Dienstag, 14. Mai 2013

Rezension: Johannes Frey – Beowulf

Johannes Frey – Beowulf

Neuübersetzung in Stabreimform

Inhalt:
Beowulf hilft König Hrothgar im Kampf gegen das Ungeheuer Grendel, das des Königs Räume angegriffen und viele unschuldige Bürger getötet hat. Im Kampf verletzt Beowulf das Monster, dass an seinen Verletzungen stirbt. Aber seine Mutter rächt es....

Meinung:
Beowulf ist wohl das bekannteste altenglische Heldenepos überhaupt. Um 800 geschrieben schafft es dieses Stück Text in all seinen verschiedenen Auflagen und sogar Verfilmungen immer wieder die Menschen zu begeistern.

In dieser Ausgabe finden wir eine überarbeitete Übersetzung in Stabreimform vor. Ich muss sagen, dass ich bestimmt das erste drittel schwere Probleme beim lesen der Verse hatte. Die Schulzeit ist lange vorbei und man ist es einfach nicht mehr gewohnt in dieser Art anspruchsvolle Literatur zu lesen – zumindest einige unter uns. Dennoch ist die Geschichte es wert sich erst einmal durch diese Form „durchzukämpfen“ bis man sich daran gewöhnt hat. Vielen Lesern ist es auch einfacher gefallen, wenn sie den Text laut gelesen haben, und so habe ich es am Ende auch gehalten. Nicht verwunderlich eigentlich, habe ich schon in der Schule die Klassiker, meistens mit einer Freundin, laut gelesen.

Im Anhang wird auch noch einmal genauer auf die Versform und die Entstehung eingegangen. Auch optisch hebt sich diese Neuübersetzung sehr schön von den normalen gelben Reclamheftchen ab.

Am Anfang gewöhnungsbedürftig und ein wenig anstrengend, lohnt es sich doch im großen und ganzen den „Beowulf“ zu lesen!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Produktinformation:
Beowulf: Das angelsächsische Heldenlied, übersetzt von Johannes Frey, 2013 im reclam Verlag erschienen 
129 Seiten, 6,95 €

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