Donnerstag, 31. Januar 2013

Rezension: Catherine Robertson - Das nicht ganz perfekte Leben der Mrs. Lawrence

Catherine Robertson - Das nicht ganz perfekte Leben der Mrs. Lawrence

Schönes Buch zum entspannen

Inhalt:
Mo lebt glücklich und zufrieden mit ihrem Mann Chad und den zwei Kindern in Charlotte, bis Chad ihr plötzlich eröffnet, dass sie aus beruflichen Gründen nach San Francisco ziehen müssen. Auch wenn Mo nicht glücklich darüber ist, stellt sie sich als toughe Frau der Herausforderung....

Meinung:
Catherine Robertsons "Das nicht ganz perfekte Leben der Mrs. Lawrence" durfte ich in einer Leserunde lesen und sowohl der wirklich unterhaltsame Titel als auch das einfach wunderschöne Cover haben mich richtig neugierig auf diesen Frauenroman gemacht.

Der Schreibstil von Catherine Robertson ist sehr angenehm und leicht zu lesen und mit ihren humorvollen Einfällen und Umsetzungen schafft sie es den Leser ziemlich direkt an das Buch zu binden, denn wir wollen doch alle gerne mal beim lesen abschalten und lachen können - und genau dafür ist dieses Buch gemacht.

Natürlich ist auch in Mo`s Leben nicht alles eitel Sonnenschein, aber Probleme und Problemchen gibt es nun einmal überall und deshalb auch in dieser schönen Geschichte: Eheprobleme, Probleme mit den Kindern und auch Streitereien unter Freunden - aber es ist ja auch immer wieder schön zu lesen, wie diese aus dem Weg geräumt werden können.

Ganz liebenswert und wie aus dem echten Leben kommen auch ihre Charaktere rüber - mit Ecken und Kanten und einfach so wunderbar unperfekt. Mo und ihre neuen Freundinnen Aishe und Connie haben es nicht immer einfach und dennoch versuchen sie aus ihrem Leben das Beste zu machen - mit allen Höhen und Tiefen!

"Das nicht ganz perfekte Leben der Mrs. Lawrence" lege ich allen Freunden von unterhaltsamer und humorvoller Frauenliteratur ans Herz!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereiststellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Catherine Roobertson, dem Heyne Verlag und wie immer für die Möglichkeit zu dieser Leserunde auch bei Lovelybooks!

Produktinformation:
Catherine Robertson - Das nicht ganz perfekte Leben der Mrs. Lawrence, Übersetzung von Marie Rahn, erschienen 2012 im heyne Verlag
480 Seiten, 8,99 €

Mittwoch, 30. Januar 2013

Rezension: C.S. Steinberg - Savinama: Der Wächter

C.S. Steinberg - Savinama
Der Wächter

Komplexe High-Fantasy Geschichte....

Inhalt:
Vier Elemente halten die Welt in Einklang, vier Elemente haben einen Wächter und dann gibt es noch Savinama, den fünften Wächter. Sein Erschienen bedeutet Tod und Wiederauferstehung. Eine alte Welt geht zugrunde und eine neue Welt entsteht. Doch als Savinama der Priesterin Ineana begegnet vergisst er seine Aufgaben und verliebt sich in sie...

Meinung:
C.S. Steinberg hat mit "Savinama - Der Wächter" ein besonderes und sehr eigenes Buch geschrieben. "Savinama" ist ein Buch, dass man nicht so grade nebenher lesen kann oder sollte, denn man muss sich darauf einlassen, mit Kopf und Herz dabei sein und vielleicht den ein oder anderen Satz auch zweimal lesen. Viele Dinge haben mehr Bedeutung als man ihnen auf den ersten Blick ansieht, man spinnt Gedankengänge und findet eine Menge verschiedener Interpretationsmöglichkeiten, die alle auf ihre Art richtig sind.
Also ihr seht es ist kein Buch für zwischendurch, aber wenn man sich darauf einlässt kann man ein ganz wundervolles und nachdenklich stimmendes Abenteuer erleben.

Der Schreibstil ist vielleicht noch nicht überall ganz sauber und manchmal etwas holprig und dennoch lässt es sich sehr schön lesen - teilweise sehr detailliert läuft es wie ein Film vor dem inneren Auge ab, quasi ein High-Fantasy Abenteuer in High Definition!

"Savinama - Der Wächter" ist ein Begleitbuch zu C.S. Steinbergs Trilogie "Magie der Schatten", dass heißt aber auch gleichzeitig das einige Sachen nur angedeutet werden bzw. im Kontext wahrscheinlich besser zu verstehen ist, wie zum Beispiel die politische Situation in dieser Welt.

Die Protagonisten sind wirklich sehr interessant und auch sehr schön ausgearbeitet, man kann ihre Eigenarten und Stärken herauslesen und das gefällt mir sehr gut - auch wenn ich anfangs Probleme hatte mir die Namen zu merken, aber sie sind ja auch eher außergewöhnlich.

Ein Buch, dass alleine gut dasteht, wahrscheinlich aber noch etwas besser in Kombination mit der "Magie der Schatten" und ebenso ein Buch, dass einen ans nachdenken bringt, nicht nur über das Buch und seine Protagonisten, sondern auch oftmals über das eigene Leben, Entscheidungen und wie eines zum anderen führt!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei C.S. Steinberg - vielen Dank auch für die schöne Leserunde bei Lovelybooks!

Produktinformation:
C.S. Steinberg - Savinama: Der Wächter, 2012 im mainebook Verlag erschienen
387 Seiten, momentan nur als Kindle Version für 8,99 €

Dienstag, 29. Januar 2013

Rezension: Astrid Vehstedt - Sonutarium Labyrinth

Astrid Vehstedt - Sonutarium Labyrinth

Ein spannender Krimi mit einer schwierigen Thematik

Inhalt:
Alfons Blanc, ein einfacher Straßenarbeiter, muss nun ein schweres Los tragen. Als er sich erleichtern muss findet er zwei Kinderleichen auf. Aufgrund seiner einfachen Art bekommt er von den Ermittlern schnell den Stempel des gesuchten Mörders aufgedrückt. Die Kölner Kommissare Kowalski und Gawriloff bekommen den Fall zugeteilt und fördern so einigen Dreck ans Tageslicht....

Meinung:
Astrid Vehstedt hat hier wirklich ein sehr gelungenes Debüt aufs Papier gebracht, dass mich begeistern konnte und auf noch viel viel mehr hoffen lässt!

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und leicht zu lesen, schon nach ein paar Seiten verliert man sich als Leserin in diesem wirklich haarsträubendem Krimi. Auch wenn ich anfangs mal wieder ein paar Namensprobleme hatte. Ok, Kowalski kann man sich noch gut merken aber mit Herrn Gawriloff hatte ich zu Anfang schon meine Problemchen.

Die Charaktere hat Astrid Vehstedt sehr gut gezeichnet und ausgearbeitet, sie haben definitiv Wiedererkennungswert und man hat beide Kommissare mit ihren Eigenheiten, doch sehr schnell ins Leserherz geschlossen und mit ihnen ermittelt, gefiebert, gefürchtet und gebangt. 
Schwierige und manchmal sogar aussichtlose Situationen gilt es zu meistern um die Mörder der beiden Mädchen zu finden und schlimmeres zu vermeiden. Bei ihrer Arbeit tun sich jedoch Abgründe auf, und man wird immer tiefer in diesen Fall hineingezogen - und manchmal tut es weh.
Kinderprostitution, Menschenhandel und Drogenmissbrauch sind ein paar Wörter, die einiges zum Inhalt sagen und damit schon klarmachen, dass es für die eigene Gefühlswelt auch mal schwer werden kann. 
Dennoch sind es leider Themen, die immer wieder die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und nicht tot geschwiegen werden dürfen!
Ich kann mir gut vorstellen, dass es die Autorin auch beim schreiben manchmal geschmerzt hat. 

Der Spannungsaufbau ist total gelungen, stetig steigt die Spannung, desto tiefer die Ermittler in den Fall eintauchen und immer mehr herausfinden, wie weit oder tief dieses Verbrechen doch geht, bis zum großen Showdown! Ich ziehe hier wirklich mal wieder meinen imaginären Hut für so ein tolles Buch!

"Sonutarium Labyrinth" ist ein wirklich spannender Krimi, der mich absolut begeistern konnte und ich hoffe auf weitere Fälle mit Kowalski und Gawriloff! Und hoffentlich bald!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereiststellung bedanke ich mich ganz herzlich beim fhl Verlag und Astrid Vehstedt, auch ein Dank wie immer an Lovelybooks!

Produktinformation:
Astrid Vehstedt - Sonutarium Labyrinth, 2012 im fhl-Verlag erschienen
474 Seiten, 14,00 €

Wenn ihr wissen wollt was genau Sonutarium überhaupt bedeutet, klickt hier!




Montag, 28. Januar 2013

Rezension: Nicole Joens - Maria sucht Josef

Nicole Joens - Maria sucht Josef
Eine weihnachtliche Liebesgeschichte

Weihnachts-Wundergeschichte 

Inhalt:
Miriam hat nach dem Unfalltod ihrer Schwester das Sorgerecht für ihre beiden Kinder bekommen und nun ist sie selbst auch noch hochschwanger und hat keinen Pfennig mehr in der Tasche. Glücklicherweise nimmt sie der Taxifahrer Joe trotzdem mit und damit beginnt für alle eine spannende und wunderliche Reise....

