Sonntag, 30. Dezember 2012

Rezension: Antje Wagner - Vakuum



Antje Wagner - Vakuum

Ein mystischer und spannungsgeladener Entwicklungsroman

Inhalt:
"Ein einzelnes Blatt Papier. Orangefarben.
Sie faltete es auf. Ein Frosch grinste sie an. Jemand hatte ihn in die linke obere Ecke gestempelt.
Sie las die wenigen Worte gleich mehrmals hintereinander.

Liebe Kora!
Du bist die Sonne, die nicht untergeht.
Sprich mit Fallersleben."
(S. 18)

Tamara, Kora, Leon, Alissa und Hannes:
Fünf Jugendliche, die miterleben wie die Zeit stehen bleibt. Fünf Jugendliche, die alle ein Geheimnis haben und fünf Jugendliche, die sich vor dem Nebel in acht nehmen müssen...

Meinung:
Ich hatte "Vakuum" jetzt schon etwas länger auf dem SuB liegen und nachdem ich das Buch gelesen habe bin ich auf der einen Seite traurig, dass ich solange gewartet habe bis ich "Vakuum" gelesen habe, aber ich bin auch genauso traurig, dass ich jetzt bestimmt wieder etwas länger auf ein neues Buch von Antje warten muss.

Den Schreibstil von Antje finde ich nach wie vor einfach wundervoll und ich muss sagen, dass sie sich mittlerweile zu einer meiner deutschen Lieblingsautorinnen gemauert hat. Ich finde ihre Ideen immer wieder erfrischend und neu - außerdem erleben ihre Charaktere immer wundervolle Entwicklungen, wie auch schon in ihrem absolut wundervollen Jugendroman "Unland", den ich euch, falls ihr ihn noch nicht gelesen habt, unbedingt ans Herz legen möchte.

Die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet, alle tragen ein Geheimnis mit sich. Ein Geheimnis, dem sie sich wohl oder übel stellen müssen um sich dem Nebel stellen zu können.
Der Nebel ist ja ein altbekanntes Spannungselement aus Grusel- und Spukgeschichten, dass hier ganz toll eingesetzt wurde. Die Stimmung in "Vakuum" ist sehr endzeitlich und trostlos, geheimnisvoll.
Stellt euch doch einfach mal vor wie es ist, wenn plötzlich alles liebgewonnene und gewohnte verschwindet. Die Zeit stehen bleibt und keine anderen Menschen mehr zu existieren scheinen. Also, ich will mir das nicht wirklich vorstellen.
Aber eines ist klar umso wichtiger ist der Zusammenhalt der Hauptprotagonisten, auch wenn es für sie schwierig ist fremden Jugendlichen zu vertrauen und denn Sinn zu entdecken.

Aber ich möchte eigentlich nicht noch mehr verraten. "Vakuum" ist ein faszinierendes Jugendbuch, dass mit dystopischen Elementen spielt, und doch so viel mehr als eine Dystopie ist. Für die Jugendlichen ist es eine Reise zu sich selbst - eine gefährliche, aber unbedingt notwendige.

Wenn ihr nun ein außergewöhnliches Buch lesen wollt, dass euch zu fesseln und zu gruseln vermag und immer wieder zu überraschen, dann nehmt "Vakuum" zur Hand - ihr werdet es bestimmt nicht bereuen. Vielleicht, nur ganz vielleicht, werdet ihr Nebel demnächst mit anderen Augen sehen....

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung geht mein herzlichster Dank an Antje und den Bloomsbury Verlag!

Produktinformation:
Antje Wagner - Vakuum, 2012 im Bloomsbury Verlag erschienen
367 Seiten, 14,99 €


Rezension: Gerd Scherm – Drachen, Diebe und Dämonen

Gerd Scherm – Drachen, Diebe und Dämonen

Alles dreht sich um ein Ei

Meinung:
„Drachen, Diebe und Dämonen“ ist eine Kurzgeschichtensammlung, die sich mit einem Drachenei beschäftigt, das in jeder Geschichte auftritt und durch unterschiedliche Inhalte an die nächsten Autoren und Geschichten „weitergegeben“ wird. Eine spannende und unterhaltsame Idee, die für viele verschiedene Geschichten gesorgt hat.

