Sonntag, 30. Dezember 2012
Rezension: Antje Wagner - Vakuum
Antje Wagner - Vakuum
Ein mystischer und spannungsgeladener Entwicklungsroman
Inhalt:
"Ein einzelnes Blatt Papier. Orangefarben.
Sie faltete es auf. Ein Frosch grinste sie an. Jemand hatte ihn in die linke obere Ecke gestempelt.
Sie las die wenigen Worte gleich mehrmals hintereinander.
Liebe Kora!
Du bist die Sonne, die nicht untergeht.
Sprich mit Fallersleben."
(S. 18)
Tamara, Kora, Leon, Alissa und Hannes:
Fünf Jugendliche, die miterleben wie die Zeit stehen bleibt. Fünf Jugendliche, die alle ein Geheimnis haben und fünf Jugendliche, die sich vor dem Nebel in acht nehmen müssen...
Meinung:
Ich hatte "Vakuum" jetzt schon etwas länger auf dem SuB liegen und nachdem ich das Buch gelesen habe bin ich auf der einen Seite traurig, dass ich solange gewartet habe bis ich "Vakuum" gelesen habe, aber ich bin auch genauso traurig, dass ich jetzt bestimmt wieder etwas länger auf ein neues Buch von Antje warten muss.
Den Schreibstil von Antje finde ich nach wie vor einfach wundervoll und ich muss sagen, dass sie sich mittlerweile zu einer meiner deutschen Lieblingsautorinnen gemauert hat. Ich finde ihre Ideen immer wieder erfrischend und neu - außerdem erleben ihre Charaktere immer wundervolle Entwicklungen, wie auch schon in ihrem absolut wundervollen Jugendroman "Unland", den ich euch, falls ihr ihn noch nicht gelesen habt, unbedingt ans Herz legen möchte.
Die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet, alle tragen ein Geheimnis mit sich. Ein Geheimnis, dem sie sich wohl oder übel stellen müssen um sich dem Nebel stellen zu können.
Der Nebel ist ja ein altbekanntes Spannungselement aus Grusel- und Spukgeschichten, dass hier ganz toll eingesetzt wurde. Die Stimmung in "Vakuum" ist sehr endzeitlich und trostlos, geheimnisvoll.
Stellt euch doch einfach mal vor wie es ist, wenn plötzlich alles liebgewonnene und gewohnte verschwindet. Die Zeit stehen bleibt und keine anderen Menschen mehr zu existieren scheinen. Also, ich will mir das nicht wirklich vorstellen.
Aber eines ist klar umso wichtiger ist der Zusammenhalt der Hauptprotagonisten, auch wenn es für sie schwierig ist fremden Jugendlichen zu vertrauen und denn Sinn zu entdecken.
Aber ich möchte eigentlich nicht noch mehr verraten. "Vakuum" ist ein faszinierendes Jugendbuch, dass mit dystopischen Elementen spielt, und doch so viel mehr als eine Dystopie ist. Für die Jugendlichen ist es eine Reise zu sich selbst - eine gefährliche, aber unbedingt notwendige.
Wenn ihr nun ein außergewöhnliches Buch lesen wollt, dass euch zu fesseln und zu gruseln vermag und immer wieder zu überraschen, dann nehmt "Vakuum" zur Hand - ihr werdet es bestimmt nicht bereuen. Vielleicht, nur ganz vielleicht, werdet ihr Nebel demnächst mit anderen Augen sehen....
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Für die Bereitstellung geht mein herzlichster Dank an Antje und den Bloomsbury Verlag!
Produktinformation:
Antje Wagner - Vakuum, 2012 im Bloomsbury Verlag erschienen
367 Seiten, 14,99 €
Rezension: Gerd Scherm – Drachen, Diebe und Dämonen
Gerd Scherm – Drachen, Diebe und
Dämonen
Alles dreht sich um ein Ei
Meinung:
„Drachen, Diebe und Dämonen“ ist
eine Kurzgeschichtensammlung, die sich mit einem Drachenei
beschäftigt, das in jeder Geschichte auftritt und durch
unterschiedliche Inhalte an die nächsten Autoren und Geschichten
„weitergegeben“ wird. Eine spannende und unterhaltsame Idee, die
für viele verschiedene Geschichten gesorgt hat.