Meinung:
"Maria sucht Josef" ist mein erstes Buch von Nicole Joens und es hat mir sehr gut gefallen. Aber als erstes möchte ich sagen, dass das Cover für mich nicht zur Thematik passt, damit sich Leser, die eine eher seichte Geschichte suchen, sich hier nicht "vergreifen", denn "Maria sucht Josef" mag einiges sein, aber es ist kein seichtes Buch für zwischendurch.

Nicole Joens Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen. Sie beschreibt die Situation in der sich Miriam mit ihren "Kindern" befindet sehr detailliert und schönt nicht - aber was sollte man auch an solch einer Situation schön reden können. Zwei Kinder, eines ungeboren im Leib und keinen Plan davon wie es weitergehen soll. jetzt fragt ihr euch bestimmt wieso, es dann eine "weihnachtliche Liebesgeschichte" oder aber eine "Weihnachts-Wundergeschichte" sein soll.
Und da ist die Antwort wieder etwas einfacher, zwischenmenschliche Beziehungen und vor allen Dingen das Schicksal sorgen hier für ein Wunder und zeigen auf, dass Geld zwar wichtig ist, es aber noch viel viel wichtigere Dinge gibt, die man zum Leben braucht.

Aber machen wir und nichts vor, trotz allem ist der Großteil dieser Geschichte schon sehr traurig und stimmt den Leser nachdenklich. Miriram, die natürlich auch mit dem Tod ihrer Schwester und deren Mann zu kämpfen hat, hat plötzlich auch noch so viel Verantwortung zu tragen für die Kinder, sich und das Ungeborene. Und sie scheint nicht immer fähig dies so anzunehmen und so zu handeln, sie driftet in Traumwelten ab und die Kinder müssen viel mehr Verantwortung übernehmen, als gut ist und schon viel zu früh erwachsen werden. Eine Geschichte, wie sie sich ähnlich vielleicht in vielen deutschen Haushalten abspielen könnte und dennoch gibt diese Geschichte uns Hoffnung und zeigt, dass sich alles verändern kann und dass jeder Mensch auch mal einen Glücksgriff hat!

"Maria sucht Josef" ist eine nachdenklich stimmende Weihnachtslektüre, die mich fast komplett von sich überzeugt hat. Das einzige was mir nicht so gut gefallen hat, war das Ende und dafür gibt es auch einen Stern bzw. Herz Abzug - dennoch möchte ich euch dieses Buch für die Vorweihnachtszeit gerne ans Herz legen!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Nicole Joens und dem Piper Verlag! Außerdem für die tollen Möglichkeiten auch ein Dank an Lovelybooks!

Produktinformation:
Nicoel Joens - Maria sucht Josef, 2010 bei Piper erschienen
352 Seiten, 8,95 €

Sonntag, 27. Januar 2013

Rezension: Robin Gates - Dilmun

Robin Gates - Dilmun 
Jäges des Ewigen Lebens

Existiert das Paradies wirklich?

Inhalt:
Colin Rendall ist Professor für alte Geschichte an der Berliner Universität. Auf dem Heimweg sieht er wie eine seiner Studentinnen, Annika Talbach, an einer Demonstration teilnimmt und beinahe Polizeigewalt zu spüren bekommt. In letzter Minute zieht er sie weg und gemeinsam flüchten die beiden in die Galerie eines alten russischen Herrns. Nachdem die Gefahr vorüber ist schauen sie sich die Fotos an und Colin kauft ein Foto eines niederländischen Malers: Claude Morlot. Und dann nimmt das gefährliche Abenteuer seinen Lauf....

Meinung:
Robin Gates Schreibstil ist sehr einfach und angenehm zu lesen, sogar wenn es um theoretische Teile aus den Vorlesungen unseres Professors für alte Geschichte, Colin Rendall, geht. Schon nach wenigen Seiten wird man in die Geschichte um die Mythen und Sagen um das Paradies hineingezogen und man ahnt noch nicht, wie nahe man diesem hier kommt.
Spannungstechnisch hält er die Geschichte mehr oder weniger auf einem Level, für mich persönlich gibt es zum Beispiel nicht den typischen großen Showdown, sondern wie gesagt eine konsequent spannende Handlung.

Sein Ideenreichtum ist bemerkenswert, auch wenn ich nicht zu den Kennern von alter Geschichte gehöre und somit nicht genau sagen kann, was Fiktion und was Fakt ist. Dennoch malt er uns fast schon ein biblisches und spannendes Gemälde mit dem Thema Vertreibung aus dem Paradies, dem "Apfel" der Weisheit, der nicht immer ein Apfel sein muss und der Quelle des ewigen Lebens. Und das faszinierendste, was ich so noch nicht gelesen habe ist die Tatsache, dass sich ein großteil der Handlungen in Fotografien abspielt. Klingt fantastisch? Ist fantastisch!
Ebenso ein Thema ist hier der ewig andauernde Kampf von Gut gegen Böse - Devas gegen Ashuras - man muss dem Kind ja schließlich einen Namen geben!



Auch seine Charaktere hat er sehr schön gezeichnet, egal ob es sich um unsere Hauptprotas Colin und Annika handelt, Claude Morlot, den Hüter des Gartens oder auch die Mitarbeiter des Projektes Gilgamesch, die auf der Suche nach dem ewigen Leben sind!

Alles in allem ein wirklich spannendes Buch mit einer sehr interessanten und neuartigen Thematik, die alles ist, aber nicht ausgelutscht!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung und die schöne Leserunde bedanke ich mich ganz herzlich bei Robin Gates, dem Ueberreuter Verlag und für die Möglichkeit wie immer Lovelybooks!

Produktinformation:
Robin Gates - Dilmun, 2012 bei Ueberreuter erschienen
448 Seiten, 16, 95 €

Samstag, 26. Januar 2013

Rezension: Natascha Honegger - Die Amulettmagier

Natascha Honegger - Die Amulettmagier

Ein Buch für die kleine Schwester

Inhalt:
"Ein Amulettmagier muss zuverlässig sein, stark, selbstbewusst...", fuhr Vega eifrig fort und fuchtelte mit den Armen durch die Luft, ehe sie diese ruckartig sinken ließ und hektisch den Kopf schüttelte. "Aber doch kein ...Krimineller!"
Isa verdrehte die Augen. "Kriminell oder nicht. Ich war auch nur ein Waisenkind."
(S. 56)

Isalia, Jerino, Valeria und Alessandro sind keine normalen 13-Jährigen, sie sind Amulettmagier, dazu ausersehen die Schreckensherrschaft von Arkamoor Salsar zu brechen und für die Magie und ihre Freunde zu kämpfen.

Meinung:
"Die Amulettmagier" ist im wahrsten Sinne des Wortes ein fantastisches Debüt einer jungen Autorin. In einem High-Fantasy Abenteuer nimmt sie uns mit den Amulettmagiern auf eine Reise mit, die zu allerst ihrer Schwester gehörte. Ich finde, es ist wirklich ein außerordentliches Geschenk, was man einem anderen Menschen machen kann - ganz toll.

Aber nicht nur deshalb ist das Buch toll - Natascha hat einen sehr angenehmen Schreibstil, man kann sich die unterschiedlichen Ortschaften ganz genau vor Auge führen, obwohl es manchmal wirklich fantastische und auch unheimliche Orte sind - auch die Charaktere sind sehr schön gezeichnet und der Leser erkennt ganz klar ihre Eigenschaften, Stärken und Schwächen.

Ich muss auch sagen, dass ich die Handlungen und das komplette Buch für ein Debüt wirklich toll finde, sehr einfallsreich und gut durchdacht und ich denke, dass es noch einige weitere Leser gibt, die genauso ihren Spaß an und vor allen Dingen mit den Amulettmagiern haben werden.



Mein persönlicher Liebling ist natürlich Isalia, eine tapfere und starke Persönlichkeit, die sich für ihre Lieben einsetzt und für das Gute kämpft, obwohl sie im Waisenhaus bestimmt keine allzu behütete Kindheit hatte. Sie verbreitet Wärme und ist sehr großherzig, auch Jerino ihr männlicher Gegenpart ist mir sehr ans Herz gewachsen. Valeria, die Feruermagierin, konnte mich auch ziemlich schnell in ihren Bann ziehen, einzig Alessandro hatte es sehr schwer, aber wenn ihr das Buch lest, werdet ihr das auch verstehen.

Liebt ihr auch Zeichnungen in Büchern? Ja? Dann müsst ihr euch diese hier anschauen, und auch hier hatte den Stift Natascha Honegger in der Hand, deren Leidenschaft nicht nur das Schreiben, sondern auch das Zeichnen ist. Mit einer detaillierten Strichführung spiegeln die Zeichnungen immer Inhalte aus den Kapiteln wieder - so was mag ich.
Auch sehr schön ist am Beginn des Buches die Karte von Aria und auf der folgenden Seite die Prophezeiung der Amulettmagier!

Optisch und inhaltlich ein wirklich tolles Buch, was ich allen Fantasyfreunden ans Herz legen möchte!
Spannend, abenteuerlich und magisch geht es in den "Amulettmagier" zu!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Natascha Honegger und dem Papierfresserchen Verlag, wie immer auch ein Dank an Lovelybooks!

