Samstag, 6. August 2011

Rezension: Petra Starosky - Euleborn: Verhängnisvolle Neugier

Petra Starosky - Euleborn: Verhängnisvolle Neugier


Neue Bewohner auf Burg Euleborn

Klappentext:
Licht geistert durch die verlassene Burg Euleborn und versetzt die Bewohner des kleinen Dorfes im schlesischen Eulengebirge in helle Aufregung.
Wie aus alten Legenden überliefert, wünscht auch die neue geheimnisvolle Burgherrin sechs Jungfrauen des Dorfes in ihre Dienste zu nehmen.
Sophie, ein ebenso lebenslustiges wie furchtloses Mädchen, ist tief enttäuscht, dass sie nicht zu den Auserwählten gehört. Neugier und Neid nagen ständig an ihr, bis sie den verhängnisvollen Entschluss fasst, sich eigenmächtig in die Burg einzuschleichen.
Begleitet von schauerlichem Wolfsgeheul dringt sie bei Sonnenuntergang in das alte Gemäuer ein....

Inhalt:
 "Der seltsamste Anspruch erschien uns, dass an jedem ersten Vollmond des neuen Jahres eine Jungfrau des Dorfes zur Burg hinauf gebracht werden sollte. Es galt als eine große Ehre für die Familie, wenn die Wahl auf eine ihrer Töchter fiel. Man ging davon aus, dass die Gräfin eine neue Zofe verlangte."

Die Dorfbewohner sehen Lichter in der unbewohnten Burg Euleborn, und schon kurze Zeit später kommt ein Diener der Gräfin ins Dorf um ihre Bitte um Unterstützung mit Waren, und wie in den alten Zeiten überliefert, auch nach Zofen zu überbringen. Sophie ist sehr traurig, dass sie nicht zu den auserwählten, jungen Mädchen gehört. Und so schleicht sie sich eines nachts heimlich in die Burg und was sie dort sieht jagt ihr einen kalten Schauer über den Rücken....

Meinung:
Petra Staroskys "Euleborn - Verhängnisvolle Neugier" ist ein düsterer Vampirroman, der in einem schlesischen Dörfchen spielt.
Staroskys Schreibstil ist leicht zu lesen, auch wenn er an einigen wenigen Stellen holprig wirkt. Sie beschreibt die Umgebung um das Dorf Euleborn, den Wald und die Burg gekonnt und düster. Vor allen Dingen die Beschreibung der Burg ist sehr atmosphärisch - sie wirkt kalt, dunkel und bedrückend.

Bei den Protagonisten jedoch kommt die Liebe zum Detail nicht so sehr durch. Die meisten Charaktere bleiben zu flach und zu oberflächlich, und auch zu Sophie konnte ich keine Bindung aufbauen.
Vielleicht hätte die Geschichte um Sophie und die Wesen der Nacht auch nur ein paar Seiten mehr benötigt...

Das Cover zeigt den Blick durch ein Burgfenster, auf ein unbekleidetes, junges Mädchen.

Leider hat Frau Starosky das Potential der Geschichte nicht komplett ausgeschöpft, denn gute Ansätze sind vorhanden und auch grade das schlesische, einsame Bergdorf als Szenerie gefällt mir sehr gut. Seichte Unterhaltung mit einigen Schwachpunkten.

Wertung:
♥ ♥ ♥

Für die Bereitstellung bedanke ich mich ganz herzlich bei Petra Starosky!

Produktinformation:
Petra Starosky - Euleborn: Verhängnisvolle Neugier, erschienen 2010 im Noel-Verlag
133 Seiten, 14,90 €

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen