Samstag, 28. Februar 2015

Rezension: Krystyna Kuhn - Das Tal .- Season 2.1. - Der Fluch


Krystyna Kuhn - Das Tal .-  Season 2.1. -  Der Fluch

Der Anfang der 2. Season...

... es geht spannend weiter

Warum wollte ich das Buch lesen? Ich liebe die Bücher für Jugendliche von Krystyna Kuhn und eigentlich wollte ich die Tal-Reihe schon längst beendet haben, aber so habe ich es mir einfach besser aufgeteilt - denn man weiß ja nicht, wann es etwas neues von ihr zu lesen gibt. Im Notfall könnte ich dann mit den älteren Krimis für Erwachsene weitermachen.

Inhalt:
Ein Jahr ist es nun her, dass die Freunde ihr Studium am Grace College begonnen haben. Ein Jahr, viele schreckliche Ereignisse und einige Geheimnisse. Doch natürlich war das noch nicht alles. Passend zum neuen Schuljahr geht es hier spannend weiter. David und Katie sind auf das Tagebuch von Dave Yellad gestoßen und Rose erlebt ihren persönlichen Albtraum ein zweites Mal...

Meinung:
Was soll ich sagen? Ich liebe die Bücher von Krystyna Kuhn und da mache ich ja nun auch kein Geheimnis draus, egal ob es sich um die Arena-Thriller oder aber die Tal-Reihe handelt, und somit bin ich natürlich auch von dem ersten Buch der 2. Season begeistert.

Der Schreibstil ist nach wie vor toll und man kann sich als Leserin direkt wieder in die Geschichte und die Geheimnisse um das Grace College hineinversetzen. Gut gefallen mir hier auch die drei Handlungsebenen, wobei eine das Tagebuch von Dave Yellad ist, noch ansprechender dadurch, dass es zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielt. Die beiden anderen Handlungsstränge gehören in dem Fall Rose Gardener. Einmal geht es um die Gegenwart am Grace College und die merkwürdigen aktuellen Ereignisse und der zweite Rose-Starng spielt in ihrer Vergangenehit, die sie am liebsten vergessen will, um sich selbst zu schützen. 

Worum es darum genau geht, erzähle ich natürlich nicht, das müsst ihr schon selbst beim lesen entdecken.
Es sei nur so viel gesagt, es geht genauso spannend weiter wie in der ersten Season und man darf darauf gespannt sein, was in den nächsten drei Bänden noch alles ans Tageslicht kommt. Ich denke, dass wir noch einiges erfahren werden und ich bin jetzt schon total gespannt auf die große Gesamtlösung! Die Totentafel wird natürlich immer länger und mittlerweile stehen 10 Namen auf ihr.

Eine der besten Jugendbuchreihen, die es auf dem Markt gibt! Mysteriös, geheimnisvoll, spannend und immer wieder aufwühlend!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Donnerstag, 26. Februar 2015

Rezension: B. Bruder - Cross worlds (1) Die Gefahr des gelben Auges

B. Bruder - Cross worlds (1) Die Gefahr des gelben Auges

Fantastisches Abenteuer in Mirfanija

Warum wollte ich das Buch lesen? Da es sich bei „Cross Worlds (1) Die Gefahr des gelben Auges“ wieder um ein Kinderbuch aus dem Kerle Verlag handelt, habe ich mich natürlich sehr gefreut, als ich die Chance bekommen habe, es vorabzulesen.

Inhalt:
Jonas träumt in der Schule vor sich hin und erblickt eine faszinierende Lagunenstadt. Doch dort bleibt es nicht lange friedlich, plötzlich blitzt es und Wellen türmen sich auf. Außerdem scheint dort ein Junge in Gefahr zu sein, er will ihn warnen – und wird wach. Doch Jonas ahnt nicht, wie schnell er den Jungen aus Laguna, Martis, wiedersehen wird....

Meinung:
B. Bruders Schreibstil und seine Geschichte sind definitiv der Zielgruppe angepasst. Vom Inhalt und den Charakteren her, würde ich zwar schon sagen, dass es sich eher um einen Jungenbuch handelt, aber es gibt bestimmt auch kleine Mädchen, die sich für „Cross worlds“ erwärmen werden.

Als erstes fällt einem aber das spannende Cover auf, was schon eine wichtige Szene des Buches aufgreift, ohne zu viel zu verraten. Die kleinen Leser bekommen auf den ersten Blick gezeigt, dass es hier spannend und fantastisch zugeht und sie lernen schon einmal die Hauptcharaktere kennen. Wenn man das Buch dann aufschlägt sieht man als erstes eine Karte von Mirfanija samt seiner sechs Reiche: Vorres, Sangehi, Laguna, Nuvola, Jingland und Donmoor.

Unterstützt wird Bruders Geschichte immer wieder mit schönen schwarz-weiß Zeichnungen, von Zapf, die es den Kindern noch einfacher machen, sich in die fremden Welten zu träumen. Am aller schönsten finde ich seine Zeichnungen von Drechse, der kleinen Wasserdrachen-Echse.

Das Buch ist wirklich kindgerecht und es geht um einen klassischen Kampf Gut gegen Böse – die vielen Bilder, die große Schrift und die relativ kurzen Kapitel gestalten des Lesefluss, auch für die Kleinen, sehr angenehm.

Ich bin gespannt, wie viel Bände die Reihe am Ende umfassen wird. Ich könnte mir aber schon gut vorstellen, dass sich jedes Abenteuer der beiden um eines der Reiche handeln wird, dass die beiden vor dem bösen Wiedersacher Lasslo retten müssen.