Produktinformation:
Natascha Honegger - Die Amulettmagier, 2012 im Papierfresserchen Verlag erschienen
405 Seiten, 13,90 € 


Freitag, 25. Januar 2013

Rezension: Paolo Roversi - Die linke Hand des Teufels

Paolo Roversi - Die linke Hand des Teufels

Aufruhr in Capo di Ponte Emilia

Inhalt:
Der Mailänder Journalist Enrico Radeschi fährt in seinem Urlaub gerne in sein Heimatdorf Capo di Ponte Emilia. Aber das normale Leben und die Arbeit spielt sich in Mailand ab - was soll ein Journalist, denn auch in so einem kleinen Dorf, in dem fast nie etwas geschieht? das sollte man jedoch nicht zu laut sagen, denn kurz nach seiner Ankunft, wird eine abgehackte Hand per Post verschickt und Enricos Sensationslust und Neugierde geweckt....

Meinung:
 "Die linke Hand des Teufels" ist Paoli Roversis Debütkrimi und dafür ist es auch nicht schlecht. Der Schreibstil ist angenehm und sehr leicht zu lesen, dennoch zieht sich die Geschichte und die Ereignisse um das Dorf und die Mordfälle sehr in die Länge. Viele Leser haben die Handlungsintensität und den Spannungsaufbau mit einem heißen, langen und trägen italienischen Sommertag beschrieben - und dieses Gefühl teile ich leider.
Ein kleines Problem hatte ich auch mit den vielen verschiedenen italienischen Namen und den Personenbeschreibungen mit Berufsbezeichnungen, irgendwann bin ich aber auch damit besser klar gekommen.

Zwar beginnt die Polizei direkt zu ermitteln nachdem die erste amputierte Hand - und später die erste Leiche - aufgefunden wird. Dennoch wirkt es teilweise sehr langatmig, bevor alles richtig ins Rollen kommt. Erschwerend kommt hinzu, dass Enrico, der mit seinen Hackerfähigkeiten eine beliebte Unterstützung der Polizei ist, zwischendurch auch immer mal wieder nach Mailand abkommandiert wird.

Dennoch nimmt das Buch im letzten Drittel etwas an Fahrt und Spannung auf - und ich denke, dass es in seinem nächsten Roman noch besser klappen wird, denn bekanntlich ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Ein interessantes Krimidebüt, dass im Bezug auf Spannung und Handlungsdichte noch ausbaufähig ist, den geneigten Leser aber dennoch zu unterhalten weiß. Ich bin gespannt, was noch kommen wird!

Wertung:
♥ ♥ ♥

Produktinformation:
Paolo Roversi - Die linke Hand des Teufels, 2011 im List Verlag erschienen
320 Seiten, 8,95 €

Donnerstag, 24. Januar 2013

Rezension: Dagmar von Cramm - Das grüne nicht nur vegetarische Kochbuch

Dagmar von Cramm - Das grüne nicht nur vegetarische Kochbuch

Nachhaltiges grünes Kochen

Meinung:
Ich hatte das Glück "Das grüne nicht nur vegetarische Kochbuch" in einer Koch- und Leserunde auf Lovelybooks testen zu dürfen.
Zweifellos ist das Kochbuch ein besonders schön aufgebautes Kochbuch, dass neben den Rezepten wirklich viel Inhalt zu bieten hat.

Der Anfang wird gemacht, in dem sich die Autorin mit dem Thema "Grünes Kochen" auseinandersetzt. Was genau ist grünes Kochen? Wie können wir bewusster einkaufen und kochen?
Bei diesem Thema fällt den meisten wahrscheinlich erst einmal der Punkt Bioprodukte ein - wobei ich mich da auch sehr schwer tu, denn es ist nicht alles bio, wo es auch drauf steht. Für mich war unter diesem Aspekt ganz wichtig, dass man regionale Produkte bezieht und am allerbesten sogar aus eigenem Anbau.
Nun ist mir klar, dass weder alle Leser einen Garten haben oder noch besser eigenes Vieh. Aber selbst auf einem Balkon kann man sich Kräuter, Tomaten, Gurken, Paprika und Salat ziehen - und es schmeckt so viel besser.
Ich versuche mich ja selbst gerne als Hobbygärtnerin und muss sagen, dass eigene Tomaten viel süßer und aromatischer sind, und auch Gurken etc. einfach viel besser schmecken.
Für und werden über kurz oder lang wohl auch eigene Eier auf dem Plan stehen, denn schon ganz lange ist es und der Wunsch uns ein paar Hühner zu halten.

Aber nun zurück zum Buch. Frau von Cramm führt uns ein wenig in die Waren- und Lebensmittelkunde ein und beleuchtet die schonende Zubereitung von Gemüse, Salaten, Eiern, Getreide- und Kartoffelprodukten, Eiern und Fleisch - ich bin nicht immer ganz ihrer Meinung, aber ich denke auch das ist normal.

Nun möchte ich gerne etwas zum Rezeptteil sagen, der sehr schön nach den Jahreszeiten aufgebaut ist, denn klar ist, dass grünes kochen auch saisonales kochen ist.
Als Einführung zu den Kapiteln Frühling, Sommer, Herbst und Winter finden wir zuerst eine Sammlung von saisonal typischen Kräuter, Obst und Gemüse, was mir sehr gut gefallen hat.
Ich habe mich auch an ein paar Gerichten aus diesem Kochbuch versucht, so habe ich unter anderem ein wundervolles Nußbrot nachgebacken (lecker), Specklauchtaschen gekocht und das erste Mal in meinem Leben Rahmwirsing frisch gekocht.






Der Rahmwirsing ist bei meiner besseren Hälfte super angekommen und war diesen Winter bisher schon einige Male bei uns auf dem Tisch - und er wird auch einer fester Bestandteil unseres Speiseplans bleiben, da es wirklich super schnell geht und so gut schmeckt!
Auch die Speck-Lauch-Taschen waren sehr einfach nach zu kochen und haben sehr gut geschmeckt.
Was mich jedoch sehr verwundert hat, war dass es doch sehr fleischlastig zuging - ok, die Küche im Herbst und im Winter ist generell etwas deftiger und schwerer, aber ich hätte eigentlich mit mehr fleischlosen Rezepten gerechnet.

Alles in allem jedoch ein sehr schönes Kochbuch, mit vielen Tipps und Hinweisen und vielfältigen saisonalen Rezepten, die dazu einladen sich in die Küche zu stellen und ein wenig zu experimentieren!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich beim GU Verlag und Lovelybooks!

Produktinformation:
Dagmar von Cramm - Das grüne nicht nur vegetarische Kochbuch, 2012 im GU Verlag erschienen
288 Seiten, 29,99 €


Mittwoch, 23. Januar 2013

Rezension: Ulrike Sterblich - Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt

Ulrike Sterblich - Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt
Eine Kindheit in Berlin (West)

Eine Liebeserklärung an West-Berlin

Meinung:
In "Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt" von Ulrike Sterblich gehen wir auf eine Zeitreise. Eine Zeitreise in die 80er Jahre, eine Zeitreise nach West-Berlin und eine Zeitreise in Ulrikes Kindheit und Jugend - und das heißt auf jeden Fall schon einmal, dass es persönlich wird. Aber nicht nur das.

 Ulrike Sterblich versteht es einem ihre Heimat näher zu bringen, sie hat eine unglaublich erfrischende und humorvolle Art an sich, in der sie uns ans ihren Erlebnissen teilhaben lässt - und uns ihre Stadt präsentiert.

Ich war noch nie in meinem Leben in Berlin und dennoch hat Frau Sterblich es geschafft mir die Stadt mit ihren Worten, Eindrücken und Gefühlen nah zu bringen. So nah, dass mein Wunsch in diese unglaubliche große Metropole einzutauschen noch mehr gewachsen ist.
Sie berichtet und erzählt von dem ganz normalen Alltagsgeschehen, speziellen Erlebnissen und auch den Sehenswürdigkeiten Berlins. Aber es geht nicht nur um die Stadt, es geht auch um Ulrike Sterblich, ihren Eindruck und ihre Erlebnisse beim Erwachsenwerden. Es geht um die erste große Liebe, die ersten durchfeierten Nächte und einen Austausch nach Amerika - ein Buch mit ganz vielen Facetten und tollen Inhalten!

Und die Liebe zu West-Berlin ist immer spürbar. Das Cover des Buches ist auch wirklich schön, der Ausschnitt der Karte mit einem Kinderbild von Ulrike und auch im Buch gibt es zu jedem Kapitel einen Kartenausschnitt und Erklärungen.

"Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt" ist eine interessante, unterhaltsame und gefühlvolle Reise nach Westberlin, die ich Berlinern und Nicht-Berlinern ans Herz legen möchte! Definitiv eine Leseempfehlung!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Rowohlt und Ulrike Sterblich, wie immer auch ein Dank an Lovelybooks für all die schönen Leserunden!

Produktinformation:
Ulrike Sterblich - Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt, 2012 im Rowohlt Verlag erschienen
256 Seiten, 9,99 €


Dienstag, 22. Januar 2013

Rezension: Jutta Wilke - Wie ein Flügelschlag

Jutta Wilke - Wie ein Flügelschlag

Frei sein, wie ein Schmetterling....
 

Inhalt:
„Ich rutsche an der Glasscheibe hinunter in den Schnee. Die Eissplitter in mir haben keinen Platz mehr und endlich finden sie ihren Weg nach draußen.
Ich kotze mir meine ganze beschissene Seele aus dem Leib.
Melanie Wieland ist tot. Und ich -
habe sie umgebracht.“
(S. 17)


Jana ist ein Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen. Durch ein Stipendium bekommt sie die Chance an einer Sportschule aufgenommen werden, so kann sie der erdrückenden Liebe ihrer Mutter entkommen und endlich das tun, was sie will: Schwimmen!
Am Anfang scheint es auch mit den Freundschaften ganz gut zu funktionieren, doch plötzlich wendet sich Melanie von ihr ab....