Nachfolgende Geschichten sind in der Anthologie versammelt:
Melanie Metzenthin – Das Wunschkind
Carsten Thomas – Drachenwahn
Marco Ansing -. Die Gesellenprüfung
Felix Woitkowski – Aelwin Drachenführer
Gerd Scherm – Das Kleptomanikon
Alfons Th. Seebold – Dämonenblut
Hannah Steenbock – Finale für Harfe und Gesang
Nina Horvath – Das Sonntagskind und
Carsten Thomas – Überstunden in Barkertown

Viele Autoren, viele Ideen, viele verschiedene Stile und ganz viele tolle und meistens fantastische Charaktere laden hier ein, gemeinsam mit ihnen die Reise des magischen Dracheneies zu verfolgen.

Wie es in der Regel immer bei Anthologien ist, gibt es Geschichten, die einen mehr ansprechen als andere, dennoch wird hier durchgehend ein hohes Niveau gehalten.
Trotzdem habe ich natürlich eine Lieblingsgeschichte, die mir am allerbesten gefallen hat, und zwar ist es die allererste. Melanie Metzenthins „Das Wunschkind“ erzählt von einem Drachenpaar, dass keine Kinder bekommen kann – Willibald und Elfrune – sie sind beide anstrengend, vor allen Dingen Elfrune, doch dennoch habe ich sie total schnell in mein Herz geschlossen und insgeheim darauf gehofft, dass sie am Ende noch einmal auftauchen und aus dem Ei ein kleiner Drache schlüpft.
Ganz Unrecht hatte ich zwar nicht, aber leiden bekommt nicht das Drachenpaar ein Baby, sondern jemand ganz anders.

„Elfrunes Nüstern stießen Funken aus.
„In der Badehöhle war der Herr und ich darf hier allein herumsitzen. Andere Männer gehen mit ihren Frauen aus und was machst du? Dich in Schwefelquellen suhlen. Ich hätte auf meine Mutter hören sollen. Die hat gleich gesagt, der taugt nichts. Aber ich, ich habe dir die besten hundert Jahre meines Lebens geopfert! Und wofür? Für dieses Loch? Dieses simple Waldmoos? Keine einzige Ritterrüstung, die unseren Eingang ziert, keine ansehnliche Lanzensammlung an der Wand? Ich muss mich ja schämen, wenn ich meine Freundinnen einlade...“
(S. 10 aus Melanie Metzenthins „Das Wunschkind“)

Dennoch muss man sagen, dass es wirklich viele, tolle Geschichten sind, die hier aufeinander treffen und wir auch auf ganz verschieden Inhalte und Protas treffe, die es fast alle auf ihre Art geschafft haben mich zu begeistern und zu unterhalten.

Ich hoffe, dass wir von den jungen und zweifellos talentierten Autoren noch die ein oder andere Geschichte lesen werden.

Grausame Drachen, tapfere Helden, Zauberer, feine Damen, Elfen und Dämonen – all das finden wir in „Drachen, Diebe und Dämonen“. Lasst eure Phantasie schweifen und begebt auch gemeinsam mit dem Ei auf eine geheimnisvolle Reise.

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich beim Wölfchen Verlag und für die Möglichkeit zu dieser Leserunde auch wie immer Lovelybooks!

Produktinformation:
Gerd Scherm (Hrsg.) - Drachen, Diebe und Dämonen, 2012 erschienen im Wölfchen Verlag
143 Seiten, 9,90 €

Samstag, 29. Dezember 2012

Rezension Boris Pfeiffer – Unsichtbar und trotzdem da (01) Diebe in der Nacht


Boris Pfeiffer – Unsichtbar und trotzdem da (01) Diebe in der Nacht

Eine spannende Geschichte für kleine Detektive

Inhalt:
„Guten Tag alte Dame! Agan Enc ist mein Name. Ich möchte zur Bühne.“
„Alte?“ Die Frau schnappte nach Luft. „Hast Du Alte zu mir gesagt? Gibt es denn gar keinen Anstand mehr unter der Jugend? Aber ich sage dir was, Jungchen: Du fühlst dich gleich alt! Und zur Bühne wollen wir hier alle. Nur war ich vor dir hier und du drängelst dich nicht vor!“
(S. 7)

Addi ist im KaDeWe um bei einer Autogrammstunde eine DVD signiert zu bekommen. Doch er sieht es schon wieder kommen, dass er leer ausgeht, da so viele andere Menschen vor ihm sind. Sich irgendwo durchzuschummeln hat auch nicht geklappt. In diesem Trubel lernt er den Jungen Agan kennen, gemeinsam überlegen sie sich einen Plan um doch noch an das Autogramm zu komme. Dabei sorgen sie für großes Chaos und Ärger, doch glücklicherweise ist da noch Jenny, die die Jungs aus der Situation rettet. Die drei Freunden sich miteinander an und erleben ein spannendes Abenteuer...

Meinung:
Wenn man ein spannendes Kinderbuch lesen will, kann man ohne zu zögern immer wieder zu Boris Pfeiffers Büchern greifen, und genauso war es auch mit „Diebe in der Nacht“.

„Diebe in der Nacht“ ist der erste Band der Kinderdetektiv-Reihe „Unsichtbar und trotzdem da!“ und führt wunderbar in die Geschichte um die Unsichtbar-Bande ein. Da dies der erste Band ist wird natürlich erst einmal einige Zeit gebraucht um die drei zueinanderzubringen und sie zu „Viertel-“ und „Halbfreunden“ werden zu lassen. Diese Bezeichnungen fand ich übrigens sehr süß.

Die drei Kinder sind sehr unterschiedlich. Addi kommt aus wohlhabenden Verhältnissen, dafür hat sein Vater nicht so viel Zeit für ihn, Agan kommt aus einer türkischen Familie, in der diese auch groß geschrieben wird und Jenny wohnt mit ihrer Mama in einer Hochhaussiedlung. Das finde ich richtig gut gewählt, weil es den Kindern einfach vermittelt, dass es egal ist wie man lebt und wo man herkommt und nur der Mensch an sich zählt.
Grade Agan finde ich besonders toll, das er auch ein sehr „weiser“ Junge ist, der oft ganz schlaue Dinge von sich gibt, die für einen Jungen in seinem Alter schon sehr selten ist.

Aber wie gesagt, die drei Kinder finden zusammen und geraten dann zufällig auch an ihren ersten gemeinsamen Fall.

In einem Museum bekommen die Kinder mit, dass ein Wärter sehr verängstigt ist und zu einem Bild mit drei Bettlern spricht. Die Kinder vermuten, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, zumal Addi eine Stimme hört, die dem Wärter antwortet. Jedoch kann er nicht erkennen, wie das möglich ist, keine Lautsprecher sind zu erkennen – alles wirkt sehr merkwürdig.

Wenn ihr nun wissen wollt, was es mit der geheimnisvollen Stimme auf sich hat und wenn ihr herausfinden wollte, ob die drei es schaffen diesen verzwickten Fall zu lösen, müsst ihr „Diebe in der Nacht“ lesen!
Vielleicht habt ihr ja auch kleine Detektive zu hause, die sich noch über ein schönes Buch zu Weihnachten freuen würden!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Boris Pfeiffer und dem Kosmos Verlag!

