich ganz herzlich bei Jörg Benne, dem bookshouse Verlag und unserer lieben Katja!
Produktinformation:
Jörg Benne - Der Wisperwald, 2013 im bookshouse Verlag erschienen
208 Seiten, als Taschenbuch 9,99 €, als ebook 3,99 oder erhältlich als e-stick bei bookshouse
Freitag, 8. Februar 2013
Rezension: Katalin Sturm - Provinzprinzen
Katalin Sturm - Provinzprinzen
Erotischer Roman
Unterhaltsamer Roman für Zwischendurch
Inhalt:
Simone ist 35 Jahre jung und hat sich grade von ihrem Freund getrennt. Doch damit kann dieser anscheinend überhaupt nicht umgehen und Simone sieht sich dazu gezwungen aus München um zuziehen. Von der Stadt aufs Land und in wilde Abenteuer...
Meinung:
Katalin Sturms Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Sie schreibt frisch, frech, jung und frivol und es macht wirklich Spaß ihren Worten zu folgen und an Simones sexuellen Abenteuer teilzuhaben. Sie scheint einfach nur ihr Leben genießen zu wollen und sich nicht mehr um das Umfeld und die Meinung anderer zu kümmern.
Und sie merkt ganz schnell das das Leben auf dem Land nicht unbedingt schlecht und langweilig sein muss.
"Provinzprinzen" ist für mich ein kurzer Unterhaltungsroman, der von einer sexuell aufgeschlossenen Frau handelt, die ihre Vergangenehit hinter sich lassen will, und so wirkt das Buch auch auf mich als Leserin auch. Es unterhält mich, aber berührt mich nicht. Simone bleibt mir irgendwie immer fremd, ich kann auch nicht genau sagen, wieso es auf mich so wirkt. Es wirkt wie ein Film auf mich, der an mir vorbeizieht, mich aber nicht mitfühlen lässt.
Und das ist eigentlich auch schon das einzige Manko aus meiner Sicht. Hätte "Provinzprinzen" von mir sonst vier Herzchen bekommen, ziehe ich aufgrund meiner persönlichen Unnahbarkeit zu Simone einen Stern ab
Das Cover finde ich übrigens sehr schön und muss sagen, dass ich finde, dass dotbooks immer sehr schöne und stimmungsvolle Cover entwirft.
Für Freunde erotischer Literatur ist "Provinzprinzen" bestimmt ein sehr lesenswertes Buch und auch für ein paar unterhaltsame Stunden zwischendurch würde ich es empfehlen - und es gibt bestimmt auch viele Leser, die sich mit Simone besser anfreunden können als ich!
Drei richtig gute Herzchen für Katalin Sturms "Provinzprinzen"!
Wertung:
♥ ♥ ♥
Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Katalin Sturm, dotbooks und für die Möglichkeit dieser Leserunde Lovelybooks - dem besten deutschen Buchforum ♥
Produktinformation:
Katalin Sturm - Provinzprinzen, 2013 bei dotbooks erschienen (ebook)
142 Seiten, 5,99 €
Erotischer Roman
Unterhaltsamer Roman für Zwischendurch
Inhalt:
Simone ist 35 Jahre jung und hat sich grade von ihrem Freund getrennt. Doch damit kann dieser anscheinend überhaupt nicht umgehen und Simone sieht sich dazu gezwungen aus München um zuziehen. Von der Stadt aufs Land und in wilde Abenteuer...
Meinung:
Katalin Sturms Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Sie schreibt frisch, frech, jung und frivol und es macht wirklich Spaß ihren Worten zu folgen und an Simones sexuellen Abenteuer teilzuhaben. Sie scheint einfach nur ihr Leben genießen zu wollen und sich nicht mehr um das Umfeld und die Meinung anderer zu kümmern.
Und sie merkt ganz schnell das das Leben auf dem Land nicht unbedingt schlecht und langweilig sein muss.
"Provinzprinzen" ist für mich ein kurzer Unterhaltungsroman, der von einer sexuell aufgeschlossenen Frau handelt, die ihre Vergangenehit hinter sich lassen will, und so wirkt das Buch auch auf mich als Leserin auch. Es unterhält mich, aber berührt mich nicht. Simone bleibt mir irgendwie immer fremd, ich kann auch nicht genau sagen, wieso es auf mich so wirkt. Es wirkt wie ein Film auf mich, der an mir vorbeizieht, mich aber nicht mitfühlen lässt.
