Montag, 25. März 2013

Rezension: Alexander Odin - Pandämonium

Alexander Odin - Pandämonium 
Die letzte Gefahr

Ein dystopischer Horror-Thriller

Inhalt:
In einem Berliner Plattenbau bricht der Horror aus. Ein unbekannter Virus greift schnell um sich und verwandelt die Infizierten in mordlüsterne und gefräßige Bestien.
Die 16jährige Naomi lebt in diesem Plattenbau und kann sich vor der Errichtung der Quarantänezone nicht mehr retten. gemeinsam mit einigen Nachbarn kämpft sie ums Überleben und um ihre Freiheit...

Meinung:
"Pandämonium" ist ein wirklich extremes Buch. Extreme Situationen, extreme Ideen - aber es gibt auch extrem viel Spannung und Action.

Alexander Odin hat mich mit seinem Debüt-Thriller wirklich von sich überzeugen können. Er hat eine Geschichte erschaffen, in die er den Leser ohne viele Worte hineinschmeißt. Es wird nicht lange darum herum gefackelt, kein Geplänkel - nein, es geht direkt los!
Keine Längen, keine Langeweile - nur Action, Gefahr und Spannung! So was zu schaffen, finde ich verdient schon ein großes Lob.

Der Schreibstil von Alexander Odin ist einfach und sehr angenehm zu lesen. Er schafft es in "Pandämonium" eine schreckliches Szenario zu erschaffen, dass wir hoffentlich nie so kennenlernen müssen. Atmosphärisch, unheilvoll und düster erzählt er von der Seuche, die über Berlin und andere Städte, sogar Kontinente  hineinbricht. Geheimnisvoll, unaufhaltsam und absolut tödlich!

Die Charaktere sind absolut vielseitig und allesamt einzigartig. Sie haben alle ihre Macken und Eigenarten und dennoch haben sie alle den gleichen Wunsch und das gleiche Ziel: zu Überleben. Egal ob es sich um den älteren Nachbarn Witter handelt, der untere einem Hirntumor leidet, Naomi, die ihre Mutter sucht und versucht aus der Plattenbausiedlung zu entkommen oder aber den Drogendealer Jimmy. Sie begreifen, dass sie zusammenhalten müssen um zu überleben - aber wird ihnen das überhaupt gelingen?

Eine faszinierende, aber genauso beängstigende Idee ist das Netzwerk "I share evil", dass in "Pandämonium" eine wichtige Rolle spielt. Was es genau mit diesem sozialen Netzwerk auf sich hat und ob Naomi dagegen ankommt, müsst ihr aber selbst herausfinden!

Einen minimalen Kritikpunkt muss ich aber nun auch noch dazusteuern. Das Ende. Es ist nicht schlecht, ganz und gar nicht, dennoch bin ich ein Leser, der am liebsten alle offenen Fragen geklärt haben will und darum war ich nicht ganz zufrieden gestellt. Aber wer weiß, vielleicht gibt es ja noch eine Fortsetzung zu "Pandämonium" - genug Potenzial wäre auf jeden Fall vorhanden!

Wenn ihr spannende und actiongeladenen Horrorthriller mögt, oder Zombiegeschichten liebt, dann solltet ihr euch Alexander Odins Debüt wirklich nicht durch die Lappen gehen lassen! 
Schrecklich, blutig, skurril -  ein Endzeitthriller sondergleichen!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereiststellung bedanke ich mich bei Alexander Odin und dem Bastei Lübbe Verlag, vielen Dank auch für die Möglichkeit dieser Leserunde an Lovelybooks!

Produktinformation:
Alexander Odin - Pandämonium - Die letzte Gefahr, im Februar 2013 bei Bastei Lübbe erschienen
416 Seiten, 8,99 €


1 Kommentar:

  1. Sehr schöner Blog! Hier findet man gute Anregungen für Literatur, welche man sich mal zu Gemühte führen sollte! :-)

    AntwortenLöschen