Samstag, 29. Dezember 2012

Rezension Boris Pfeiffer – Unsichtbar und trotzdem da (01) Diebe in der Nacht


Boris Pfeiffer – Unsichtbar und trotzdem da (01) Diebe in der Nacht

Eine spannende Geschichte für kleine Detektive

Inhalt:
„Guten Tag alte Dame! Agan Enc ist mein Name. Ich möchte zur Bühne.“
„Alte?“ Die Frau schnappte nach Luft. „Hast Du Alte zu mir gesagt? Gibt es denn gar keinen Anstand mehr unter der Jugend? Aber ich sage dir was, Jungchen: Du fühlst dich gleich alt! Und zur Bühne wollen wir hier alle. Nur war ich vor dir hier und du drängelst dich nicht vor!“
(S. 7)

Addi ist im KaDeWe um bei einer Autogrammstunde eine DVD signiert zu bekommen. Doch er sieht es schon wieder kommen, dass er leer ausgeht, da so viele andere Menschen vor ihm sind. Sich irgendwo durchzuschummeln hat auch nicht geklappt. In diesem Trubel lernt er den Jungen Agan kennen, gemeinsam überlegen sie sich einen Plan um doch noch an das Autogramm zu komme. Dabei sorgen sie für großes Chaos und Ärger, doch glücklicherweise ist da noch Jenny, die die Jungs aus der Situation rettet. Die drei Freunden sich miteinander an und erleben ein spannendes Abenteuer...

Meinung:
Wenn man ein spannendes Kinderbuch lesen will, kann man ohne zu zögern immer wieder zu Boris Pfeiffers Büchern greifen, und genauso war es auch mit „Diebe in der Nacht“.

„Diebe in der Nacht“ ist der erste Band der Kinderdetektiv-Reihe „Unsichtbar und trotzdem da!“ und führt wunderbar in die Geschichte um die Unsichtbar-Bande ein. Da dies der erste Band ist wird natürlich erst einmal einige Zeit gebraucht um die drei zueinanderzubringen und sie zu „Viertel-“ und „Halbfreunden“ werden zu lassen. Diese Bezeichnungen fand ich übrigens sehr süß.

Die drei Kinder sind sehr unterschiedlich. Addi kommt aus wohlhabenden Verhältnissen, dafür hat sein Vater nicht so viel Zeit für ihn, Agan kommt aus einer türkischen Familie, in der diese auch groß geschrieben wird und Jenny wohnt mit ihrer Mama in einer Hochhaussiedlung. Das finde ich richtig gut gewählt, weil es den Kindern einfach vermittelt, dass es egal ist wie man lebt und wo man herkommt und nur der Mensch an sich zählt.
Grade Agan finde ich besonders toll, das er auch ein sehr „weiser“ Junge ist, der oft ganz schlaue Dinge von sich gibt, die für einen Jungen in seinem Alter schon sehr selten ist.

Aber wie gesagt, die drei Kinder finden zusammen und geraten dann zufällig auch an ihren ersten gemeinsamen Fall.

In einem Museum bekommen die Kinder mit, dass ein Wärter sehr verängstigt ist und zu einem Bild mit drei Bettlern spricht. Die Kinder vermuten, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, zumal Addi eine Stimme hört, die dem Wärter antwortet. Jedoch kann er nicht erkennen, wie das möglich ist, keine Lautsprecher sind zu erkennen – alles wirkt sehr merkwürdig.

Wenn ihr nun wissen wollt, was es mit der geheimnisvollen Stimme auf sich hat und wenn ihr herausfinden wollte, ob die drei es schaffen diesen verzwickten Fall zu lösen, müsst ihr „Diebe in der Nacht“ lesen!
Vielleicht habt ihr ja auch kleine Detektive zu hause, die sich noch über ein schönes Buch zu Weihnachten freuen würden!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Boris Pfeiffer und dem Kosmos Verlag!

Produktinformation:
Boris Pfeiffer - Unsichtbar und trotzdem da (01) Diebe in der Nacht, 2011 im Kosmos Verlag erschienen
127 Seiten, 8,95 €

1 Kommentar:

  1. „Diebe in der Nacht“ ist der erste Band der Kinderdetektiv-Reihe „Unsichtbar und trotzdem da!“ und führt wunderbar in die Geschichte um die ... buecherregalunsichtbar.blogspot.de

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