Und das ist eigentlich auch schon das einzige Manko aus meiner Sicht. Hätte "Provinzprinzen" von mir sonst vier Herzchen bekommen, ziehe ich aufgrund meiner persönlichen Unnahbarkeit zu Simone einen Stern ab
Das Cover finde ich übrigens sehr schön und muss sagen, dass ich finde, dass dotbooks immer sehr schöne und stimmungsvolle Cover entwirft.
Für Freunde erotischer Literatur ist "Provinzprinzen" bestimmt ein sehr lesenswertes Buch und auch für ein paar unterhaltsame Stunden zwischendurch würde ich es empfehlen - und es gibt bestimmt auch viele Leser, die sich mit Simone besser anfreunden können als ich!
Drei richtig gute Herzchen für Katalin Sturms "Provinzprinzen"!
Wertung:
♥ ♥ ♥
Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Katalin Sturm, dotbooks und für die Möglichkeit dieser Leserunde Lovelybooks - dem besten deutschen Buchforum ♥
Produktinformation:
Katalin Sturm - Provinzprinzen, 2013 bei dotbooks erschienen (ebook)
142 Seiten, 5,99 €
Donnerstag, 7. Februar 2013
Rezension: Rainer Wekwerth - Das Labyrinth erwacht
Rainer Wekwerth - Das Labyrinth erwacht
Ein absolut spanneder und nervenaufreibender Mystery-Thriller
Inhalt:
Sieben Jugendliche erwachen in einer ihnen völlig fremden Welt. Wie Neugeborene, nackt und ohne Erinnerungen an ihr früheres Leben, sind sie dort gestrandet. Mit nur einer Aufgabe: zu überleben und das wird schwierig genug werden...
Meinung:
"Das Labyrinth erwacht" ist einer der herausragendsten Jugendbücher, dass ich in letzter Zeit gelesen habe. Es ist spannend, unterhaltsam, fesselt einen und man weiß einfach nie woran man in dem Buch und seiner Geschichte ist.
Wie ein Genre-Mix wirkt "Das Labyrinth erwacht" auf mich. Deklariert als Jugend-Msytery Thriller hat es dennoch noch viel mehr Inhalte. Der Leser trifft auf Science-Fiction und Fantasy Elemente, Mystery in einer dystopischen Welt und dennoch auch ein wenig "Coming of age" Roman, denn alle Jugendlichen müssen sich entwickeln um in diesen lebensunfreundlichen Welten zu überleben.
Rainer Werkwerth schafft es den Leser von Beginn an in seine Geschichte zu ziehen, ihn an sich zu fesseln und nicht mehr loszulassen, bis zur letzten Seite. Und auch darüber hinaus lässt einen das Labyrinth, seine Bewohner und seine Geheimnisse nicht mehr los. Man überdenkt seine Eindrücke, überlegt sich Theorien und verwirft sie im nächsten Moment wieder und wünscht sich den zweiten Band der Trilogie herbei.
Und genau hier merkt man doch, dass der Autor es absolut richtig gemacht hat, wenn man sich nach dem Folgeband fast schon verzehrt - vor lauter Neugierde, wie es denn nun weiter gehen wird...
Im Vordergrund dieses Buches stehen sieben Jugendliche und ihr Schicksal in der ersten Welt zu erwachen.
Sieben Jugendliche, die auf den ersten Blick relativ normal wirken, doch sobald der Autor in die Einführung der Protagonisten geht, merkt man, dass es sich nicht um den 0815 Jugendlichen handelt. Irgendetwas scheint mit jedem von ihnen nicht zu stimmen, und als dann im Laufe des Buches Erinnerungs-Flashbacks auftauchen, kommt einem als Leser ganz oft das Wort "Schuld" in den Sinn und "sich schuldig gemacht zu haben". Ist das Labyrinth eine Strafe? Eine moderne Vollzugsanstalt? Ein Experiment?
Man lernt das Wesen des Menschen in dieser Welt nicht nur von seiner besten Seite kennen, ganz im Gegenteil - die meisten unserer Protagonisten sind sich selbst am nächsten und schrecken selbst vor Mord nicht zurück um das eigene Überleben zu sichern. Manchmal möchte man nicht mehr weiterlesen, weil es einen verstört, dass Jugendliche, die ja auch nur etwas größere Kinder sind, so herz- und rücksichtslos Handeln um sich selbst einen besseren Stand auszubauen.
Dabei bin ich mir fast sicher, dass es darum geht, auch als Gruppe bestehen zu können - dafür sprechen die Rucksäcke und die enthaltenen Gegenstände, die die Jugendlichen finden, als sie aufwachen.
Aber, was es nun genau mit dem Labyrinth auf sich hat und worum es geht, werden wir wohl gänzlich erst am Ende des dritten Bandes erfahren.
