Dienstag, 17. Februar 2015

Rezension: Wolfgang & Heike Hohlbein – Die wilden Schwäne

Wolfgang & Heike Hohlbein – Die wilden Schwäne

Eines meiner Lieblingsmärchen erstrahlt in einem neuen Kleid

Warum wollte ich das Buch lesen? Ich liebe Märchen und als ich dann gesehen habe, dass das Ehepaar Hohlbein uns „Die wilden Schwäne“ in einem neuen Kleid präsentiert haben, habe ich es mir direkt gekauft. Ich liebe die Geschichte von Elisa und ihren Brüdern und habe mich einfach nur darauf gefreut, diese nun auf ein paar Seiten mehr zu lesen.

Meinung:
Ich mag die Geschichten die uns Herr und Frau Hohlbein samt Tochter liefern – sie sind nicht alle immer top, aber ich finde es bemerkenswert, dass man so viele Ideen und so viel Phantasie hat und ich finde dass Wolfgang Hohlbein zu den wichtigsten deutschen Fantasyautoren gehört - mit seinen Büchern habe ich auch die Liebe zu den Büchern entdeckt und freue mich deshalb auch immer wieder über schöne neue Bücher oder auch, wenn man ein älteres noch einmal zur Hand nimmt und liest.



Hier weiß man natürlich was einen ungefähr erwartet, aber wie gesagt hier gibt es ja auch einige Seiten mehr, die das Autorenehepaar zum ausschmücken hat und so haben wir Leser auch viel mehr Zeit, die Geschichte zu genießen. Am liebsten ist mir natürlich Elisa, die für ihre Familie so viel erleidet – und ihr uneingeschränkt reines Herz. Sie ist die einzige, die sieht, dass die neue Frau ihres Vaters keine schöne, junge Königin ist, sondern eine böse Hexe ohne jegliches Mitgefühl und mit einem Hofstaat voller Untiere.

Ich finde, dass dies tatsächlich eines der Bücher ist, wo man nicht viel schreiben muss, denn den Inhalt kennen fast alle – und ich denke, dass alle Leser, die sich die Neufassung gekauft haben auch schon das alte Märchen liebten. Ein wirklich schöne Idee, die mir ein paar schöne Stunden an Lesezeit beschert haben!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen