♥ Herzenssätze ♥

Herzenssätze aus Fabienne Siegmunds "Sternenasche"

"Aber die Asche blieb, denn die Aschekörner, zu der Sterne zerfallen, sind nichts als Tränen, die der Himmel für gebrochene Herzen weint."

"Vielleicht verlor er den Verstand, vielleicht hatte er ihn aber auch schon längst nicht mehr, vielleicht war er in den Scherben seines Herzens untergegangen, vielleicht hatte er ihn auch nie besessen."

"Das Einhorn hob seinen Kopf und sah Alexander wieder an. "Das sind Wünsche. Wünsche, die aus allem entstehen, was ich nehme. In jeder Träne steckt ein Wunsch, der noch nicht geboren ist oder doch schon verloren ging, ehe er ein Traum werden konnte."

"In dieser Geschichte war er der Märchenprinz, und Märchenprinzen wussten, was die richtige Entscheidung war. Manchmal musste der Himmel brennen und die Sterne zu Asche zerfallen. Und manchmal musste dies auch zweimal geschehen, damit die Nacht wieder heller werden konnte."

Herzenssätze aus Janine Wilks "Die Schattenträumerin"

"Man lachte mit ihnen, man liebte, man weinte. Für sie war es so, als ob ihr durch die Bücher nicht nur eines, sondern viele Leben geschenkt worden wären. Und es gab einige wenige Bücher, die einen besonderen Zauber besaßen. Bücher, deren Welt in ihr auf wundersame Weise weiterlebte. Sie waren eine lieb gewordene Erinnerung, ein Zufluchtsort, ein teil ihrer Seele."

"Wohin man auch blickte - Bücher über Bücher, die darauf warteten, gelesen zu werden. Es roch nach Leder, vergilbtem Papier, Bücherstaub und uraltem Wissen, das zwischen den Buchseiten schlummerte."

"Ich verspreche dir, dass du eines Tages spüren wirst, dass hier deine Heimat ist. Manchmal braucht das Herz eben etwas Zeit, bis es weiß, wo es hingehört."

"Wie Atlantis würde La Serenissima vom Wasser verschlungen werden und nur noch Geschichten würden von der Goldenen Stadt zurückbleiben. Venedig, eine verklingende Melodie - einzig ihr Name würde auf ewig bestehen, als letztes Echo ihrer einstigen Pracht."

"Nur ein Kind kann ein Herz ohne quälende Sehnsucht haben und wahres Glück empfinden. Nur ein Kind besitzt die Fähigkeit, dem Leben selbst im größten Leid mit einem Lächeln zu begegnen."

"Fiorella lächelte versonnen. "Weißt du, ich hatte mit deinem Großvater eine Abmachung: Jedes Mal, nachdem er in einem Buch gelesen hatte, nahm er mich in den Arm und gab mir einen Kuss."

Herzenssätze aus Annika Reichs "34 Meter über dem Meer"

"Und als sie ihn spürte, dachte sie, dass die Härte und Fremdheit, die in der Szene mit seiner Frau gelegen hatte, noch viel schwerer auszuhalten waren als der Kuss, den sie gesehen hatte. Der Kuss ließ sich vielleicht überschreiben mit anderen Küssen, der Kuss würde vielleicht langsam verblaßen, aber das Harte, das Fremde, der Paul, den sie nicht kannte und der sie abschreckte, dieser Teil der Szene war nicht zu überschreiben, er klumpte sich in Ellas Magen zusammen."

"Ich wollte meiner Tochter Fitzgeralds Leidenschaft und Vergnügtheit mitgeben. Und so ist Ella auch geworden. Ella ist wie Fitzgeralds Stimme: In den oberen Etagen naiv fröhlich und kindlich, in den mittleren erdig und stark und in der Tiefe rund, sanft und samten."

"Vielleicht ging es gar nicht um das Meer bei seiner Suche nach dem Großen und Ganzen, sondern um etwas ganz anderes? Vielleicht ging es um etwas, das sich jetzt in Form dieser überbordenden Frau zeigte? Auf die Liebe hatte er nie gebaut, sie war ihm immer zu unwegsam gewesen. Und falls das jetzt die Liebe war, fühlte sie sich ganz anders an, als er immer gedacht hatte."

"Ich weiß, wie du riechen würdest, ich weiß, wie du laufen würdest, ich weiß, wie du mich küssen würdest, wie du schauen würdest, ich weiß einfach wie wir hier nebeneinander durch die Straßen gehen würden, wenn du jetzt hier wärst."

Herzenssätze aus Eleanor Browns "Die Shakespeare-Schwestern"

"Die Liebe unserer Eltern ist nicht die große Leidenschaft, es gibt kein Versinken in Lust, keine Ballkleider, keine Smokings, doch die Wahrheit ist: Sie haben seit dem Tag ihrer Hochzeit nicht eine Nacht getrennt verbracht.
Wie sollen wir da auf eine Liebe hoffen, die es mit ihrer aufnehmen kann?"

Herzenssätze aus Carmen Schnitzers "Die andere Haut"

"In dem Moment, in dem sich in die Lust die Liebe mischt und das vergessen, steht die Zeit still, Körper und Seele sind eins. Dabei muss die Liebe keinen Bestand haben über die Zeit des Aktes hinaus. Ist Unendlichkeit ein Maßstab? Für Intensität und Glück?"

"Ricardo fügt sich in ihr Fühlen wie die Erinnerung an an vergangene Sonnentage. An Brausepulver auf der Zunge. Süß und prickelnd und fern."

"Dann ist das dieser Gedanke und lässt Lara nicht mehr los. Wie groß diese Liebe ist und dass sie es feiern sollten, ihr Glück. Reingewaschen vom Regen, all das Gefühl, so pur und rein wie ein Diamant."






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