Produktinformation:
Boris Pfeiffer - Unsichtbar und trotzdem da (01) Diebe in der Nacht, 2011 im Kosmos Verlag erschienen
127 Seiten, 8,95 €

Freitag, 28. Dezember 2012

Rezension Sabrina Qunaj – Teufelsherz

Sabrina Qunaj – Teufelsherz

Ein teuflischer Schutzengel

Inhalt:
„Diese Stimme...Emily fuhr herum und holte verblüfft Luft. „Teufel noch mal“, rief sie erschrocken aus und stolperte einige Schritte zurück, so dass sie sich beinah auf den Hintern gesetzt hätte. Das war doch nicht zu fassen. Vor ihr war plötzlich eine Gestalt erschienen.
„Nicht persönlich.“
(S. 48)

Damian ist ein Schutzengel und seine erste Anvertraute ist Emily, die seit dem Tod ihrer besten Freundin Amanda traurig und gleichmütig durch das leben geht. Und leider auch ein wenig blind für Gefahren, denn schon bald muss Damian sich ihr zeigen, um sie vor dem Ertrinken zu retten. Damit verstößt er das erste Mal gegen die Regeln. Zwei Seelen, die sich zueinander hingezogen fühlen,. Bringen den Himmel, die Erde und sogar die Hölle durcheinander....

Meinung:
„Teufelsherz“ ist das erste Buch, dass ich von Sabrina Qunaj gelesen habe, dennoch ist ihr Name mir natürlich nicht unbekannt gewesen, sind dieses Jahr doch bereits ihre Fantasyromane „Elfenkrieg“ und „Elfenmagie“ erschienen.

Ihr Schreibstil ist sehr leicht und angenehm zu lesen. Sie schafft es den Leser schon nach wenigen Seiten in ihre Geschichte zu ziehen und mit den Protagonisten fühlen zu lassen.
Sabrina Qunaj arbeitet mit vielen Geheimnissen, Emilys Trauer und mit einer Welt in der, der Himmel und die Hölle existieren und die Kräfte gegeneinander kämpfen.

Emily ist ein liebes, ruhiges Mädchen, dass nach dem Tod seiner besten Freundin nicht mehr wirklich fähig ist glücklich zu sein. Obwohl sie in Will, Amandas Bruder, einen wundervollen besten Freund hat und ihre Familie sich auch sehr um sie sorgt und kümmert. Doch alles wird anders, als sie im Swimmingpool der Schule fasst ertrinkt und Damian ihrem Schutzengel gerettet wird. Er gibt sich ihr zu erkennen und das öfter als einmal – und zwischen den beiden entsteht eine wundervolle Bindung. Doch zu Emily Leid kann sie Damian nur in ihren Träumen treffen.
Doch natürlich wird es der jungen Liebe nicht einfach gemacht und das große Chaos bricht aus.
Sind Emily und Damian stark genug um für ihre Liebe zu kämpfen?

„Teufelsherz“ ist ein wundervolles Fantasy-Jugendbuch, dass von Freundschaft, der ersten großen Liebe, Trauer und Hoffnung erzählt und dass aufzeigt, dass es wichtig ist für seine Träume zu kämpfen.
Lest „Teufelsherz“ und begebt euch gemeinsam mit Emily und Damian auf die Gänseblümchenwiese!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Sabrina Qunaj und dem Baumhaus Verlag!

Produktinformation:
Sabrina Qunaj – Teufelsherz, 2012 im Baumhaus Verlag erschienen
347 Seiten, 8,99 €


Donnerstag, 27. Dezember 2012

Blogtour zu Daniela Winterfelds Roman "Der geheime Name"

Hallo ihr Lieben,

heute am ersten der Tag der großen Blogtour zu Daniela Winterfelds Roman "Der geheime Name"möchte ich euch gerne den tollen Banner zeigen und die Tourdaten bekannt geben.


            06.01.: Daniela http://daniela-winterfeld.de/der-geheime-name-blogtour/
Nach der Kurzbeschreibung klingt es ganz nach meinem Geschmack, wie ein düsteres, modernes Märchen - ich bin gespannt, was wir im Laufe der Tour alles erfahren werden. Und ich bin auch schon ganz neugierig drauf, dieses Buch zu lesen ♥

Verfolgt ihr die Blogtour?
Oder habt ihr auch schon mal was über "Der geheime Name" gehört?