Meinung:
„Wie ein Flügelschlag“ ist mittlerweile das dritte Buch, dass ich von Jutta Wilke gelesen habe und sie schafft es immer und immer wieder mich mit ihren Geschichten zu fesseln und zu begeistern.

Frau Wilkes Schreibstil ist wie immer sehr gut zu lesen. Sie beschreibt uns Jana und ihre Situation zuhause, als auch in der Schule sehr bildlich – und auch ihre Gefühlswelt und die Bedeutung die das Schwimmen für Jana hat wird ganz klar herausgearbeitet und verständlich dargestellt.

Jana ist froh ihrer klammernden Mutter zu entkommen, denn es wird von vorne rein klar, dass Jana ein sehr selbstständiger und freiheitsliebender Mensch ist. Janas Mutter kommt mit der Situation nicht klar und wäre ganz froh, wenn ihre Tochter, die Schule wieder verlassen müsste, denn sie sieht sie nur noch am Wochenende und kann sie nicht in dem Maße kontrollieren, wie es ihr lieb wäre.
Doch auch für Jana wird die Situation an der Schule sehr schwierig, als Melanie den Kontakt zu ihr abbricht und der Trainer Jana dann auch noch unter Druck setzt – und plötzlich ist Melanie tot und niemand will mit ihr sprechen, doch Jana ist klar, dass das nicht mit rechten Dingen zugegangen ist.

„Wie ein Flügelschlag“ ist ein sensibler Jugendkrimi, der sich vielfältig mit den Beziehungen, die man eingeht beschäftigt, der aufzeigt, wie wichtig Kompromisse sind und das man alleine nicht immer ans Ziel kommt.
Frau Wilke hat es mal wieder geschafft einen spannenden Jugendkrimi zu schreiben, der einen nicht mehr loslässt und auch auf das Thema Leistungsdruck im Alltag eingeht!
Und sie hat es geschafft ein Buch zu schreiben, was einen die Nächte durchlesen lässt!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Produktinformation:
Jutta Wilke - Wie ein Flügelschlag, 2012 im Coppenrath Verlag erschienen
283 Seiten, 14,95 €


Montag, 21. Januar 2013

Rezension: Simone Ehrhardt - Das wundersame Weihnachtsgeschenk

Simone Ehrhardt - Das wundersame Weihnachtsgeschenk

Sonntag, 20. Januar 2013

Rezension: Tommy Jaud - Überman

Tommy Jaud - Überman

Die Angst ist messbar - in Dadas

Inhalt:
Oh weia - hat Simon Peters es doch erst geschafft zum Millionär aufzusteigen, ist er nun wieder pleite. Alles Dank merkwürdiger Investitionen seines griechischen Finanzberaters (wer lässt sich heute denn noch auf so was ein) und Simon traut sich nicht einmal seiner Freundin etwas zu sagen, denn sie wollte nun mit seiner Unterstützung eine ziemlich teure Ausbildung als Weinmanagerin machen....


Meinung:
Ich bin so glücklich Simon Peters ist back und es gibt wieder einige wahnwitzige Abenteuer zu erleben. Es gibt einfach keinen "fiktiven Mann" der gleichzeitig so bekloppt und dennoch so liebenswürdig sein kann, und grade das macht für mich die Anziehungskraft dieser Person aus. In einem Moment will man ihn trösten und ihm sagen, dass er sich doch nicht auf einen griechischen (!!) Finanzberater, der einem Discounterzertifikate auf Schweinemagerfleisch verkaufen will nicht verlassen kann, dann will man ihn schütteln, weil er seiner Freundin nicht die Wahrheit sagt und irrwitzige Ideen im Kopf hat und dann will man ihn nur noch stoppen. Aber Simon Peters ist nun einmal nicht so leicht aufzuhalten, wie wir in "Überman" wieder einmal feststellen können.

Am Anfang muss ich sagen, dass ich wirklich besorgt war, denn für mich war Simon Peters bisher entweder einfach die Stimme von Christoph Maria Herbst oder Olliver Pocher - die ihn beide großartig vertont bzw. gespielt haben. Dennoch war dieses Angst total überflüssig, denn Tommy Jaude kann nicht nur humorvolle Geschichten schreiben, nein - er kann auch nahezu perfekt lesen und jedem seiner Protagonisten die richtige Stimme auf den Leib sprechen.
Ich finde es wirklich absolut beeindruckend mit wie viel Liebe und bestimmt auch Spaß er hier an der Sache war, sei es der kölschende Flick, der quengelige Phil oder Simon Peters himself - grandios. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass man auf alte Bekannte getroffen ist, wie zum Beispiel den Ikea Verkäufer, der Simon den Single-Sessel verkauft hat - da schwelgt man doch direkt in Erinnerungen.

Was auch wirklich toll ist, ist das Aufgreifen und spielen mit aktuellen Themen, wie der Eurokrise (auch wenn sie real nicht so amüsant ist) und dem Ende des Mayas-Kalenders und somit dem drohenden Weltuntergang. Gekonnt werden diese Themen aufgegriffen und in der Geschichte so toll eingebaut, dass es der reinste Angriff auf die Lachmuskeln ist. Am besten hat mir die Messbarkeit der Angst gefallen, eine Einheit die man nicht so schnell vergessen wird: die Dadas.
Messbar an der Anzahl der noch vorhandenen Currykings im Regal, der rückwärts eingeparkten Autos und den Abweichungen der Magnetrinder - wie verrückt muss man den sein, damit man sich so was ausdenken kann!

Aber mehr will ich jetzt nicht mehr schreiben. Für diejenigen Leser und Hörer, die Simon Peters schon ab dem "Vollidiot" ins Herz geschlossen haben ist es natürlich gewissermaßen schon eine Pflicht sich auch den neuen verrückten Einfällen und "Unfällen" zu stellen!
Ein wundervolles Hörbuch, dass nicht das letzte Mal in meinem CD-Player lag!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Argon und Blogg dein Buch!

Hier könnt ihr das Hörbuch übrigens direkt bestellen!

Produktinformation:
Tommy Jaud - Übermann, Autorenlesung, 2012 bei Argon Hörbuch erschienen
5 Std. 29 Minuten, 19,95 €

Rezension: A.C. Schyboll - Jenseits der Dunkelwelt

A.C. Schyboll - Jenseits der Dunkelwelt

Philosophie trifft auf Krimi?


 Inhalt:
„Sie hatte es vor zwei Jahren einmal mit außerhäuslicher Arbeit versucht, mit dem Ergebnis, dass Mikoschs Grundschule mehrmals die Woche anrief und Lucy ihre latente Sprachwilligkeit wieder gänzlich einstellte. Kurz darauf versuchte Nathan sich an seinem ersten LSD-Trip.“
(S. 17)


Karl ist verheiratet und Familienvater von drei Kindern, nach eigener Aussage sind diese alle hochbegabt – beruflich verbringt er seine Zeit als Systemadministrator in einer Bank. Eigentlich geht es der Familie auch gut, dennoch überlegt Karl, ein Ding zu drehen, er denkt an Bankraub, dann an Entführung – auf jeden Fall, muss etwas passieren.

Meinung:
Leider konnte das Buch meine Erwartungen nur in den aller gröbsten Ansätzen erfüllen. Die Story klang wirklich ganz toll, spannend und einfach mal anders, und vor allen Dingen der Aspekt der Philosophie hat mich neugierig auf „Jenseits der Dunkelwelt“ gemacht.
Aber leider bin ich schon am Anfang ans scheitern geraten, denn ich bin mit dem Schreibstil von Frau Schyboll leider überhaupt nicht warm geworden.
Mir hat auch die Kommunikation untereinander sehr gefehlt, denn in diesem Buch findet man keine wirklichen Dialoge und Gespräche, und grade diese machen Bücher und deren Inhalte für mich so lebendig und ansprechend.

Alles erschien mir so zäh – Inhalt und Stil – und es war für mich ein durch quälen. Dennoch habe ich mir gesagt: Sei tapfer, halt durch! Vielleicht wird es noch besser!
Für mich hat das leider nicht gestimmt und ich persönlich finde es auch immer traurig, wenn ein Buch mich nicht begeistern kann, aber ich war halt nicht die richtige Leserin für „Jenseits der Dunkelwelt“.

Mein nächstes Problem war Karl, er wirkt in seinen Gedankengängen so lebens- und realitätsfern. Alleine, wie er schon seine Familie lobhudelt zu Beginn des Buches ist absolut nicht nachvollziehbar für mich. Die Kinder scheinen allesamt hochbegabt zu sein, haben aber in der Realität einfach nur große Probleme oder sogar einen schweren Knacks weg.

Abschließend kann ich nur sagen, dass es in allem nicht so ganz mein Fall war, vom Inhalt habe ich mir ein bisschen mehr versprochen und mit dem Stil bin ich auch überhaupt nicht klar gekommen – aber ich denke, dass es für dieses Buch auch die geeigneten Leser geben wird – nur leider gehöre ich nicht dazu!

Wertung:
♥ ♥

Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganze herzlich bei A.C. Schyboll und dem fhl Verlag!