Ein spannendes Fantasyabenteuer für kleine Entdecker!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Montag, 23. Februar 2015

Rezension: Felix Denk & Silke Denk – Eltern, die auf Schaukeln starren

Felix Denk & Silke Denk – Eltern, die auf Schaukeln starren
Von Bio-Mamas, iphone-Papis und anderen Spielplatz-Profis

Eine humorvolle Charakterstudie


Warum wollte ich das Buch lesen?
Da ich in naher Zeit ja auch meinen ersten Nachwuchs bekommen werde, kann ich mich mit solchen Büchern im Moment ganz gut auseinander setzen, zumal wir in unserem Heimatort auch einen ganz wundervollen und sehr neuen Mehrgenerationenpark haben, samt ganz viele Schaukeln, Matschpumpe und Outdoorfitnessgeräten. Wer weiß, welche Art von Eltern ich dort treffen werde? Und wozu ich selbst gehören werde?

Inhalt:
Wir erleben eine Woche auf einem Spielplatz irgendwo in Deutschland und lernen dabei sämtliche Arten von Müttern und Vätern kennen, ebenso einen Opa und auch eine Nanny. Natürlich geht es auch um die Kinder, wenn hier auch zweitrangig haben die Kleinen in ihrer analen Phase mich sehr oft zum lachen gebracht.

Meinung:
„Eltern, die auf Schaukeln starren“ ist ein interessantes und absolut kurzweiliges und humorvolles Buch, dass mich wirklich gut unterhalten konnte. Der Schreibstil des Autorenehepaares Denk hat mir sehr gut gefallen und die Einteilung in die sieben Wochentage, und dann untergeordnet in die verschiedenen Uhrzeiten sind für mich und mein Leseverhalten sehr förderlich.

Es macht einfach Spaß die verschiedenen Elternteile und ihre Eigenarten kennenzulernen, die verschiedenen Macken zu bewundern und sich gleichzeitig über dieses teilweise Unverhalten zu wundern. Aber was soll ich sagen, vielleicht werde ich in ein paar Wochen auch wie eine Helikoptermum um meine Zwillinge kreisen...

Auch wenn die Eltern hier die Hauptpersonen sind, haben die Kinder natürlich immer noch eine große Rolle inne, sei es die in die ihre Eltern sie stecken oder es zumindest versuchen oder aber die, die sie selbst einnehmen. Wie oben schon angedeutet sind in diesem Buch ganz viele Kinder in ihrer analen Phase, aber das kennen wir alle bestimmt und daher wirkt es so authentisch, wenn die Kleinen schimpfen und sich Luft machen.

Wer kurzweilige und wirklich amüsante Unterhaltung sucht, macht mit „Eltern, die auf Schaukeln starren“ garantiert keinen Fehler und es ist ebenso ein schönes Geschenk für junge Eltern, deren erste Spielplatzsaison bald anbricht!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Sonntag, 22. Februar 2015

Schon wieder Sonntag

...und eine weitere Woche ist vorbei :-) Und das ist doch immer wieder ein Grund glücklich zu sein - zumindest in der jetzigen Verfassung - endlich bin ich in der 34. SSW und ich muss sagen, dass ich wirklich die Tage zähle, bis die Mäuse geholt werden - obwohl ich auf der anderen Seite auch einfach total Angst vorm Krankenhaus und vorm Kaiserschnitt habe - und einfach unwahrscheinlich neidisch bin, dass mein Mann als erstes mit unseren Kindern kuscheln kann, während ich einsam im OP liege und genäht werde. Aber da kann ich mir ja noch die nächsten vier Wochen Gedanken drüber machen...
Diese Woche war ich mit meiner Schwägerin im Krankenhaus zur Diabetes Sprechstunde und da man von den Mäusen nicht mehr allzuviel sieht, wurde noch ein CTG geschrieben. Meine Schwägerin meint, dass mein Sohn auf meinen Mann kommt. wenn der keine Lust mehr hat, dann ist er einfach weg - ja wo sie recht hat :-) Es ist so unfassbar, dass ich nur noch übernächste Woche zur Diabetes Sprechstunde muss und dann zwei Wochen später schon zur Geburtsplanung. Und ich hoffe natürlich, dass die Mäuse so lange noch im Bauch bleiben, bei zweien kann man das ja immer schlecht sagen. Auch wenn es langsam wirklich unerträglich wird - da ist soviel Bauch und ich weiß nicht, wo die beiden noch hinwachsen wollen und was ich dann noch machen soll, ich kann mich ja sowieso schonkaum noch bewegen - aber so geht es allen Zwillingsmamas aber ungefähr der SSW glaube ich... Beide wiegen übrigens geschätzt so ca. 2,3 Kilo. Mittlerweile sind es keine Krümel mehr, sondern kleine Krümelmonster.
Und ich bin froh, dass ich wieder auf den Beinen bin, mehr oder weniger - denn natürlich, wenn Deutschland unter einer Grippewelle leidet, kann die schwangere Sabrina nicht verschont werden - warum auch. Und so ist mir seit Mitte der Woche die Nase fast weggelaufen und mein Kopf war auch eher Matsch. Aufgrund der doofen Erkältung ist für mich auch der letzte Abend bei der Geburtsvorbereitung ausgefallen.
Buchtechnisch lief natürlich durch den Matschekopf auch nicht so viel, aber ich habe immerhin fast den zweiten Reckless band fertig und werde dann bald mit dem dritten beginnen können. ach den ersten habe ich auch noch mal gelesen - ich wollte mir alles noch einmal vor Augen führen. Ansonsten durften jetzt wieder mal ein paar Bücher gehen. Letzte Woche habe ich schon ein paar Kisten verkauft und nun habe ich schon wieder einiges aussortiert - aber man braucht ja auch immer wieder Platz für neues...
So, ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche - und hoffentlich kommt der Frühling bald :-)

Samstag, 21. Februar 2015

Rezension: K.T .Milner – Ritter Reloaded. Die Tafelrunde kehrt zurück.

K.T .Milner – Ritter Reloaded. Die Tafelrunde kehrt zurück.

Spannendes Ritterabenteuer für Kinder und Jugendliche in der Moderne


Warum wollte ich das Buch lesen?
Ich bin natürlich ein Fan von Kinder- und Jugendbüchern, wie man immer wieder sieht. Ganz besonders gut gefallen mir immer die Bücher aus dem Kerle Verlag und deshalb habe ich mich auf dieses spannende Abenteuer ganz besonders gefreut.