Rezension:Stephanie Madea – A.M.O.R. 01 Lyon

Stephanie Madea – A.M.O.R. 01 Lyon

Eine prickelnde Fantasystory

Inhalt:
„Ihr Leben verlief wunderbar, bis sie vor einigen Wochen zum ersten Mal bemerkt hatte, dass etwas mit ihr nicht stimmte. Bei der Entbindung eines Frühchens hörte sie den schwachen Herzschlag des des Ungeborenen bar jeglichen Hilfsmittels. Tage später legte sie ihre Brille auf den Nachttisch, weil sie ohne besser lesen konnte.“
(S. 5)

Vor 500 Jahren ging der Amorphenkönig einen Pakt mit den Magycen ein, um seine Rasse vor dem Aussterben zu bewahren. Er wacht nur auf um sich zu ernähren und geht danach wieder in einen Tiefschlaf. Doch nun wird alles anders, als er auf der Suche nach Nahrung auf Adina trifft, noch ist sie ein Mensch, doch sie scheint kurz vor der Wandlung zu stehen. Lyon bekommt ihren Duft nicht mehr aus dem Kopf und das Abenteuer nimmt seinen Lauf...

Meinung:
„Lyon“ ist mein erstes Buch von der deutschen Autorin Stephanie Madea, und es ist mal wieder ein Beweis dafür, dass sich unsere deutschen Autoren nicht hinter den amerikanischen Größen verstecken müssen.

Stephanie Madeas Schreibstil ist einfach wundervoll zu lesen. Sie schafft es eine andere fantastischere Welt vor den Augen des Leser entstehen zu lassen und das nicht nach zig mal gelesenen Ideen, sondern mit ganz eigenen und frischen Charakteren und Vampirrassen.
Nach ein paar Seiten war ich in die Geschichte um Lyon und sein Volk, Adina und die Magycen versunken.

Die Charaktere sind allesamt toll ausgearbeitet und geben mehr her als man auf den ersten Blick vermutet, so allen voran Zymon Ki. Ein Kopfjäger aus dem Volk der Magycen, der für den Leser eine wunderbare Wandlung vollendet bzw. aus den Gegebenheiten in seinem Leben ausbricht. Eine wirklich faszinierende Persönlichkeit.
Natürlich muss man auch sagen, dass unsere Hauptcharaktere Lyon und Adina ganz wundervoll ausgearbeitet sind. Am Anfang sind beide noch sehr geheimnisumwittert, und nach und nach lichtet sich das Dunkel immer mehr und alles fügt sich zu einem großen Ganzen. Auch diesen Aufbau der Geschichte und der Spannung hat Stephanie ganz wundervoll hinbekommen. Grade die Suche nach Adinas Identität gibt dem Leser einige Rätsel auf.

Genauso toll sind die komplexen Welten und Lebensgemeinschaften der Amorphen und der Magycen dargestellt. Ich denke hier brauche ich nicht zu sagen, welche Eigenschaften den Vampirrassen inne wohnen, sind doch die Namen der Rassen Erklärung genug.
Hut ab vor der Fantasie und der Vorstellungskraft der Autorin!

„Lyon“ ist aber nicht nur ein Fantasy Roman. Nein, Stephanie Madea, hat die Geschichte auch mit einer ordentlichen Portion Erotik, Leidenschaft und Sex gewürzt. Allerdings nicht unstimmig und plump, sondern einfach zu so leidenschaftlichen und kraftvollen Wesen wie Vampiren passend.

Alles in allem, bekommt man eine bunte Mischung aus Fantasy, Liebe, Erotik und Abenteuerroman, wenn man sich auf „Lyon“ einlässt.
Für alle Urban Fantasy Freunde ein Lesemuss!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Stephanie Madea, dem Sieben Verlag, für die Möglichkeiten zu so tollen Leserunden Lovelybooks und für die Organisation wieder ein lieber Dank an Katja!