Produktinformation:
A.C. Schyboll - Jenseits der Dunkelwelt, 2012 im fhl Verlag erschienen
289 Seiten, 12,95 €

Samstag, 19. Januar 2013

Rezension: Michael Zeidler - Abenteuer mit Archimedes, Pythagoras & Co.

Michael Zeidler - Abenteuer mit Archimedes, Pythagoras & Co.

So spannend können Naturwissenschaften sein....

Inhalt:
"Genau, die Minne! Gute Idee. Ich kenne auch eine Prinzessin, unter deren Fenster wir schmachten können wie der Held von den festspielen."
Kurz darauf liefen wir mit Topf, Löffel und Opas alter Gitarre ausgerüstet durchs Dorf die Sonnengasse hinauf bis zum letzten Haus. Dort wohnte unsere Prinzessin in ihrem Schloss."
(S. 33)

Simon verbringt den Sommer bei seinen Großeltern in Wollebach, wo er gemeinsam mit Ritter Olli und Rittsie Tanja viele spannende und interessante Abenteuer erlebt - und alles nur um Wollebach vor den Sarezenen zu retten...

Meinung:
Michael Zeidlers "Abenteuer mit Archimedes, Pythagoras & Co." ist ein wunderbarer Roman für Kinder und Jugendliche mit zwölf naturwissenschaftlichen Experimenten.

Der Schreibstil des Autors ist angenehm und der Zielgruppe angepasst, so dass man ohne Probleme in die Geschichte der Wollebachritter hineinfindet und auch dran bleibt.
Eine wirklich abenteuerliche und spannende Geschichte wird hier erzählt. Wir begleiten die Wollebachritter Simon und Olli und Prinzesin oder Rittsie Tanja in ihren spannenden Sommerferien, in denen es ihre Aufgabe ist das Dorf Wollebach vor den Sarazenen-Bäumen zu retten.
Ihr habt noch nie von den Sarazenen-Bäumen gehört?
Dann solltet ihr dieses Buch lesen.

Aber hier gibt es nicht nur die Geschichte um die Sommerferien der Kinder zu entdecken, nein diese Buch ist gespickt mit naturwissenschaftlichem Wissen. Die Kinder müssen Aufgaben lösen, die mathematisch oder mit Physik oder Chemie zu erklären sind - und ich als große konnte mir auch noch einiges an Wissen mitnehmen bzw. auffrischen.
 Eine wirklich wunderbare Idee um Kindern zum Beispiel den Magnetismus zu erklären oder die verschiedenen Eigenarten von Metallen und noch so viel mehr.

Ein wirklich gelungenes Buch, dass ich allen Eltern und deren Kindern ans Herz legen möchte, egal ob Matheass oder Physikmuffel - so macht lernen Spaß! Ganz toll!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei dem Stories & Friends Verlag & Michael Zeidler!

Produktinformation:
Michael Zeidler - Abenteuer mit Archimedes, Pythagoras & Co., 2012 im Stories & Friends Verlag erschienen,
298 Seiten, 19,90 €

Freitag, 18. Januar 2013

Rezension: Bianka Minte-König - Die bösen Mädchen von Warfield Manor

Bianka Minte-König - Die bösen Mädchen von Warfield Manor

Unheimliches Geigenspiel dringt durch die Gemäuer...

Inhalt:
"Ich schlief eigentlich ganz gut, allerdings weckten mich zweimal in der Nacht ziemlich laute Geräusche aus dem Schlaf. Einmal klang es, als würde jemand unten im Haus einen Polterabend veranstalten. Es schepperte und krachte und ein Lärm wie von zerbrechendem Geschirr drang durch das Treppenhaus bis zu meinem Zimmer herauf. Ich hatte ja schon allerlei über Spuk in englischen Herrenhäusern und Schlössern gelesen, aber natürlich glaubte ich das nicht."
(S. 22)

Rachel ist glücklich, als sie nach der Schule eine Stelle als Au-Pair bei den Glenvilles auf Warfield Manor erhält. Doch leider ist es nicht so einfach, wie sie es sich vorgestellt hat. Zwar haben sie Zwillinge Thomas und Charlie sehr schnell ins Herz geschlossen, doch ihre ältere Schwester Shady macht ihr das Leben schwer. Als dann plötzlich auch noch zu spuken beginnt braucht Rachel dringend Hilfe....

Meinung:
Nein - dafür bin ich noch nicht zu alt. Ich habe ja schon des öfteren für meine Vorliebe zu Bianka Minte-Königs Büchern gesprochen und auch schon einige vorgestellt und am allerliebsten ist mir die "Liebe & Geheimnis-Reihe".
So möchte ich euch heute "Die bösen Mädchen von Warfield Manor" vorstellen - ein weitere, schaurig schöne Geschichte aus Frau Minte-Königs Feder. Und diesmal wird es auch wirklich gespenstig...

Bianka Minte-Königs Schreibstil ist wie immer angenehm und sehr leicht zu lesen, man kann sich die gelesenen Situationen und Handlungsorte wunderbar vor Augen führen, so dass es einfach Spaß macht mit Rachel Warfield Manor zu erkunden.
In Bianka Minte-Königs "Liebe & Geheimnis-Reihe" spielen des öfteren auch alte Herrenhäuser eine Rolle, und grade das ist ein Aspekt, der es immer so wohlig-schaurig werden lässt, denn solch alte Bauten sind immer so wundervoll atmosphärisch.

Die Charaktere sind hier auch wieder sehr schön ausgearbeitet, auch wenn es in dieser Reihe ja im Prinzip immer sehr ähnliche Charaktere gibt, zumindest von der Grundthematik her. Neben Rachel, dem jungen Au-Pair Mädchen treffen wir auch ihre Schützlinge Charlie, Thomas und die etwas eigenwillige Shady, aber dann natürlich auch noch auf den jungen Parapsychologen Andreas, der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Denn eine Liebesgeschichte darf hier natürlich auch nie fehlen.
Ob Rachel und Andreas gemeinsam den Ursprung des Spuks entdecken und diesen beseitigen können?

Die "Liebe & Geheimnis-Reihe" ist eine tolle Bcuhreihe für junge Mädchen, die gerne spannend Liebesgeschichten lesen und auch gegen den ein oder anderen Geist nichts einzuwenden haben!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Produktinformation:
Bianka Minte-König - Die bösen Mädchen von Warfield Manor, 2009 im Thienemann Verlag erschienen
220 Seiten, 9,90 €


Donnerstag, 17. Januar 2013

Louise Deacon - Biss zum ersten Kuss

Louise Deacon - Biss zum ersten Kuss
Wie du deinen Jacob oder Edward fürs Leben findest

Ein psychologischer Ratgeber, der höchstens für Teens geeignet ist

Meinung:
In dieser Rezension starte ich direkt mal mit meiner Meinung, da ich bei einem Sachbuch nicht unbedingt allzuviel zu seinem Inhalt schreiben kann bzw. es in diesem Fall auch direkt mit meiner Meinung zusammenhängt.

Ein psychologischer Ratgeber, der sich mit dem Twillight-Hype und der Sehnsucht nach Vampiren bzw. Werwölfen beschäftigt, klang für mich sehr interessant und somit durfte dann mit ein wenig Glück dieses Buch bei mir einziehen.

Als erstes komme ich jetzt zum positiven. Louise Deacons Schreibstil ist sehr flüssig und einfach zu lesen, so dass man sich zumindest nicht durch das Buch quälen muss - auch ihre Gedankengänge sind in Teilen nachvollziehbar.

Und jetzt kommt direkt mal, was mich ein wenig stört, zum einen erscheint es einem als Leser so, dass sie ihre Thesen, in diesem Fall ihre Twillight-Geheimnisse, immer sehr ähnlich und kaum abweichend sind. Ganz oft habe ich mir beim gelesen gedacht: "Habe ich das nicht eben erst gelesen?"  Und das sollte nicht sein.
Ebenfalls störend empfinde ich ihre Beispiele, die wohl der Realität entsprechen, und von Mädchen und jungen Frauen handeln, die ihre Beziehungen mit guten Männern beenden, weil sie die Gefahr suchen, im übertragenen Sinne also lieber den Vampir oder Werwolf als Partner möchten.
Oder aber, ihren Partner nicht mehr wollen, weil er sie nicht so selbstlos liebt wie Edward seine Bella.

Von daher denke ich, dass die Zielgruppe für dieses Buch wirklich schon eher Teenie-Mädels sind, deren Twillight Fanatismus schon krankhaft ist, denn eine normale Frau mittleren Alters wird doch nicht eine Beziehung aufgeben, weil er nicht ist wie Edward oder so schön gebaut wie Jacob.
Auch sind viele Ratschläge der Autorin einfach Dinge, die man im Laufe seines Lebens lernt und lernen muss und das passiert meistens in dem man Fehler macht und auch das gehört nun mal zum Leben dazu.

Also liebe junge Mädels (ich hoffe es gibt nicht allzu viele von euch) Edward und Jacob sind Fantasiegstalten, die es so im richtigen Leben niemals geben wird - natürlich ist es schön sich ihre Makellosigkeit anzuschauen oder auch Stephanie Meyers wundervolle Bücher zu lesen, aber ihr werdet bestimmt auch glücklich mit einem "normalen" Mann an eurer Seite - die anderen schaut ihr euch dann einfach ab und an mal im Fernseher an!

Wertung:
♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Louise Deacon, dem Piper Verlag und wie immer auch Lovelybooks!