Inhalt:
Michaels Leben verändert sich an dem Tag, an dem seine Mutter Hector heiratet. Nicht nur, dass er immer noch nicht über den Verlust seines Vaters hinweg gekommen ist, nein nun bekommt er auch noch einen Stiefbruder, den er nicht leiden kann und lernt Merlin kennen. Merlin, der große Zauberer aus der Artus-Sage, sieht aus wie ein Bettler und erzählt Michael, dass er gegen Mordred kämpfen muss. Was für ein verrückter Tag....

Meinung:
K.T. Milners moderne Tafelrunde-Geschichte „Ritter reloaded“ gefällt mir sehr gut. Man findet ohne Probleme in den Schreibstil und das Buch hinein und auch mit den Charakteren kommt man schnell klar und weiß, wen man wo einzuordnen hat.

Auch optisch gefällt mir das Buch sehr gut. Das Cover von „Ritter reloaded“ gefällt mir sehr gut und nach ein paar Kapiteln weiß man auch ganz klar, wer da auf dem Cover abgebildet ist. Die Höhle in der die Kinder sich befinden wirkt mystisch und ein wenig unheimlich. Alles in allem sehr stimmig und schön. Was mir auch sehr gut gefällt ist die Tatsache, dass jedes Kapitel mit einem passenden schwarz-weiß Bildchen eingeleitet wird (Wappen, Schild etc...).

Wie oben schon angesprochen bin ich sehr gut mit dem Schreibstil klar gekommen. Natürlich ist er der Zielgruppe angepasst und von daher für uns Erwachsene, sowieso leicht verständlich und gut zu lesen. Was ebenfalls den Lesefluss fördert sind die kurzen Kapitel, die aber fast alle sehr spannend enden, so dass man unbedingt immer noch ein paar Seiten lesen muss.

Was den Inhalt und die Bezüge zur Arthus-Saga angehen, muss ich eingestehen, dass ich da wahrlich keine Fachfrau bin und die typischen Klassiker noch nicht gelesen habe, dennoch bin ich mir sicher, dass ich sagen kann, dass es alles in einem etwas weiteren Rahmen erzählt wird. Aber das muss ja nicht schlecht sein. Ganz im Gegenteil denke ich, dass in diesem Buch mit ganz viel Phantasie gearbeitet wird – und aus diesen Gründen müssen unsere modernen Tafelritter auch ganz viele spannende Abenteuer bestehen und gegen viele phantastische und unheimliche Wesen kämpfen!

„Ritter reloaded“ möchte ich allen kleinen Abenteurern ans Herz legen und es ist bestimmt auch ein tolles Buch für kleine Lesemuffel. Eine abenteuerliche Geschichte voller Phantasie und Moral – ganz toll!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Donnerstag, 19. Februar 2015

Rezension: Gabriele Keiser -Gartenschläfer

Gabriele Keiser -Gartenschläfer

Der zweite Krimi um die Kommissarin Franca Mazzari


Warum wollte ich das Buch lesen? Das Buch habe ich im Laufe des Lesemarathons gelesen und es aus meinem SuB-Stapel gezogen. Hierüber habe ich mich besonders gefreut, denn nun habe ich die ersten drei Krimis um die Andernacher Kommissarin Franca Mazzari gelesen. Und zu dem Buch „Gartenschläfer“ habe ich auch an einer literarischen Stadtführung durch Andernach, natürlich mit der Autorin, teilgenommen. Also ein Buch an dem Erinnerungen haften!

Meinung:
Nach „Apollofalter“ und „Engelskraut“ liegt mir mit „Gartenschläfer“ der zweite Band ( für mich der dritte Krimi) um Franca Mazzari und ihre Kollegen vor – und ich muss sagen, dass Frau Keiser mich bisher mit jedem ihrer Krimis gut unterhalten und vor allen Dingen auch immer wieder überraschen konnte.

Ihr Schreibstil lässt sich wirklich sehr gut lesen und ihre Ideen finde ich auch immer sehr gut ausgearbeitet, es gibt immer wieder Wendungen, mit denen man als Leser nicht rechnet und sich gerne überraschen lässt. Zum anderen sind es für mich schon fast ein Heimat bzw. Regionalkrimi, da ich einige Jahre in der Nähe von Neuwied und somit auch Andernach gelebt habe.

Und wie es so oft bei Reihen ist, hat man das Gefühl auf alte Bekannte zu stoßen. Man kennt die Familienhintergründe und Probleme und so wirkt Franca noch menschlicher auf den Leser – ich kann für meinen Teil nur sagen, dass ich mich schon freue, wenn ich mich dem aktuellsten Krimi von Frau Kaiser widmen werde - „Vulkanpark“.

Wenn ihr gerne Regionalkrimis lest und euch auf eine neue Reihe einlassen wollt, dann kann ich euch die Bücher von Frau Keiser nur ans Herz legen – ich habe immer das Gefühl, dass sie zu wenig ans Licht gelangen und zu wenig Beachtung bekommen.

Dienstag, 17. Februar 2015

Rezension: Wolfgang & Heike Hohlbein – Die wilden Schwäne

Wolfgang & Heike Hohlbein – Die wilden Schwäne

Eines meiner Lieblingsmärchen erstrahlt in einem neuen Kleid

Warum wollte ich das Buch lesen? Ich liebe Märchen und als ich dann gesehen habe, dass das Ehepaar Hohlbein uns „Die wilden Schwäne“ in einem neuen Kleid präsentiert haben, habe ich es mir direkt gekauft. Ich liebe die Geschichte von Elisa und ihren Brüdern und habe mich einfach nur darauf gefreut, diese nun auf ein paar Seiten mehr zu lesen.

