Mittwoch, 4. Februar 2015

Rezension: Janet Clark – Finstermoos (1) Aller Frevel Anfang

Janet Clark – Finstermoos (1) Aller Frevel Anfang

Der Auftakt zu Janet Clarks neuer Thriller-Reihe für Jugendliche


Warum wollte ich das Buch lesen?
Bisher habe ich noch kein Buch von Janet Clark gelesen, aber die Werbung, die für „Finstermoos“ gemacht wurde hat mich neugierig gemacht und somit durfte das Buch bei mir einziehen. Was mich besonders angesprochen hat, war der Vergleich mit Krystyna Kuhns „Tal-Reihe“, von der ich – Asche auf mein Haupt – erst die erste Season beendet habe. Und das ist, dass muss man so sagen, einfach eine Hausnummer im Genre Jugendthriller/ Mystery.

Inhalt:
Luzie und Basti wohnen in Finstermoos und sie lieben sich – jedoch darf es niemand wissen, denn ihre Väter sind seit Jahren verfeindet. Doch dies soll nicht ihr einziges Problem bleiben, denn Valentin findet auf der Baustelle seines Vaters eine Babyleiche und die Finstermooser haben es nicht so gerne wenn fremde Leute in ihren Angelegenheiten herumschnüffeln. So wird es dann auch noch für die vierte im Bunde Mascha, die Tochter der Journalistin Maren Lindemann, gefährlich.



Meinung:
Wie am Anfang schon gesagt, ist „Finstermoos (1) Aller Frevel Anfang“ mein erstes Buch von Janet Clark – und sie konnte mich von sich überzeugen. Ihr Schreibstil ist angenehm und man
findet schnell in ihre Geschichte um das Dörfchen Finstermoos hinein. Und natürlich bin ich auch sehr neugierig, wie es hier weitergehen wird, denn das Buch endet natürlich....

Optisch wird es sich auf jeden Fall auch sehr gut im Bücherregal machen. Das Cover sieht toll aus und man findet diesen Ort auch im Buch wieder, ebenfalls wie das Innenleben des Klappbroschur einen Ort zeigt, der noch wichtig sein wird. Auch der Buchrücken ist in Form eines Zeitungsartikels sehr schön gestaltet.

Die Charaktere im Buch gefallen mir sehr gut – auch wenn man natürlich nicht alle einzuschätzen weiß, dennoch macht ja auch diese Tatsache das lesen erst so richtig interessant. Hat man Recht oder kommt doch noch alles anders? Die Einheimischen Finstermooser mit denen man mehr zu tun hat, wirken teilweise wirklich sehr seltsam auf den Leser. Egal, ob es sich um den Hoteleigentümer, Bastis Vater Franz, den Eventmanager, Luzies Vater, den Förster, oder aber auch die Familie Mosbichl handelt. Man hat das Gefühl, dass jeder versucht etwas vor den anderen zu verbergen.
Die große Frage ist nur, was hat es mit der aufgefundenen Babyleiche und Mascha und ihrer Mutter zu tun? Denn die beiden werden wahrlich nicht freundschaftlich in Finstermoos aufgenommen....

Eines ist klar, in „Finstermoos“ warten viele unheimliche und merkwürdige Situationen auf den Leser und unsere Protagonisten – denn der erste band ist für mich mehr eine Einführung, die neugierig darauf machen soll, was noch alles passiert. Man bekommt zwar auch schon hier und dort ein kleines Puzzelteilchen zugeworfen, aber viel damit anfangen kann man wirklich nicht.

Da das Ende aus einem bösen Cliffhanger besteht, wie sollte es auch anders sein – werde ich nun ungeduldig auf den zweiten Band warten, der im März 2015 erscheinen soll.

„Finstermoos (1) Aller Frevel Anfang“ kommt für mich nicht an den ersten Band der Tal-Reihe heran, aber dennoch scheint Janet Clarks neue Jugendbuchreihe sehr spannend und mysteriös zu werden. Definitiv eine Leseempfehlung!

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