Nachfolgende Geschichten sind in der
Anthologie versammelt:
Melanie Metzenthin – Das Wunschkind
Carsten Thomas – Drachenwahn
Marco Ansing -. Die Gesellenprüfung
Felix Woitkowski – Aelwin
Drachenführer
Gerd Scherm – Das Kleptomanikon
Alfons Th. Seebold – Dämonenblut
Hannah Steenbock – Finale für Harfe
und Gesang
Nina Horvath – Das Sonntagskind und
Carsten Thomas – Überstunden in
Barkertown
Viele Autoren, viele Ideen, viele
verschiedene Stile und ganz viele tolle und meistens fantastische
Charaktere laden hier ein, gemeinsam mit ihnen die Reise des
magischen Dracheneies zu verfolgen.
Wie es in der Regel immer bei
Anthologien ist, gibt es Geschichten, die einen mehr ansprechen als
andere, dennoch wird hier durchgehend ein hohes Niveau gehalten.
Trotzdem habe ich natürlich eine
Lieblingsgeschichte, die mir am allerbesten gefallen hat, und zwar
ist es die allererste. Melanie Metzenthins „Das Wunschkind“
erzählt von einem Drachenpaar, dass keine Kinder bekommen kann –
Willibald und Elfrune – sie sind beide anstrengend, vor allen
Dingen Elfrune, doch dennoch habe ich sie total schnell in mein Herz
geschlossen und insgeheim darauf gehofft, dass sie am Ende noch
einmal auftauchen und aus dem Ei ein kleiner Drache schlüpft.
Ganz Unrecht hatte ich zwar nicht, aber
leiden bekommt nicht das Drachenpaar ein Baby, sondern jemand ganz
anders.
„Elfrunes Nüstern stießen Funken
aus.
„In der Badehöhle war der Herr und
ich darf hier allein herumsitzen. Andere Männer gehen mit ihren
Frauen aus und was machst du? Dich in Schwefelquellen suhlen. Ich
hätte auf meine Mutter hören sollen. Die hat gleich gesagt, der
taugt nichts. Aber ich, ich habe dir die besten hundert Jahre meines
Lebens geopfert! Und wofür? Für dieses Loch? Dieses simple
Waldmoos? Keine einzige Ritterrüstung, die unseren Eingang ziert,
keine ansehnliche Lanzensammlung an der Wand? Ich muss mich ja
schämen, wenn ich meine Freundinnen einlade...“
(S. 10 aus Melanie Metzenthins „Das
Wunschkind“)
Dennoch muss man sagen, dass es
wirklich viele, tolle Geschichten sind, die hier aufeinander treffen
und wir auch auf ganz verschieden Inhalte und Protas treffe, die es
fast alle auf ihre Art geschafft haben mich zu begeistern und zu
unterhalten.
Ich hoffe, dass wir von den jungen und
zweifellos talentierten Autoren noch die ein oder andere Geschichte
lesen werden.
Grausame Drachen, tapfere Helden,
Zauberer, feine Damen, Elfen und Dämonen – all das finden wir in
„Drachen, Diebe und Dämonen“. Lasst eure Phantasie schweifen und
begebt auch gemeinsam mit dem Ei auf eine geheimnisvolle Reise.
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥
Für die Bereitstellung bedanke ich
mich ganz herzlich beim Wölfchen Verlag und für die Möglichkeit zu
dieser Leserunde auch wie immer Lovelybooks!
Produktinformation:
Gerd Scherm (Hrsg.) - Drachen, Diebe
und Dämonen, 2012 erschienen im Wölfchen Verlag
143 Seiten, 9,90 €
Samstag, 29. Dezember 2012
Rezension Boris Pfeiffer – Unsichtbar und trotzdem da (01) Diebe in der Nacht
Boris Pfeiffer – Unsichtbar und
trotzdem da (01) Diebe in der Nacht
Eine spannende Geschichte für kleine
Detektive
Inhalt:
„Guten Tag alte Dame! Agan Enc ist
mein Name. Ich möchte zur Bühne.“
„Alte?“ Die Frau schnappte nach
Luft. „Hast Du Alte zu mir gesagt? Gibt es denn gar keinen Anstand
mehr unter der Jugend? Aber ich sage dir was, Jungchen: Du fühlst
dich gleich alt! Und zur Bühne wollen wir hier alle. Nur war ich vor
dir hier und du drängelst dich nicht vor!“
(S. 7)
Addi ist im KaDeWe um bei einer
Autogrammstunde eine DVD signiert zu bekommen. Doch er sieht es schon
wieder kommen, dass er leer ausgeht, da so viele andere Menschen vor
ihm sind. Sich irgendwo durchzuschummeln hat auch nicht geklappt. In
diesem Trubel lernt er den Jungen Agan kennen, gemeinsam überlegen
sie sich einen Plan um doch noch an das Autogramm zu komme. Dabei
sorgen sie für großes Chaos und Ärger, doch glücklicherweise ist
da noch Jenny, die die Jungs aus der Situation rettet. Die drei
Freunden sich miteinander an und erleben ein spannendes Abenteuer...
Meinung:
Wenn man ein spannendes Kinderbuch
lesen will, kann man ohne zu zögern immer wieder zu Boris Pfeiffers
Büchern greifen, und genauso war es auch mit „Diebe in der Nacht“.
„Diebe in der Nacht“ ist der erste
Band der Kinderdetektiv-Reihe „Unsichtbar und trotzdem da!“ und
führt wunderbar in die Geschichte um die Unsichtbar-Bande ein. Da
dies der erste Band ist wird natürlich erst einmal einige Zeit
gebraucht um die drei zueinanderzubringen und sie zu „Viertel-“
und „Halbfreunden“ werden zu lassen. Diese Bezeichnungen fand ich
übrigens sehr süß.
Die drei Kinder sind sehr
unterschiedlich. Addi kommt aus wohlhabenden Verhältnissen, dafür
hat sein Vater nicht so viel Zeit für ihn, Agan kommt aus einer
türkischen Familie, in der diese auch groß geschrieben wird und
Jenny wohnt mit ihrer Mama in einer Hochhaussiedlung. Das finde ich
richtig gut gewählt, weil es den Kindern einfach vermittelt, dass es
egal ist wie man lebt und wo man herkommt und nur der Mensch an sich
zählt.
Grade Agan finde ich besonders toll,
das er auch ein sehr „weiser“ Junge ist, der oft ganz schlaue
Dinge von sich gibt, die für einen Jungen in seinem Alter schon sehr
selten ist.
Aber wie gesagt, die drei Kinder finden
zusammen und geraten dann zufällig auch an ihren ersten gemeinsamen
Fall.
In einem Museum bekommen die Kinder
mit, dass ein Wärter sehr verängstigt ist und zu einem Bild mit
drei Bettlern spricht. Die Kinder vermuten, dass etwas nicht mit
rechten Dingen zugeht, zumal Addi eine Stimme hört, die dem Wärter
antwortet. Jedoch kann er nicht erkennen, wie das möglich ist, keine
Lautsprecher sind zu erkennen – alles wirkt sehr merkwürdig.
Wenn ihr nun wissen wollt, was es mit
der geheimnisvollen Stimme auf sich hat und wenn ihr herausfinden
wollte, ob die drei es schaffen diesen verzwickten Fall zu lösen,
müsst ihr „Diebe in der Nacht“ lesen!
Vielleicht habt ihr ja auch kleine
Detektive zu hause, die sich noch über ein schönes Buch zu
Weihnachten freuen würden!
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Für die Bereitstellung bedanke ich
mich ganz herzlich bei Boris Pfeiffer und dem Kosmos Verlag!
Produktinformation:
Boris Pfeiffer - Unsichtbar und
trotzdem da (01) Diebe in der Nacht, 2011 im Kosmos Verlag erschienen
127 Seiten, 8,95 €
Freitag, 28. Dezember 2012
Rezension Sabrina Qunaj – Teufelsherz
Sabrina Qunaj – Teufelsherz
Ein teuflischer Schutzengel
Inhalt:
„Diese Stimme...Emily fuhr herum und
holte verblüfft Luft. „Teufel noch mal“, rief sie erschrocken
aus und stolperte einige Schritte zurück, so dass sie sich beinah
auf den Hintern gesetzt hätte. Das war doch nicht zu fassen. Vor
ihr war plötzlich eine Gestalt erschienen.