Meinung:
Ich mag die Geschichten die uns Herr und Frau Hohlbein samt Tochter liefern – sie sind nicht alle immer top, aber ich finde es bemerkenswert, dass man so viele Ideen und so viel Phantasie hat und ich finde dass Wolfgang Hohlbein zu den wichtigsten deutschen Fantasyautoren gehört - mit seinen Büchern habe ich auch die Liebe zu den Büchern entdeckt und freue mich deshalb auch immer wieder über schöne neue Bücher oder auch, wenn man ein älteres noch einmal zur Hand nimmt und liest.



Hier weiß man natürlich was einen ungefähr erwartet, aber wie gesagt hier gibt es ja auch einige Seiten mehr, die das Autorenehepaar zum ausschmücken hat und so haben wir Leser auch viel mehr Zeit, die Geschichte zu genießen. Am liebsten ist mir natürlich Elisa, die für ihre Familie so viel erleidet – und ihr uneingeschränkt reines Herz. Sie ist die einzige, die sieht, dass die neue Frau ihres Vaters keine schöne, junge Königin ist, sondern eine böse Hexe ohne jegliches Mitgefühl und mit einem Hofstaat voller Untiere.

Ich finde, dass dies tatsächlich eines der Bücher ist, wo man nicht viel schreiben muss, denn den Inhalt kennen fast alle – und ich denke, dass alle Leser, die sich die Neufassung gekauft haben auch schon das alte Märchen liebten. Ein wirklich schöne Idee, die mir ein paar schöne Stunden an Lesezeit beschert haben!


Sonntag, 15. Februar 2015

Und wieder ist eine Woche rum...

Hallo ihr Lieben,

wieder habe ich mich durch eine Woche geschleppt und bin froh, dass diese nun rum ist. Es wird halt nicht einfacher. Und Gott sei Dank muss ich auch keine 55 Tage mehr durchhalten, wie oben der Zähler anzeigt, sondern nur noch 34 - ein Monat sollte zu schaffen sein. Bei Schwangerschaftsdiabetes und Zwillingen wäre mein Arzt froh, wenn wir die 37. Woche vollendet haben und dann werden Prinz und Prinzessin geholt. Und das ist irgendwie noch absolut unvorstellbar für mich. Das ich dann, die kleinen Wesen, die mich im Moment um den Schlaf bringen und mit ihren kleinen Füßchen und Händchen malträtieren, dann in den Arm nehmen kann und in ihre kleinen Gesichtchen schauen kann. Unvorstellbar :-) und das allerschönste Geschenk, dass mir mein Mann in 11 Jahren Beziehung gemacht hat. Auch wenn er im Moment etwas rücksichtsvoller mit mir umgehen könnte - ich bin nämlich sehrleicht auf die Palme zu bringen...

Aber dann denke ich mir auch immer, dass ist doch kein Wunder. Ich bin so unbeweglich und rund und kann mich z.B. nach nichts mehr bücken, habe aber das Gefühl, dass mir seitdem ich mich nicht mehr bücken kann einfach andauernd Dinge herunterfallen - die dann Schatz aufheben muss, der auch schon ne Krise bekommt. Die Nächte werden auch immer kürzer, man muss öfter aufs Klo und kann auch nicht direkt wieder einschlafen und wenn man dann bis 8.30 Uhr im Bett liegt und dann der Paketbote oder so klingelt, kann man das auch vergessen, weil man - ich in diesem Fall - einfach bestimmt mal 10 Minuten braucht, bis man sich aus dem Bett gewälzt hat. Und auch im Geburtsvorbereitungskurs kann ich mich nicht mehr schön auf die Matte legen - aus Angst, ich muss da liegen bleiben, weil ich nicht mehr hochkomme ...
Und von meinen Beinen und Füßen will ich gar nicht reden...

Ich bin so glücklich über meine Bauchzwerge und will auch gerne noch mehr - aber für den Moment bin ich auch glücklich, wenn der Bauch wieder mir ganz alleine ist :-)

Lesetechnisch war es die Woche glaube ich auch ganz gut - wenn ich mich recht entsinne sind es dann 4 Bücher geworden und ein paar habe ich angefangen. Passend dazu, dass am 20.02 der dritte Band von "Reckless" erscheint, habe ich heute noch einmal mit "Steinernes Fleisch" begonnen und mich direkt wieder in das Buch verliebt - ich bin so gespannt, wie es im 2. und 3. Band weitergeht :-) Freut ihr euch auch darauf?


Oder welches Buch erwartet ihr ganz ungeduldig? So, ich hoffe ich habe euch mit meinem Baby-Blabla nicht genervt und wünsche euch eine schöne neue Woche und falls ihr Karneval feiert, dann wünsch ich euch auch da viel Spaß!

Rezension: Mariken Jongman – 5 Dinge, die ich über meinen Vater weiß

Mariken Jongman – 5 Dinge, die ich über meinen Vater weiß

Ein etwas anderer Coming-of-age Roman


Warum ich das Buch lesen wollte? Da ich selbst seit Jahren keinen Kontakt mehr zu meinem Vater habe, behandelt das Buch ein Thema, dass mich natürlich interessiert, auch wenn die Situation hier noch ein wenig anders gelagert ist.

Inhalt:
Kiki kennt ihren leiblichen Vater nicht. Eigentlich weiß sie so gut wie gar nichts über ihn, denn ihre Mutter versucht sie immer wieder davon zu überzeugen, dass sie nicht mehr weiß, wie er aussieht, noch wie er heißt. Sie sagt ihr nur, dass er Bassist ist und sie in einer Besenkammer entstanden ist – Dinge, die eine Pubertierende bestimmt auch nicht unbedingt wissen will. Kiki macht sich nun auf die Suche nach der Vergangenheit und falls es alles nichts bringt, dann bastelt sie sich eben ihren eigenen Vater...

Meinung:
Der Schreibstil von Mariken Jongman gefällt mir sehr gut. Er ist leicht zu lesen, unterhaltsam und man fliegt förmlich durch das Buch hindurch. Die Suche von Kiki nach ihrem Vater wird sehr kurzweilig beschrieben und man möchte als Leser natürlich auch wissen, ob sie es schafft und alleine das hält einen bei der Stange. Außerdem die sehr humorvolle Idee sich einen eigenen Vater aus verschiedenen Bassisten zu basteln.