Produktinformation:
Louise Deacon - Biss zum ersten Kuss: Wie du deinen Jacob oder Edward fürs Leben findest, aus dem Englischen von Henriette Zeltner, 2012 im Piper Verlag erschienen
408 Seiten, 9,99 €

Mittwoch, 16. Januar 2013

Rezension: Das neue Waldkochbuch

Das neue Waldkochbuch - Aus dem Wald auf den Teller

Interessante und abwechslungsreiche Rezeptideen

Meinung:
In dem neuen Waldkochbuch finden wir eine Vielzahl von Rezepten vor, die aus Einsendungen eines Wettbewerbs stammen, der vom Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreichs und dem avBuch gestartet wurde.

Hier ist der Namen Programm, die Rezepte werden mit heimischen Zutaten zubereitet und bevor es richtig losgeht gibt es auch erst einmal einen Einführungsteil.
Der Leser bekommt Hinweise, wie er sich im Wald zu verhalten hat und was er tunlichst lassen sollte.
Außerdem gibt es auch noch eine kleine Einführung in heimische Kräuter, Pilze und natürlich auch einen Teil über Wildbret.

In dem Kochbuch finden wir ca. 80 verschiedene Rezepte vor, die in die Kategorien Vorspeisen, Hauptspeisen, Süsses und Eingemachtes und Hausmittel eingeteilt sind.
Ein Kochbuch das gleichermaßen für den Fleischfreund als auch für den Vegetarier Gerichte anbietet, wie z.B. Steinpilzrisotto, Bärlauchpfannkuchen oder Gebackene.Pilz-Kartoffelklöße.

Da ich natürlich wissen sollte, ob die Rezepte auch gut nach zu kochen sind und schmecken, habe ich mich an "Pilznudeln" versucht. Es war wirklich ein sehr einfaches aber feines Rezept mit wenigen Zutaten (Zwiebeln, Pilze, italienische Kräuter, Weißwein, Sahne, frischer Basilikum). Die Zubereitung war wirklich kein Hexenwerk und mir hat es auch sehr gut geschmeckt. Mein Freund war zwar nicht so begeistert, aber ich nehme an, dass es einfach an der Tatsache lag, dass es fleischlos war.
Sieht nicht perfekt aus, aber lecker war es ♥

Grade bei dem Kapitel "Eingemachtes & Hausmittelchen" lachen einen viele interessante Rezepte zum nach kochen ein, wie z.B. Waldmeisterbowle, Holunderblütensirup und Bärlauchaufstrich (ich ♥ Bärlauch).

Ein wunderbares Kochbuch mit vielfältigen Rezeptideen zum nachkochen - und das beste ist, viele der Zutaten wachsen vor deiner Tür!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereiststellung bedanke ich mich herzlich beim Cadmos Verlag!

Produktinformation:
Das neue Waldkochbuch - Aus dem Wald auf den Teller, 2012 erschienen bei avBuch, Cadmos
128 Seiten, 19,99 €

Dienstag, 15. Januar 2013

Rezension: Petra Oelker - Ein Garten mit Elbblick

Petra Oelker - Ein Garten mit Elbblick

Historischer Kriminalroman 

Inhalt:
Hamburg 1895: Henrietta Winfield kehrt zur Beerdigung ihres Vaters nach Hamburg zurück. Doch dieser Todesfall soll nicht der einzige Schicksalsschlag im Leben der jungen Frau bleiben. Wenig später bekommt sie die Information, dass ihr Ehemann, der sich unter einem falschen Namen in Hamburg aufhielt, ermordet aufgefunden wurde.
Um sich zu erholen verbringt sie einige Zeit bei ihren Verwandten, doch einige ihrer Äußerungen verschaffen Henrietta alles andere als Erholung...

Meinung:
Als erstes möchte ich den wirklich sehr detaillierten und hamburgverliebten Schreibstil von Frau Oelker erwähnen. Sie versteht es definitiv das vergangene Hamburg vor den Augen des Lesers auferstehen zu lassen und beschreibt auch die gesellschaftlichen Eigenarten und Veränderungen sehr gut.

Die Entwicklung und Darstellung der Charaktere hat mir auch sehr gut gefallen, man kann mit ihnen Fühlen und die Handlungen nachvollziehen. Jedoch bin ich ein wenig enttäuscht, was den kriminalistischen Hintergrund dieses Romanes angeht - es war mir persönlich einfach etwas zu wenig, zu ungenau.
Wenn man "Ein Garten mit Elbblick" nur als historischen Roman ansieht, kann er definitiv punkten, sobald man das Buch aber unter dem Aspekt historischer Kriminalroman liest, verliert das Buch ein wenig an seinem Reiz, obwohl es handwerklich ein wirklich tolles Buch ist.

Erklärend möchte ich noch hinzufügen, dass ich mich ja sowieso immer mit historischen Büchern etwas schwer tue und es da wahrscheinlich einfach viel passendere Leser als mich gibt. Dennoch wollte ich einen Versuch wagen, da ich vor nicht allzulanger Zeit mit Anja Marschalls "Fortunas Schatten" wirklich einen grandiosen historischen Kriminalroman gelesen habe.

Ich würde "Ein Garten mit Elbblick" begeistern Hamburgliebhabern und Freunden von historischen Romanen empfehlen, denn die werden wirklich Spaß mit diesem Buch haben!

Wertung:
♥ ♥ ♥

Für die Bereiststellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Petra Oelker und dem Rowohlt Verlag! Wie immer geht an dieser Stelle auch ein Dank an das beste Bücherforum Lovelybooks!

Produktinformation:
Petra Oelker - Ein Garten mit Elbblick, 2012 erschienen im Rowohlt Verlag
400 Seiten, 9,99 €

Montag, 14. Januar 2013

Rezension: Bianka Minte-König - Milas Ferientagebuch Paris

Bianka Minte-König - Milas Ferientagebuch Paris

Urlaub in der Stadt Liebe

Inhalt:
Mila begleitet ihre Freundin als Anstandsdame in die Stadt der Liebe - und verliebt sich selbst auch ein wenig. Dabei hat sie doch zu hause einen Freund, der auf sie wartet....

Meinung:
"Milas Ferientagebuch: Paris" ist bereits der zweite Band der Ferientagebücher, und mir hat es auch besser gefallen, als das Ferientagebuch Mallorca.
Ich denke es liegt einfach daran, dass in "Milas Ferientagebuch Paris" auch viel mehr auf die Stadt und die Kultur eingegangen wird. Die Mädchen besuchen Sehenswürdigkeiten und lernen Land und Leute kennen und lieben.

Emilia Schüle liest das Hörbuch wieder sehr schön und gekonnt ein, ihre Stimme passt einfach perfekt zu Mila - auch wenn ich den Vergleich zu den Filmen nicht ziehen kann, da ich noch nie einen gesehen habe. Dennoch bin ich überzeugt, dass Emilia Schüle auch im Film eine reife Leistung bringt.

Und wieder konnte mich auch Frau Minte-König von ihrer Arbeit überzeugen. Ich freue mich ja immer wieder, wenn ich ein Buch oder Hörbuch von ihr lese/ höre.

Alle jungen Mädchen, die Geschichten von der Liebe lieben und und von Paris träumen sollten sich "Milas Ferientagebuch Paris" anhören!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich beim DAV-Verlag und für die Möglichkeit dieser Hörrunde Lovelybooks!

Produktinformation:
Bianka Minte-König - Milas Ferientagebuch Paris, gelesen von Emilia Schüle, 2012 erschienen im DAV Verlag
2 Cd`s, 9,99 €

Sonntag, 13. Januar 2013

Und noch ein paar Buchschätze bekommen ein neues Heim ♥

Huhu,
so da es doch einige neue Bücher waren, musste ich den letzten Post mit den Buchzuwachsen splitten und nun kommen, dann noch die restlichen Bücher, die ich euch natürlich auch nicht vorenthalten will.
Also schaut selbst, wer und was da noch so bei mir eingezogen ist :-)














Und was sagt ihr zu meinen Neuzugängen?
"Night School" habe ich schon gelesen, da bekommt ihr dann die Tage auch meine Rezension zu lesen - und bald auch die vom zweiten band, da ich diesen für eine Leserunde gewonnen habe *yippie*
Und das ist auch gut so, das Buch ist nämlich dermaßen spannend, dass man den nächsten teil gar nicht erwarten kann.
Da sind richtig tolle Schätze mit bei :-) Ich freue mich so ♥ Und von Yvonne Pioch ist auch ein Buch dabei, dass ihr in den nächsten Tagen auch noch vorgestellt bekommt.
Habt ihr schon eines der Bücher gelesen? Abgesehen vom Harry, die Reihe hat wahrscheinlich so ziemlich jeder schon komplett gelesen, bis auf mich :-)

Samstag, 12. Januar 2013

Rezension: Leuw von Katzenstein - Ruchlose Rivalen

Leuw von Katzenstein - Ruchlose Rivalen

Hammerhai & Zitherrochen, Piratenwort wird nicht gebrochen

Inhalt:
Käpt`n Bucklebert ist eigentlich gar kein Käpt`n mehr, mittlerweile ist er der Ehemann von Prinzessin Libella aus Lissabon. Doch das Leben als braver Ehemann taugt nichts. Bucklebert wird fett, launisch und die Ärzte wollen ihm alles verbieten was Spaß macht. Da gibt es nur einen Weg - ab aufs Meer

Meinung:
Anfangs bin ich davon ausgegangen, dass es eine unterhaltsame Piratengeschichte für Jung & Alt ist - aber eine klitzekleines bisschen habe ich mich da doch geirrt. Unterhaltsam? Ja! Für ältere Leser/ Hörer? Ja! Für junge Leser/ Hörer? Nein!
Also wartet noch ein paar Jährchen, wenn ihr Leuw von Katzensteins Geschichte an eure Kleinen weitergeben wollt, denn die Piraten fluchen und schimpfen was das Zeug hält und einige Sachen sollten kleine Kinderohren nun einmal noch nicht hören - aber so lange können sich die Eltern mit diesem Hörbuch die Zeit vertreiben.