„Nicht persönlich.“
(S. 48)
Damian ist ein Schutzengel und seine
erste Anvertraute ist Emily, die seit dem Tod ihrer besten Freundin
Amanda traurig und gleichmütig durch das leben geht. Und leider auch
ein wenig blind für Gefahren, denn schon bald muss Damian sich ihr
zeigen, um sie vor dem Ertrinken zu retten. Damit verstößt er das
erste Mal gegen die Regeln. Zwei Seelen, die sich zueinander
hingezogen fühlen,. Bringen den Himmel, die Erde und sogar die Hölle
durcheinander....
Meinung:
„Teufelsherz“ ist das erste Buch,
dass ich von Sabrina Qunaj gelesen habe, dennoch ist ihr Name mir
natürlich nicht unbekannt gewesen, sind dieses Jahr doch bereits
ihre Fantasyromane „Elfenkrieg“ und „Elfenmagie“ erschienen.
Ihr Schreibstil ist sehr leicht und
angenehm zu lesen. Sie schafft es den Leser schon nach wenigen Seiten
in ihre Geschichte zu ziehen und mit den Protagonisten fühlen zu
lassen.
Sabrina Qunaj arbeitet mit vielen
Geheimnissen, Emilys Trauer und mit einer Welt in der, der Himmel und
die Hölle existieren und die Kräfte gegeneinander kämpfen.
Emily ist ein liebes, ruhiges Mädchen,
dass nach dem Tod seiner besten Freundin nicht mehr wirklich fähig
ist glücklich zu sein. Obwohl sie in Will, Amandas Bruder, einen
wundervollen besten Freund hat und ihre Familie sich auch sehr um sie
sorgt und kümmert. Doch alles wird anders, als sie im Swimmingpool
der Schule fasst ertrinkt und Damian ihrem Schutzengel gerettet wird.
Er gibt sich ihr zu erkennen und das öfter als einmal – und
zwischen den beiden entsteht eine wundervolle Bindung. Doch zu Emily
Leid kann sie Damian nur in ihren Träumen treffen.
Doch natürlich wird es der jungen
Liebe nicht einfach gemacht und das große Chaos bricht aus.
Sind Emily und Damian stark genug um
für ihre Liebe zu kämpfen?
„Teufelsherz“ ist ein wundervolles
Fantasy-Jugendbuch, dass von Freundschaft, der ersten großen Liebe,
Trauer und Hoffnung erzählt und dass aufzeigt, dass es wichtig ist
für seine Träume zu kämpfen.
Lest „Teufelsherz“ und begebt euch
gemeinsam mit Emily und Damian auf die Gänseblümchenwiese!
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Für die Bereitstellung bedanke ich
mich ganz herzlich bei Sabrina Qunaj und dem Baumhaus Verlag!
Produktinformation:
Sabrina Qunaj – Teufelsherz, 2012 im
Baumhaus Verlag erschienen
347 Seiten, 8,99 €
Donnerstag, 27. Dezember 2012
Blogtour zu Daniela Winterfelds Roman "Der geheime Name"
Hallo ihr Lieben,
heute am ersten der Tag der großen Blogtour zu Daniela Winterfelds Roman "Der geheime Name"möchte ich euch gerne den tollen Banner zeigen und die Tourdaten bekannt geben.
Nach der Kurzbeschreibung klingt es ganz nach meinem Geschmack, wie ein düsteres, modernes Märchen - ich bin gespannt, was wir im Laufe der Tour alles erfahren werden. Und ich bin auch schon ganz neugierig drauf, dieses Buch zu lesen ♥
Verfolgt ihr die Blogtour?
Oder habt ihr auch schon mal was über "Der geheime Name" gehört?
heute am ersten der Tag der großen Blogtour zu Daniela Winterfelds Roman "Der geheime Name"möchte ich euch gerne den tollen Banner zeigen und die Tourdaten bekannt geben.
27.12.: Manja http://manjasbuchregal.blogspot.com/
28.12.: Clee http://cleesbuecherwelt.wordpress.com
29.12.: Hannah http://ledbyapapertrail.blogspot.de/
30.12.: Chrisy http://rozasleselieblinge.blogspot.de
31.12./01.01.: Petra http://books-are-fantastic.blogspot.com/
02.01.: Sandy http://tintenmeer.wordpress.com/
03.01.: Katja http://devilishbeauty78.blogspot.de
04.01.: Bianca http://buchimpulse.blogspot.com/
05.01.: Tina http://readingtidbits.blogspot.de
06.01.: Daniela http://daniela-winterfeld.de/der-geheime-name-blogtour/Nach der Kurzbeschreibung klingt es ganz nach meinem Geschmack, wie ein düsteres, modernes Märchen - ich bin gespannt, was wir im Laufe der Tour alles erfahren werden. Und ich bin auch schon ganz neugierig drauf, dieses Buch zu lesen ♥
Verfolgt ihr die Blogtour?
Oder habt ihr auch schon mal was über "Der geheime Name" gehört?
Rezension:Stephanie Madea – A.M.O.R. 01 Lyon
Stephanie Madea – A.M.O.R. 01 Lyon
Eine prickelnde Fantasystory
Inhalt:
„Ihr Leben verlief wunderbar, bis sie
vor einigen Wochen zum ersten Mal bemerkt hatte, dass etwas mit ihr
nicht stimmte. Bei der Entbindung eines Frühchens hörte sie den
schwachen Herzschlag des des Ungeborenen bar jeglichen Hilfsmittels.
Tage später legte sie ihre Brille auf den Nachttisch, weil sie ohne
besser lesen konnte.“
(S. 5)
Vor 500 Jahren ging der Amorphenkönig
einen Pakt mit den Magycen ein, um seine Rasse vor dem Aussterben zu
bewahren. Er wacht nur auf um sich zu ernähren und geht danach
wieder in einen Tiefschlaf. Doch nun wird alles anders, als er auf
der Suche nach Nahrung auf Adina trifft, noch ist sie ein Mensch,
doch sie scheint kurz vor der Wandlung zu stehen. Lyon bekommt ihren
Duft nicht mehr aus dem Kopf und das Abenteuer nimmt seinen Lauf...
Meinung:
„Lyon“ ist mein erstes Buch von der
deutschen Autorin Stephanie Madea, und es ist mal wieder ein Beweis
dafür, dass sich unsere deutschen Autoren nicht hinter den
amerikanischen Größen verstecken müssen.
Stephanie Madeas Schreibstil ist
einfach wundervoll zu lesen. Sie schafft es eine andere
fantastischere Welt vor den Augen des Leser entstehen zu lassen und
das nicht nach zig mal gelesenen Ideen, sondern mit ganz eigenen und
frischen Charakteren und Vampirrassen.
Nach ein paar Seiten war ich in die
Geschichte um Lyon und sein Volk, Adina und die Magycen versunken.
Die Charaktere sind allesamt toll
ausgearbeitet und geben mehr her als man auf den ersten Blick
vermutet, so allen voran Zymon Ki. Ein Kopfjäger aus dem Volk der
Magycen, der für den Leser eine wunderbare Wandlung vollendet bzw.
aus den Gegebenheiten in seinem Leben ausbricht. Eine wirklich
faszinierende Persönlichkeit.
Natürlich muss man auch sagen, dass
unsere Hauptcharaktere Lyon und Adina ganz wundervoll ausgearbeitet
sind. Am Anfang sind beide noch sehr geheimnisumwittert, und nach und
nach lichtet sich das Dunkel immer mehr und alles fügt sich zu einem
großen Ganzen. Auch diesen Aufbau der Geschichte und der Spannung
hat Stephanie ganz wundervoll hinbekommen. Grade die Suche nach
Adinas Identität gibt dem Leser einige Rätsel auf.
Genauso toll sind die komplexen Welten
und Lebensgemeinschaften der Amorphen und der Magycen dargestellt.
Ich denke hier brauche ich nicht zu sagen, welche Eigenschaften den
Vampirrassen inne wohnen, sind doch die Namen der Rassen Erklärung
genug.
Hut ab vor der Fantasie und der
Vorstellungskraft der Autorin!