Dennoch wünsche ich mir an einigen Stellen mehr Tiefgründigkeit, denn die Suche nach dem Vater bzw. den eigenen Wurzeln ist ja auch eine sehr emotionale Sache, die einen wirklich nicht mehr loslässt. Wobei man hier wieder entschuldigend sagen muss, dass Kiki ja noch ihren Ziehpapa Wieger hat, der zwar auch nicht mehr mit ihrer Mutter zusammenlebt, aber dennoch immer für sei da ist.

„5 Dinge, die ich über meinen Vater weiß“ ist ein Buch, dass es versteht zu unterhalten und einem eine gemütliche und humorige Lesezeit beschert. Dennoch denke ich, dass es ein typisches Jugendbuch ist, und nicht wie so viele andere ein„All-Age-Roman.

Freitag, 13. Februar 2015

Rezension: Kai Meyer - Phantasmen

Kai Meyer – Phantasmen

Die Toten lächeln – und es ist ein böses Lächeln

Warum wollte ich das Buch lesen? Kai Meyer ist eine bekannte Größe im Bereich deutscher Jugend-Fantasy und als ich „Phantasmen“ in der Bücherei habe stehen gesehen, durfte es direkt mit mir nach Hause kommen.

Inhalt:
Plötzlich tauchen aus dem Nichts Geister auf. Und es werden immer mehr. Rain und Emma haben ihre Eltern bei einem Flugzeugabsturz verloren und wollen in der Wüste Abschied von ihnen nehmen. Auch die Freundin von Tyler, Flavie, soll bei dem Unfall umgekommen sein und auch er will sie ein letztes Mal in der Wüste sehen. Doch plötzlich wird alles anders, die Geister sind nicht mehr so harmlos. Aus unerfindlichen Gründen Lächeln sie – und ihr Lächeln ist tödlich....

Meinung:
Das Buch hat mich ein wenig zwiegespalten zurückgelassen, am Anfang kam mir die Geschichte sehr sehr schleppend vor. Ich hatte das Gefühl, das einfach nichts passiert – das ist natürlich nicht die optimale Ausgangslage für ein spannendes Buch. Und ich kann nur sagen, dass sich niemand mehr gefreut hat, als ich, als endlich etwas mehr Handlung ins Spiel gekommen ist. Es wurde unheimlich, mysteriös und teilweise sehr spannend – genau das, also, was ich mir von Kai Meyer versprochen habe.

Wenn man hier die ersten Seiten durchgehalten hat, dann hat man wirklich Glück und wird mit einer ungewöhnlichen und phantasievollen Story beschenkt. Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen kommen hier nicht zu kurz und man erhält einen Einblick in die verletzten Seelen der Hauptfiguren. Aber nicht nur die Hauptfiguren sind interessant und fesselnd, viele der Nebencharaktere machen das Buch auch wirklich sehr lesenswert und bringen neue Wendungen und Eingebungen zu Tage. 


 
„Phantasmen“ mag nicht das beste Buch von Kai Meyer sein, aber es ist dennoch ein unterhaltsames und phantasievolles Buch, dass es verdient hat gelesen zu werden!

Donnerstag, 12. Februar 2015

Kurzrezension: Erik Axel Sund – Krähenmädchen

Erik Axel Sund – Krähenmädchen

Ein spannender Auftakt für die Victoria Bergmann Trilogie

Warum wollte ich das Buch lesen? Nachdem ich die erste Werbung für die Victoria Bergmann Trilogie gesehen habe war mir klar, dass ich es zumindest mit der Reihe versuchen muss und nachdem ich den ersten Band beendet habe ist mir auch klar, dass es nicht nur hierbei bleiben wird.

Inhalt:
In Stockholm wird ein toter Junge in einem Park aufgefunden. Die Leiche ist mumifiziert und weist schlimme Verletzungen auf, die auf Missbrauch hindeuten. Als eine weitere Leiche auftaucht bittet Jeanette Kihlberg die Psychologin Sofia Zetterlund um Hilfe, bei der eines der Opfer in Therapie war...

Meinung:
Hinter Erik Axel Sund versteckt sich ein schwedisches Männerautorenduo, dass mit dieser Trilogie alle Augen auf sich gelenkt hat. Und wie so oft scheint diese Trilogie eine Reihe zu sein, die polarisiert, entweder man liebt die Bücher und fliegt förmlich durch die Seiten oder aber man gehört zu der Gruppe, die sagen, dass es zu unrecht so gehypte Bücher sind. Ich gehöre glücklicherweise zu der ersten Gruppe und muss sagen, dass mich das Buch und die Geschichte sehr gefesselt hat.
Und somit ist es natürlich auch klar, dass „Narbenkind“ schon bereit liegt und bald gelesen wird.

Grade weil „Krähenmädchen“ der Trilogieauftakt ist und man nicht zu viel über die Inhalte verraten will, bleibt mir hier nicht mehr viel anderes als zu sagen, dass ich mich wirklich schon sehr auf den zweiten band freue und nicht weiß, was mich dort wieder erwarten wird, außer, dass es bestimmt genauso spannend weitergeht. Und wieder einmal wird klar, dass nichts tiefer und dunkler sein kann als die menschliche Psyche! 


Montag, 9. Februar 2015

Rezension: Sebastian Fitzek – Passagier 23

Sebastian Fitzek – Passagier 23

Wirr, abgedreht und ein Tabu-Thema – Fitzek so wie ich ihn mag

Warum wollte ich das Buch lesen? Ich habe nicht alle Bücher von Sebastian Fitzek gelesen, aber seit dem „Nachtwandler“ und „Abgeschnitten“ bin ich ihm ein bisschen verfallen und wollte natürlich ganz schnell das neue Buch lesen! Das Cover war hier auch sehr ansprechend!