Produktinformation:
Stephanie Madea – A.M.O.R. 01 Lyon, 2012 im Sieben Verlag erschienen
254 Seiten, 16,50 €

Ich lese Lyx

Ich lese LYX - Challenge

Die liebe Anett, hat auf ihrem Blog zur anscheinend mittlerweile dritten Runde der LYX - Challenge aufgerufen.
Und wer sich für Fantasy aller Art interessiert wird immer das ein oder andere Buch aus diesem Verlag subben haben, so habe ich mich entschlossen, hier mitzumachen :-)

Das Ziel ist es 10 Bücher aus dem Verlag zu lesen, im Zeitraum vom 01.12.12 bis zum 30.11.2013.

Da ich noch einige tolle Bücher aus dem Verlag hier habe, werde ich schauen, dass ich vielleicht sogar diesen Monat noch das 1. lese - mal schauen :-)

Rezensionen zu den gelesenen Büchern, werde ich hier verlinken:

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

8.

9.

10.


Sonntag, 9. Dezember 2012

Rezension: Sigrid Lenz - Olivers Reisen

Sigrid Lenz - Olivers Reisen

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Inhalt:
Oliver ist ein schwieriger Junge. Seine Mutter, Agnes, kommt nicht länger mit ihm klar und schiebt ihn zu seinem Onkel Wolfgang ab. Doch auch dort bricht wieder das Chaos aus, denn Oliver und die Tochter seiner Nachbarin Babette verstehen sich sehr gut und Hendrik, Susis Freund, reagiert sehr eifersüchtig. Die beiden Ecken sehr oft miteinander an und Oliver will wie oftmals wieder aufgeben und abhauen. Aber dann nimmt die Geschichte einen ganz anderen Lauf...

Meinung:
"Olivers Reisen" ist mittlerweile das vierte Buch, welches ich von Sigrid Lenz gelesen habe und ich finde es immer wieder bemerkenswert wie vielseitig und wandlungsfähig sie ist.
Ihr Schreibstil ist wie gewohnt leicht zu lesen und sehr detailliert in den Schilderungen. Es ist als ob man einen Coming-of-age Film sieht.

Die Geschichte und Olivers Schicksal nehmen den Leser mit. Ein Junge, der durch Fehlverhalten auf sich aufmerksam macht. Ich sehe es als eine Art persönlichen Hilferuf von Oliver, dass er immer wieder in Schlägereiengerät oder von der Schule fliegt.
Erst bei Wolfgang, seinem Onkel, wird es anders. Er nimmt sich seiner an und kümmert sich um ihn - und er versucht Grenzen aufzuzeigen und Oliver in die Schranken zu weisen.
Das kommt bei dem Jungen zwar nicht immer gut an, aber er kommt immer wieder zurück. Zwischen den beiden entsteht langsam eine Beziehung.

Wie auch zwischen Oliver und Susi. Susi ist Babettes Tochter und eigentlich mit Hendrik zusammen. Hendrik ist Mr. Right: Sportlich, intelligent und hat das Leben der beiden schon komplett durchgeplant - doch leider ohne Susi zu fragen. Und je mehr Hendrik klammert umso mehr wird Susi von dem düsteren oft schlecht gelaunten Jungen angezogen.

Für Oliver geht es in "Olivers Reisen" aber nicht nur um die Gegenwart", im Laufe des Buches dreht es sich auch immer mehr um die Vergangenheit Olivers - und das wird spannend, dass könnt ihr mir glauben.
Wenn ihr also Lust habt eine neue Autorin zu entdecken und ein Buch über einen interessanten jungen Mann und seine Vergangenehit lesen, möchte ich euch dieses Buch ans Herz legen!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereiststellung und die Leserunde geht ein herzliches Dankeschön an Sigrid Lenz, die liebe Katja und wie immer auch Lovelybooks!

Produktinformation:
Sigrid Lenz - Olivers Reisen, 2010 im Sirius Verlag erschienen
geschätzte 260 Seiten, 4,93 € (ebook)