Montag, 9. Februar 2015

Rezension: Sebastian Fitzek – Passagier 23

Sebastian Fitzek – Passagier 23

Wirr, abgedreht und ein Tabu-Thema – Fitzek so wie ich ihn mag

Warum wollte ich das Buch lesen? Ich habe nicht alle Bücher von Sebastian Fitzek gelesen, aber seit dem „Nachtwandler“ und „Abgeschnitten“ bin ich ihm ein bisschen verfallen und wollte natürlich ganz schnell das neue Buch lesen! Das Cover war hier auch sehr ansprechend!

Inhalt:
Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor 5 Jahren seine Frau und seinen Sohn auf der Sultan of the seas verloren. Was genau geschehen ist, kann niemand sagen. Seitdem ist er nicht mehr der alte und geht dem Tod nicht unbedingt aus dem Weg – auf der Arbeit nimmt er alle gefährlichen Einsätze mit und wird auch von seinen Kollegen als ein wenig verrückt angesehen.
Plötzlich in einem Einsatz ruft ihn eine ältere Dame an, die ihm, erzählt, dass es Hinweise auf das Verbleiben seiner Familie gibt, bzw. das ein verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist – mit dem Teddy seines Sohnes....

Meinung:
Sebastian Fitzek ist ein Autor, der polarisiert. Glücklicherweise gibt es genug Leser, die seine wirklich oft etwas wirren und abgedrehten Geschichten mag. Ich persönlich finde immer, dass ein Buch von Sebastian Fitzek ein bisschen was von einem Überraschungsei hat - egal was man auf dem Buchrücken gelesen hat oder was man sich unter dieser Geschichte vorstellt – es wird anders kommen und man wird überrascht. Und genau das liebe ich an seinen Büchern - ich kann mich zurücklehnen und weiß, dass er mich begeistern kann. 



„Passagier 23“ hat zum einen natürlich einen außergewöhnlichen Handlungsort, denn mir fällt auf die Schnelle kein Buch ein, dass auch auf einem Schiff bzw. Luxuskreuzer spielt. Es ist ein ungewöhnlicher Handlungsort und auch ein sehr großer mit vielen Ecken und Räumen, in denen sich wunderbar Geheimnisse oder aber auch Menschen verstecken lassen.

Auch die Charaktere hat Herr Fitzek wieder ganz toll ausgearbeitet und man kann einfach nicht anders, als gewisse Personen zu mögen und bei anderen etwas auf Distanz zu gehen – aber wer schon den ein oder anderen Fitzek gelesen hat, weiß, dass man sich hier nicht nur auf sein Näschen verlassen darf.

„Passagier 23“ möchte ich allen Thrillerfreunden ans Herz legen. Ich habe es geliebt, verwirrend, atemberaubend und einfach nur lesenswert!


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