Mittwoch, 25. Januar 2012

Rezension: Rita Falk - Schweinskopf al dente

Rita Falk - Schweinskopf al dente


Neue Abenteuer in Niederkaltenkirchen

Klappentext:
Ein Psychopath geht um in Niederkaltenkirchen.
Ekelhafte Sache, das mit dem Schweinskopf im Bett vom Richter Moratschek. Doch dieser Schweinskopf führt Franz Eberhofer direkt auf die Spur eines gefährlichen Psychopathen. Hannibal Lectar - ein Dreck gegen Dr. Küstner, der in Niederkaltenkirchen sein Unwesen treibt...

Inhalt:
"Der Herr Birkenberger ist für Sie leider momentan nicht zu sprechen, Herr Eberhofer, ich bedaure."
Sie bedauert. Ja, dann. 
"Dann flöten S`dem Herrn Birkenberger einen schönen Gruß von mir, Gnädigste, und dass er mich recht fest am Arsch lecken kann."

Richter Moratschek hat den Psychopathen, Dr. Küstner, ins Gefängnis gebracht - doch es dauert nicht lange, bis er ausbricht. Als dann ein blutiger Schweinskopf in seinem Bett auftaucht und plötzlich spurlos wieder verschwindet bekommt er es mit der Angst zu tun und besteht auf Polizeischutz. Und wer ist dafür wohl besser geeignet als der Franz?
Kurzentschlossen zieht Moratschek bei den Eberhofers ein und sorgt gemeinsam mit Vater Eberhofer für viel Chaos - und dann reden plötzlich auch noch alle von der Susi...

Meinung:
"Schweinskopf al dente" ist der dritte Provinzkrimi mit und um unseren Ermittler Franz Eberhofer und wieder mal schafft es Rita Falk mich mit seinen neuen Abenteuern wunderbar zu unterhalten.

Ihr Schreibstil ist, wie ich es mittlerweile von ihr gewöhnt bin, kurzweilig, unterhaltsam und ironisch. Es macht einfach nur Spaß ihren Worten durch die Story zu folgen und wieder eine kurze Zeit mit dem Eberhofer-Clan und den Niederkaltenkirchenern zu verbringen! Leider nur etwas Zeit, denn meiner Meinung nach sind die Fälle mit Franz Eberhofer immer viel zu schnell vorbei, aber das ist dann auch schon wieder der einzige Minuspunkt, der mir bei Rita Falks Büchern einfällt.

Franz ist wie gewohnt vorlaut, ironisch und selbstgefällig - für mich ist es immer wieder schön auf solch einen ungeschliffenen Rohdiamanten zu treffen. Aber auch der Rest der Familie hat einen Platz in meinem Herz gefunden - vor allen Dingen Oma, Panida und Klein-Sushi.
Und was auch toll ist: Vater Eberhofer bekommt Verstärkung und muss seine Orgien nicht mehr alleine feiern, denn wer hätte es geglaubt, Richter Moratschek kann genauso gut abgehen wie der Papa, wenn er nur etwas Alkohol, Gras und laute Musik um sich hat. Ein Zugewinn für den Papa.
Und auch sonst treffen wir einige alte Bekannte wieder: der Birkenberger Rudi darf nicht fehlen, und die Susi ist Gott-sei-Dank auch wieder mit von der Partie.
Was nun aber genau alles in und um Niederkaltenkirchen herum geschieht solltet ihr selber rausfinden...

Mir bleibt nun wie jedes Mal nichts anders übrig als auf einen neuen Krimi aus der Feder von Rita Falk zu warten - weiter so!


Im Anhang finden wir übrigens wieder ein Glossar mit den bayrischen Begriffen und Rezepte von Omas kulinarischen Köstlichkeiten.

Amüsant, kurzweilig und unterhaltsam wie immer - "Schweinskopf al dente"!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Rita Falk, dem dtv Verlag und Lovelybooks!

Produktinformation:
Rita Falk - Schweinskopf al dente, erschienen 2011 im dtv verlag
240 Seiten, 14,90 €

Reihenfolge:
Winterkartoffelknödel
Dampfnudelblues
Schweinskopf al dente

Zur Autorin:
Rita Falk,.Jahrgang 1964, geboren in Oberammergau, lebt in Landshut, ist Mutter von drei erwachsenen Kindern und verheiratet mit einem Polizeibeamten. Mit ihren Bestsellern "Winterkartoffelknödel" und "Dampfnudelblues" hat sie sich in die Herzen ihrer Leserinnen und Leser geschrieben - weit über die Grenzen Niederbayerns hinaus.

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