Inhalt:
Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor 5 Jahren seine Frau und seinen Sohn auf der Sultan of the seas verloren. Was genau geschehen ist, kann niemand sagen. Seitdem ist er nicht mehr der alte und geht dem Tod nicht unbedingt aus dem Weg – auf der Arbeit nimmt er alle gefährlichen Einsätze mit und wird auch von seinen Kollegen als ein wenig verrückt angesehen.
Plötzlich in einem Einsatz ruft ihn eine ältere Dame an, die ihm, erzählt, dass es Hinweise auf das Verbleiben seiner Familie gibt, bzw. das ein verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist – mit dem Teddy seines Sohnes....

Meinung:
Sebastian Fitzek ist ein Autor, der polarisiert. Glücklicherweise gibt es genug Leser, die seine wirklich oft etwas wirren und abgedrehten Geschichten mag. Ich persönlich finde immer, dass ein Buch von Sebastian Fitzek ein bisschen was von einem Überraschungsei hat - egal was man auf dem Buchrücken gelesen hat oder was man sich unter dieser Geschichte vorstellt – es wird anders kommen und man wird überrascht. Und genau das liebe ich an seinen Büchern - ich kann mich zurücklehnen und weiß, dass er mich begeistern kann. 



„Passagier 23“ hat zum einen natürlich einen außergewöhnlichen Handlungsort, denn mir fällt auf die Schnelle kein Buch ein, dass auch auf einem Schiff bzw. Luxuskreuzer spielt. Es ist ein ungewöhnlicher Handlungsort und auch ein sehr großer mit vielen Ecken und Räumen, in denen sich wunderbar Geheimnisse oder aber auch Menschen verstecken lassen.

Auch die Charaktere hat Herr Fitzek wieder ganz toll ausgearbeitet und man kann einfach nicht anders, als gewisse Personen zu mögen und bei anderen etwas auf Distanz zu gehen – aber wer schon den ein oder anderen Fitzek gelesen hat, weiß, dass man sich hier nicht nur auf sein Näschen verlassen darf.

„Passagier 23“ möchte ich allen Thrillerfreunden ans Herz legen. Ich habe es geliebt, verwirrend, atemberaubend und einfach nur lesenswert!


Sonntag, 8. Februar 2015

Rezension: John Boyne – Haus der Geister

John Boyne – Haus der Geister

Eine Spukgeschichte aus dem England des 19. Jahrhunderts

Warum wollte ich das Buch lesen? Nachdem ich das Hörspiel „Das Durchdrehen der Schraube“ aus der Reihe des Gruselkabinetts gehört habe, bin ich für Geschichten dieser Art sehr offen und da John Boyne ja auch ein bekannter und geschätzter Autor ist, dachte ich mir, dass ich da ja nun wirklich nichts verkehrt machen kann. Das neblige und geisterhafte Cover hat mich natürlich auch sehr angesprochen.

Inhalt:
Nach dem Tod ihres Vaters reist die junge Eliza Caine in die englische Grafschaft Norfolk, um dort eine Stelle als Gouvernante anzunehmen. Doch schon am Bahnhof angekommen beschleicht sie das erste Mal ein komisches Gefühl und es wird immer mysteriöser. Denn als sie Gaudlin Hall betritt findet sie weder Eltern noch andere Erziehungsberchtigte für die Kinder Isabelle und Eustace vor. Was sie aber sehr schnell merkt ist, dass sie nicht alleine mit den Kindern in dem Haus ist. Eine dunkle Macht scheint umzugehen.

Meinung:
Ich habe bisher noch kein Buch von John Boyne gelesen und so liegt also auch „der Junge im gestreiften Pyjama“ tatsächlich noch auf meinem SuB – aber vielleicht ist es so besser gewesen. So konnte ich ohne irgendwelche Erwartungen an „Haus der Geister“ herangehen – und es hat sich für mich gelohnt, denn uns erwartet eine wirklich schaurig-schöne Geschichte, bezaubernd gemalt mit Worten, die genau aus dem 19. Jahrhundert zu stammen scheinen. Und ich finde, dass es wirklich ein Talent ist so atmosphärisch und passend zu schreiben.

Es ist ein Buch das berührt und begeistert und eine Geschichte, die immer weiter Stück für Stück aufgedeckt wird. Ich habe mit den Kindern mitgefühlt, deren Eltern sie anscheinend sich selbst bzw. verschiedenen Gouvernanten überlassen und genauso habe ich mit Eliza gelitten, die immer wieder von dieser dunklen Macht – einem Spuk – heimgesucht bzw. angegriffen wird. Niemals hätte Eliza erwartet so etwas in ihrem jungen Leben zu erleben. Und auch eine tragische Liebesgeschichte rührt ein wenig an das Leserherz!

Eine wundervolle Spukgeschichte mit tollen Charakteren und einem eindrucksvollen alten Herrenhaus als Haupthandlungsort – wer Spukgeschichten mag wird „Haus der Geister“ lieben!

Freitag, 6. Februar 2015

Rezension: Benjamin Schaschek & Hannes Koch – Sailing Conductors

Benjamin Schaschek & Hannes Koch – Sailing Conductors
Zwei Leichtmatrosen auf der weltweiten Suche nach Musik

Unerwartet spannend, authentisch und humorvoll

Warum wollte ich das Buch lesen?
Manchmal bekommen auch ganz normale Leseratten das Fernweh und dagegen hilft bestimmt ein Buch, in dem man über eine weite Reise mit einem Segelschiff lesen kann. Außerdem hat mich die Kombination aus Musik und Segeln interessiert.

Als ich das Buch das erste Mal in die Hand genommen habe, dachte ich, dass dauert wahrscheinlich sehr lange bis du das Buch ausgelesen hast, denn es ist ja immerhin irgendwie auch ein Sachbuch – auch wenn eher in der Form eines Erlebnisberichtes oder eines Reisetagebuches, und damit tu ich mich immer etwas schwerer. Doch dann kam alles anders...