„Lyon“ ist aber nicht nur ein
Fantasy Roman. Nein, Stephanie Madea, hat die Geschichte auch mit
einer ordentlichen Portion Erotik, Leidenschaft und Sex gewürzt.
Allerdings nicht unstimmig und plump, sondern einfach zu so
leidenschaftlichen und kraftvollen Wesen wie Vampiren passend.
Alles in allem, bekommt man eine bunte
Mischung aus Fantasy, Liebe, Erotik und Abenteuerroman, wenn man sich
auf „Lyon“ einlässt.
Für alle Urban Fantasy Freunde ein
Lesemuss!
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Für die Bereitstellung bedanke ich
mich ganz herzlich bei Stephanie Madea, dem Sieben Verlag, für die
Möglichkeiten zu so tollen Leserunden Lovelybooks und für die
Organisation wieder ein lieber Dank an Katja!
Produktinformation:
Stephanie Madea – A.M.O.R. 01 Lyon,
2012 im Sieben Verlag erschienen
254 Seiten, 16,50 €
Ich lese Lyx
Ich lese LYX - Challenge
Die liebe Anett, hat auf ihrem Blog zur anscheinend mittlerweile dritten Runde der LYX - Challenge aufgerufen.
Und wer sich für Fantasy aller Art interessiert wird immer das ein oder andere Buch aus diesem Verlag subben haben, so habe ich mich entschlossen, hier mitzumachen :-)
Das Ziel ist es 10 Bücher aus dem Verlag zu lesen, im Zeitraum vom 01.12.12 bis zum 30.11.2013.
Da ich noch einige tolle Bücher aus dem Verlag hier habe, werde ich schauen, dass ich vielleicht sogar diesen Monat noch das 1. lese - mal schauen :-)
Rezensionen zu den gelesenen Büchern, werde ich hier verlinken:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
Die liebe Anett, hat auf ihrem Blog zur anscheinend mittlerweile dritten Runde der LYX - Challenge aufgerufen.
Und wer sich für Fantasy aller Art interessiert wird immer das ein oder andere Buch aus diesem Verlag subben haben, so habe ich mich entschlossen, hier mitzumachen :-)
Das Ziel ist es 10 Bücher aus dem Verlag zu lesen, im Zeitraum vom 01.12.12 bis zum 30.11.2013.
Da ich noch einige tolle Bücher aus dem Verlag hier habe, werde ich schauen, dass ich vielleicht sogar diesen Monat noch das 1. lese - mal schauen :-)
Rezensionen zu den gelesenen Büchern, werde ich hier verlinken:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
Sonntag, 9. Dezember 2012
Rezension: Sigrid Lenz - Olivers Reisen
Sigrid Lenz - Olivers Reisen
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Inhalt:
Oliver ist ein schwieriger Junge. Seine Mutter, Agnes, kommt nicht länger mit ihm klar und schiebt ihn zu seinem Onkel Wolfgang ab. Doch auch dort bricht wieder das Chaos aus, denn Oliver und die Tochter seiner Nachbarin Babette verstehen sich sehr gut und Hendrik, Susis Freund, reagiert sehr eifersüchtig. Die beiden Ecken sehr oft miteinander an und Oliver will wie oftmals wieder aufgeben und abhauen. Aber dann nimmt die Geschichte einen ganz anderen Lauf...
Meinung:
"Olivers Reisen" ist mittlerweile das vierte Buch, welches ich von Sigrid Lenz gelesen habe und ich finde es immer wieder bemerkenswert wie vielseitig und wandlungsfähig sie ist.
Ihr Schreibstil ist wie gewohnt leicht zu lesen und sehr detailliert in den Schilderungen. Es ist als ob man einen Coming-of-age Film sieht.
Die Geschichte und Olivers Schicksal nehmen den Leser mit. Ein Junge, der durch Fehlverhalten auf sich aufmerksam macht. Ich sehe es als eine Art persönlichen Hilferuf von Oliver, dass er immer wieder in Schlägereiengerät oder von der Schule fliegt.
Erst bei Wolfgang, seinem Onkel, wird es anders. Er nimmt sich seiner an und kümmert sich um ihn - und er versucht Grenzen aufzuzeigen und Oliver in die Schranken zu weisen.