Die Geschichte ist so phantasievoll und manchmal einfach nur abgedreht, dass ich mich frage, wie man auf so was kommt - nun der gute Leuw von Katzenstein wird es wissen!
Ich habe mich lange nicht mehr so gut unterhalten gefühlt, grinsend, wenn nicht lachend habe ich diesem Meisterwerk gelauscht. Und ich frage mich ob der alte Bucklebert nicht eine ganz harte Konkurrenz für den alten Käpt`n Blaubär ist.

Gemeinsam mit Kapt`n Bucklebert, der Crew und seinem Raben habe ich mich also auf eine waghalsige reise über die sieben Meere zu bekannten und unbekannten Orten gemacht und viele gefährliche Abenteuer mit ihnen erlebt - und ganz viele neue tolle Piratensongs gelernt. Denn dem Hörbuch liegt noch eine CD mit tollen Piratenliedern bei - wie ich finde eine wunderbare Idee.

Lieber Leuw von Katzenstein, ich bin begeistert von Ihrem Ideenreichtum und genauso von Ihrer stimmlichen Vielfalt - ich ziehe meinen Hut vor dieser Meisterleistung!
Ja ihr Lieben, Herr von Katzenstein hat nicht nur das Buch geschrieben, sondern auch das Hörbuch eingelesen und gibt den unterschiedlichsten Charakteren - vom Käpt`n Bucklebert, über zwei Mäusen, bis hin zu Hunden, Vögeln und Affen - seine Stimme und auch Seele.

Wer skurrile Abenteuer mag wird Käpt`n Bucklebert und die "Ruchlosen Rivalen" lieben!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei der Hörcompany!

Produktinformation:
Geschrieben und Gelesen von Leuw von Katzenstein, 2010 erschienen bei der Hörcompany
5 Cd-Box, 5 Std. 20 Min., 14,95 €




Freitag, 11. Januar 2013

Meine gewonnene ♥Glossybox♥

Hey ihr Lieben,
ich habe  ja schon einmal gesagt, dass die Glossybox mit der Pinkbox, was die Alltagstauglichkeit angeht nicht mithalten kann, aber als letztens ein Gewinnspiel für Blogger gestartet wurde, bei dem man auf jeden Fall eine Glossybox bekam, habe ich da natürlich auch mitgemacht.
War ja quasi geschenkt :-)
Und jetzt zeige ich euch dann doch noch, was ich in meiner Glossybox gefunden habe (ich hoffe, ich komme jetzt nicht mit der Pink-Box durcheinander) :-)

Die Proben von Marbert und die Fingerwärmer waren Goddies :-)

Balsam für Körper und Lippen, Parfümprobe und Blush :-)

Peeling, Augencreme und Mascara
Was soll ich hier denn anderes schreiben, als ich dass ich glücklich und zufrieden bin, denn einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul :-)
Die Goddies gefallen mir ♥
Den Körper- und Lippenbalsam habe ich schon in einer anderen "Geschmacksrichtung" und finde ihn ziemlich gut, grade im Winter leiden meine Lippen immer. Obwohl wir ja eigentlich eher Frühling haben *strange* Der Blush hat einen schönen Rosaton und wird bestimmt bald verwendet werden, Parfümpröbchen sind auch immer gut :-)
Mein Highlight war aber eigentlich der Mascara, da ich meinen jetzt erst aufgebraucht habe *freu*
Das Peeling und die Augencreme hat mir auch sehr gut gefallen.
Und wie gesagt als Gewinn ist es sowieso in Ordnung :-)

Wie findet ihr meine Glossybox?

Donnerstag, 10. Januar 2013

Rezension: Joanne Dahme - Creepers: Der Fluch der Hexe

Joanne Dahme - Creepers - Der Fluch der Hexe

Schaurig-schöne Geistergeschichte

Inhalt:
"Als erstes fiel mir der Efeu auf, nicht die von der Sonne ausgeblichenen Grabsteine, die in gebrochenem Weiß aus dem Friedhofsgelände aufragten wie alte Knochen. Es ist erst eine Woche her, dass wir in unser neues Haus gezogen sind, und als wir hinter dem Umzugswagen in die Einfahrt bogen, fiel mir auf, dass der Efeu einfach überall war - er wand sich die Baumstämme hinauf und breitete sich kleckernd über den Rasen aus."
(S. 7)

Courtney zieht mit ihren Eltern in ein wundervolles, altes efeuüberwachsenes Haus. Als sie auf dem benachbarten Friedhof Margaret und ihren Vater kennenlernt, erfährt sie, dass auf dem Haus ein Fluch liegen soll. Courtney beginnt erst daran zu glauben, als sie sieht wie sich im Keller wie von Geisterhand Efeuornamente auf der Wand bilden....

Meinung:
Als erstes, ich liebe Geschichten mit alten und geschichtsträchtigen Häusern und genauso liebe ich Spuk- und Geistergeschichten, wenn beides aufeinander trifft ist es doch schon fast perfekt.

"Creepers - Der Fluch der Hexe" ist in sich so liebevoll gestaltet, dass einfach die Optik dieses Buches schon ein totales Highlight ist. Wie man auf dem Bild sieht ist der Umschlag efeugrün und drauf sind dann noch die Ranken geprägt - einfach toll. Aber auch im Inneren geht es so weiter. Zu Beginn eines jeden Kapitels finden wir eine Seite auf der wir entweder Briefe, Zeitungsausschnitte, Tagebucheinträge oder ähnliches wiederfinden, diese sind auch immer wieder mit Efeuranken verziert und in Grüntönen gehalten - aber schaut selbst.

Aber genauso liebevoll und warm, wie das Buch gestaltet ist, ist die Geschichte über Courtney und ihre neuen Freunde.
Nachdem Courtney erfährt, dass ein Fluch auf ihrem Haus liegt, ist sie etwas skeptisch zumal Margaret und ihr Vater auch sehr einsiedlerisch in einem alten Haus im Wald leben. Aber dennoch gewinnt sie vor allen Dingen Margaret sehr lieb und möchte ihr dabei helfen, den Fluch zu lösen und somit Vater und Tochter wieder zu vereinen. Natürlich lebten der Vater und die Tochter damals in dem Haus, in dem nun Courtney mit ihren Eltern wohnt - und mit dem Efeu hatte der Vater den Grabstein seiner Tochter verziert.

Atmosphärisch, voll Wärme und mit Herzblut erzählt Joanne Dahme die Geschichte dieser ganz besonderen Freundschaft, so dass es ein Genuss ist sie zu entdecken und sich von dem alten Gemäuer und seiner Vergangenehit gefangen nehmen zu lassen - und manchmal läuft einem dabei dann auch einen Schauer den Rücken hinunter.

Liebevoll gezeichnete Charaktere treffen in "Creepers - Der Fluch der Hexe" auf eine spannende und herzerwärmende Geschichte, die ich allen Freunden von Geisterhäusern ans Herz legen möchte!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Produktinformation:
Joanne Dahme - Creepers: Der Fluch der Hexe, aus dem Amerikanischen von Anja Hackländer, 2011 erschienen bei Baumhaus im Bastei Lübbe Verlag
268 Seiten, 12,99 €

Mittwoch, 9. Januar 2013

Rezension: Miriam Pharo - Sektion 3 Hanseapolis - Präludium

Miriam Pharo - Sektion 3 Hanseapolis - Präludium

Ein spannender Zukunftsthriller

Inhalt:
"Infobreak
Die vier Cittas bilden das kulturelle und öffentliche Zentrum von Terra Venezia. Jede von ihnen beherbergt rund zwei Millionen Menschen, unzählige Shoppingmalls, Wohn- und Bürokomplexe, Freizeitparks, Universitäten, Stadien und ein Palazzo Municipale, eine lokale Verwaltungsbehörde."
(S. 21)

Seit Venedig vom Medienkonzern Glob4Kic! zu einem Freizeitpark umfunktioniert wurde ist dort jeden Tag Karneval. Im nächtlichen treiben erschlägt der Dieb Aldo Farouche einen Hehler und das Abenteuer in der Zukunft nimmt seinen Lauf....

Meinung:
Nach Miriam Pharos Sciencefiction Kurzkrimi "Jimmy, der Mops" ist "Präludium" das zweite Buch von ihr, das ich gelesen habe. Auch hier muss man aufgrund ihres Ideenreichtums und dem Aufbau der Geschichte wenfach den Hut ziehen.

Ich muss sagen, dass ich am Anfang ein paar Probleme hatte einzusteigen, aber zum einen lese ich nicht so oft "richtige" Sciene-Fiction Geschichten und zum anderen kann man bei mir immer drauf wetten, wenn ich dieses Problem habe, dass ich mich erst einmal mit den Charakteren der Geschichte anfreunden muss. Aber das ist mir dann auch hier Gott-sei-Dank geglückt.
Nach meiner Aufwärmphase habe ich dennoch viel Freude mit dem ungleichen Ermittlerpaar Elias Kosloff und Louann Marino gehabt.