Kaum hatte ich das Buch aufgeschlagen und mir die Reiseroute der beiden Tontechniker angeschaut und schon hatte ich los gelesen. Die ersten Seiten über das Kennen lernen, die Ausbildung der beiden und Bens Idee von Australien nach Hause zu segeln und Hannes Euphorie, dass Projekt gemeinsam zu starten.
Die einzelnen Kapitel sind so kurzweilig, authentisch und spannend, dass ich direkt viel mehr gelesen habe, als ich vorhatte und schon waren die ersten 50 Seiten gelesen, dann die nächsten....



Was das Buch dann noch lebendiger macht, sind die Fotos von den zwei Seebären und ihrer Marianne. Sie haben es geschafft Stimmungen und Momente einzufangen, die anderen Menschen Freude machen.

Die Tagebucheinträge von Ben und Hannes sind sehr unterhaltsam, man kann ein wenig nachvollziehen, was sie spüren, vermissen oder wovor sie Angst haben. Sehr amüsant sind auch kleine Anekdoten über das perfekte Frühstücksei, Piraten, die sich gedacht haben, da gibt es doch sowieso nichts zu holen oder auch gewisse Krankheiten.

„Sailing conductors“ ist ein Buch, dass ich Sachbuchmuffeln und Leseratten mit Fernweh ans Herz legen möchte. Es ist ein Buch, das unterhält und gleichsam spannend ist – ein Buch, bei dem man denkt, was sind die beiden Jungs mutig, mehr oder weniger unbedarft auf eine so lange Reise über die weiten Ozeane zu gehen.



Was man auch nicht vergessenen darf, ist die tolle CD, die man bei dem Buch dazu erhält. Sie enthält eine Auswahl von verschiedenen Liedern die Ben und Hannes auf ihrer Reise mit den Einheimischen aufgenommen haben. Es ist also nicht nur eine Lese- sondern auch ein Hörgenuss.

Des weiteren gibt es noch für die modernen Menschen unter uns, ich gehöre noch nicht dazu, die Möglichkeit verschiedene Videos anzusehen, die QR-Codes befinden sich im Buch und können einfach gescannt werden.


Ein wirklich wundervolles Buch – Hut ab!



Mittwoch, 4. Februar 2015

Dies und das - Alltag eines Mopses

Hallo zusammen,

so jetzt habe ich schon ein paar Rezensionen gepostet und geplant. Allerdings gibt es im Moment leider kein Bild des Buches oder von sonst irgendetwas, aber das wird sich hoffentlich im Laufe der Woche ändern. Ich weiß einfach nicht, was ich falsch mache, aber bei mir verwackeln die Bilder allesamt, während die bei meinem Mann immer schön klar sind - aber das wird er mir nachher bestimmt zeigen oder es richten, hoffe ich :-)

Ansonsten lese ich im Moment "Endgame" und bin auch schon fast fertig damit. Leider weiß ich aber noch gar nicht, was ich davon halten soll, denn schwer begeistert hat es mich auf den ersten 500 Seiten nicht. Wie ging es euch - konntet ihr euch von "Endgame" begeistern lassen? Obwohl ich auch "Panem" noch nicht gelesen habe, dachte ich doch, dass es gewiss ähnlich ist. Mal schauen, vielleicht schiebe ich es bald mal zwischen. Denn viel mehr als lesen kann ich gar nicht mehr - und das ist absolut furchtbar....


Ich habe das Gefühl, dass ich mich fast gar nicht mehr bewegen kann. Ich schleppe mich morgens aus dem Bett, auf die Couch - zwischendurch mal auf den Stuhl und das war es schon. Ich bin absolut glücklich, wenn ich es schaffe zu spülen, ein wenig Wäsche zu machen und zu kochen - und das wird ja nun noch ein paar Wochen so gehen. Hoffe ich zumindest. Ich möchte meinen Mäusen ja den bestmöglichen Start ins Leben schenken. Ich will auch eigentlich nicht jammern, aber ich bin jetzt in der 31. Woche, habe einen riesengroßen Bauch und Baby 1 wiegt geschätzte 1.700 Gramm und Baby 2 1.800 Gramm - das ist insgesamt/ ungefähr so viel, wie die Mama eines Einlings zu tragen hat. vielleicht fühle ich mich auch nicht wie ein Mops, sondern wie eine Seekuh....

Immerhin ist das Kinderzimmer nun fast fertig, die Bettchen muss der Papa noch aufbauen, den Heizstrahler anbringen und das war es dann fast schon. Ach nein, die Gardinen muss Papa auch aufhängen, Mama kann sie nur noch waschen. Wenn das Zimmer fertig ist und ich wieder mit dem Fotoapparat umgehen kann, mache ich mal ein paar Bilder. Ein gut eingerichtetes Bücherregal haben die Mäuse schon :-)

Bis bald - und dann bestimmt auch mit Fotos!

Rezension: Janet Clark – Finstermoos (1) Aller Frevel Anfang

Janet Clark – Finstermoos (1) Aller Frevel Anfang

Der Auftakt zu Janet Clarks neuer Thriller-Reihe für Jugendliche


Warum wollte ich das Buch lesen?
Bisher habe ich noch kein Buch von Janet Clark gelesen, aber die Werbung, die für „Finstermoos“ gemacht wurde hat mich neugierig gemacht und somit durfte das Buch bei mir einziehen. Was mich besonders angesprochen hat, war der Vergleich mit Krystyna Kuhns „Tal-Reihe“, von der ich – Asche auf mein Haupt – erst die erste Season beendet habe. Und das ist, dass muss man so sagen, einfach eine Hausnummer im Genre Jugendthriller/ Mystery.

Inhalt:
Luzie und Basti wohnen in Finstermoos und sie lieben sich – jedoch darf es niemand wissen, denn ihre Väter sind seit Jahren verfeindet. Doch dies soll nicht ihr einziges Problem bleiben, denn Valentin findet auf der Baustelle seines Vaters eine Babyleiche und die Finstermooser haben es nicht so gerne wenn fremde Leute in ihren Angelegenheiten herumschnüffeln. So wird es dann auch noch für die vierte im Bunde Mascha, die Tochter der Journalistin Maren Lindemann, gefährlich.