Das kommt bei dem Jungen zwar nicht immer gut an, aber er kommt immer wieder zurück. Zwischen den beiden entsteht langsam eine Beziehung.
Wie auch zwischen Oliver und Susi. Susi ist Babettes Tochter und eigentlich mit Hendrik zusammen. Hendrik ist Mr. Right: Sportlich, intelligent und hat das Leben der beiden schon komplett durchgeplant - doch leider ohne Susi zu fragen. Und je mehr Hendrik klammert umso mehr wird Susi von dem düsteren oft schlecht gelaunten Jungen angezogen.
Für Oliver geht es in "Olivers Reisen" aber nicht nur um die Gegenwart", im Laufe des Buches dreht es sich auch immer mehr um die Vergangenheit Olivers - und das wird spannend, dass könnt ihr mir glauben.
Wenn ihr also Lust habt eine neue Autorin zu entdecken und ein Buch über einen interessanten jungen Mann und seine Vergangenehit lesen, möchte ich euch dieses Buch ans Herz legen!
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥
Für die Bereiststellung und die Leserunde geht ein herzliches Dankeschön an Sigrid Lenz, die liebe Katja und wie immer auch Lovelybooks!
Produktinformation:
Sigrid Lenz - Olivers Reisen, 2010 im Sirius Verlag erschienen
geschätzte 260 Seiten, 4,93 € (ebook)
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Inhalt:
Oliver ist ein schwieriger Junge. Seine Mutter, Agnes, kommt nicht länger mit ihm klar und schiebt ihn zu seinem Onkel Wolfgang ab. Doch auch dort bricht wieder das Chaos aus, denn Oliver und die Tochter seiner Nachbarin Babette verstehen sich sehr gut und Hendrik, Susis Freund, reagiert sehr eifersüchtig. Die beiden Ecken sehr oft miteinander an und Oliver will wie oftmals wieder aufgeben und abhauen. Aber dann nimmt die Geschichte einen ganz anderen Lauf...
Meinung:
"Olivers Reisen" ist mittlerweile das vierte Buch, welches ich von Sigrid Lenz gelesen habe und ich finde es immer wieder bemerkenswert wie vielseitig und wandlungsfähig sie ist.
Ihr Schreibstil ist wie gewohnt leicht zu lesen und sehr detailliert in den Schilderungen. Es ist als ob man einen Coming-of-age Film sieht.
Die Geschichte und Olivers Schicksal nehmen den Leser mit. Ein Junge, der durch Fehlverhalten auf sich aufmerksam macht. Ich sehe es als eine Art persönlichen Hilferuf von Oliver, dass er immer wieder in Schlägereiengerät oder von der Schule fliegt.
Erst bei Wolfgang, seinem Onkel, wird es anders. Er nimmt sich seiner an und kümmert sich um ihn - und er versucht Grenzen aufzuzeigen und Oliver in die Schranken zu weisen.
Das kommt bei dem Jungen zwar nicht immer gut an, aber er kommt immer wieder zurück. Zwischen den beiden entsteht langsam eine Beziehung.
Wie auch zwischen Oliver und Susi. Susi ist Babettes Tochter und eigentlich mit Hendrik zusammen. Hendrik ist Mr. Right: Sportlich, intelligent und hat das Leben der beiden schon komplett durchgeplant - doch leider ohne Susi zu fragen. Und je mehr Hendrik klammert umso mehr wird Susi von dem düsteren oft schlecht gelaunten Jungen angezogen.
Für Oliver geht es in "Olivers Reisen" aber nicht nur um die Gegenwart", im Laufe des Buches dreht es sich auch immer mehr um die Vergangenheit Olivers - und das wird spannend, dass könnt ihr mir glauben.
Wenn ihr also Lust habt eine neue Autorin zu entdecken und ein Buch über einen interessanten jungen Mann und seine Vergangenehit lesen, möchte ich euch dieses Buch ans Herz legen!
Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥
Für die Bereiststellung und die Leserunde geht ein herzliches Dankeschön an Sigrid Lenz, die liebe Katja und wie immer auch Lovelybooks!
Produktinformation:
Sigrid Lenz - Olivers Reisen, 2010 im Sirius Verlag erschienen
geschätzte 260 Seiten, 4,93 € (ebook)
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