Wie auch schon andere Blogger und Rezensenten vor mir möchte ich auf das wundervolle und detaillierte Cover hinweisen, welches moderne Elemente und das klassische Venedig miteinander verbindet und einem schon mal einen Vorgeschmack auf die Geschichte vermittelt.

Auch der Aufbau ist etwas besonderes, denn Miriam Pharo orientiert sich in ihrem Zukunftsthriller an den 24 Präludien von Chopin, so dass ihr Buch in 24 Kapitel aufgeteilt ist, welche die Grundhaltung der Musik in ihren Titeln wiederspiegeln.
Was mir auch sehr gut gefallen hat um sich im Buch und der futuristischen Welt zurecht zu finden sind die Einschübe, der Infobreaks von Yahoogle, wie ich auch oben einen Ausschnitt zitiert habe. Mir haben sie das lesen wirklich erleichtert und ich finde sie sind ein ganzes gelungenes Mittel zur Auflockerung des Textes.

Am Ende des Buches finden wir auch noch ein Glossar, das für mich ebenso hilfreich war, ich denke für Leser, die schon "Schlangenfutter" und "Schattenspiele" gelesen haben, werden einige Begrifflichkeiten schon bekannt sein, aber mir hat es eben sehr geholfen.
Übrigens kann man das Buch wunderbar lesen ohne seine Vorgänger zu kennen - aber mit Vorkenntnissen ist es bestimmt noch etwas fantastischer!

Wer nun tapfer genug ist, sich in die Zukunft zu begeben um mit Elias und Louann ein Verbrechen aufzuklären, sollte zu "Sektion 3 Hanseapolis: Präludium" greifen.

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereiststellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Miriam Pharo und dem Acabus Verlag, sowie Lovelybooks für die Möglichkeit zu dieser Leserunde!

Produktinformation:
Miriam Pharo -  Sektion 3 Hanseapolis - Präludium, 2012 im Acabus Verlag erschienen
314 Seiten, 13,90 €






Dienstag, 8. Januar 2013

Rezension: Katrin Lankers - Träume süß im Hexenwald

Katrin Lankers - Träume süß im Hexenwald

Legende oder Wirklichkeit - wer geht um in Bixdorf?

Inhalt:
"Glücklich und zufrieden lebten einst die Menschen von Bixdorf. Ihre Felder trugen reiche Ernten, ihre Kinder gediehen prächtig und der sie umgebende Wald bot ihnen Schutz. Doch begab es sich, dass in einem Jahr schreckliche Unwetter die Saat vernichteten und die Menschen im Winter nicht genug zu essen hatten. Und im Jahr darauf war es das Gleiche."
(S. 18 aus "Der Legende von Bixdorf")

Greta ist ein kluges Mädchen, dass sich am liebsten mit ihrem Rechner und Mathematik beschäftigt, da dies ein Dorn im Auge ihres Vaters ist, soll sie in den Ferien mit nach Bixdorf kommen. Dort untersucht ihr Vater die Legende von Bixdorf, da die Einwohner des Dorfes immernoch an einem alljährlichen Ritual festhalten. Doch dieses Jahr verschwindet Johannes...

Meinung:
Meiner erstes Buch von Katrin Lankers war eine wirklich gute Wahl. Ich habe ja schon sehr oft geschrieben, dass ich Bücher, die sich mit Märchen und Legenden befassen sehr gerne mag und deshalb war es nur eine Frage der Zeit bis dieses Buch bei mir eingezogen ist.
Ich habe es mir in Hamburg gekauft und dann auf der Rückfahrt (mit dem Zug) direkt ausgelesen.
Das spricht doch schon mal für sich.

Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen und ist der Zielgruppe angepasst. Katrin Lankers schafft es mit den Worten zu spielen und wirklich eine märchenhafte Stimmung aufzubauen, nicht nur das Bixdorf quasi im Wald liegt, nein auch das alte Knusperhäuschen in dem Greta und ihr Vater in den Ferien wohnen, steht im Wald und gehörte einst der Kräuterfrau.
Magisch, märchenhaft und spannend wirkt die Geschichte auf mich als Leserin, und lässt mich nicht mehr los.
Vor allen Dingen die Szenen im Wald sind unglaublich gut und auch sehr atmosphärisch geschrieben und immer wieder wird einem klar, dass Greta oftmals nicht alleine ist - und damit meine ich nicht Johannes, den Sohn des Bürgermeisters, in den sie sich verliebt hat....

Ja, die Liebe kommt hier auch nicht zu kurz und spielt sowohl in der Vergangenehit, als auch in der Gegenwart eine wichtige Rolle. Aber mehr möchte ich dazu nun auch nicht sagen, es liegt jetzt einfach an euch dies herauszufinden und ebenso, welches dunkle Geheimnis Bixdorf birgt!

Erwähnen muss ich auch noch die tolle Gestaltung des Buches. Nicht nur dass das Cover schon ein Traum für jedes Mädchen ist, nein im Buch finden wir auch die Blumenranken wirder und ebenso am Seitenschnitt! Wunderschön!

Ein spannender und atmosphärischer Jugendthriller, der mit Märchenelementen ausgestattet ist und durch seine wundervolle Geschichte und tolle Charaktere zu überzeugen weiß!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Produktinformation:
Katrin Lankers - Träume süß im Hexenwald, 2012 erschienen bei Planet Girl im Thienemann Verlag
223 Seiten, 9,95 €





Montag, 7. Januar 2013

♥ Neue Buchschätze für mich ♥

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch einfach noch mal ein paar der Bücher zeigen, die in der letzten Zeit bei mir eingezogen sind, sei es zur Rezension, für eine Leserunde oder durch meine mittlerweile sehr ausgeprägte Tauscherei :-)








Kennt ihr eines der Bücher? Oder habt ihr davon selbst etwas auf dem Wunschzettel?
Ich freue mich auf jeden Fall auf viele Lesestunden mit ganz unterschiedlichem Lesestoff :-)

Sonntag, 6. Januar 2013

Rezension: Antonia Michaelis - Wolfsgarten

Antonia Michaelis - Wolfsgarten

Eine spektakuläre Reise in die Vergangenheit

Inhalt:
"Maria wollte diese Hagebutte in die Erde legen", flüsterte Karl. "In dem wilden Garten. Damit eine Rose daraus wächst, die Wünsche erfüllt. Achim - wir werden es für sie tun. Wir werden die Hagebutte einpflanzen. Im wilden Garten am Ende der Straße."
(S. 25)

Achim und Karl besuchen ihr ehemaliges Waisenhaus, da sie erfahren haben, dass es der guten Seele, Maria, nicht gut geht. In ihrer Hand finden sie eine gepunktete Hagebutte, die ausschaut wie ein kleiner Fliegenpilz. Sie vergraben sie im Garten und ab diesem Moment ist nichts mehr so, wie es war. Alles bekannte ist weg und sie müssen im geheimnisvollen, aber auch gefährlichen Wolfsgarten überleben....

Meinung:
Bei "Wolfsgarten" bin ich Ersttäter gewesen. Glaubt es mir oder glaubt es nicht, ich habe zwar mittlerweile noch drei weitere Bücher von Frau Michaelis subben, aber dieses war mein erstes. Und ich denke es war richtig ein ungehyptes Buch zu lesen, denn so konnte ich mich ganz unvoreingenommen an die Geschichte heranwagen und ich kann nur sagen sie ist einfach wunderbar.

Frau Michaelis Schreibstil ist magisch, schon nach wenigen Seiten war ich komplett in die Geschichte um Achim, Karl, Maria und all die anderen Waisenhauskinder versunken. Es ist, für mich persönlich, zwar eine sehr dunkle Geschichte, die aber immer wieder durch die Bedeutung und die Kraft der Freundschaft hell zu schimmern vermag.
Eine Geschichte, die sich mitunter auch mit einer düsteren zeit auseinandersetzt - und grade diese Idee hat mir einfach auch total gut gefallen.

Zwar hat mich der Titel "Wolfsgarten" ein wenig in die Irre geführt, dennoch ist er sehr passend gewählt. Zu Beginn waren die Wölfe für mich Symbole, und sie sind es mit Sicherheit auch - aber es kommen auch wirklich welche vor.
Der Garten an und für sich ist ein magischer Ort, genau wie das Anwesen des alten Waisenhauses, man weiß nicht, was einen im nächsten Kapitel oder aber hinter dem nächsten Baum erwartet

Die Charaktere sind ganz toll ausgearbeitet und man kann einfach nicht anders als mit ihnen zu fühlen, zu hoffen und zu bangen. Und man merkt, dass es nicht einfach nur schwarz und weiß gibt, böse und gut, sondern ganz viele Grauschattierungen, zwei ganz besondere lernt man auch in diesem Buch kennen und lieben!

"Wolfsgarten" ist ein wundervolles Jugendbuch voller fantastischer Ideen, die zum schmökern einladen!
Und nichts ist so, wie es scheint - macht euch gemeinsam mit Achim und Karl auf eine Reise in die Vergangenheit, lernt neue Freunde kennen und lasst euch vom Wunder der Freundschaft wärmen!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich beim Kerle Verlag!

Produktinformation:
Antonia Michaelis - Wolfsgarten, 2011 im Kerle Verlag der Herder Verlagsgruppe erschienen
319 Seiten, 14,95 €