Meinung:
Wie am Anfang schon gesagt, ist „Finstermoos (1) Aller Frevel Anfang“ mein erstes Buch von Janet Clark – und sie konnte mich von sich überzeugen. Ihr Schreibstil ist angenehm und man
findet schnell in ihre Geschichte um das Dörfchen Finstermoos hinein. Und natürlich bin ich auch sehr neugierig, wie es hier weitergehen wird, denn das Buch endet natürlich....

Optisch wird es sich auf jeden Fall auch sehr gut im Bücherregal machen. Das Cover sieht toll aus und man findet diesen Ort auch im Buch wieder, ebenfalls wie das Innenleben des Klappbroschur einen Ort zeigt, der noch wichtig sein wird. Auch der Buchrücken ist in Form eines Zeitungsartikels sehr schön gestaltet.

Die Charaktere im Buch gefallen mir sehr gut – auch wenn man natürlich nicht alle einzuschätzen weiß, dennoch macht ja auch diese Tatsache das lesen erst so richtig interessant. Hat man Recht oder kommt doch noch alles anders? Die Einheimischen Finstermooser mit denen man mehr zu tun hat, wirken teilweise wirklich sehr seltsam auf den Leser. Egal, ob es sich um den Hoteleigentümer, Bastis Vater Franz, den Eventmanager, Luzies Vater, den Förster, oder aber auch die Familie Mosbichl handelt. Man hat das Gefühl, dass jeder versucht etwas vor den anderen zu verbergen.
Die große Frage ist nur, was hat es mit der aufgefundenen Babyleiche und Mascha und ihrer Mutter zu tun? Denn die beiden werden wahrlich nicht freundschaftlich in Finstermoos aufgenommen....

Eines ist klar, in „Finstermoos“ warten viele unheimliche und merkwürdige Situationen auf den Leser und unsere Protagonisten – denn der erste band ist für mich mehr eine Einführung, die neugierig darauf machen soll, was noch alles passiert. Man bekommt zwar auch schon hier und dort ein kleines Puzzelteilchen zugeworfen, aber viel damit anfangen kann man wirklich nicht.

Da das Ende aus einem bösen Cliffhanger besteht, wie sollte es auch anders sein – werde ich nun ungeduldig auf den zweiten Band warten, der im März 2015 erscheinen soll.

„Finstermoos (1) Aller Frevel Anfang“ kommt für mich nicht an den ersten Band der Tal-Reihe heran, aber dennoch scheint Janet Clarks neue Jugendbuchreihe sehr spannend und mysteriös zu werden. Definitiv eine Leseempfehlung!

Dienstag, 3. Februar 2015

Ohne viele Worte...

...aber immer mit Tränen


Rainbow Rowell – Eleanor & Park

Rainbow Rowell – Eleanor & Park

Eine warmherzige und sehr authentische Liebesgeschichte


Warum wollte ich das Buch lesen? Als ich die Inhaltsangabe von „Eleanor & Park“ gelesen habe, wusste ich, dass ist ein Buch, dass ich definitiv lesen muss. Es versprach einfach eine schöne, wenn auch etwas außergewöhnliche Liebesstory zu werden. Das sehr schlichte Cover hat mir auch sehr gut gefallen.

Inhalt:
Nach einem Jahr zieht Eleanor wieder zu ihrer Mutter, ihren Geschwistern und ihrem Stiefvater Richie. Nicht nur, dass sie mit dem verhassten Stiefvater zusammenleben muss, nein, sie muss nun auch noch die Schule wechseln und wieder ganz von vorne anfangen. Wie gut, dass sie im Bus den Platz neben Park nehmen muss – wer weiß, was sonst passiert wäre....

Meinung:
„Eleanor & Park“ ist mein erstes komplett gelesenes Buch von Rainbow Rowell. „Liebe auf den zweiten Klick“ habe ich begonnen, weiß jedoch nicht, warum ich es nicht fertig gelesen – aber ich werde demnächst einen neuen Versuch starten. Ihr Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich bin förmlich durch das Buch hindurch gerast – nach zwei Tagen war ich fertig mit der Geschichte und zugleich glücklich und auch sehr traurig, dass unser gemeinsamer Weg hier schon zu Ende war.

Die Aufmachung/ Optik des Buches schmückt sich mit Zurückhaltung und ich finde, es passt auch einfach sehr gut zum Inhalt der Geschichte bzw. den Charakteren. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, sind die kurzen Kapitel aus den wechselnden Perspektiven von Eleanor und Park.


Ich habe schon länger keine reine Liebesgeschichte mehr gelesen, aber was ist da schöner als eine Geschichte über die erste große Liebe? Und genau das bekommen wir hier. Zwei sehr unsichere Jugendliche, die wissen, dass sie einander mögen, aber nicht wissen, wie sie aufeinander zugehen sollen. Aber Park findet auch dafür die Lösung, seine Comics.

Eleanor und Park kommen aus Familien, wie sie verschiedener nicht sein könnten. Park kommt aus einer eher heilen Welt, in der jeder für den anderen da ist und man einander zuhört. Eleanor lebt in einem Zimmer mit ihren vier Geschwistern und muss immer Angst haben, dass ihr Stiefvater ihre Mutter verprügelt oder sich die Kinder besoffen vornimmt. Eleanor hat fast nichts – außer Park, und dieser ist ihr liebstes Geheimnis.

Ein bisschen Wehmut, ein bisschen Tragik – und soviel für das kleine Leserherz. „Eleanor & Park“ ist ein Buch, dass einen tief im Inneren berühren muss, das einen unterhält und zu Tränen rührt, das letzte Jugendbuch, was mir so gut gefallen hat war „Adorkable“ - ebenfalls eine wunderschöne Liebesgeschichte!

Wer eindrucksvolle und ganz besondere Charaktere mag und sich einfach mal wieder verzaubern lassen will, sollte sich auf jeden Fall Rainbow Rowells neues Jugendbuch „Eleanor & Park“ besorgen und sich damit ein paar schöne Stunden bereiten.

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