"Das Labyrinth erwacht" ist ein wirklich spannender Jugendthriller, der dich Nächte durchlesen lassen wird und am Ende dafür sorgt, dass du dich in Geduld üben musst, denn jetzt heißt es erst einmal auf den Folgeband warten!
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Für die Leserunde bedanke ich mich ganz herzlich bei Rainer Wekwerth, dem Arena Verlag und Lovelybooks!
Produktinformation:
Rainer Wekwerth - Das Labyrinth erwacht, 2013 im Arena Verlag erschienen
408 Seiten, 16,99 €
Ein absolut spanneder und nervenaufreibender Mystery-Thriller
Inhalt:
Sieben Jugendliche erwachen in einer ihnen völlig fremden Welt. Wie Neugeborene, nackt und ohne Erinnerungen an ihr früheres Leben, sind sie dort gestrandet. Mit nur einer Aufgabe: zu überleben und das wird schwierig genug werden...
Meinung:
"Das Labyrinth erwacht" ist einer der herausragendsten Jugendbücher, dass ich in letzter Zeit gelesen habe. Es ist spannend, unterhaltsam, fesselt einen und man weiß einfach nie woran man in dem Buch und seiner Geschichte ist.
Dystopisch, fantastisch, spannend!
Wie ein Genre-Mix wirkt "Das Labyrinth erwacht" auf mich. Deklariert als Jugend-Msytery Thriller hat es dennoch noch viel mehr Inhalte. Der Leser trifft auf Science-Fiction und Fantasy Elemente, Mystery in einer dystopischen Welt und dennoch auch ein wenig "Coming of age" Roman, denn alle Jugendlichen müssen sich entwickeln um in diesen lebensunfreundlichen Welten zu überleben.
Rainer Werkwerth schafft es den Leser von Beginn an in seine Geschichte zu ziehen, ihn an sich zu fesseln und nicht mehr loszulassen, bis zur letzten Seite. Und auch darüber hinaus lässt einen das Labyrinth, seine Bewohner und seine Geheimnisse nicht mehr los. Man überdenkt seine Eindrücke, überlegt sich Theorien und verwirft sie im nächsten Moment wieder und wünscht sich den zweiten Band der Trilogie herbei.
Und genau hier merkt man doch, dass der Autor es absolut richtig gemacht hat, wenn man sich nach dem Folgeband fast schon verzehrt - vor lauter Neugierde, wie es denn nun weiter gehen wird...
Die Bestie Mensch
Im Vordergrund dieses Buches stehen sieben Jugendliche und ihr Schicksal in der ersten Welt zu erwachen.
Sieben Jugendliche, die auf den ersten Blick relativ normal wirken, doch sobald der Autor in die Einführung der Protagonisten geht, merkt man, dass es sich nicht um den 0815 Jugendlichen handelt. Irgendetwas scheint mit jedem von ihnen nicht zu stimmen, und als dann im Laufe des Buches Erinnerungs-Flashbacks auftauchen, kommt einem als Leser ganz oft das Wort "Schuld" in den Sinn und "sich schuldig gemacht zu haben". Ist das Labyrinth eine Strafe? Eine moderne Vollzugsanstalt? Ein Experiment?
Man lernt das Wesen des Menschen in dieser Welt nicht nur von seiner besten Seite kennen, ganz im Gegenteil - die meisten unserer Protagonisten sind sich selbst am nächsten und schrecken selbst vor Mord nicht zurück um das eigene Überleben zu sichern. Manchmal möchte man nicht mehr weiterlesen, weil es einen verstört, dass Jugendliche, die ja auch nur etwas größere Kinder sind, so herz- und rücksichtslos Handeln um sich selbst einen besseren Stand auszubauen.
Dabei bin ich mir fast sicher, dass es darum geht, auch als Gruppe bestehen zu können - dafür sprechen die Rucksäcke und die enthaltenen Gegenstände, die die Jugendlichen finden, als sie aufwachen.
Aber, was es nun genau mit dem Labyrinth auf sich hat und worum es geht, werden wir wohl gänzlich erst am Ende des dritten Bandes erfahren.
"Das Labyrinth erwacht" ist ein wirklich spannender Jugendthriller, der dich Nächte durchlesen lassen wird und am Ende dafür sorgt, dass du dich in Geduld üben musst, denn jetzt heißt es erst einmal auf den Folgeband warten!
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Für die Leserunde bedanke ich mich ganz herzlich bei Rainer Wekwerth, dem Arena Verlag und Lovelybooks!
Produktinformation:
Rainer Wekwerth - Das Labyrinth erwacht, 2013 im Arena Verlag erschienen
408 Seiten, 16,99 €
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