Montag, 17. Januar 2011

Rezension: Robert Schindel - Dunkelstein (vom 30.12.2010)

Robert Schindel - Dunkelstein

Wien unter nationalsozialistischem Regime

Klappentext:
Als sich Saul Dunkelstein als Leiter der Auswanderungsabteilung der Israelitischen Kultusgemeinde in den Dienst der Nazis stellt, wird seine Tätigkeit von vielen Wiener Juden mit Angst und Misstrauen betrachtet. Das Verdienst des einstigen Rabbiners Dunkelstein ist zwiespältig. Aus Sicht der Nazis sorgt er für eine reibungslose Deportation der Juden nach Osten, er selbst ist überzeugt, lebensrettende Maßnahmen zu setzen, indem er die Juden zur raschen Emigration drängt - bleibt die alles entscheidende Frage: Paktiert Dunkelstein mit den Nazis oder hat er sich zugunsten der jüdischen Gemeinde mit ihnen arrangiert?

Inhalt:
"WILLY KLANG: Sofort (Zu Raffi) Wenn das Ziel deiner Feinde nicht Unterdrückung ist, sondern Vernichtung, physische Vernichtung, dann ist bereits Überleben Widerstand."

Diese Geschichte wird durch die Dreharbeiten zu einem Shoa-Film eingeleitet:

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